Exkursion Mischkulturbetrieb Langerhorst in Waizenkirchen / OÖ

Zu Besuch bei Familie Langerhorst in Waizenkirchen, welche seit den fühen 1970er Jahren ihre Landwirtschaft mit Mischkultur bewirtschaften. Margarete und Jakobus sind in der deutschsprachigen Gartenbauscene durch ihre jahrzehntelange Erfahrung geschätzt und auch durch Publikationen bekannt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Buchpräsentation „Sepp Holzers neue Projekte“

Am 24. Mai 2007 folgten wir der Einladung zur Buchpräsentation „Sepp Holzers neue Projekte“ im Naturhistorischen Museum in Wien.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Aktivtag und Treffen am Rabenleitenhof in Pettenbach / OÖ

Beim erster Aktivtag mit Treffen in der Vereinsgeschichte von Perma-Norikum, bepflanzten wir einen bestehenden Teich, legten eine große kreisrunde Mulchfläche an und bauten eine Weidenhalbschale. Dieses Treffen fand bei den Gündungsmitgliedern Eva Juran und Matthias Weber, in ihrer damaligen Biogärtnerei am Rabenleitenhof in Pettenbach statt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Treffen Ökodorfprojekt Augendobl in Dorf an der Pram / OÖ

Das Vereinstreffen im März 2007 führte uns zum Ökodorfprojekt Augendobl. Ernst Junger, Mitglied bei Perma-Norikum wollte auf dem Gelände seiner Landwirtschaft und Bio-Baumschule ein Ökodorf errichten. Erste Schritte zur Realisierung wurden gesetzt, leider hat eine Gemeinschaft nicht zusammen gefunden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Brennen von Lehmziegeln in früheren Zeiten

In den 70er und 80er Jahren des 19 Jahrhunderts war die allgemeine Wirtschaftslage in Österreich sehr gut, auch die Landwirtschaft florierte, es gab gute Erträge und es setzte ein allgemeiner Bauboom in der Landwirtschaft ein. Viele der Höfe in Oberösterreich wurden neu errichtet oder ausgebaut.  So wurde auch damals noch das vorhandene Material verwendet. Transporte im Umfang wie sie heute geschehen, gab es in den ländlichen Gegenden noch nicht. Vorhandene Resourcen wurden genutzt.

Unmengen an Ziegeln wurden direkt Vorort gebrannt, dazu gab es Facharbeiter welche von Hof zu Hof zogen und dort die Leute in der Arbeit unterwiesen die Ziegel zu fertigen und das Brennen der Ziegel vornahmen. Noch heute findet man in der näheren Umgebung von Bauernhäusern Senken, wo der Lehm abgebaut, die Ziegel geschlagen, getrocknet und gebrannt wurden. Diese Abbaustätten  erkennt man noch heute, meist sind sie mit Bäumen bewachsen, Wasser hat sich gesammelt oder man hat sie teilweise wieder mit Bauschutt und Müll aufgefüllt.  Manchmal findet man auch noch ausgeschiedene, verbrannte oder gebrochene Ziegel an diesen Orten.

Den Ablauf der Erzeugung der Ziegel kann man sich folgender Maßen vorstellen:

Die Humusschicht wird abgetragen, die Lehmschicht freigelegt.
Der freigelegte Lehm wird in Holztrögen gesammelt und gereinigt.
Mit der Beigabe von geringen Mengen an Wasser wird der Lehm zu einer homogenen Masse verarbeitet.
Flinke Hände formen gleich große Laibe, welche auf einem mit Sand bestreuten Brett leicht gerollt werden.
Die Rohlinge werden in eine Holzform gepresst, überschüssiges Material wird mit einem mit Draht bespannten Bogen abgezogen.

Die Holzform hat überstehende Enden, so wird durch die Wucht des Aufpralls beim Schlagen der Form auf ein Holzbrett, der rohe Ziegel aus der Form auf das Brett geschleudert.
Je nach Witterung werden die so hergestellten Ziegel mindestens eine Woche an der Luft getrocknet. Die Ziegel sind gut getrocknet und ein wenig geschrumpft, sie werden jetzt im Verbund zu einem Tonnengewölbe geschlichtet, zum Wind hin bleiben sie offen, nach oben werden mehrere Abzüge eingebaut. Drei Schichten Ziegel werden so übereinander angeordnet, das mehrere Züge entstehen, mit Reisig und Erdreich abgedeckt.
Zwei Wochen hindurch wird der so entstandene Meiler mit Feuerholz beschickt, nebenan werden weitere Ziegel geschlagen , getrocknet und gebrannt.

Die gebrannten Ziegel wurden auch in der Reihenfolge verwendet wie sie gebrannt wurden. Unten die Ziegel aus der inneren Schicht, diese sind hart gebrannt, man kann sie leicht von den anderen an der Farbe unterscheiden, sie sind beinahe schwarz und schimmern an Bruchstellen teilweise violett. Sie wurden meist bis Fensteroberkante des Erdgeschosses verwendet. Die nächste Qualität wurde bis unters Dach verwendet, teilweise findet man Muster mit schwarzen Ziegeln gelegt. Die äußere Schicht an Ziegeln im Meiler wurde für die geschützten Stellen im Haus, wie Innenwände und die Ziegelböden unter dem Dach verwendet.

Teilweise wurde Ziegelwände auch mit runden Flusssteinen gemischt, zwei Reihen Ziegel und zwei Reihen Flusssteine, diese Art der Mauer bezeichnet man als Römische Mauer. Für das Fundament verwendete man Konglomeratgestein oder auch Granit bis Fensterunterkante. War jedoch kein Gestein zur Verwendung da, hinderte man das Wasser mit dünnen Schichten aus Holzkohle am Aufsteigen im Mauerwerk.

Treffen Ortnerhof in Eggendorf / OÖ

Eines der ersten Vereinstreffen von Perma-Norikum fand bei Beate und Herbert Schachner am Ortnerhof in Eggendorf im Traunkreis statt. Beate und Herbert sind beide Gründungsmitglieder von Perma-Norikum und betreiben das Regionalvermarktungskonzept „Nets“ – ehemals „Nest“  in Wels.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mit Permakultur gemeinsam Zukunft gestalten

%d Bloggern gefällt das: