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17.4. Permakultur-Info-Abend im Freiraum Wels

Perma-Norikum Wintertreffen

Am 17.  April, um 19 Uhr, laden Bernhard Gruber, Permakultur-Aktivist aus Wels, und Sieglinde Gruber, Ernährungsberaterin aus Liezen, zu einem Permakultur-Info-Abend in den Freiraum Wels ein.

Gemeinsam werden sie den Bogen von Permakultur als Gestaltungskonzept bis hin, was jeder Einzelne von uns zu einer „enkeltauglichen“ Zukunft beitragen kann, spannen.

Das Ökodorfprojekt Naturhof Pramtal wurde von Teilnehmern geplant
Das Ökodorfprojekt Naturhof Pramtal wurde von Teilnehmern eines Permakultur-Designkurses geplant

Weiters gibt es einen Einblick in den Permakultur-Designkurs, welcher im Sommer 2019 in Wels stattfindet.

Neben einem Kurzfilm wird es auch eine Vorstellrunde aller Teilnehmer geben.

Veranstatlungsort: Freiraum Wels, Altstadt 8, 4600 Wels
Teilnahme ist frei

Wir freuen uns auf einen interessanten und gemütlichen Abend mit euch!

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Fotos vom Permakultur-Designkurs 2013

Fotos vom Permakultur-Designkurs 2013 des Vereins Perma-Norikum, am Ortnerhof der Familie Schachner, in Eggendorf im Traunkreis

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15.12. Treffen: Absolventen-Treffen Permakultur-Designkurse

Absolventen-Treffen Permakultur-Designkurse
15. Dezember 2012, 18.00 Uhr
im Weberhäusl der Familie Gruber, Stadlhof 2, 4600 Wels

Liebe Absolventen eines Permakultur-Designkurses!

Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden
Zwei Wochen lang kann gemeinschaft erprobt und gelebt werden

Kürzlich wurde von einer Teilnehmerin eines Permakultur-Designkurses im Weberhäusl der Familie Gruber in Wels, ein  Absolvententreffen angeregt.

In den vergangenen 5 Jahren fanden in Wels drei Permakultur-Designkurse, ein Training for Transition und zahlreiche weitere Veranstaltungen statt. Zu unserem ersten Designkurs durfen wir als Referenten den Austro-Neuseeländer Joe Polaischer begrüßen. Teilnehmer der letzten Jahre kamen aus nahezu allen österreichischen Bundesländern, Ungarn, Schweiz, Deutschland,  und Montenegro.

Lehrgangsteilnehmer, Organisationsteam, Obmann Perma-Norikum, Referent Christoff Schneider, Bernhard Gruber und Trish Allen Polaischer
Lehrgangsteilnehmer, Organisationsteam, Obmann Perma-Norikum, Referent Christoff Schneider, Bernhard Gruber und Trish Allen Polaischer

So bunt zusammen gewürfelt, verstreuten sich die Teilnehmer auch wieder in alle Winde. Die einen gingen zurück in ihr Lebensumfeld, andere in Länder wie Brasilien, Südafrika, Philipinen, …

Das Treffen soll zum gegenseitigem Austausch und gemütlichem Beisammensein dienen.

Permakultur-Designkurs-Teilnehmer im Jahr 2007 mit Referent Joe Polaischer
Permakultur-Designkurs-Teilnehmer im Jahr 2007 mit Referent Joe Polaischer

Treffpunkt ab 18.00 Uhr in der Stube des Weberhäusls, Stadlhof 2, 4600 Wels sein. Bitte bringt Kuchen, Schmankerl und Getränke mit!

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich!

Herzliche Grüße
Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum

Permakultur-Design-Kurs – in SRI LANKA 2012

Permakultur-Design-Kurs – in SRI LANKA 2012

im Zeitrahmen vom 22. Oktober bis 10. November 2012

Permakultur-Designkurs mit Schwerpunkt Tropen in Sri Lanka
Permakultur-Designkurs mit Schwerpunkt Tropen in Sri Lanka

Ein Permakultur-Kurs der besonderen Art findet im kommenden Herbst auf der tropischen Insel Sri Lanka statt. Gemeinsam mit Singhalesen und den Ureinwohnern (Veddhas) werden die Prinzipien der Permakultur erlernt und einiges davon wird auch gleich vor Ort in Form konkreter Arbeitsprojekte umgesetzt – dadurch wird eine Möglichkeit geboten in einem Dritte-Welt-Land aktiv an Sozialprojekten mitzuarbeiten.

Neben Teilnehmern aus Europa werden verschiedene Mitarbeiter lokaler NGOs teilnehmen
Neben Teilnehmern aus Europa werden verschiedene Mitarbeiter lokaler NGOs teilnehmen

Die Ergebnisse der Arbeitsprojekte bleiben den Menschen im Dorf erhalten und dienen somit als Hilfe zur Selbsthilfe.

Kursleitung: Bernhard Gruber und Andrea Hartl

Kursorte: Griandurukotte, Dambana – Veddha-Reservat (Nähe Mahiyangana) Zentralland – ca. 80 km östlich von Kandy

Weitere Details und Anmeldung

Reisebericht vom PDC in Tansania / Umbwe Onana 2010

Reisebericht vom PDC in Tansania / Umbwe Onana 2010
von Georg Ottinger, Neukirchen an der Vöckla / OÖ

Unterstütze unser Tansania-Projekt mit deiner Kursteilnahme beim Permakultur-Designkurs in Wels, vom 31. Juli bis 13. August!
Unterstütze unser Tansania-Projekt mit deiner Kursteilnahme beim Permakultur-Designkurs in Wels, vom 31. Juli bis 13. August!

Zeitig in der Früh treffen wir uns am Flughafen München. Eine Menge andere Urlauber reihen sich mit uns am Check-In Schalter ein. Nervösität liegt in der Luft. Der Check-In Computer stellt die erste Herausforderung des Tages dar. Hauptsache eine Boardkarte und schon ist der nächste dran. Nach wenigen Minuten ist alles erledigt. Das Gepäck gemeinsam eingecheckt. Dem kurzen Moment der Hektik folgt eineinhalb Stunden Warten auf das Boarding.
Ich fliege nicht oft und ich war froh dem hektischen Treiben am Flughafen zu entkommen. Nach vielen Stunden im Flugzeug kommen wir in der Nacht am Kilimanjaro Airport zwischen Arusha und Moshi an. Christoph, Bernhard, Sylvia und ich sind, nach dem Bezahlen des Touristenvisas, nun offiziell in Tansania angekommen und Aloyce erwartet uns mit seiner Tochter Gloria bereits beim Ausgang des Flughafens.

Über allem thront Mama Kilimanjaro, wie der Berg liebenswürdig von Einheimischen genannt wird
Über allem thront Mama Kilimanjaro, wie der Berg liebenswürdig von Einheimischen genannt wird

Nach einer weiteren Stunde Autofahrt kommen wir beim Haus von Aloyce und seiner Familie an. In der Dunkelheit begrüßen uns zwei seiner Söhne, Martin und Julius – es war bereits so dunkel, dass ich sie am nächsten Tag nicht mehr erkannt habe.
Kurz gesagt wir sind gut angekommen und auch während den nächsten Tagen und Wochen waren wir sehr gut aufgehoben.
Am ersten Tag nach unsere Ankunft gehen wir zum Fluss. Die Landschaft ist dominiert von den verschiedensten Grüntönen der Pflanzen und dem Rot der Erde.

Naturerlebnis am Umwe River
Naturerlebnis am Umwe River

Der Fluss verläuft in einem Tal und um dorthin zu kommen müssen wir ein paar Minuten hinabsteigen. Die Vegetation in diesem Tal wirkt sehr wild auf mich, und ich denke mir, dass sie vielleich ein klein bißchen wie Regenwald aussieht, obwohl ich denk Gedanken auch gleich wieder verwerfe. Zum Fluss hat Aloyce eine besondere Beziehung, zum einen hat er mit einer Gruppe von Arbeitern von Mitte bis Ende der Neunziger Jahre das alte Bewässerungssystem wieder in Stand gesetzt und zum anderen versucht er in diesem Fluss Fische zu züchten. Dieses Vorhaben stößt allerdings auf ein großes Problem, denn es gibt Leute, welche die Fische vergiften, einsammeln und dann verkaufen.

Georg Ottinger beim Spaziergang am Umbwe River
Georg Ottinger beim Spaziergang am Umbwe River

Wir spazieren noch etwas den Flusslauf entlang und gehen wieder zurück zum Haus.
Gegessen wird im Wohnzimmer des Hauses, welches ein paar spezielle Einrichtungsgegenstänge aufweist. Als erstes fällt mir die Schultafel auf, welche sehr praktisch ist, um Skizzen anzufertigen. Gloria notiert für uns gleich zu Beginn ein paar Phrasen auf Kisuaheli, zum Beispiel: „Say ya chakula“ – Essenszeit. Ein für mich besonders nettes Detail des Wohnzimmers waren die Boxhandschuhe, welche neben den Kreuz hängen. Man muss für seine Überzeugung kämpfen kommentiert Aloyce meine Entdeckung.

Eine Gruppenarbeit wird von Kursteilnehmern präsentiert
Eine Gruppenarbeit wird von Kursteilnehmern präsentiert

Nach und nach treffen auch die TeilnehmerInnen, welche ebenfalls bei unserer Gastfamilie übernachten, aus verschiedenen Gebieten Tansanias, vom Viktoriasee bis Dar-es-Salam, ein. Eine Teilnehmerin kommt sogar aus Kenia. Je mehr ich von den TeilnehmerInnen und ihren Tätigkeiten erfahre, desto mehr bin ich beeindruckt, was diese Menschen auch mit geringen finanziellen Mitteln, in ihren Gemeinschaften zu Stande bringen. Festo, um nur ein Beispiel zu nennen, ist ein junger Mann, welcher gemeinsam mit Freunden, eine Betreuungseinrichtung für Straßenkinder in Dar-es-Salam aufgezogen hat. Er war als Jugendlicher selbst 3 Jahre auf der Straße, bevor ihm eine Organistation ermöglichte einen Schulabschluß zu machen. Er sieht das Projekt als Gelegenheit diesen Dienst zu erwiedern und anderen Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben.

Gemeinsam wird ein Komposthaufen errichtet
Gemeinsam wird ein Komposthaufen errichtet

Am Sonntag bereiten wir den Raum für den Kurs vor. Wir improvisieren Tische zum Zeichnen und eine weißbeschichtet Platte wird als Leinwand für den Beamer umfunktioniert. Beim Verlegen der Stromkabeln fühle ich mich ganz in meinem Element, denn diese Aufgabe, habe ich bereits bei verschiedenen anderen Veranstalltungen wahr genommen.

Auch ein einfacher Brotbackofen wurde mit lokalem Material gebaut
Auch ein einfacher Brotbackofen wurde mit lokalem Material gebaut

Zu Beginn des Kurses wird sehr viel gezeichnet, was sehr gut ankommt. In der Gruppe sind auch einige sehr talentierte Künstler. Das Tempo des Kurses ist nicht alzu zügig, denn alles was Christoph und Bernhard vortragen, wird in das Kisuaheli übersetzt, da nicht alle TeilnehmerInnen Englisch sprechen. Die nächsten zwei Wochen sind meinem Empfinden nach sehr schnell vergangen. Neben den aufschlußreichen theoretischen Inputs, sind mir vorallem die praktischen Arbeiten in Erinnerung geblieben. Die Umgestalltung des Innhofs, das Bauen eines Lehmofens oder das Aufschütten eines Komposthaufens, alles waren sehr interessante Tätigkeiten, die der Gruppe sichtbar Freude machten.

Kursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs 2010 am Kilimanjaro
Kursteilnehmer beim Permakultur-Designkurs 2010 am Kilimanjaro

Obwohl es noch erzählen gibt, schließe ich diesen Bericht und möchte mich bei Christoph und Bernhard für den Kurs, bei Aloyce und seiner Familie für die Gastfreundschaft und bei dem Küchenteam für ihren unermüdlichen Einsatz bedanken. Ashante sana!