Archiv der Kategorie: Berichte

Buchtip: Die Bio-Revolution

Die Biorevolution
ISBN978-3-85033-789-2 Format 13,5 x 21 cm 304 Seiten Hardcover mit Schutzumschlag

Die Bio-Revolution
Die erfolgreichsten Bio-Pioniere Europas
von Georg Schweisfurth

Der Name Schweisfurth steht seit den 80er-Jahren für ökologische Pionierarbeit. Der Vater Karl Ludwig Schweisfurth leitete einmal den größten fleischverarbeitenden Konzern Europas, das Unbehagen über die damit verbundene Massentierhaltung führte jedoch zum Umstieg auf ökologische Landwirtschaft. Zu einem Zeitpunkt, als es für einen solchen Schritt noch wenige Vorbilder gab und „bio“ ein Synonym für verschrobene Weltverbesserer ohne Geschäftssinn war.
Mit der Gründung der Herrmannsdorfer Landwerkstätten in der Nähe von München war der radikale Kurswechsel vollzogen, artgerechte Tierhaltung, ökologischer Landbau und handwerkliche Verarbeitung waren die Ziele, „retro-innovativ“ die Geschäftsidee. Spätestens mit der Gründung der Biosupermarktkette „basic“ (1997) zeigte Georg Schweisfurth, dass „bio für alle“ möglich ist.

Georg Schweisfurth

In seinem Buch zieht Georg Schweisfurth Bilanz: Erleben wir, angesichts von Klimaerwärmung und Naturkatastrophen, endlich eine echte „Bio-Revolution“? Wo steht „bio“ heute, welche Erfolge wurden erzielt, wo liegen die Schwierigkeiten und vielleicht auch Gefahren? Wo sind Modelle, die funktionieren, und könnten solche Modelle Lösungsansätze für eine Landwirtschaft der Zukunft bereithalten?

Georg Schweisfurth ist zu mehr als 20 europäischen „Vorzeige“-Biobetrieben gereist und hat mit den passionierten Pionieren über autochthone Tiergattungen und Weinsorten, über traditionelle Anbaumethoden und modernes Marketing, über Erfolge und Rückschläge diskutiert und gestritten. Vom innovativen Käsereibetrieb in der Schweiz bis zum letzten norddeutschen Krabbenfischer, vom traditionellen Rohschinkenproduzenten in Andalusien bis zur ältesten deutschen Biobrauerei – die ungewöhnlichen Lebens- und Erfolgsgeschichten dieser Menschen geben uns einen facettenreichen und unverstellten Einblick in das wahre Gesicht der Biobranche und zeigen auch auf, wie jeder einzelne von uns für eine gesündere Umwelt kämpfen kann.

Gut Sonnenhausen

Schriftführer Wechsel im Verband

Liebe Permakultur-Interessierte…

…am Freitag, dem 30. August 2019, hat sich der Vorstand von PERMA NORIKUM – Bernhard Gruber (Präsident), Andrea Hartl (Schriftführerin), Erich Knoll (Kassier) – zu einer allgemeinen Besprechung zusammengefunden. Ein wichtiger Anlass für dieses Treffen war die Bekanntgabe von Andrea’s Rücktritt als Schriftführerin und Vorstandsmitglied. Obwohl sie uns in gewisser Hinsicht schon erhalten bleiben wird, gab sie uns nun zu Verstehen, das sie Kraft, Kreativität und Tatendrang nun mehr dem eigenen Verein widmen möchte.

An dieser Stelle komme nun ich ins Spiel… Gestatten, Konrad Kletzander mein Name. Ich bin gelernter Gastronomiefachmann, Kräuterpädagoge und habe diesen Sommer von 12.–24. August den PDC-Kurs bei Bernhard Gruber absolviert. Mein brennendes Interesse an der Permakultur –und der Wunsch tätig zu werden– wurden hier nur noch geschürt. So haben der Verbandesvorstand und ich beschlossen mich einstweilen als Vertretung für Andrea zu platzieren. Lange Rede, kurzer Sinn. Bis auf weiteres wird also der Kontakt mit neuen und bereits bestehenden Mitgliedern, sowie die Aussendung des Newsletters von meiner Wenigkeit übernommen werden.

Ich freue mich diese Gelegenheit zu bekommen und wertvolle Erfahrungen machen zu dürfen. Auch freue ich mich auf den Kontakt zu Dir/Euch und die vielen spannenden Projekte, Workshops u.s.w., die ich in Zukunft ankündigen darf.

Ein Termin für eine „offizielle Neuwahl“ etc. ist in Planung – und wir werden euch selbstverständlich ehest möglich darüber in Kenntnis setzen…

Alles liebe und bleibt fleissig!
Konrad Kletzander

Noch freie Gartenflächen für deinen eigenen Gemüsegarten – (ried im Traunkreis)

Der Garten EDEN am Windischbauer.nHOF in Ried im Traunkreis ist ein wunderbarer Ort wo man den stressigen Alltag hinter sich lassen kann. Jahr für Jahr erfahren wir die gleiche erfüllende Bestätigung: Gärtnern bzw. den Kreislauf von Saat und Ernte selber, vor allem aber auch gemeinsam mit zu erleben bereitet große Freude und gibt einen, neben all dem Gemüse, das Gefühl von Sinnhaftigkeit. 

Der Verein Windischbauer.nHOF möchte aus diesem Grund nochmals eine Einladung an alle interessierte Menschen bzw. Familien aus der Region aussprechen: Es sind noch etliche Quadratmeter guter Gartenerde frei zum selber Gärtnern. Bis Ende April besteht noch die Möglichkeit einzusteigen. 

Sollte jemand keinen eigenen Garten, eine eigene Parzelle bepflanzen wollen, aber trotzdem manchmal in den Genuss des Gärtnerns zu kommen, der ist ebenfalls eingeladen im Garten EDEN mitzugarteln. Denn Unkraut jäten kann neben anderen Tätigkeiten im Garten zur Meditation (= Ausgleich für Körper, Geist u. Seele) werden, wenn man sich darauf einlässt. Entdecken Sie für sich den Mehr-Wert der Gartenarbeit! 

Für Kinder bietet der Garten EDEN bzw. der Windischbauer.nHOF viele natürliche Spielräume. Sei es jetzt das Graben in der Erde, das Beobachten der Bodenlebewesen, aber auch der Sauwohl-Schweine, welche direkt neben dem Garten ihren freizügigen Auslauf haben oder die ersten Erfahrungen beim eigenen Gärtnern – Kinder lieben es in und mit der Natur zu sein! 

Besuchen Sie den Garten EDEN bzw. den Windischbauer.nHOF bei einem der regelmäßigen Besuchstage und erfahren Sie mehr über das Vereins- bzw. Hofgeschehen. Diese finden jeweils am letzten Samstag eines jeden Monats zwischen 9.30 und 12.00 Uhr statt (27.4., 25.5., 22.6., etc.)

Nähere Infos erhalten Sie auch direkt unter 0699/81883179.

Rückblick Jahrestreffen Perma-Norikum

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Permakultur-Urgestein Kaspanaze Simma

Am 2. März 2019 sind mehr als 30 Interessierte unserer Einladung zum Perma-Norikum Jahrestreffen mit Vortrag „Permakultur als Lebenskultur“ mit Kaspanaze Simma gefolgt. In seinem Vortrag hat Kaspanaze die Subsistenzwirtschaft der Geldwirtschaft gegenüber gestellt und klar verdeutlicht, wie ineffizient die Geldwirtschaft arbeitet. Der Grundgedanke, ein unverderbliches Tauschmittel zu haben, ist jedoch nicht schlecht und unterstützt auch die Subsistenzwirtschaft, gibt Freiheit im Tun.

Perma-Norikum Wintertreffen
Vorstellung des Freiraum Wels, beim Perma-Norikum Wintertreffen

Veranstaltungsort war der Feiraum Wels, die ideale Lokation für solche Veranstaltungen. Wie der Name sagt, ist es ein freier Raum, der für frei zugängliche Veranstaltungen ohne Eintritt, genutzt werden kann – natürlich unter Voranmeldung!

Eingangs wurde eine große Vorstellrunde gehalten, bei welcher alle die Gelegenheit hatten, sich vorzustellen, was ihre Intension ist an der Veranstaltung teilzunehmen.  Wir freuten uns natürlich wieder über zahlreiche neue Gesichter, die sich schon mit Permakultur auseinander setzen oder noch am Anfang ihres Weges sind.

Ein Zusammenschnitt des Vortrages von Kaspanaze Simma wird an dieser Stelle noch folgen.

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Team Perma-Norikum beim Wintertreffen in Freiburg

Team Perma-Norikum vrnl. Bernhard Gruber, Sieglinde Gruber, Andrea und Martin Hartl

Vom 7. bis 10. Februar fand im süddeutschen Freiburg im Breisgau das Wintertreffen des deutschen Permakultur-Vereins statt. Zu diesem Treffen wurden dieses mal auch alle deutschsprachigen Permakultur-Vereine eingeladen. Vier Teilnehmer kamen vom Verband Perma-Norikum.

In den Pausen gab es ausreichend Gelegenheit zum Austausch

Es gab Gelegenheit den Verein zu präsentieren und sich mit anderen Permakultur-Aktivisten aus Deutschland, der Schweiz und Österreich auszutauschen. Es gab auch Berichte aus den Ländern und verschiedene Permakultur-Projekte wurden vorgestellt.

Beat Röll bei seinem Fachvortrag über Permakultur Landwirtschaft in der Schweiz

Angesprochen wurde auch eine deutschsprachige Permakultur-Konverenz, an welcher alle Absolventen eines 72h Permakultur-Desingkurses teilnehmen können. Konkrete Pläne konnten noch keine beschlossen werden.  Das Wintertreffen 2019 in Freiburg fand im Black Forest Hostel statt, direkt angrenzend an die wunderschöne Altstadt.

Austragungsort war in Freiburg im Breisgau

Verein La Vida natural pflanzte 200m lange „Natur- und Tierschutz-Hecke“

Andrea Krenmair bei der Pflanzung
Andrea Krenmair bei der Pflanzung

Der Verein La vida natural pflanzte am 9. und 10. November im Rahmen des Forschungsprojektes „Natur- und Tierschutz“ eine 200 m lange Hecke mit ebenso vielen Pflanzen und ca. 30 verschiedenen Sorten (Dirndl, Grün-Erle, Hainbuche, Kriecherl, Schlehdorn, verschiedene Rosen, Roter Hartriegel, Speierling, verschiedene Haselnüsse, Purgier-Kreuzdorn, verschiedene Weiden, Pimpernuss, Berg-Ulme und Wild-Zwetschke.

Diese sind so angelegt, dass sie Insekten, Vögeln, etc. Schutz und Nahrung bieten. Auch wird die Wiese dahinter vor Erosion geschützt. Die Pflanztage wurden nach den anthroposophischen Grundlagen gewählt. Gekauft wurde die Pflanzen beim Verein RGV NÖ.  Wir haben in der Woche danach gut gemulcht, bei uns ist bereits der Winter da J.

www.lavidanatural.at

1,5 Hektar Landwirtschaft in NÖ zu verkaufen

1,5 Hektar Landwirtschaft, Waldgarten, in sonniger, geschützter Alleinlage in Niederösterreich zu verkaufen

Von hohen Wildhecken geschützter und doppelt umzäunter 1,5 ha Waldgarten, Landwirtschaft mit Betriebsnummer, insgesamt 15476 m², auf 2 Seiten von Waldgebiet und Bachtälern umgeben am Ende einer Sackgasse, in 3822 Obergrünbach 2 (Parzellen 62 und 572, 61 Hausparzelle mit potentiellem Baugrund über dem Haus), Grundbuch 21029 Obergrünbach um vorläufig geschätzte 198.000.- Euro zu verkaufen.

Ein eigener Brunnen mit hohem Grundwasserspiegel und Regenwassernutzung bieten sich zur Bewässerung und für Teichanlagen an und der Teichaushub um geneigte Flächen zu ebnen.

Der Boden ist rote, eisenhältige, basische Verwitterungserde mit interessanten Kristallgesteinsblöcken.

Die leicht abfallenden 2 Terrassen eignen sich besonders für die Anlage von Teichen und würden die ohnehin bemerkenswerte Fauna und Flora noch vielfältiger machen und die Fruchtbarkeit der mehr als 100 etablierten Edel- und Wildobstbäume und – sträucher, auch mit Bienenhaltung, stark erhöhen.

Es gibt einen seit Jahrzehnten etablierten Waldviertler Zwetschkenbaumbestand, mehr als 10 Pfirsichbäume, 4 Walnussbäume, und jeweils mehrere Kirschen-, Apfel- , Birnen- und sonstige Edel- und Wildobstbäume in größerer Zahl,

einige Eichenbäume;Obstbaumwildlinge und Schlehen, Wildrosen, wurden teilweise belassen, teilweise mit noch funktionsfähigem Wurzelsystem 2 mal im Jahr gemäht und sind zur Veredelung sehr geeignet.

Mit Bewässerung kann innerhalb kurzer Zeit ein äußerst fruchtbarer Waldgarten auf dem ohnehin schon sehr schönem Grundstück mit etabliertem Obstbestand reicher Fauna, Flora und Geologie entstehen. Ein Waldgarten, wie ich ihn sonst noch nirgends gesehen habe und für dessen Entstehung ich 20 Jahre am Grundstück gearbeitet und gepflanzt habe.

Das alte Steinhaus mit rund 150 m² Wohnfläche ist als Lager gemeldet und kann nach der geltenden Bauordnung innen mit Lehm gedämmt werden mit außen verfugten Steinmauern und ausgebautem Dachboden. Es gibt einen bewilligten Architektenplan mit zusätzlich ausgebautem Schuppen im Hausverband. Danach könnte eine Baubewilligung für den bis 2003 eingetragenen zusätzlichen Baugrund oberhalb des Hauses beantragt werden. Betonbunker aktuell unzugänglich unter einer Haushälfte, kleiner Erdgewölbekeller und in den Hang gebauter Kellerram im Hof.

Mehrere Wohneinheiten mit uneinsehbaren Gärten sind möglich mit unverbaubarer Aussicht und optimaler Ausrichtung nach Süden und Westen mit voller Sonne, ohne Verkehrslärm, mit Vogelkonzerten. Leider habe ich nicht das Kapital für die nötigen Investitionen.

Kontakt: Fr. Sebastian, Tel.: 0680/2120 442 oder Fotoanfragen an sabine.sebastian@gmx.at