Alle Beiträge von andreahartl

Filmtipp: Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

 

Filmtipp: Good Food, Bad Food - Der Film zeigt konkrete Alternativen.
Filmtipp: Good Food, Bad Food - Der Film zeigt konkrete Alternativen.

Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden,die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen.“

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, („St. Jacques…Pilgern auf Französisch“) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.

Die vielfach ausgezeichnete und bekannte französische Filmemacherin Coline Serreau („Saint Jacques…Pilgern auf Französisch“, „Drei Männer und ein Baby“), die ihre Karriere mit kämpferischen Dokumentarfilmen begann, kehrt zu ihren filmischen Wurzeln zurück. Für ihren neuen Film bereiste sie die Welt auf der Suche nach Menschen, die den Erdboden, und damit die ganze Natur, respektvoll behandeln. In eindrucksvollen Bildern schildert sie konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die die Landwirtschaft weltweit gedrängt worden ist.
Denn gutes Essen und eine gesunde Natur, das geht uns alle an!

Werbeanzeigen

14.2. Gemeinwohl-Ökonomie. Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft.

Christian Felber ist ein Weltbeweger.                                                        

Christian Felber
Christian Felber

Mit kreativen Ideen und viel Mut zur Initiative lässt er aufhorchen.                                

 
Mit der “Gemeinwohl-Ökonomie” setzt Felber auf die Kooperation der Wirtschaftsakteure und Gemeinsinn in der Gesellschaft.  In seinem gleichnamigen Buch entwickelt er die Vision von einer Wirtschaft nach menschlichem Maß.

Einladung zu einem interessanten Abend mit kreativen und alternativen Ideen von und mit Christian Felber

Termin: 14. Februar 2012 19:30 Uhr Frankenmarkt

Ort: Gasthaus Kogler-Greisinger

 

Hauptstrasse 122, 4890 Frankenmarkt

Beitrag: 3,- Euro

 

Impressionen vom Käsekurs beim „Goaßn Sepp“

Anleitung zum "artgerechten" Melken
Anleitung zum "artgerechten" Melken

Impressionen vom Käsekurs beim „Goaßn Sepp“
(ein Bericht von Andrea Hartl)

beim Reidlinger Josef (Goaßn Sepp) konnte man am 12. und 19. November lernen wie man Joghurt, Frischkäse, Molke, Topfen, Ziegenkäsebällchen und Kefir selber macht. Außerdem gab´s viel Wissenswertes zur Ziegenhaltung, – fütterung und vor allem zum Melken.Jeder durfte sich mal am Euter probieren und versuchen etwas Milch „rauszuquetschen“ – die meisten Ziegen nahmen´s gottseidank mit Gelassenheit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachbericht: 2. Terra Preta-Workshop – Aufbau eines Hügelbeetes am Naturbauernhof Strasser

Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit
Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit

 (Ein Bericht von Andrea Hartl) 

Terra Preta – diese besonders fruchtbare Erde, die im Amazonas entdeckt wurde- durchläuft bis zur „Fertigstellung“ verschiedene Phasen.

Zuerst müssen alle Grundzutaten zusammengeführt, verdichtet und luftdicht abgeschlossen werden – danach erfolgt ein Fermentierungsprozess von ca. 6 Wochen.

In dieser Zeit werden viele Stoffe abgebaut und andere Stoffe aufgebaut – dieser Prozess ist die Grundlage für den Aufbau eines stabilen, extrem fruchtbaren Dauerhumuses.

Am Naturbauernhof Strasser in Zipf wurde am 9. Oktober eine große Menge Terra Preta „angesetzt“ und am 20. November (also nach den 6 Wochen Fermentierungsprozess) wurde in Teamarbeit aus dem „Ansatz“ ein äußerst großes Hügelbeet aufgebaut.

Dieser Hügel wurde noch gut abgedeckt und muss nun mindestens weitere 6 Monate ruhen – im Frühling wird er bereit sein, um bepflanzt zu werden.

Über die Erfolge und Vorteile dieser Art von Humusaufbau werden wir Euch bei Interesse auch weiterhin gerne auf dem Laufenden halten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.