Newsletter 10/09

Liebe Permakultur-Freunde,

der Herbst ist wieder eingezogen, die Bäume haben ihr Herbstkleid angezogen, das Wetter ist zwar noch wunderschön, doch man spürt die nahende Kälte. Eigentlich sollte ich wieder am Projekt im Südsudan in der Oberen Nilregion weiterarbeiten, die Lage war dort derzeit zu gefährlich, denn es gibt zur Zeit wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen Shillouk und Dinka, also wurde die Reise kurzfristig abgesagt.

Das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am Samstag den 10. Oktober 09 in der Tassilostraße 1a, in A-4501 Neuhofen an der Krems in unserem kleinen Garten statt. Von 8.00 bis 13.00 Uhr soll mit dem Bau eines Anlehngewächshauses aus Altbaustoffen begonnen werden. Von 15.00 bis 18.00 Uhr ist ein Treffen zum allgemeinen Austausch angesetzt. Für Mitglieder besteht wieder die Möglichkeit Bücher aus der Vereinsbibliothek zu entlehnen. Gerne können auch Samen und Pflanzen getauscht werden.

Infos in diesem Newsletter:

1. Rückblick auf das Treffen 25. Jahre deutscher Permakultur-Verein
2. Der Lotharpfad – Naturgewalten veranschaulicht
3. LebensGarten Augendobl
4. Petitionen Neues Geld
5. Energiesparlampen – Nicht nur ein Gesundheitsproblem
6. Pala-Verlag prämiert Bau von Insektenhotels
7. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

 

25 Jahrfeier Deutscher Permakultur-Verein am Lindenhof in Möhringen bei Tuttlingen
25 Jahrfeier Deutscher Permakultur-Verein am Lindenhof in Möhringen bei Tuttlingen

1. Rückblick auf das Treffen 25. Jahre deutscher Permakultur-Verein

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...dasMottowarKuscheln-Kämpen-Kollapieren

Im Lindenhof nahe des verträumten Dorfes Möhringen trafen sich am Wochenende vom 17. bis 20. September 2009, Mitglieder aller großen Permakultur-Vereine im deutschsprachigen Raum. In den Süden Deutschlands reisten Großteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in Fahrgemeinschaften oder auch teilweise mit Fahrrädern, Vorstände und Mitglieder vom Permakultur Verein Deutschland, Deutsche Permakultur-Akademie, Transition Town Movement Friedrichsheim – Kreuzberg, Permakultur Austria, Perma-Norikum, PIA und Permakultur Verein Schweiz. Die Vereine hatten Gelegenheit ihr Vereinsgeschichte zu Präsentieren und ihr Zukunftswünsche dar zu bringen. Es gab auch mehrere interessante Berichte und auch Kurzfilme zum Thema Transition Town Movement. Zwei neuen Permakultur-Designern wurde das Diplom überreicht. Gemeinsame Länder übergreifende Projekte im Rahmen der Erwachsenenbildung wurden besprochen.

Der Lindenhof in Möhringen als Austragungsort der 25 Jahrfeier
Der Lindenhof in Möhringen als Austragungsort der 25 Jahrfeier

Zum Thema Vereinsaufbau und -arbeit gab es einen interessanten Workshop. Weiters wurde gemeinsam gefeiert, getanzt, gesungen und gelacht. Die Veranstalter des deutschen Permakultur Vereins freute natürlich besonders die rege Teilnahme aus den Nachbarländern. Es wäre natürlich schön, wenn so ein Treffen mit solch einer Vielfalt wieder in absehbarer Zeit zustande kommen könnte.

2. Der Lotharpfad – Naturgewalten veranschaulicht – Schwarzwald

Ende Juni 2003 wurde der Sturmwurferlebnispfad im Schwarzwald, der „Lotharpfad“ beim Schliffkopf an der Schwarzwaldhochstraße eröffnet. Die Vorgeschichte: Mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometer fegte der Orkan „Lothar“ am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg und hinterließ in den Wäldern des Landes 30 Millionen m³ Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche.

