11.2. Permakultur-Wintergespräch in Piesing

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Permakultur-Wintergespräch in Piesing – im Strohballen-Rundhaus
11. Februar, 15.00 Uhr
Piesing 24 , A-4682 Geboltskirchen

Permakulturist und Tansania-Experte Franz Hörmanseder öffnet sein Öko-Strohballen-Rundhaus, für Mitglieder des Vereins Perma-Norikum (mehr Infos zur Mitgliedschaft). Im Mittelpunkt stehen fachliche Informationen zu ökologischem Bauen mit lowtech- und Insellösungen und permakulturelle Hausgartengestaltung.

Im Anschluss gemütliches Beisammensein, jeder nimmt was mit …

 

    

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Steinmetz-Workshop in Umbwe Onana

Steinmetz-Workshop in Umbwe Onana, vom 8. bis 10. Jänner 2015, unter der Leitung des Steinmetz Julian Gruber

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Traditionelles Chagga Haus

Traditionelles Chagga Haus – ein multifunktionales Haus

Aloice Massawe zeigt seine Rekonstruktion eines traditionellen Chagga Hauses, ein sogenanntes „Bananahouse“. Als Chagga bezeichnen sich die Bewohner am höchten Berge Afrikas, dem Mount Kilimanjaro in Tansania. Ihre traditionelle Bewirtschaftungsform des Landes waren Waldgärten. Die Chagga lebten in Mitten ihrer Waldgärten mit ihren Domen aus Farnholz und Bananenblatteindeckung.

Die Konstruktion dieser Dome erlaubte es, im Innenraum Feuer zu entfachen, seine Bewohner konnten in der kälteren Jahreszeit, der Regenzeit im Haus kochen, sich wärmen, gleichzeitig wurden Bananen getrocknet und Saatgut von Schädlingen frei gehalten. Das traditionelle Gebäude war auch Stallung für Rinder, Schafe, Ziegen und Geflügel – so konnte auch mit der Abwähre der Tiere der Wohnraum gut termperiert werden.

6.12. Tag der offenen Tür für Afrika

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Eingangsbereich Strohballenrundhaus

Tag der offenen Tür für Afrika – im Strohballen-Rundhaus
6. Dezember 2014, ab 14.00 Uhr
Piesing 24 , A-4682 Geboltskirchen

Permakulturist und Tansania-Experte Franz Hörmanseder öffnet sein Öko-Strohballen-Rundhaus, für Interessierte zu Gunsten unseres Permakultur-Engagement in Tansania. Im Mittelpunkt stehen fachliche Informationen zu ökologischem Bauen mit lowtech- und Insellösungen, permakulturelle Hausgartengestaltung, Permakultur-Buchpräsentation, Out in the Wild, gemütliches Beisammensein, Charity-Aktion und was bisher geschah in Tansania.

Im Jahr 2011 wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert

Programmpunkte:

14.00 bis 17.00 Uhr Markt des Möglichen
· Öko-Strohballen-Rundhaus mit Bauherr, Architekt und Handwerkern
· Buchpräsentation „Die kleine Permakultur-Fibel“, Bernhard Gruber
· Leben der Nativs in Nordamerika, Erfahrungsbericht Gernot Mühlberger
· Infostand Tansania-Projekt

17.00 Uhr Der Nikolaus kommt!

18.00 Uhr Tansania – Rückblick und Vorausschau mit Charity-Aktion

Green EventVeranstalter: Perma-Norikum – Verein zur Förderung der Permakultur im regionalen Bereich
Kooperationspartner Wir Gemeinsam und Klimabündnis OÖ

Eintritt freiwillige Spende – gerne auch mehr! – Anmeldung erforderlich!

Die Veranstaltung wird als Green-Event geführt, Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich,  Fahrgemeinschaften ab Wels, barrierefreier Veranstaltungsort, biologische Verpflegung mit Mehrweggeschirr. Die bei der Veranstaltung benötigte Energie wird vor Ort produziert.
    

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Projektreise Tansania

Vergangenes Jahr wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert

Im Jahr 2011 wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert

Projektreise Tansania – Besuch und Vernetzung ehemaliger Kursteilnehmer

voraussichtlich 9. bis 23. Februar 2013
Stationen: Moshi – Arusha – Mwansa – Musoma – Narok (Kenia)

Vorangegangene Reisen führten uns zu den Waldgärten der Chaggas am Mt. Kilimanjaro, wo wir immer wieder in kleinen Aktionen mit der Bevölkerung direkt zusammen arbeiten. 2009 errichteten wir im Rahmen einer Projektreise gemeinsam mit Bauern einen einfachen Mandala-Garten und legten einen beinahe 50 Meter langen Retensionsgraben an. Im Jahr 2010 organisierten wir einen zweiwöchigen Permakultur-Designkurs für Kleinbauern. 2011 folgte ein Permakultur-Training für Fortgeschrittene und ein Training für Naturheilkunde in den Tropen mit Dr. Peter Feleshi von der Organisation ANAMED – Tansania.

Lake Basotu

Wie auch im Jahr 2011 besteht auch dieses mal wieder die Möglichkeit, dass wir auf der Strecke ihr Projekt vor Ort besuchen und beraten

Bei der aktuellen Projektreise ist geplant mehrere Kursteilnehmer der letzten Jahre direkt in ihren Dörfern zu besuchen und sie zu unterstützen wo Hilfe gefragt ist. Weiters ist auch geplant Dr. Feleshi zu besuchen, der gerade in Mwansa ein Gesundheitszentrum für Naturheilkunde plant. Reiseteam besteht aus Franz Hörmanseder, Tansania-Experte und Permakultur-Praktiker, Aloyse Massawe, tansanischer Kleinbauer aus Umbwe Onana, Experte für stachellose Honigbiene und Waldgärten, Bernhard Gruber, Permakultur-Berater mit Sohn Fabian.

Wie bei unserer letzten Projektreise nach Tansania, bieten wir auch dieses mal wieder unsere Dienste an, dass wir dein Projekt auf unserer Reiseroute besuchen. Genaue Details gibt es auf Anfrage.

Projekt-Team zurück aus Tansania

Das Projekt-Team von Perma-Norikum ist Dienstag Abend, 26. Oktober 2010, wieder aus Tansania heimgekehrt. Zwei Wochen lang wurde in Umbwe Onana, in der Kibosho-Region am Kilimanjaro ein Permakultur-Designkurs abgehalten. Teilnehmer kamen vorwiegend aus den umliegenden Dörfern, aber auch aus anderen Landesteilen und aus Kenja und Österreich.

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Mitglieder des Vereins Perma-Norikum hielten für afrikanische Kleinstbauern/innen und Lehrer/innen in der Kibosho-Region, auf 2000 m Seehöhe, direkt am Fuße des Kilimanjaro, vom 10. bis 23. Oktober, einen zweiwöchigen Permakultur Designkurs. Ein durchschnittlicher Bauernhof hat in dieser Region eine Fläche zwischen 5.000 m² und 2 ha, wobei lange Zeit von diesen kleinen Flächen große Familien ernährt werden konnten. Die Chaggas schafften es, um den Kilimanjaro herum, ein Waldgartensystem zu entwickeln, was bis zur Ankunft der deutschen Kolonialmacht, ihnen alles lieferte was sie zu einem guten Leben brauchten. Durch die Pflanzung von Mais und Kaffee in Monokultur ging viel Fläche verloren und auch der Boden hat wie alle tropischen Böden kein hohes Nährstoffspeichervermögen, dazu kommt noch die globale Klimaveränderung, welche auch die Menschen hier spüren, wenn der Regen ausbleibt.

Ziel war es, den Menschen mit den Prinzipien, Ideen und Werkzeugen der Permakultur, alternativen zu kostspieligem Industriedünger-, Herbizid-, Allroundeinsatz, Perspektivlosigkeit und Armut aufzuzeigen. Im Rahmen dieses zweiwöchigen Lehrgangs wurde neben vielen Gruppenarbeiten auch viele praktische Dinge umgesetzt. So wurde zum Beispiel der Hausgarten der Gastgeberfamilie Massawe von den Kursteilnehmern neu geplant und auch als Kräuter- und Salatgarten im Nahbereich der Küche konzipiert. Jeder Teilnehmer präsentierte zum Abschluss das eigene geplante Projekt. Vom Bauernhof, über Jugendzentren bis hin zu Schulgärten wurden geplant.

Recht herzliche möchten wir uns bei den Mitgliedern von Perma-Norikum, der deutschen Permakultur-Akademie, dem Verein Arche Noah und zahlreichen privaten Unterstützer/innen bedanken.

Ein Ausführlicher Bericht folgt in den kommenden Tagen.

Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro

Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro

Mount Kilimanjaro über dem Homegarden der Familie Masawe in Umbwe Onana

Ein grundsätzliches Bestreben der Natur ist die Rückkehr zum Wald. Ein gut organisierter Wald kann uns alles bieten was wir zum Leben brauchen: frisches sauberes Wasser, Nahrung, Medizin, Futter für Tiere, Baustoffe und Energie. Beinahe auf allen Kontinenten sind Völker bekannt, welche nach den Beispielen der Natur ihre Gärten organisiert hatten. So auch die Homegarden der Chagga am Kilimanjaro in Tansania, welche seit einigen Jahrzehnten in ihrer Existenz sehr bedroht sind und immer mehr verdrängt werden. Die Ideen der Permakultur bieten den Menschen neue Möglichkeiten.

Reise zu Permakultur-Projekten am Viktoria See

Geographische Übersicht Tansania

Im ersten Teil unseres Tansania-Aufenthaltes bereisten Franz Hörmannseder und ich das Land und besuchten zwei Permakultur-Projekte am Viktoria See. Mit Franz zu reisen bedeutet nicht nur einen kompetenten Ansprechpartner in Sachen Permakultur zu haben, er ist auch Tansania-Experte, er lebte hier über drei Jahre und spricht perfekt Kiswaheli und kennt die Mentalität der Menschen hier sehr gut. Über Arusha reisten wir mit dem Bus durch die Massaisteppe quer durch das sehr trockene Landesinnere. Franz und ich passierten Städte wie Singida, Nzega, Shinyanga, Mwanza und erreichten, kräftig durchgeschüttelt am dritten Tag Musoma, unser angestrebtes Reiseziel.

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