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Lehrgang besucht Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf

Ein Magnet für die Studenten war das spiralförmige Feuchtbiotop
Ein Magnet für die Studenten war das spiralförmige Feuchtbiotop

Lehrgang besucht Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf

Am Montag den 25. März besuchte der Lehrgang „BOttom UP – Berufsorientierung und Umweltprojektmanagement“ die entstehende essbare Landschaft von Bernhard Gruber in Eggendorf im Traunkreis. 22 Jugendliche aus Österreich und Deutschland trotzten Wind und Schnee.

Im Laufe des Lehrgangs der sich mit Themen wie Umweltengagement, Freiwilligen-Engagement, Berufsorientierung im Umweltbereich und Jugendpartizipation auseinander setzt, wurde mehrfach der Wunsch geäußert, mehr Einblick in die „grüne“ Szene Österreichs zu bekommen, so Mag. Clemens Österreicher von der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP. So wurde mit Bernhard Gruber in seinem Wald-Wasser-Garten ein Besichtigungstermin vereinbart.

Die Studenten trotzten den wiedrigen Wetterbedingungne
Die Studenten trotzten den wiedrigen Wetterbedingungne

In der multifunktionalen Bienenhütte gab es eine Einführung zum Thema Permakultur, als gesamtheitliches Planungskonzept für einen nachhaltigen Lebensstil und der in Strohballenbauweise ausgeführten Bienenhütte. Bei der Führung über das Gelände ging Bernhard Gruber auf weitere Elemente wie eine Wildbeerenhecke rund um den 5.700 m2 großen Garten, Hühnerstall für seine Sulmtaler- und Altsteirerhühner, den Waldgarten mit seinen Ebenen, das sich durch das Gelände windende Wasserbiotop und die natürliche Rückzugszone, den Schilfgürtel ein.

Waltraud Müller, Naturschutzbeauftragte von Bio Austria leitet beim Wildbienenhotel befüllen die Studenten an
Waltraud Müller, Naturschutzbeauftragte von Bio Austria leitet beim Wildbienenhotel befüllen die Studenten an

Im Anschluss gab es die Möglichkeit sie am Lagerfeuer zu wärmen und an zwei Workshops teilzunehmen. Unter der Anleitung von Waltraud Müller, Naturschutzbeauftragte von Bio-Austria wurde ein Wildbienenhotel befüllt. Solitärbienen sind um diese Jahreszeit oft schon auf der Suche nach geeignetem Quartier für die Eiablage, doch dieses Jahr ist auf Grund der Witterungsverhältnisse alles etwas später. Wie die Honigbiene ist auch die Wildbiene durch Umweltgifte, Habitatszerstörung, Monokultur und Flächenversiegelung sehr stark bedroht!

Rainer Heger, Permakultur-Praktiker baut gemeinsam mit Studenten einen Freiständer für Shiitake Pilzkultur
Rainer Heger, Permakultur-Praktiker baut gemeinsam mit Studenten einen Freiständer für Shiitake Pilzkultur

Bei einem weiteren parallelen Workshop mit Rainer Heger, Gründungsmitglied von Perma-Norikum und Permakultur-Praktiker, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihr handwerkliches Geschick beim Bau eines Freiständers für eine Shiitake-Pilzkultur zu erproben. Der Shiitake-Pilz ist ein sehr bekömmlicher Speisepilz, der schon seit Jahrtausenden in der Chinesischen Medizin Verwendung findet. Der Vorteil ist, dass er im Freien ohne Bodenkontakt auf Holzstämmen gezüchtet werden kann.

Am Lagerfeuer konnten sich die Besucher wärmen
Am Lagerfeuer konnten sich die Besucher wärmen

JUMP ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich als Vernetzungsplattform für junge Menschen und der Umwelt- und Nachaltigkeitsszene versteht. Es ist wichtig Jugendlichen Visionen auf ihren Lebensweg mitzugeben und ihnen so andere gehbare Wege aufzeigt.

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Mit Mandala-Garten Gartensaison 2013 eröffnet

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können
Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können

Am 8. und 9. März, wurde im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis die Gartensaison 2013 eröffnet. Gemeinsam mit Freunden legte Bernhard Gruber einen Mandala-Garten an.

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können, das ermöglichen sogenannte Schlüssellochpfade. Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an. Dazu wurde einen Spaten tief der Mutterboden abgetragen, die Gruben mit Fallholz und Schilf befüllt und wieder mit dem zuvor ausgehobenen Erdreich abgedeckt.

Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.
Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt. Die schmackhafte Jostabeere soll in den nächsten Jahren eine bis zu 1,5 m hohe essbare Hecke um den Garten bilden und so für ein optimales Mikroklima sorgen. Bis die Stecklinge sich gut etabliert haben, wird der noch freie Platz mit Puffbohnen bepflanzt, die den Luftstickstoff binden, mit ihren Pfahlwurzeln Nährstoffe an die Oberfläche transportieren und den schweren Boden im Randbereich des Mandala-Garten lockern.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt
Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt

Um die ausgestochenen Erdschollen zu zerkleinern streute Bernhard Gruber zusätzlich Hühnerfutter über die Beete, um den Hühnern einen Anreiz zu bieten den Boden aufzubereiten. Die Hühner fressen nicht nur die Körner, sie zerkleinern mit ihrem Scharren das Erdreich, vertilgen mögliche Gartenschädlinge und düngen auch gleichzeitig den Boden. In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden.

In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden
In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden

Wenn gleich Bernhard Gruber aus der Kompostierung keine Wissenschaft macht, so schwört er auf das schichtweise Einbringen von Holzkohlestaub. Er möchte so eine Terra-Preta oder Schwarzerde aufbauen. Holzkohlestaub – nicht zu verwechseln mit Asche, bietet durch seine poröse Oberfläche in der Natur vorkommenden Mikroorganismen die Möglichkeit sich einzunisten. Diese wiederum binden Nährstoffe und Feuchtigkeit an sich. Schwarzerden in Kombination mit einer Mulchdecke, sind der Schlüssel zu einer dauerhaften Bodenfruchtbarkeit.

Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum
Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum

Bepflanzt wird der Mandala-Garten mit einer bunten Palette an einjährigem Gemüse wie Zucchini, Mangold, Mairüben, Asia-Salate, Erbsen, Bohnen und mehrjährigem Gemüse wie Ewiger Kohl, Beinwell, Winterheckenzwiebel, Schnittknoblauch und anderen. Das Farbenspiel runden Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Erdbeeren ab. Für die vertikale Dimension eignen sich Spindelobstbäume am Anfang der Beete und Bohnentipis aus Fallholz in der Mitte der Beete.

Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht
Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht

Die nächsten Programmpunkte im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis sind die Errichtung eines Wildbienenhotels, Trichterbeuten für Honigbienen und ein Freiständer für eine Pilzzucht. Weiters werden einzelne Probrammpunkte des Permakultur-Designkurses vom 28.7. bis 10.8. am Ortnerhof in Eggendorf im Wald-Wasser-Garten stattfinden.

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Permakultur- Designkurs in Oberösterreich – Sommer 2013

Permakultur- Designkurs in Eggedorf im Traunkreis / OÖ mit Bernhard Gruber
28. Juli bis einschließlich 10. August 2013
Biohof Ortner der Familie Schachner in Eggendorf 33, A-4622 Eggendorf im Traunkreis

Ein einfacher Brotbackofen wird gebaut
Ein einfacher Brotbackofen wird gebaut

Permakultur unterstützt uns dabei, wieder zu Expertinnen für unser eigenes Leben zu werden. Sie möchte helfen, den achtsamen Umgang mit der Natur, mit den Mitmenschen und mit sich selbst zu leben – und damit Lebensfreude machen! Ein Hauptaugenmerk wird auf die optimale Nutzung unserer erneuerbaren Ressourcen gelegt. Reichliche Praxis wird diese Ausbildung zu einem Erlebnis machen. Jeder plant vom dritten Tag an sein eigenes Projekt.

Der Ortnerhof der Familie Schachner in Eggendorf im TraDer Ortnerhof der Familie Schachner in Eggendorf im Traunkreis wird Austragungsort des nächsten Permakultur-Designkurses in Oberösterreichunkreis soll Austragungsort des ersten Permakultur-Festival in Oberösterreich werden
Der Ortnerhof der Familie Schachner in Eggendorf im Traunkreis wird Austragungsort des nächsten Permakultur-Designkurses in Oberösterreich

Lehrgangsleiter wird in gewohnter Weise Bernhard Gruber sein. Er ist selbst auf einem kleinen Bauernhof am Stadtrand von Wels aufgewachsen, der seit den frühen 1990er Jahren nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet wird. Bernhard Gruber betreut seinen Wald-Wasser-Garten und bezeichnet sich selbst als Waldgärtner. Er hält Permakultur-Kurse im Inn- und Ausland und steht Interessierten aus aller Welt mit Rat und Tat zu Hilfe.

Anmeldung und alle weiteren Infos

15.12. Treffen: Absolventen-Treffen Permakultur-Designkurse

Absolventen-Treffen Permakultur-Designkurse
15. Dezember 2012, 18.00 Uhr
im Weberhäusl der Familie Gruber, Stadlhof 2, 4600 Wels

Liebe Absolventen eines Permakultur-Designkurses!

Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden
Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden

Kürzlich wurde von einer Teilnehmerin eines Permakultur-Designkurses im Weberhäusl der Familie Gruber in Wels, ein  Absolvententreffen angeregt.

In den vergangenen 5 Jahren fanden in Wels drei Permakultur-Designkurse, ein Training for Transition und zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Zu unserem ersten Designkurs durfen wir als Referenten den Austro-Neuseeländer Joe Polaischer begrüßen. Teilnehmer der letzten Jahre kamen aus nahezu allen österreichischen Bundesländern, Ungarn, Schweiz, Deutschland,  und Montenegro.

Lehrgangsteilnehmer, Organisationsteam, Obmann Perma-Norikum, Referent Christoff Schneider, Bernhard Gruber und Trish Allen Polaischer
Lehrgangsteilnehmer, Organisationsteam, Obmann Perma-Norikum, Referent Christoff Schneider, Bernhard Gruber und Trish Allen Polaischer

So bunt zusammen gewürfelt, verstreuten sich die Teilnehmer auch wieder in alle Winde. Die einen gingen zurück in ihr Lebensumfeld, andere in Länder wie Brasilien, Südafrika, Philipinen, …

Das Treffen soll zum gegenseitigem Austausch und gemütlichem Beisammensein dienen.

Permakultur-Designkurs-Teilnehmer im Jahr 2007 mit Referent Joe Polaischer
Permakultur-Designkurs-Teilnehmer im Jahr 2007 mit Referent Joe Polaischer

Treffpunkt ab 18.00 Uhr in der Stube des Weberhäusls, Stadlhof 2, 4600 Wels sein. Bitte bringt Kuchen, Schmankerl und Getränke mit!

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich!

Herzliche Grüße
Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum