11.2. Permakultur-Wintergespräch in Piesing

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Permakultur-Wintergespräch in Piesing – im Strohballen-Rundhaus
11. Februar, 15.00 Uhr
Piesing 24 , A-4682 Geboltskirchen

Permakulturist und Tansania-Experte Franz Hörmanseder öffnet sein Öko-Strohballen-Rundhaus, für Mitglieder des Vereins Perma-Norikum (mehr Infos zur Mitgliedschaft). Im Mittelpunkt stehen fachliche Informationen zu ökologischem Bauen mit lowtech- und Insellösungen und permakulturelle Hausgartengestaltung.

Im Anschluss gemütliches Beisammensein, jeder nimmt was mit …

 

    

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6.12. Tag der offenen Tür für Afrika

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Tag der offenen Tür für Afrika – im Strohballen-Rundhaus
6. Dezember 2014, ab 14.00 Uhr
Piesing 24 , A-4682 Geboltskirchen

Permakulturist und Tansania-Experte Franz Hörmanseder öffnet sein Öko-Strohballen-Rundhaus, für Interessierte zu Gunsten unseres Permakultur-Engagement in Tansania. Im Mittelpunkt stehen fachliche Informationen zu ökologischem Bauen mit lowtech- und Insellösungen, permakulturelle Hausgartengestaltung, Permakultur-Buchpräsentation, Out in the Wild, gemütliches Beisammensein, Charity-Aktion und was bisher geschah in Tansania.

Im Jahr 2011 wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert

Programmpunkte:

14.00 bis 17.00 Uhr Markt des Möglichen
· Öko-Strohballen-Rundhaus mit Bauherr, Architekt und Handwerkern
· Buchpräsentation „Die kleine Permakultur-Fibel“, Bernhard Gruber
· Leben der Nativs in Nordamerika, Erfahrungsbericht Gernot Mühlberger
· Infostand Tansania-Projekt

17.00 Uhr Der Nikolaus kommt!

18.00 Uhr Tansania – Rückblick und Vorausschau mit Charity-Aktion

Green EventVeranstalter: Perma-Norikum – Verein zur Förderung der Permakultur im regionalen Bereich
Kooperationspartner Wir Gemeinsam und Klimabündnis OÖ

Eintritt freiwillige Spende – gerne auch mehr! – Anmeldung erforderlich!

Die Veranstaltung wird als Green-Event geführt, Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich,  Fahrgemeinschaften ab Wels, barrierefreier Veranstaltungsort, biologische Verpflegung mit Mehrweggeschirr. Die bei der Veranstaltung benötigte Energie wird vor Ort produziert.
    

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los logos

Hausflohmarkt für Afrika

Hausflohmarkt für Afrika


Wann: 25.September 2010, 13-18 Uhr
Wo: Piesingmühle, Piesing 14, 4682 Geboltskirchen

Angeboten wird ein Sammelsurium an Gebrauchsgegenständen, Afrikanisches, einfacher Schmuck, Möbel,
… koa Gwand und koa Glumpert …!


Hortest du wertvolle Sachen und willst sie loshaben,
so bring sie zur Piesingmühle bis vor Beginn des Flohmarktes!!!!

Pflegekinder am Hof von Aloisi Masawe, unserem Partner in Umbweonana/Tansania

Pflegekinder am Hof von Aloisi Masawe, unserem Partner in Umbweonana/Tansania

PS: Die Einnahmen des Flohmarktes werden für die Abhaltung eines Permakultur-Kurses im Oktober in Tansania verwendet. Infos über den Flohmakt und unser Projekt, siehe unter http://www.perma-norikum.net oder persönlich bei Franz Hörmanseder, Tel. 0660 5598292

Abends: Jahreshauptversammlung unseres
Vereines PERMA-NORIKUM!

Bleiben wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ (Che Guevara)

Der Wohlstand hat die Bequemlichkeit militant werden lassen.“
(Roger Willemsen)

Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ (afrikanisches Sprichwort)

Veranstalter: Franz Hörmanseder,i A. v. Perma-Norikum, der Permakulturverein in OÖ

Newsletter 1/10

Liebe Permakultur-Freunde,

der Winter ist ins Land gezogen und überall liegt mehr oder weniger
Schnee und wahrscheinlich genießt ihr auch wie ich gerade die Ruhe nach
den Feiertagen. Rückblickend können wir sagen, dass wir auch 2009 wieder
viel zur Verbreitung der Ideen der Permakultur beitragen konnten.

Es gab wieder mehrere Vereinstreffen im Raum Oberösterreich. Wir
veranstalteten den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs. Mit
finanziellen Überschüssen konnten wir zwei afrikanischen Frauen die
Teilnahme an einem Permakultur-Zertifikatskurs in Malawi ermöglichen. Zu
guter Letzt waren wir zur 25 Jahrfeier des deutschen Permakultur-Vereins
eingeladen.

Infos in diesem Newsletter:
1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau
2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang
3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht
4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro
5. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau

Am 10. Oktober veranstaltete der Verein Perma-Norikum sein letztes
Treffen im Jahr 2009 in Neuhofen an der Krems. Gemeinsam mit einigen
fleißigen Helfern startete ich mein Anlehngewächshaus. Einerseits möchte
ich ab kommendem Frühling hier in Hochbeeten Salat und Gemüse ziehen,
das Gewächshaus soll aber auch noch ein Wärmepuffer für mein
Arbeitszimmer sein, weiters sollen die Pflanzen im Gewächshaus mein
Arbeitszimmer im Sommer beschatten.

Das Anlehngewächshaus wurde bisher zu 90% aus Abfallstoffen gebaut, aus
Dachstuhlholz vom Nachbarn und aus gebrauchten aber noch sehr guten
Balkontüren und Fenstern. Die Kunststoffplatten am Dach konnte ich bei
einem anderen Nachbarn entsorgen. Als Fundament wurden alte Betonplatten
verlegt. Bei einem gemütlichen Plausch auf unserer Terrasse ließen wir
diesen sonnigen Herbsttag ausklingen.

Fotos dazu unter:
http://perma-norikum.ning.com/photo/albums/anlehngewaechshaus-1

2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang

Ein Bericht von Beat Rölli, dipl. Biologe und dipl. Permakultur
Designer, Co-Präsident von Permakultur Schweiz

1996 kauft der junge Frankfurter Bänker Eric Beißwenger in Unterjoch,
Allgäu den heruntergekommenen, 8 Hektare grossen Bergbauernhof Hoiser
und beginnt diesen nach den Richtlinien des Naturlandbaus und
Permakulturprinzipien zu bewirtschaften. Nur 12 Jahre später sind die
Gebäude saniert, der Bauer schuldenfrei. Auf dem Hof gedeihen viele alte
Tierrassen und 65 Obstbäume. Die Erfolgsgeschichte des Hofes hat dazu
geführt, dass der Bauer 2008 eine 40 Hektaren-Alp dazukaufen konnte und
viele Bauern in der Region ebenfalls auf Ökolandbau umgestellt haben.

Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Nun, Eric Beißwenger lässt die Tiere
für sich arbeiten anstatt Maschinen zu kaufen und vermarktet seine
Produkte und seinen Hof clever mit Tourismus.

… hier weiterlesen:
http://www.perma-norikum.net/2009/12/30/bergbauernhof-hoiser/

3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht

Für das kommende Gartenjahr 2010 suchen wir noch mehrere
Veranstaltungsorte für unsere Aktivtage mit Treffen im Raum
Oberösterreich. Veranstaltungsort ist grundsätzlich immer bei
Vereinsmitgliedern, die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos.
Es werden einfache, überschaubare Halbtagesprojekte erledigt, wobei der
Gastgeber für die Verpflegung aufkommt und Werkzeug und benötigtes
Material zur Verfügung stellt. Es gilt sinnvolle und lehrreiche
Tagesprojekte zu starten.

Beginn um 8 oder 9 Uhr, ab 15 Uhr allgemeines Treffen mit Führung,
Besichtigung Tagesprojekt, gemütliches Beisammensein, Pflanzentausch,
Information und auch Bücher aus der Vereinsbibliothek können entlehnt
werden. Terminvorschläge bitte per email: perma-norikum@gmx.at weitere
Infos zur Mitgliedschaft im Verein:
http://www.perma-norikum.net/der-verein/mitgliedschaft/

4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro

Im Rahmen einer gemeinsamen Studienreise besuchten Bernhard Gruber und
der Tansania-Experte Franz Hörmannseder die Homegarden der Chagga am
Kilimanjaro und zwei Permakultur-Projekte am Lake Viktoria

… hier weiterlesen:
http://www.permakultur.biz/beratung/projektreise-homegarden-kilimanjaro/

5. Aktuelle Termine

11. Jänner 2010 | Permakultur einzeln/zusammen in der Stadt umsetzen,
Gemeinschaftliches Permakulturhof-Projekt nahe Luzern

19 Uhr | Hotel Alpha, Zähringerstrasse 24, Luzern | Eintritt frei
Verantastalter: LuzernerTauschnetz

Vortrag mit Beat Rölli dipl. Biologe und dipl. Permakultur Designer,
Co-Präsident von Permakultur Schweiz und Film von Sepp Holzer (40 min)
Alle Interessierten sind eingeladen. Keine Anmeldung nötig.

13. Jänner 2010 | Permakultur als Teil der °Neuen Arbeit
Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

20 Uhr | Gasthof zur Post Ottensheim | Eintritt frei
Veranstalter: LA21 Projekt °Neue Arbeit uwe/Ottensheim

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Einblick in die Ethik der
Permakultur und stellt sie als Teil der °Neuen Arbeit vor. Anhand von
einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er Ansätze für lokale
Netzwerke (z.B.: Gemeinschaftsgärten) erläutern.

9. Februar 2010 | Die Homegarden – Permakultur am Kilimanjaro
19.30 Uhr | beim Wirt in Trosselsdorf
Trosselsdorf 9 | A-4212 Neumarkt im Mühlkreis

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber besuchte mit dem
Tansania-Experten Franz Hörmannseder in einer Studienreise einige dieser
Waldgartensysteme am Kilimanjaro. Ihre gemeinsame Reise führte sie auch
zu zwei Permakultur-Projekten an den Viktoria See.

In seinem Vortrag stellt Bernhard Gruber mit ansprechenden Bildern die
Homegarden des Chagga Volkes vor und berichtet von den
Permakultur-Projekten am Viktoria See. Er berichtet auch, wie man mit
einfachen Ideen der Permakultur bestmögliche Resultate erzielt und geht
gerne auf Ihre Fragen ein.

Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum
(www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
(www.permakultur.biz)
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im
Sinne der Permakultur

Globaler Appell gegen „Monsantosierung“ von Lebensmitteln

Globaler Appell gegen „Monsantosierung“ von Lebensmitteln
UN General Versammlung diskutiert Patente auf Saatgut und das Recht auf Nahrung

Weizen

(Foto: Jürgen Reitböck)

München, 21. 10. 2009 – Heute startet die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ einen neuen globalen Appell gegen die Ausweitung der Patentierung auf Pflanzen und Tiere. Insbesondere Landwirte geraten zunehmend in die Abhängigkeit internationaler Konzerne, die die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufes gegen die so genannte „Monsantosierung“ gehören große Bauernverbände in Europa, Asien und Südamerika. Heute stellt auch der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung, Olivier de Schutter, seinen Bericht vor der UN Generalversammlung in New York vor. Die UN warnen davor, dass Patente auf Saatgut weltweite Hungerkrisen verstärken könnten.

Die Patentansprüche erreichen eine neue Dimension: Neben Saatgut und Nutztieren werden mittlerweile auch Lebensmittel wie Milch, Butter und Brot zum Patent angemeldet. Folglich drohen multinationale Konzerne wie Monsanto, Dupont und Syngenta, die gesamte Kette der Lebensmittelerzeugung zu kontrollieren. Die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ fordert deshalb neue Regeln, die Patente auf Saatgut und Nutztiere verhindern.

Brot

Foto: wrw


„Wir brauchen eine radikale Änderung in der Praxis der Patentämter, um Patente auf Pflanzen und Tiere zu stoppen,“ sagt François Meienberg von der Erklärung von Bern (CH). „Konzerne dürfen das Patentrecht nicht dazu missbrauchen, um sich Rechte an Saatgut, Pflanzen, Tiere und Lebensmittel anzueignen. Wenn diese Patentierung so weiter geht, werden sie zu einer Gefahr für die Welternährung.“

Die internationale Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ wurde 2007 gegründet. Sie setzt sich zusammen aus Landwirten, Entwicklungshilfe- und Umweltorganisationen. Ihr gehören die Organisationen Erklärung von Bern, Swissaid, Kein Patent auf Leben!, Misereor, Greenpeace und der norwegische Development Fond an (Unterstützt wird der Aufruf gegen die Monsantisierung von Bauernorganisationen wie beispielsweise Coldiretti aus Italien, COAG aus Spanien, dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter aus Deutschland, der Vereinigung Federación Agraria aus Argentinien und Bharat Krishak Samaj (BKS) aus Indien.
„Die großen Konzerne versuchen Saatgut, Handel und sogar die Produktion von Lebensmitteln zu kontrollieren;“ sagt Luis Contigiani von der Federación Agraria aus Argentinien. „Wir sehen, wie Monsanto versucht, Gebühren auf die Produktion von Soja zu kassieren, indem auf der Basis von Patenten versucht wird, Embargos für europäische Importeure zu verhängen, die mit argentinischer Soja arbeiten. Dies ist ein Beispiel für die Konsequenzen der Patentierung genetischer Ressourcen.“

Auch UN Sonderberichterstatter Olivier de Schutter kritisiert in seinem Hintergrundbericht (A/64/170), dass Patente auf Saatgut die Nahrungsmittelkrisen verstärken können. “Die Oligopole einiger Anbietern können dazu führen, dass armen Landwirte der Zugang zu Saatgut, einem für sie lebenswichtigen Produktionsmittel, verwehrt wird. Und sie kann dazu führen, dass die Lebensmittelpreise steigen, wodurch die Lebensmittel für die Ärmsten noch weniger verfügbar werden.“ [nicht offizielle Übersetzung]

Foto: Birgit Winter

Foto: Birgit Winter

Das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“ begrüßt den UN Report. „Wir werden weiterhin gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere kämpfen, sagt der Generalsekretär Miguel López Sierra von von COAG, einem der größten Europäischen Bauernverbände. „Diese Patente sind Diebstahl an den Landwirten und den traditionellen Züchtern. Die Bedenken der UN und die Proteste der Landwirte dürfen nicht länger ignoriert werden.“

(Quelle: No patents on seeds http://www.no-patents-on-seeds.org)

Workshop Hühnergewächshaus, Biogärtnerei Leisenhof / Linz

Das Hühnergewächshaus

Das Hühnergewächshaus

3. bis 4. Juli 09 Workshop Hühnergewächshaus, Biogärtnerei Leisenhof / Linz

Projektwoche am Leisenhof mit Bauworkshop zum Thema des durch Hühner beheizten Gewächshauses. Das im April gestartete Projekt am Leisenhof wird fortgesetzt. Verwendet werden vorwiegend Altbaustoffe.

Gewächshaus wird in der Übergangszeit von Hühnern beheizt

Gewächshaus wird in der Übergangszeit von Hühnern beheizt

Veranstaltungsort ist die Demeter-Gärtnerei Leisenhof in A-4040 Linz, Petrinumstraße 12,
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Workshopbeitrag: jeder gibt nach eigenem Ermessen
Anmeldung erbeten unter Tel. 0043 (0) 650 300 1883
Mathias Weber

Newsletter 0812

Liebe Permakultur-Freunde,

Ich möchte mich noch einmal kurz aus der Winterpause melden und euch ein paar Infos zukommen lassen. Da ich vom 18. Jänner bis 8. Februrar 09 die Gelegenheit habe, die Ideen der Permakultur im Projekt Miak Wadang (www.miakwadang.at) direkt vor Ort, im Süd-Sudan, einfließen lassen kann, wird es den nächsten Newsletter erst ende Februar geben. Unser nächstes Vereinstreffen wird im März sein. Bücher können von Vereinsmitgliedern aber durchgehend aus unserer Vereinsbibliothek kostenlos entlehnt werden. Weiters können bisherige Newsletter und auch andere interessante Berichte direkt auf unserer frisch aktualisierten Homepage http://www.perma-norikum.net nachgelesen werden.

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Einführungs-Seminar in die Permakultur
2. Brot auf die Teller und nicht in die Tanks
3. Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich
4. Geostrategische Bedeutung Afrikas für China
5. Buchtip: Kein Kernkraftwerk in Zwentendorf
6. Blauzungenkrankheit – Das Geschäft mit der Seuche
7. Solidarische Ökonomie Kongress
8. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 09 in Wels
9. Permakultur-Zertifikatskurs-Absolventen-Treffen in Südtirol

Dieser Newsletter kann gerne an alle Interessierten weitergeleitet werden, wer unseren Perma-Norikum – Newsletter nicht mehr erhalten möchte, sendet bitte eine kurze Info zurück.

Permakulturelle Grüße und vielleicht auch Ruhe und mehr Zeit

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Permakultur-Seminar am 10.01.09 in A-4600 Wels

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Ziel ist es ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System ist für die Versorgung von Stadt und Land gedacht. Dazu dient auch die kleinste praktisch nutzbare Fläche. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

Veranstaltungsort ist das Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels, Stadlhof 25, 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Seminarbeitrag euro 45,- / Mittagessen euro 7,-
Anmeldung unter Tel. 0043 (0) 650 76 314 28 oder bernhard.gruber@co1.at

2. Brot auf die Teller und nicht in die Tanks

Sol fordert in der Petition an den Bundeskanzler und die Regierung:  Das Recht auf Nahrung soll auf allen Ebenen Vorrang haben. Die Energieproduktion darf nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen.  Für die Energiegewinnung aus Biomasse dürfen nur organische Abfallstoffe (z.B. Erntereste) sowie Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft eingesetzt werden.  Kein Beimischungszwang für Agrotreibstoffe („Biosprit“).  Erreichung der Klimaschutzziele z. B. durch verstärkte Förderung von Wärmedämmung, öffentlichem Verkehr, Sonnen- und Windenergie.
Jetzt die Petition Brot auf die Teller und nicht in die Tanks online unterzeichnen: http://www.nachhaltig.at/agrosprit/

Wer ist Sol?  SOL steht für Solidarität, Ökologie und Lebensstil. Das 21. Jahrhundert erfordert einen neuen Lebensstil – einen Lebensstil, der Solidarität und Ökologie ernst nimmt. Denn auch die Benachteiligten bei uns und in anderen Ländern und die Menschen künftiger Generationen haben ein Anrecht auf ein erfülltes Leben in einer intakten Umwelt. SOL hat ca. 1800 Mitglieder in ganz Österreich, von denen rund 100 in verschiedenem Ausmaß aktiv sind. (Quelle: http://www.nachhaltig.at)

3. Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich

Konflikte innerhalb von Gesellschaften und zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Staaten sind ein Faktum menschlichen Zusammenlebens. Es zeigt sich immer deutlicher, dass gewaltsame Formen der Austragung von Konflikten nicht zu mehr Frieden und Sicherheit führen, sondern dass nur gewaltfreie, zivile Mittel der Konfliktbearbeitung für nachhaltige Lösungen Erfolg versprechen. Zwar gibt es inzwischen viele Beispiele und erprobte und bewährte Methoden ziviler Konfliktbearbeitung, allerdings sind das Wissen darum und ihre Anwendung häufig zu wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert und erfahren keine ausreichende Unterstützung von politischer Seite.

Im Zivilen Friedensdienst steht die Entsendung von Friedensfachkräften, also von Frauen und Männern, die für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten ausgebildet und vorbereitet werden und diese Aufgabe auf Anfrage von und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen im Konfliktgebiet für eine bestimmte Zeit (8 – 24 Monate) ausüben, im Mittelpunkt. Zivile Friedensdienste werden also von Zivilpersonen („Friedensfachkräften“) durchgeführt, von NGOs in breiter Trägerschaft organisiert und umgesetzt sowie staatlich gefördert.

Die Einführung und Verwirklichung eines Zivilen Friedensdienstes bedarf einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung auf allen Ebenen!  Wenn Sie diesen AUFRUF zur Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich unterstützen wollen, geht es hier http://www.zfd.at/Unterschreiben zum Online-Formular.  (Quelle: http://www.zfd.at/)

4. Geostrategische Bedeutung Afrikas für China

Vor über 600 Jahren erreichte Admiral Zehng He die afrikanische Küste des heutigen Mosambik. Noch vor den Portugiesen sollen Chinesische Seeleute das Kap der Guten Hoffnung erreicht haben. Die Volksrepublik China hat demnach eine lange Tradition auf dem afrikanischen Kontinent. Die Beziehungen sind dabei weitreichend und vielschichtig. Waren die Motive einer Kooperation lange Zeit lediglich wirtschaftlicher Natur, so unterstützte man politisch seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts den Freiheitskampf gegen die Unterdrückung durch die übermächtigen Kolonialmächte. Der vergessene Kontinent rückt aus wirtschaftlichen Interessen seit dem Machtvakuum des Ende des Kalten Krieges in den Vordergrund der chinesischen Politik.

Um ein kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten ist China seit 1993 auf Ölimporte angewiesen. Der Gesamtbedarf an Rohöl betrug in 2003 rund
252 Millionen Tonnen. Dies entsprach einem Wachstum von 10,5% gegenüber dem Vorjahr. Dagegen schafft die heimische Ölförderung nur eine Wachstumsrate von 1,5%. Knapp 40% des Verbrauchten Öls muss China importieren, wobei im Jahre 2004 knapp 25% der Erdölimporte aus Afrika stammten. Im Gegensatz zu den USA, welche sich vorrangig auf Westafrika konzentrieren, versucht China vom gesamten Kontinent Öl zu kaufen. Ob sich China und die USA in der Region Westafrikas in den künftigen Jahren in die Quere kommen, bleibt abzuwarten. Die wichtigsten afrikanischen Lieferstaaten sind der Sudan und Angola. China verdankt diesen Umstand, dass die Weltbank und der Internationaler Währungsfond Angola, nach dem Ende des Bürgerkrieges, einen Kredit zum Wiederaufbau des Landes auf Grund der gravierenden Korruption verweigerten. Peking nutzte diese Chance und sprang kurzerhand ein. Als dieser nahezu ungebundene Kredit gewährt wurde, erhielt es den Zuschlag für ein Offshore – Ölfeld im Atlantik. Im Sudan konnten das chinesische Erdölunternehmen CNPC relativ ungehindert eine Vormachtstellung auf dem dortigen Erdölmarkt aufbauen, nachdem die Sanktionen westlicher Staaten den eigenen Unternehmen den Ausbau der eigenen Position verhinderten.

China hat sich seine Zusammenarbeit erarbeitet, da der Wirtschaftsaspekt für China im Vordergrund steht. Das dabei nichtdemokratische Regime unterstützt werden, man durch die nichtkonditionierte Hilfe westliche Vorhaben indirekt sabotiert oder ähnliches ist ein ganz anderer Punkt. China könnte sein Potential nutzen um die Entwicklung Afrikas voranzutreiben, dabei müsste es jedoch auf die Belange Afrikas mehr eingehen und seine eigenen, vor allem wirtschaftlichen Ambitionen in den Hintergrund stellen. Ob dies jedoch der Fall sein wird bleibt abzuwarten.

(Quelle: Martin Hohnhold / http://www.neia-ev.de)

5. Buchtip: Kein Kernkraftwerk in Zwentendorf  -30 Jahre danach
von Heimo Halbrainer , ISBN 978-3-85252-930-1

Eine Generation „atomfreies Österreich“!Mit Aufnahmen der heutigen Kunstfotografin Sigrid Schönfelder einerseits, und andrerseits die Erinnerungen, Erzählungen einer Reihe an Zeitzeugen, die damals mit Haut und Haar, mit Leib und Seele dabei waren, von Prominenten und weniger Bekannten, lassen die Stimmung, das politische Beben, die demokratische Erhebung der Zeit um die erste Atom-Volksabstimmung weltweit wiedererstehen.

Späte Einsicht:“Die Erkenntnis meines Lebens ist die, dass man gegen die Atomenergie sein muss.“

Bundeskanzler Bruno Kreisky änderte im Alter seine Haltung zur Atomenergie. In einer circa 1988 gehaltenen Rede sagte er: „Mit jedem Tag, der vergeht, werden die Kraftwerke älter, gebrauchsunfähiger und gefährlicher. Und wir wissen heute, wie lebensgefährlich die Kernenergie ist. Nach Tschernobyl, nach dem, was wir sonst erleben in der Welt. Ich glaube also, dass es gar nichts anderes gibt, als dass wir die Menschen vor dieser zusätzlichen Sorge im Leben bewahren müssen. Warum haben wir ein ganzes Leben lang gekämpft auf dem Gebiet der Sozialpolitik, um weniger Angst vor der Krankheit, um weniger Angst vor der Armut, wenn wir am Schluss machtlos sind, wenn’s um die neue Angst geht. Und ich bin deshalb der Meinung, wir brauchen diese neue Angst nicht haben, man muss nur den Mut haben, gegen die Atomenergie mit ihren ungeheuren, gefährlichen Konsequenzen zu warnen, und es gibt nichts anderes als einfach darauf zu verzichten.
(Quelle: http://www.bibliothekderprovinz.at)

6. Blauzungenkrankheit

Aus aktuellem Grund betreffend der „Blauzungen-Pandemie“ möchte ich noch diese Info anbringen, mein Bruder hat zwei derzeit trächtige Mutterschafe und einen Bock dazu. Gerade vergangene Woche war der Amtstierarzt bei meinen Eltern, bei der Androhung einer Strafe von euro 7.000 wollte er sie zwingen die Schafe impfen zu lassen. Er wollte aber auch keine Garantie über auftretende Folgeschäden abgeben. Meine Eltern konnten sich soweit dann doch noch vor einer Impfung drücken, da der eigentliche Besitzer mein Bruder ist, der aber beim überfallsmäßigen Besuch des Amtstierarztes nicht angetroffen werden konnte! Jetzt wartet mein Bruder auf den Anruf des Amtstierarztes.

Blauzungenkrankheit: Das Geschäft mit der Seuche

Die Blauzungenkrankheit wurde in aller Stille über nacht zur Seuche
erkoren, obwohl diese (auch nach offiziellen Erkenntnissen) nicht von
Tier zu Tier übertragbar ist, sondern angeblich nur durch eine Mücke.
Auch ist diese Krankheit nicht auf den Menschen übertragbar.

Die enormen Schäden bei den Tieren nach der Impfung sind allerdings
sofort (auch ohne Studien) klar erkennbar. Todgeburten, Durchfall,
Milchrückgang, generell schlechter Gesundheitszustand, und vieles mehr
sind unmittelbare Folgen auf die Impfungen. Bei Ziegen in Deutschland
verendeten die Jungen nachdem sie die Milch der frisch geimpften
Muttertiere getrunken hatten. Weitere Infos unter: http://www.initiative.cc/Artikel/2008_11_23_blauzungenkrankheit.htm

7. Einladung zum Solidarische Ökonomie Kongress

20. bis 22. Februar 09, Institut für Bodenkultur / Wien
Vor dem Hintergrund einer lebendigen globalisierungskritischen Bewegung gewinnen vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller Initiativen, die kritische Theorien und praktische Projekte verbinden. Sie alle suchen gemeinsame Wege in Richtung gesellschaftspolitischer, ökologischer und kultureller Veränderungen.

Ausgehend von diesem Kongress formulieren wir unsere Ziele:
– Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene
– Den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bekannt machen.
– Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis
– Motivieren in diesem Sinne aktiv zu werden.

Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden – also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt. (Quelle: http://www.solidarische-oekonomie.at/)

8. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels

Für den Sommer 09 plant der Verein Perma-Norikum den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison. Neben umfangreicher Theorie wird es auch wieder Praxis und Exkursionen geben. Neu im Kurs wird sein, dass jeder an seinem geplantem Projekt vom ersten Tag an arbeiten wird. Teilnehmen kann am Kurs jeder, der an einem ökologischen Lebensstil interessiert ist.
Geplanter Termin: 11. bis 25. Juli 2009
Nähere Infos zum geplanten Kurs unter http://www.perma-norikum.net

9. Permakultur-Zertifikatskurs-Absolventen-Treffen in Südtirol

– am 18.04.2009 findet im Ökozentrum von Kloster Neustift bei Brixen, ein Treffen für
Permakultur-Kurs-Absolventen statt. Die Veranstaltung sollte um 17.00 Uhr beginnen. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens in Kloster Neustift und evt. einem Impulsreferat
können die Teilnehmer die Möglichkeit nutzen, sich zu informieren, auszutauschen und evt. neu zu orientieren, sich Anregungen holen. Auch eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft der Permakultur-Gruppe in Südtirol könnte bei dieser Veranstaltung zur Sprache gebracht werden.

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

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