Archiv der Kategorie: Berichte

Stachellose Honigbiene anstatt Ziegen schenken!

Stachellose Honigbiene anstatt Ziegen schenken!

So einfach kann die Honigernte sein!

Eine kleine, stachellose Bienenart ist die Spezialität des Kleinbauern Aloyce Joseph Massawe. Es gab in seiner Region nur noch zwei alte Männer mit je einem Bienenvolk. Aloyce holte sich einen Ableger und vermehrte diesen erfolgreich und gab dann weitere Ableger auch an Nachbarn und Interessierte weiter. Jetzt kommen Menschen aus ganz Ostafrika zu ihm und lassen sich in der Bienenhaltung und Honiggewinnung unterrichten. Er entwickelte auch im Laufe der Zeit eine spezielle Beute für diese Bienenart. Die Onana-Beute ist so im Größenverhältnis abgestimmt, dass das Brutnest im vorderen Bereich beim Flugloch angesiedelt ist und hinten der Honig in Wachstrauben eingelagert werden kann.

Beute mit Volk einer stachellosen Honigbiene am Mount Kilimanjaro

So wird bei der einfachen Honigernte auch das Brutnest nicht gestört. Dieses eigenartige kleine wunderbare Geschöpf kann ohne Probleme in Nahbereich von Mensch und Tier gehalten werden, so findet man auch im ganzen Innenhof unter den Dachvorsprüngen zahlreiche Bienenstöcke.

0-Gracing ist oft die einzige Möglichkeit um Tiere zu halten, um nicht die Umwelt zu gefährden!

Honig ist nicht nur ein köstlicher Süßstoff oder Heilmittel , sondern auch eine sehr gute Einnahmequelle für Kleinbauern. Schon mit ein paar Bienenstöcken kann ein zusätzliches Einkommen erziehlt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen, von der westlichen Welt propagierten Pflanzen oder Tieren, richten die Bienen keinen ökologischen Schaden an, nur ist die Anschaffung eines Bienenvolkes und der dazugehörenden Beute auch etwas höher als der Kauf einer Ziege.

Markierte Fläche ohne Beweidung ist grün im Gegensatz der Flächen ausserhalb, welche sehr trocken sind

Laut verschiedenen Studien ist die Wüste am Vormarsch und gerade Länder der Sahelzone – der Übergang zwischen Trockenen- und Feucht-Trockenen Tropen in Afrika – sind sehr stark gefährdet. Heute noch ökologisch stabil – morgen schon eine Trockenregion! Nicht zuletzt tragen dazu Bevölkerungswachstum und Überweidung bei. Auch wenn der Peak-Child bereits erreicht wurde, so ist die Lage bei weitem nicht entspannt, Bürgerkrieg, Landgrabbing und unser Hunger auf Wohlstand tragen das Nötige dazu bei!

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Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft

Liebe Bio-Hersteller, Bio-Händler, Pioniere und BIO-Verbände!

Mein Name ist Christian Rumplmayr und ich bin Bio-Gärtner und Bio-Landwirt mit Leib und Seele! Genauso wie unsere deutschen Kollegen bin ich für eine ökologische und nachhaltige Landwende.

Im „Bündnis für eine enkeltaugliche Landwirtschaft“ engagieren sich namhafte Bio-Hersteller und Bio-Händler aus Deutschland, damit auch zukünftige Generationen unbelastete Lebensmittel ohne Pestizide genießen können.

Wenn sich Ackergifte flächendeckend ausbreiten, ist die vielbeschworene Koexistenz zwischen ökologisch sinnvoller Biolandwirtschaft und industrieller (konventioneller) Landwirtschaft nicht länger möglich. Die Verfrachtung von Ackergiften ist bei einem runden Dutzend derartiger Wirkstoffe – u.a. GLYPHOSAT, PENDIMETHALIN UND PROSULFOCARB – der Fall und bedroht nicht nur die Versorgung mit sauberen Nahrungsmitteln, sondern auch die wirtschaftliche Existenz der Bio-Unternehmen generell.

Wir wollen, dass auch künftige Generationen biologischen Landbau betreiben und unbelastete Nahrung zu sich nehmen können. Wenn die Ausbreitung der Ackergifte nicht gestoppt wird, droht die Gefahr, dass ökologische Landwirtschaft und Bio-Lebensmittelwirtschaft im zukünftigen Österreich nicht mehr möglich sind.

