Genossenschaft für Lebensmittelnetzwerk

Die Nutzbarkeit des Genossenschaftsmodells für alternative Lebensmittelnetzwerke
Vorträge und Diskussion am Freitag, 22. März 2013  14: 00 bis 17:00 Uhr
Kleiner Saal, LFI Oberösterreich, Auf der Gugl 3, 4021 Linz

Das Prinzip der Genossenschaft ist die Förderung der Mitglieder durch gemeinschaftliche Selbsthilfe. Die Entscheidungen werden in einer Genossenschaft demokratisch getroffen: das Stimmrecht ist personenbezogen, nicht kapitalbezogen. In Österreich sind Genossenschaften seit 150 Jahren in der Landwirtschaft weit verbreitet. In der Wahrnehmung der bäuerlichen Bevölkerung weicht die Umsetzung des Genossenschaftsmodells heute oft beträchtlich von den Prinzipien Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung ab. Die Genossenschaftsidee ist aber eine gute, deshalb erleben Genossenschaften in den letzten Jahren wieder einen Aufschwung, vor allem im Bereich Erneuerbare Energie.

Gleichzeitig gibt es im Bereich Lebensmittel Zusammenschlüsse von Bauern und Bäuerinnen zur gemeinsamen Produktion und Vermarktung und viele Initiativen von ProduzentInnen und KonsumentInnen sind am Entstehen, mit dem Ziel einer engeren Zusammenarbeit. Ist das Genossenschaftsmodell auch im Bereich der Lebensmittel wieder verstärkt nutzbar? Wie können solche Genossenschaften aussehen und was braucht es dazu? Diese Fragen wollen wir bei unserer Veranstaltung diskutieren.


Inputs von: Dr. Holger Blisse, Mitarbeiter am Institut für Betriebswirtschaftslehre, Fachbereich Genossenschaftswesen der Universität Wien, Heinz Gstir, Bauer in Tirol, Gründer und Obmann der Genossenschaft Bioalpin
Eintritt: freiwillige Spende
Veranstalter: ÖBV-Via Campesina Austria
Anmeldung erbeten

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