Entlang eines 800m langen Lehr- und Erlebnispfades auf einer zehn Hektar große Sturmwurffläche können Besucher am Schliffkopf (Kreis Freudenstadt) an der Schwarzwaldhochstraße beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird. Der „Lotharpfad“ führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht und was von selbst wieder entsteht. Eine Aussichtsplattform bietet außerdem noch schöne Blicke über den Nordschwarzwald und ins Tal Richtung Oppenau und Ottenhöfen.

Lage: an der Schwarzwald- Hochstraße (B 500), beim Schliffkopf. Entfernung ca. 20 km von Freudenstadt, 35 km von Baden- Baden. Erlebnispfad auch für Kinder ein großer Spaß – für Kinderwagen allerdings völlig ungeeignet
frei zugänglich, Eintritt frei (Quelle: http://www.schwarzwald.com)

3. LebensGarten Augendobl

Jurte von Dr. Claudius Kern im LebenGarten in Augendobl
Jurte von Dr. Claudius Kern im LebenGarten in Augendobl

Der LebensGarten Augendobl sucht Menschen, die in einer sozial und ökologisch ausgerichteten Siedlung für etwa 12 bis 20 Erwachsene plus Kinder und Jugendliche leben wollen. Unser Projekt ist in der konkreten Niederlassungsphase, sozusagen bereits ein „gemachtes Bett“. Es fehlen nur noch die Menschen, die hier leben und gestalterisch tätig sein wollen. „Feriendorf“ wird es keines, denn an allen Ecken und Enden gibt es ganz viel zu tun…

Lichtkuppel in einer von Dr. Claudius Kern gebauten Jurte
Lichtkuppel in einer von Dr. Claudius Kern gebauten Jurte

Generell ist weitgehende Selbstversorgung und Selbstbestimmung in persönlich überschaubaren Strukturen angesagt, was seinerseits die Verantwortung und Kooperation der BewohnerInnen mit Mensch und Natur fördert. Selbstversorgung bedeutet die eigene Arbeit wieder als Quelle der Selbstentfaltung zu entdecken. Die Erfahrungen in anderen Gemeinschaften zeigen, dass im Schnitt die Lebenshaltungskosten auf die Hälfte sinken, während die Lebensqualität um mehr als das Doppelte steigt…

Einblick in die Landschaft vom künftigen Jurten-Dorf
Einblick in die Landschaft vom künftigen Jurten-Dorf

Obwohl rechtlich und praktisch als Kleingartenanlage konzipiert, sollen die einzelnen Parzellen gerade nicht voneinander (durch Zaun oder Hecke) abgegrenzt sein, sondern – eben als LebensTRaum-Garten, dem gemeinschaftlichen „ÖKODORF“-Modell entsprechen. D.h. wir teilen gemeinsame Anlagen, unsere Tätigkeitsbereiche, Fähigkeiten und Kreativität – bei so viel Individualität wie möglich und so viel gemeinsames Gut wie nötig. Gemeinschaft ist nicht die herkömmliche Abgrenzung voneinander (übliches Kleinfamilienmodell), sondern ein lebendiges Beziehungsgeflecht und Miteinander -Wachsen. Dennoch besteht bei uns ein ebenso deutlicher wie erfreulicher Unterschied zu Wohnformen, die ansonsten aus Kostengründen aus Kleinwohnungen in größeren Gebäuden bestanden: Im Jurtendorf – mitten im Grünen – haben wir so viel individuellen Freiraum wie möglich und das Gemeinsame kann sich viel besser auf flexibler und freiwilliger Basis gestalten.

Ernst Junger präsentiert seine paradiesischen Früchte aus biologischer Landwirtschaft
Ernst Junger präsentiert seine paradiesischen Früchte aus biologischer Landwirtschaft

Das Projekt „Lebensgarten Augendobl“ sieht sich als Modellprojekt, dass – im wahrsten Sinne des Wortes – seine Kreise ziehen soll – Low-Cost-Jurten- und begrünte Bio-Dom-Dörfer als Pioniere eines mit Froh-Sinn erfüllten Lebens und Strebens. Mögen die alten Fesseln der Herrschaftsbürokratien zerbrechen, mögen sie sich erübrigen aufgrund besserer Ideen. Weitere Infos unter http://jurten.heim.at/

4. Petition Neues Geld im Ausschuss für Petitionen im Parlament eingebracht

Vor fast einem Jahr verfassten wir die Petition Neues Geld, die mittlerweile im Parlament eingebracht und im Ausschuss für Petitionen im Sommer 2009 behandelt wurde. Der Ausschuss gab sie zur Stellungnahme ins Finanzministerium weiter, die bisher noch nicht bei uns eingelangt ist.

