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Kurzfilm vom Dorfgarten in Piesenhausen

Karin Frank Permakultur-Designerin aus Bernau am Chiemsee, Karin Frank skype: karin-fk mobil: +49 176 914 907 52
Karin Frank Permakultur-Designerin aus Bernau am Chiemsee

Kurzfilm vom Dorfgarten in Piesenhausen

Die Permakultur-Designerin Karin Frank aus Bernau Chiemgau, ehemalige Kursteilnehmerin beim Permakultur-Designkurs des Vereins Perma-Norikum im Jahr 2009, hat in kürzester Zeit gemeinsam mit Bewohnern von Piesenhausen einen wunderschönen Gemeinschaftsgarten wahrlich aus dem Boden gestampft!

Eines der häufigsten Muster der Natur ist die Spirale und dieses Muster hat auch Karin für das Design der Anlage übernommen. Seit dem Frühjahr 2014 arbeitet sie beinahe jeden Tag vor Ort und steckt ihre ganze Energie und auch ihr Herzblut in den Garten, diese gute Energie ist förmlich spürbar!


Karin Frank
skype: karin-fk
mobil: +49 176 914 907 52

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12.3.2011: Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Permakultur in Werte setzen - miteinander zukunftsfähig wirtschaften
Permakultur in Werte setzen - miteinander zukunftsfähig wirtschaften

Der Verein Perma-Norikum mit Sitz in Wels / Oberösterreich, hat vor kurzem einen Prozess gestartet, um im weiteren Sinne die Leistungen der Permakultur in Werte zu setzen. Ziel derzeitiger Arbeitstreffen ist, am 12. März 2011 einen Workshop zum Thema „Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region“, zu gestalten. Das Themenfeld der Permakultur ist an sich schon sehr philosophisch, doch möchten wir an diesem Tag vom Reden ins Tun kommen.

Gemeinsame Visionen und ein Leitbild soll erarbeitet werden
Gemeinsame Visionen und ein Leitbild soll erarbeitet werden

Grundlage unseres Denkens ist, dass Handlungsbedarf besteht, vorhandene Systeme zu hinterfragen, den Wirtschafts-Wachstums-Wahnsinn zu beenden, die Endlichkeit unserer Ressourcen zu erkennen, für Soziale Gerechtigkeit einzutreten, das Alte „gut sein“ lassen und Platz für Neues schaffen. Wie auch schon aus unserem Arbeitstitel in Anlehnung an Massanobu Fukuoka „Der Große Weg hat kein Tor“ hervor geht, so hat die Herausforderung welche wir für unsere Zukunft haben, auch nicht eine Lösung, doch wir haben mit Permakultur vielfältige Möglichkeiten und Ideen. Unterstützt durch Permakultur-Gestaltungsprinzipien und Ethik möchten wir Menschen um uns einfache Möglickeiten für einen zukunftsfähigen Lebensstil zeigen.

Lokale Permakultur Stammtische sollen gegründet werden
Lokale Permakultur Stammtische sollen gegründet werden

Gemeinsam möchten wir als ersten Schritt eine Zukunftsvision finden. Überregionale Arbeitsgruppen sollen sich definieren. Diese Arbeitsgruppen sollen wiederum im Kontakt zu regionalen, nationalen und internationalen Organisationen stehen. Mögliche EU-Lernpartnerschaften werden angestrebt. Gerne möchten wir Mitglieder und Interessierte motivieren, lokale Permakultur-Stammtische oder Gruppen zu etablieren. Arbeitsgruppen sollen zu den Themenfeldern Selbstversorgung, nachwachsende Energie / Rohstoffe, ökologischem Bauen, menschenfreundlichen Technologien, solidarische Ökonomie, Bildung für eine L(i)ebenswerte Zukunft und Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung gebildet werden.

Termin: 12. März 2011 von 9.00 bis 17.30

Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich
Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich

Ort: Seminarhaus IMPULS
Fam. Steinmaurer
Oberautal 3
A-4642 Sattledt, Austria

Moderation: Dr. Knut Berndorfer (Transition Oberösterreich)

Verpflegung:
Mitgebrachtes für ein gemeinsames Süß/Saures Buffet, Ofen zum Aufwärmen vorhanden!

Kosten: Kostenteilung durch Teilnehmerzahl / Selbsteinschätzung

Lass uns unsere Zukunft gemeinsam gestalten!

Unverbindliche Anmeldung erforderlich

Im Süddeutschen Sprachraum, Bayern, Österreich und Südtirol sind für kommendes Jahr auch wieder mehrere 72h Permakultur-Designzertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison geplant. Weitere Infos dazu unter: http://www.permkultur-jetzt.eu

Projekt-Team zurück aus Tansania

Das Projekt-Team von Perma-Norikum ist Dienstag Abend, 26. Oktober 2010, wieder aus Tansania heimgekehrt. Zwei Wochen lang wurde in Umbwe Onana, in der Kibosho-Region am Kilimanjaro ein Permakultur-Designkurs abgehalten. Teilnehmer kamen vorwiegend aus den umliegenden Dörfern, aber auch aus anderen Landesteilen und aus Kenja und Österreich.

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Mitglieder des Vereins Perma-Norikum hielten für afrikanische Kleinstbauern/innen und Lehrer/innen in der Kibosho-Region, auf 2000 m Seehöhe, direkt am Fuße des Kilimanjaro, vom 10. bis 23. Oktober, einen zweiwöchigen Permakultur Designkurs. Ein durchschnittlicher Bauernhof hat in dieser Region eine Fläche zwischen 5.000 m² und 2 ha, wobei lange Zeit von diesen kleinen Flächen große Familien ernährt werden konnten. Die Chaggas schafften es, um den Kilimanjaro herum, ein Waldgartensystem zu entwickeln, was bis zur Ankunft der deutschen Kolonialmacht, ihnen alles lieferte was sie zu einem guten Leben brauchten. Durch die Pflanzung von Mais und Kaffee in Monokultur ging viel Fläche verloren und auch der Boden hat wie alle tropischen Böden kein hohes Nährstoffspeichervermögen, dazu kommt noch die globale Klimaveränderung, welche auch die Menschen hier spüren, wenn der Regen ausbleibt.

Ziel war es, den Menschen mit den Prinzipien, Ideen und Werkzeugen der Permakultur, alternativen zu kostspieligem Industriedünger-, Herbizid-, Allroundeinsatz, Perspektivlosigkeit und Armut aufzuzeigen. Im Rahmen dieses zweiwöchigen Lehrgangs wurde neben vielen Gruppenarbeiten auch viele praktische Dinge umgesetzt. So wurde zum Beispiel der Hausgarten der Gastgeberfamilie Massawe von den Kursteilnehmern neu geplant und auch als Kräuter- und Salatgarten im Nahbereich der Küche konzipiert. Jeder Teilnehmer präsentierte zum Abschluss das eigene geplante Projekt. Vom Bauernhof, über Jugendzentren bis hin zu Schulgärten wurden geplant.

Recht herzliche möchten wir uns bei den Mitgliedern von Perma-Norikum, der deutschen Permakultur-Akademie, dem Verein Arche Noah und zahlreichen privaten Unterstützer/innen bedanken.

Ein Ausführlicher Bericht folgt in den kommenden Tagen.