Oberstes Anliegen der biologischen Anbaumethoden war und ist die Erhaltung, besser noch der Aufbau eines fruchtbaren Bodens. Er ist die Grundlage für alles Leben. Unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu übergeben, heißt, ihnen gesunde Böden zu übergeben!

Die Anwendung von Ackergiften bedroht das Bodenleben inzwischen in katastrophalem Ausmaß. In der Folge sterben Insekten, Amphibien und Feldvögel.

WIR BRAUCHEN EINE ECHTE LANDWENDE! MACHT BITTE ALLE MIT!

Liebe Grüße
Christian Rumplmayr
Biobaumschule Ottenberg
Loibingdorf 13
4621 Sipbachzell
www.biobaumschule-ottenberg.at

Die Obstraupe – effizientes Sammeln von Fallobst

obstraupe
Die Obstraupe zum einfachen Sammeln von Fallobst

Die Obstraupe ist ein effizientes, geländegängiges und preiswertes Obstsammelgerät mit einer extrem schonenden Aufnahme ohne Fruchtverletzungen. Die 60cm breite, rotierende Aufnahmewalze mit robusten, gewebeverstärkten Gummielementen ermöglicht eine Anpassung an Bodenunebenheiten und unterschiedliche Fruchtgrößen, von Walnuss bis Strudelapfel. Die intuitive Steuerung mit dem Gasgriff am Lenker reguliert die Aufnahme über den Akkuschrauber-Antrieb und ermöglicht ein selektives Aufsammeln und eine rasche Anpassung der Drehzahl. Der Aufnahmemechanismus benötigt lediglich einen Akkuschrauber. Die Obstaufnahme sowohl beim Vorwärts- als auch Rückwärtsfahren und die flexible Handhabung ermöglicht ein einfaches und freudvolles Obstsammeln ohne Rückenschmerzen. Die Ernteleistung beträgt ca. 10-20kg/min je nach Obstart, Belagsdichte und Untergrund, die Stundenleistung ist abhängig von dem Arbeitsablauf und der Antriebsart. Das Obst wird in eine niedrige Standard-Obstkiste (60 x 40 cm) gesammelt, welche einfach auszutauschen ist, sobald sie voll ist. Das geringe Gewicht (< 25 kg) und Packmaß ermöglicht einen einfachen Transport, auch im Kombi-Kofferraum.
Neben dem Aufsammeln von Obst und Nüssen ist die Obstraupe perfekt dafür geeignet, Grünflächen oder Wege zu säubern (fauliges oder wurmstichiges Obst, Nadelbaum-Zapfen oder sogar Müll). Die Obstraupe sammelt sehr gründlich auf – wie bei allen Obstsammelgeräten ist eine Nachsortierung notwendig.

Vorführtermine:

18. September ab 16 Uhr: Aschach an der Steyr, OÖ, Moststub’n Binderberg https://www.facebook.com/events/131372747482910/

22. September ab 14 Uhr: Kamptal, Jaidhof, NÖ: Anpressfest http://www.wildfrucht.at

24. September ab 10 Uhr: Weberbartl Wandertag, Naturpark Obst Hügel Land, A-4076 St. Marienkirchen/Polsenz, OÖ http://obsthuegelland.at/

1. Oktober: ARCHE NOAH Raritäten-Herbst, Obere Straße 40, A-3553 Schiltern, NÖ

14. Oktober: Tag der alten Obstsorten, Biohof Seyrhof, Schöferhof 14, A-4293 Gutau, OÖ

5 -6. November: Bio-Österreich Messe, Wieselburg

17-19. November: Pomologentreffen, D (angefragt)

David Brunmayr, MSc.
CEO, Obstraupe GmbH i.G.
db@paradizer.org
+43 (0)670 205 18 11
paradizer.org / obstraupe.at
c/o Impact Hub Vienna
Lindengasse 56/18-19
1070 Wien

Zehnjähriges Jubiläum Permakultur-Designkurse in Wels

Permakultur-Designkurs in Wels mit Joe Polaischer

Permakultur abgeleitet von permanenter Agrikultur versteht sich als Planungswerkzeug für einen zukunftsfähigen Lebensstil. Bei einem Permakultur-Designkurs lernt man wie man sein persönliches Umfeld resilient gestaltet und im Einklang mit der Natur Boden bewirtschaftet. Die Kleinstlandwirtschaft Weberhäusl am Stadtrand von Wels ist seit nunmehr zehn Jahren Lernort für Permakultur.

Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden
Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden

Seit den frühen 1990er Jahren setzt sich Hermann Gruber mit dem Thema Permakultur auf dem eigenen Grund und Boden auseinander. Der steinige Hoader Boden der Welser Heide stellt besondere Herausforderung an jeden Gärtner und Bauer der im Kreislauf mit der Natur wirtschaften will. Hermann Gruber hat sein Wirken insbesondere dem Waldgarten, einer ausdauernden Etagenwirtschaft verschrieben. Im Waldgarten wird versucht passende Pflanzgemeinschaften von Obstbäumen, Beerensträuchern, Ausdauerndem Gemüse, Kräutern und Kletterpflanen wie Wein zu bilden.

Neben Agroforst wird das Thema Waldgarten ausführlich behandelt

Vor zehn Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Perma-Norikum und dem Austro-Neuseeländer Joe Polaischer der erste Permakultur-Designkurs abgehalten. Interessierte aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Ungarn nahmen an diesem Lehrgang teil. In den folgenden Jahren wurde die Kleinstlandwirtschaft mit ihren Anschauungsmodellen regelmäßiger Austragungsort für Permakultur-Designkurse, Exkursionsziel und verschiedene weitere Veranstaltungen.

Zahlreiche Teilnehmer aus dem Inn- und Ausland absolvierten einen Permakultur-Designkurs bei Perma-Norikum

Um das Thema Waldgarten Interessierten zu öffnen wurde vergangenes Jahr das Österreichische Waldgarten-Institut gegründet. Natürlich gibt es 2017 auch wieder einen Permakultur-Designkurs, dieser findet vom 7. bis 19. August statt. Teilnehmen kann jeder der einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten möchte. Mehr Informationen unter www.waldgarteninstitut.at

Tansanische Naturheilkunde Koryphäe im Sommer zu Besuch in Wels

Tansanische Naturheilkunde Koryphäe im Sommer zu Besuch in Wels

Dr. Peter Feleshi wird erstmalig in Wels ein Naturheilkunde-Tropen Seminar abhalten

Der tansanische Allgemeinmediziener und Naturheilkunde-Tropen-Experte Dr. Peter Feleshi ist im Juli zu Gast im Österreichischen Waldgarten-Institut in Wels. Seit 2011 besteht eine rege Zusammenarbeit zwischen Bernhard Gruber, Leiter des Österreichischen Waldgarten-Insituts und Dr. Feleshi, Vorsitzender von ANAMED Tansania bei verschiedenen Projekten am Kilimanjaro, am Rande der Serengheti und am Victoriasee, wo gemeinsam Kleinbauern mit Permakultur und Tropenheilkunde Hilfe zur Selbsthilfe geboten wird.

ANAMED bedeutet Aktion Natürliche Medizin in den Tropen. Kernpunkt ist die Förderung einer eigenverantwortlichen, selbstbefähigten, nachhaltigen und allen zugänglichen Gesundheits- und Nahrungsvorsorge mit Hilfe der in über 30 Jahren gewonnenen naturmedizinischen Erkenntnisse in den Tropen. Dr. Peter Feleshi kümmert sich mit seinen Trainings nicht nur um die Gesundheit von Kleinbauern, sondern auch um Randgruppen wie HIV-Infizierte oder auch Albinos, welche am Rande der Gesellschaft stehen.

Erstmalig wir Dr. Feleshi für Interessierte in Wels ein Training abhalten, er wendet sich an alle die ihren Horizont in Sachen Naturheilkunde-Tropen erweitern möchten und auch an kulturellem Austausch interessiert sind, oder an Fernreisende welche einen längeren Aufenthalt in den Tropen geplant haben. Schwerpunkt des Seminars ist die Produktion von sonst oft unerreichbar oder teuren Arzneimitteln in den Tropen, Vermeidung von Krankheiten und Wissenschaftliche Arbeit zugunsten vieler anstatt einzelner.