Es ist aber vorherzusehen, dass diese ähnlich wie die bisherigen Stellungnahmen aus dem Bundeskanzleramt sowie aus dem Außenministerium (beide berufen sich auf die Auskunft des Finanzministeriums) lauten wird und demzufolge keine Notwendigkeit für Komplementärwährungen gesehen wird.

Wie gehen wir also weiter mit der Petition um? Damit die Inhalte nicht im politischen Alltagsleben völlig verloren gehen, wird folgende weitere Vorgangsweise überlegt, die Petition soll in fünf Forderungen konkretisiert werden:-Komplementärwährungen als regionales Steuerzahlungsmittel erlauben – Bundesabgabengesetz anpassen

-Nationalbank beauftragen, sich mit dem Thema gemeinnützige Komplementärwährungen zu befassen – gemeinnützige Komplementärwährungen als Unterstützung für regionale Wirtschaftsstrukturen und für die Regionalentwicklung
-Systeme auf Zeitbasis mit nachbarschaftlichen und gemeinnützigen Interessen steuerfrei stellen und die TeilnehmerInnen versichern

-Pilotprojekte seitens der Ministerien unterstützen und evaluieren

-Zur Erforschung und Begleitung von Komplementärwährungen Fachwissen aus bestehenden Unis und Fachhochschulen unter Einbindung von KomplementärwährungsexpertInnen bündeln. Forschungsgrundlagen und Begleitforschung ermöglichen. Weitere Infos unter: http://www.unterguggenberger.org

5. Energiesparlampen – vom Start weg ein Auslaufmodell mit Gesundheitsproblem

Langzeittests haben ergeben, dass die ausgewiesene Lebensdauer bei vielen Energiesparlampen nicht erreicht wird, die Lichtstärke lässt mit der Lebensdauer der Lampen nach, und das teilweise rapide. Viele Sparlampen halten nicht einmal ein Drittel der angegebenen Zeit, manche nicht einmal ein Fünftel. Sollte eine Lampe zu Bruch geht, verdunstet das hochgiftige Quecksilber schon bei Zimmertemperatur. Besonders giftig wirkt es, wenn es eingeatmet wird. Dies ist besonders für Kleinkinder gefährlich, die am Boden spielen. Bei massenhaftem Gebrauch wird das Problem der Umweltverschmutzung durch Energiesparlampen drastisch zunehmen. Erste Erhebungen zeigen, dass die wenigsten Verbraucher die mit dem giftigen Schwermetall Quecksilber belasteten Leuchtmittel wie vorgeschrieben im Sondermüll entsorgen, die Mehrheit lässt sie einfach im Hausmüll verschwinden. Dies lässt die Ökobilanz der Energiesparlampen verheerend aussehen. Energiesparlampen emittieren starke elektromagnetische Felder, sowohl niederfrequente als auch hochfrequente. Die weltweit angewandte TCO-Norm für Computer wird von den meisten Sparleuchten erreicht und sogar überboten. Der Blauanteil im Licht sorgt für eine hormonell gesteuerte und unerwünschte Belastungs- und Stressreaktion. Denn das blaue Licht ist mit dafür verantwortlich, dass in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, weniger Melatonin (Schlafhormon) produziert wird, was gesundheitlich bedenklich ist.

Bereits jetzt gilt die Energiesparlampe unter Fachleuten als Auslaufmodell. Wesentlich effizienter und zudem langlebiger sind LED. Sie verfügen über eine enorme Lebensdauer, die Lichtausbeute ist effektiver, zudem erzeugen sie keinen Elektrosmog. Allerdings sind sie noch nicht hell genug. (Quelle: http://www.verband-baubiologie.de)

6. Der pala-verlag prämiert den Bau von Insektenhotels in Kindertagesstätten und Schulen

Das Insektenhotel
Das Insektenhotel

Mit Geldpreisen im Gesamtwert von 1000 Euro prämiert der pala-verlag den Bau von Insektenhotels in Kindertagesstätten und Schulen. Der pala-verlag feiert im nächsten Jahr seinen 30. Geburtstag und statt zur Geburtstagsfeier lädt der Verlag ErzieherInnen, LehrerInnen und Kinder zum Bau von Insektenhotels ein, die – pünktlich zum Verlagsjubiläum – im nächsten Frühjahr bezugsfertig sein sollen. Bis zum 30. November 2009 können sich Interessenten aus Kindergärten und Schulen beim pala-verlag melden – per E-Mail insektenhotel@pala-verlag.de oder über das Internet http://www.pala-verlag.de .

Insektenhotel errichtet im 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Wels / Sommer 09
Insektenhotel errichtet im 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Wels / Sommer 09

Die angehenden Bauherren erhalten nach ihrer Anmeldung neben detaillierten Informationen zum Aktionsablauf zusätzlich je eins von insgesamt 300 Buchpaketen, bestehend aus den Titeln »Das Insektenhotel« und »Das Wildbienenhotel« von Wolf Richard Günzel. Mit dieser Aktion will der pala-verlag Kindern nicht nur die Möglichkeit bieten, bei Planung und Bau der Insektenhotels kreativ zu werden und kräftig mit anzupacken. Die Kinder können bei laufendem Hotelbetrieb zudem das Leben der Insekten selbst in Augenschein nehmen.

Insektenhotel für den kleinen Hausgarten oder auch Balkon
Insektenhotel für den kleinen Hausgarten oder auch Balkon

Gerade vor dem Hintergrund der immer kleiner werdenden natürlichen Lebensräume vieler Blüten bestäubender Insekten kann mit dem Bau von Insektenhotels für solitär lebende Wildbienen, Hummeln, Schlupf- oder Faltenwespen ein wirksamer Beitrag zum Umwelt- und Insektenschutz geleistet werden.

7. Aktuelle Termine

9. und 10.10.2009 Kräuterhof Aufreiter eröffnet / 4211 Alberndorf

Der Kräuterhof Aufreiter lädt erstmals zum Gustieren, Probieren und zum Kaufen im Kräuter –Vielfalt –Laden am 9.10.09 von 14-18 Uhr und am10.10.09 von 8-12 Uhr ein .
Das Sortiment reicht von Kräutertees, Gewürzen, Seifen, Badekonfekt bis zu Obst, Leindotteröl, Kräutersalz und vieles mehr. Jedes 2. Wochenende im Monat geöffnet!
Fam. Aufreiter, HADERSDORF 1, 4211 Alberndorf, http://www.aufleben.at

12.10.2009 – MiakWadang – Dorfentwicklung im SüdSudan – zwischen Konflikt und Wiederaufbau / A-4553 Schlierbach

Ein Abend lang in Afrika – eine Diapräsentation mit Maria Strauß, Bericht der Projektreise April09, Freundesnetzwerk im Dialog, eine Abend mit Informationen über Projektfortschritte und nächste Herausforderungen. Montag, 12. Okt. 2009, 19.30 Uhr, SPES Zukunftsakademie, Schlierbach, Anmeldung unter: office@miakwadang.at

14.10.2009 – Suche nach Möglichkeiten in Zeiten der Krise – Boku / Wien

Anlässlich der Eröffnung des Centre for Development Research an der Universität für Bodenkultur Wien gibt es ein Kolloquium „Seeking opportunities in times of crisis“. Im Rahmen des Kolloquiums diskutieren wir die Frage, welchen Beitrag Wissenschaft zur Überwindung lokaler und globaler Krisen leisten kann. Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2009 von 17.00 bis 19.30 Uhr, in der Aula des Franz Schwackhöfer Haus (Eingang Wilhelm Exner Haus)Peter Jordan Straße 82, 1190 Wien. Nähere Informationen zum Kolloquium unter folgendem Link: http://www.cdr.boku.ac.at

15.10.2009 – Kongress „Wie ernähren wir uns in Zukunft – Lokale und globale Perspektiven“ / A-4553 Schlierbach

Laut Schätzungen der FAO leiden weltweit rund 1 Mrd. Menschen an Hunger und Unterernährung – eine Tatsache in Zeiten, in denen das Menschenrecht auf Nahrung völkerrechtlich verankert ist. Die Ursachen sind vielfältig und komplex. Ernährung ist ein physiologisch, politisch, ökologisch und ethisch diskutiertes Zukunftsthema. Angesichts der globalen und lokalen Ernährungsprobleme schallt der Ruf nach mehr Entwicklungszusammenarbeit, gerechterer Verteilung, funktionierenden Netzwerken und Modellen immer lauter, denn die Zeit läuft, und Menschen sterben täglich an den Folgen von Hunger.

In den zwei Tagen wird die Kongressfrage „Wie ernähren wir uns in Zukunft?“ in all ihren unterschiedlichen Dimensionen behandelt, um den Handlungsbedarf und die Strategien für die Zukunft herauszuarbeiten. Ein Mix aus Vorträgen, Dialogen, Podiumsdiskussionen und Foren spannt den Bogen von den Brandherden der Ernährungssituation, über die Szenarien und Weichenstellungen für die Zukunft, bis hin zu Handlungsempfehlungen bzw. beispielhaften Netzwerken rund um den Globus.

Donnerstag, 15. Oktober und Freitag, 16. Oktober 2009 Ort: SPES Zukunftsakademie, Schlierbach. Kontakt: SPES Zukunftsakademie Katharina Haider haider@spes.co.at ++43/7582/82123-80

24.10.2009 – Tag der alten Obstsorten mit Sortenbestimmung / A-4724 Eschenau

Streuobstwiesen weisen bei entsprechender Struktur und extensiver Bewirtschaftung eine außergewöhnliche hohe Artenvielfalt auf. Pflanzen und Tiere finden durch die Kombination von Wiese und Baum ein besonders großes Spektrum an unterschiedlichsten Lebensräumen. Viele unserer Obstbäume wurden von vorangegangenen Generationen gepflanzt und ihre Sortennamen sind längst vergessen. Bringen Sie einige Früchte ihres unbekannten Obstbaumes mit. Die Pomologen Bernd Kajtna und Roland Gaber von der Arche Noah (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung) werden an Ort und Stelle die Sorte bestimmen. Die bestimmten Früchte werden in einer Sortenschau präsentiert. Rahmenprogramm: Lebensraum Streuobstwiese: Information und Exkursion, Information zur Anlage und Erhaltung von Streuobstanlagen, Förderprogramm „Naturaktives Oberösterreich“, Obstbaumverkauf, Verarbeitung und Vermarktung von Streuobst, Verkostung von Obstsorten und kulinarischen Köstlichkeiten von der Streuobstwiese und Kinderprogramm: Basteln mit Naturmaterialien, Bau eines Nützlingshotels

24. Oktober 2009 von 10:00 bis 16:00 Uhr
in der Biobaumschule Raninger, Hofstetten 6, 4724 Eschenau
Nähere Info bei Waltraud Gadermaier, BIO AUSTRIA OÖ Naturschutzberatung, 0676/842214-365 oder waltraud.gadermaier@bio-austria.at

6.11.2009 – Permakultur für Stadt und Land / D-85662 Hohenbrunn / München

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur
Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten
oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes,
lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur
kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Designer Bernhard
Gruber gibt einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur.
Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne
beitragen kann.

Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn, D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Eintritt: € 10,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

7.11.2009 – Einführungsseminar Permakultur mit praktischer Übung / D-85662 Hohenbrunn / München

Mulchbeet oder Onedaygarden
Mulchbeet oder Onedaygarden

Die Permakultur versteht sich als ein Planungskonzept für dauerhafte soziale und ökologische Lebensräume. Ein Handwerkszeug mit Ethik für eine friedvolle Zukunft. Behandelt werden Ethik und Gestaltungsprinzipien wie auch ein einfaches und effektives Werkzeug, die Zonierung. Im anschließenden praktischen Teil erfahren die Teilnehmer, wie sie mit einfachsten Mitteln und mit wenig Aufwand einen Garten starten können.

Baumscheibenbepflanzung
Baumscheibenbepflanzung

Samstag von 9 bis 13 Uhr
Einführungsseminar Permakultur mit anschl. praktischer Übung von 14 bis 17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn, D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Seminarbeitrag: € 45,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber (www.permakultur.biz)
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur