9. – 23. 8. Lehrgang: Permakultur-Designzertifikatskurs in Wels/OÖ

Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels

Gruppenfoto beim Zertifikatskurs im Sommer 09 in Wels

72h Permakultur-Designzertifikatskurs
in Wels / OÖ – Sommer 2015
Permakultur-Projekt Weberhäusl
Termin: 9. bis 23. August 2015

Permakultur als Planungskonzept vereint Ökologie und Ökonomie und gibt uns das Werkzeug für ein resilientes Umfeld in Stadt und Land. Permakultur lehrt uns den achtsamen Umgang mit der Natur, mit unseren Mitmenschen und uns selbst.

Waldgarten des Permakultur-Projektes Weberhäusl

Waldgarten des Permakultur-Projektes Weberhäusl in den Anfängen

Das Permakultur-Projekt Weberhäusl mit seinem ca. 5.000 m² großen und über 20 Jahre alten Waldgarten war bereits 2007 Austragungsort für einen Permakultur-Designzertifikatskurs mit dem Austro-Neuseeländer Joe Polaischer. Nach 4 Jahren Pause gibt es wieder die Gelegenheit vor Ort einen Permakultur-Designzertifikatskurs zu besuchen.

Eine ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Fotos ist im Buch "Die kleine Permakultur-Fibel" zu finden

Eine ausführliche Beschreibung mit zahlreichen Fotos ist im Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“ zu finden

Die Grundlage des Permakultur-Designzertifikatskurses ist das Buch: “Permaculture – a Designerś Manual” oder “Handbuch der Permakultur Gestaltung” – als Kursmanuskript erhält jeder Teilnehmer das Buch „Die kleine Permakultur-Fibel“.

Jeder Teilnehmer plant im Rahmen des Lehrgangs sein eigenes Projekt

Projekt kann sein: Hausgarten, Waldgarten, CSA, Landwirtschaft, Schulgarten, Gemeinschaftsgarten, Dorfentwicklungskonzept, Alternativwährungskonzept, Vertriebskonzept, …

Je nach Entfernung zum Haus kann im Terrassengarten auch intensieves einjähries Gemüse zu finden sein

Je nach Entfernung zum Haus kann im Terrassengarten auch intensieves einjähries Gemüse zu finden sein

Lehrgangsinhalt: Einführung, Bereiche und Geschichte der Permakultur, Ethik der Permakultur, Konzepte im Permakultur-Design, Methoden, Muster und Klimafaktoren im Permakultur-Design, Bäume und ihre Funktion, Wasser im Permakultur-Design, Aquakultur, Boden und Bodenverbesserung, Erdbewegung und Erdarbeiten, Kaltes Klima, Tropen, Trockene Gebiete, Strategien für alternative Nationen, Projektplanung und Projektpräsentation

Veranstaltungsort: Permakultur-Projekt Weberhäusl, Stadlhof 2, 4600 Wels

Ein Permakultur-Designkurs mit vielen praktischen Anleitungen

Ein Permakultur-Designkurs mit vielen praktischen Anleitungen

Kursbeitrag Privatpersonen € 900,- bei Selbstversorgung, ohne Unterkunft.
Kursbeitrag für Mitarbeiter von Unternehmen, öffentlichen Institutionen, Förderungsempfänger, AMS-Maßnahmen udgl. € 1.500,- bei Selbstversorgung, ohne Unterkunft.

Vollverpflegung: € 200,-
Zeltplatz / Person: € 50,-
Standplatz Camper / Person: € 100,-
Matratzenlager / Person: € 150,-

Projektpräsentation der Permakultur-Planung zum Abschluss des Lehrganges

Projektpräsentation der Permakultur-Planung zum Abschluss des Lehrganges

Der Kursbeitrag ist bei Anmeldung zu begleichen. Anmeldung mit Foto, aktueller Postanschrift, Lebenslauf und Motivationsschreiben an bernhard.gruber2@gmx.net

Bei Abmeldung durch Teilnehmer 4 Wochen vor Kursbeginn, werden 50% der Kurskosten einbehalten. Bei Abmeldung 1 Woche vor Kursbeginn und teilnehmerseitigem Nichterscheinen ohne Abmeldung wird der volle Kursbeitrag einbehalten. Ersatzpersonen können vom Teilnehmer genannt werden.

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Permakultur-Wintergespräche 2015

Wie im Jänner 2012 soll es auch 2013 wieder ein Wintergespräch in Waldhausen geben

Wie in den letzten Jahren soll es auch 2015 wieder Permakultur-Wintergespräch geben

Permakultur-Wintergespräche 2015
Termine und Veranstaltungsplätze gesucht!

Der Verein Perma-Norikum veranstaltet Anfang 2015 seine fünften Permakultur-Wintergespräche. Am Jahresanfang treffen wir uns bei verschiedenen Permakultur-Freunden im Großraum Oberösterreich. Zur Teilnahme eingeladen ist grundsätzlich jeder der sich gerne mit Permakultur-Interessierten auszutauschen möchte.

Wir spannen wieder einen weiten Bogen zum Themenkreis Permakultur, auch “Neueinsteiger” ins Thema sind willkommen. Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns jedoch wenn jeder etwas für die Allgemeinheit mitbringt.

1. Termin Permakultur-Wintergespräch in Waldhausen
2. Termin Permakultur-Wintergespräch in Haibach
3. Termin Permakultur-Wintergespräch in Wels

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Fotos vom Permakultur-Designkurs 2013

Fotos vom Permakultur-Designkurs 2013 des Vereins Perma-Norikum, am Ortnerhof der Familie Schachner, in Eggendorf im Traunkreis

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Mit Mandala-Garten Gartensaison 2013 eröffnet

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können

Am 8. und 9. März, wurde im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis die Gartensaison 2013 eröffnet. Gemeinsam mit Freunden legte Bernhard Gruber einen Mandala-Garten an.

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können, das ermöglichen sogenannte Schlüssellochpfade. Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an. Dazu wurde einen Spaten tief der Mutterboden abgetragen, die Gruben mit Fallholz und Schilf befüllt und wieder mit dem zuvor ausgehobenen Erdreich abgedeckt.

Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.

Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt. Die schmackhafte Jostabeere soll in den nächsten Jahren eine bis zu 1,5 m hohe essbare Hecke um den Garten bilden und so für ein optimales Mikroklima sorgen. Bis die Stecklinge sich gut etabliert haben, wird der noch freie Platz mit Puffbohnen bepflanzt, die den Luftstickstoff binden, mit ihren Pfahlwurzeln Nährstoffe an die Oberfläche transportieren und den schweren Boden im Randbereich des Mandala-Garten lockern.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt

Um die ausgestochenen Erdschollen zu zerkleinern streute Bernhard Gruber zusätzlich Hühnerfutter über die Beete, um den Hühnern einen Anreiz zu bieten den Boden aufzubereiten. Die Hühner fressen nicht nur die Körner, sie zerkleinern mit ihrem Scharren das Erdreich, vertilgen mögliche Gartenschädlinge und düngen auch gleichzeitig den Boden. In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden.

In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden

In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden

Wenn gleich Bernhard Gruber aus der Kompostierung keine Wissenschaft macht, so schwört er auf das schichtweise Einbringen von Holzkohlestaub. Er möchte so eine Terra-Preta oder Schwarzerde aufbauen. Holzkohlestaub – nicht zu verwechseln mit Asche, bietet durch seine poröse Oberfläche in der Natur vorkommenden Mikroorganismen die Möglichkeit sich einzunisten. Diese wiederum binden Nährstoffe und Feuchtigkeit an sich. Schwarzerden in Kombination mit einer Mulchdecke, sind der Schlüssel zu einer dauerhaften Bodenfruchtbarkeit.

Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum

Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum

Bepflanzt wird der Mandala-Garten mit einer bunten Palette an einjährigem Gemüse wie Zucchini, Mangold, Mairüben, Asia-Salate, Erbsen, Bohnen und mehrjährigem Gemüse wie Ewiger Kohl, Beinwell, Winterheckenzwiebel, Schnittknoblauch und anderen. Das Farbenspiel runden Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Erdbeeren ab. Für die vertikale Dimension eignen sich Spindelobstbäume am Anfang der Beete und Bohnentipis aus Fallholz in der Mitte der Beete.

Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht

Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht


Die nächsten Programmpunkte im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis sind die Errichtung eines Wildbienenhotels, Trichterbeuten für Honigbienen und ein Freiständer für eine Pilzzucht. Weiters werden einzelne Probrammpunkte des Permakultur-Designkurses vom 28.7. bis 10.8. am Ortnerhof in Eggendorf im Wald-Wasser-Garten stattfinden.

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Vortrag: Humusaufbau

Humusaufbau: Chance für Landwirtschaft und Klima
Samstag, 19.1.2013, 13:00 – 16:00 Uhr
Altes Rathaus, Hauptplatz 1, 4020 Linz, Pressezentrum
Eintritt frei!
Um Anmeldung bis 16.1. wird gebeten
per Email oder Tel: 0732 / 73 94 00–524 oder 0699 10 59 30 23

Unsere Böden sind enorm wichtig für die Erzeugung gesunder Lebensmittel,
sauberen Wassers und den Schutz des Weltklimas – am Acker, im Grünland und im
Hausgarten! Der weltweite Boden speichert etwa doppelt so viel Kohlenstoff als sich
insgesamt in der Atmosphäre befindet. Aber die aktuell weit verbreitete Form der
industriellen Landbewirtschaftung ist Mitverursacher von Klimagasen und der Boden
emittiert dabei mehr Kohlenstoff, als er bindet. Deshalb bietet sich vor allem für
Bäuerinnen und Bauern die Chance, CO2 in hochwertige und langfristig stabile
Humusformen umzuwandeln.
Vortragende: Gerald Dunst und Wolfgang Pirklhuber
Veranstalter: Grüne Bäuerinnen und Bauern

Gemeinschafts-Projekt am Ortnerhof

Halbjähriges Permakultur-Gemeinschafts-Projekt für Menschen, die sich neu orientieren möchten – am Ortnerhof – ab April 2013

Dies ist eine Zeit, in der viele Menschen mit ihrem „alten“ Leben nicht mehr zufrieden sind und sich nach einem sinnvolleren Lebensstil sehnen.

Der Ortnerhof bietet ein halbes Jahr lang die Möglichkeit für vielfältige Erfahrungen.

Der Ortnerhof bietet ein halbes Jahr lang die Möglichkeit für vielfältige Erfahrungen.

Die Sehnsucht geht oft in Richtung, –einfacher leben – wieder mit mehr Naturverbundenheit – gesünder, langsamer, bewusster, in Gemeinschaft, nützlich anstatt schädlich für die Mitwelt,….

Um diese Erfahrung einmal machen zu können, ohne gleich die ganze eigene Vergangenheit loslassen zu müssen und sich finanziell zu binden,  bietet die Familie Schachner gemeinsam mit der Familie Hartl am Ornterhof in Eggendorf die Möglichkeit, an einem 6-monatigen „Experiment “ am Bauernhof  teilzunehmen.

Schwerpunkt in dieser Zeit ist die Selbsterfahrung durch Gemeinschaftsleben neben Hofrenovierung, Produktion und Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln, respektvollem Umgang mit Tieren, uvm.  ..  im Sinne der Permakultur und als ganz aktive Bewegung für eine „bessere“ Zukunft.

Nähere Infos und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es unter http://www.roots.cc/

Nachbericht: 2. Terra Preta-Workshop – Aufbau eines Hügelbeetes am Naturbauernhof Strasser

Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit
Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit

 (Ein Bericht von Andrea Hartl) 

Terra Preta – diese besonders fruchtbare Erde, die im Amazonas entdeckt wurde- durchläuft bis zur „Fertigstellung“ verschiedene Phasen.

Zuerst müssen alle Grundzutaten zusammengeführt, verdichtet und luftdicht abgeschlossen werden – danach erfolgt ein Fermentierungsprozess von ca. 6 Wochen.

In dieser Zeit werden viele Stoffe abgebaut und andere Stoffe aufgebaut – dieser Prozess ist die Grundlage für den Aufbau eines stabilen, extrem fruchtbaren Dauerhumuses.

Am Naturbauernhof Strasser in Zipf wurde am 9. Oktober eine große Menge Terra Preta „angesetzt“ und am 20. November (also nach den 6 Wochen Fermentierungsprozess) wurde in Teamarbeit aus dem „Ansatz“ ein äußerst großes Hügelbeet aufgebaut.

Dieser Hügel wurde noch gut abgedeckt und muss nun mindestens weitere 6 Monate ruhen – im Frühling wird er bereit sein, um bepflanzt zu werden.

Über die Erfolge und Vorteile dieser Art von Humusaufbau werden wir Euch bei Interesse auch weiterhin gerne auf dem Laufenden halten.

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