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Agrogentechnik: Beherrscht du die Natur – beherrscht du die Menschen

Agrogentechnik: Beherrscht du die Natur – beherrscht du die Menschen
Ein Bericht von Feilmeier Josef, Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht
Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht

„Beherrsche die Nahrung und du beherrscht die Menschen“. Die Agro-Gentechnik sollte 1996 ein neues Zeitalter in der Landwirtschaft einläuten. Weil aber die Konsumenten keine Lebensmittel kaufen würden, die genveränderte Substanzen enthalten, geht man seit 1996 den heimlichen Weg über die Futtermittel. Grund genug für mich als Mischfutterhersteller, Agrarhändler und Landwirt, diese Thematik genau zu verfolgen. Es ist mein Beruf, für gesunde Lebensmittel zu sorgen und die Schöpfung zu erhalten. „Wir sind doch nur auf der Durchreise. Es ist unsere Pflicht, die Schöpfung und unsere Freiheit so an unsere Kinder weiter zu geben, wie wir diese von unseren Vorfahren erhalten haben“.

Die Macht der Futtermittelindustrie war zu groß, aber wir konnten nicht zulassen, dass die Gentechnik eingeführt wird. Damals sah ich, dass ich nur wie ein „Schneeball im Gebirge“ sein kann. Wichtig ist, er beginnt zu rollen. Heute ist aus dem „Schneeball“ eine Lawine geworden, die sogar Leute mitreißt, die eigentlich gar nicht mit wollten. Anfang der 2000er Jahre wurde die Verfügbarkeit gentechnikfreier Soja gegen Null gefahren. Zusammen mit Partnern aus vielen Ländern gelang es uns, diese Marktsituation wieder umzudrehen. Heute ist das ganze Land wieder mehr als ausreichend mit gentechnikfreier Ware versorgt. Auch das Ziel, einen großen Teil im eigenen Land anzubauen, kommen wir Jahr für Jahr näher. Die Grundlage in der Landwirtschaft, gentechnikfreie und gesunde Lebensmittel zu erzeugen, ist heute wieder leicht möglich. Der Lebensmittelhandel hat die Zeichen der Zeit erkannt und stellt immer mehr auf „Ohne Gentechnik“ um. Auch die Konsumenten wissen, dass gesundes Essen wichtiger ist, als nur billiges! Als Folge dessen muss auch die Futtermittelbranche umdenken.

Wo liegt das Fundament meines Lebens? In der Familie und im eigenen Betrieb. Eine unersetzliche Basis, die Kraft gibt. Hoch motivierte Mitarbeiter ersetzen den Chef, wenn er auf Vortragsreise ist. Die eigene Landwirtschaft verhalf, neue gesunde Perspektiven zu erproben. Viele kennen mich von den Vorträgen, die fast zum „Beruf“ geworden sind  –  und immer wieder die Fragen: „Wo lebt er – wie arbeitet er – was verbirgt sich hinter ihm?“

Der weltbekannte Filmproduzent Bertram Verhaag drehte im letzten Jahr im Auftrag des Bayerischen Fernsehens über uns einen Film:  Unser Leben, die Familie, der Betrieb, Aktivität und Gesellschaftliches, Hobbies und Nachdenkliches. Unendlich viele Filmstunden hielten fest, was viele Menschen immer bezweifeln:   ... Und es geht doch!!!  Wir können die Gentechnik verhindern und gesunde Lebensmittel erzeugen, wenn wir nur wollen. Gerade der aktuelle Dioxin-Skandal zeigt, wie wichtig das ist und dass wir ein Umdenken brauchen.   Bertram Verhaag, bekannt auch durch den mit vielen Auszeichnungen versehenen Film „Leben außer Kontrolle“, der heute in allen bayerischen Schulen zum Unterrichtsinhalt gehört.
Der Landhändler - ganz ohne Gentechnik, ein Film des weltbekannten Filmproduzent Bertram Verhaag. Er drehte im letzten Jahr im Auftrag des Bayerischen Fernsehens über uns einen Film: Unser Leben, die Familie, der Betrieb, Aktivität und Gesellschaftliches, Hobbies und Nachdenkliches. Unendlich viele Filmstunden hielten fest, was viele Menschen immer bezweifeln: ... Und es geht doch!!! Wir können die Gentechnik verhindern und gesunde Lebensmittel erzeugen, wenn wir nur wollen. Gerade der aktuelle Dioxin-Skandal zeigt, wie wichtig das ist und dass wir ein Umdenken brauchen. Bertram Verhaag, bekannt auch durch den mit vielen Auszeichnungen versehenen Film „Leben außer Kontrolle“, der heute in allen bayerischen Schulen zum Unterrichtsinhalt gehört.

Das Bayerische Fernsehen zeigt den Heimatfilm über uns am 20. Februar in der Sendung „Unter unserem Himmel“. Der Film soll aufzeigen, dass es geht. Er soll das ganze Land aufrütteln, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Feilmeier Josef
Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
Gründungsmitglied VLOG – Lebensmittel ohne Gentechnik
Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co. KG
Edlham 19
D-94544 Hofkirchen
Tel.: + 49 8541 8602

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Mit Bantam Süßmais gegen Anbau von gentechnisch verändertem Mais

bantamObwohl seit längerer Zeit bekannt ist, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auf Dauer keine höheren Erträge erwirtschaften können und wir den Hunger der 3. Welt damit nicht lindern, versuchen Lobbyisten und Großkonzerne gentechnisch veränderte Organismen auf breiter Ebenen einzuführen. Es gilt ihren Hunger an Macht und Profit zu stillen. Gentechnisch veränderte Futtermittel sind auch bei uns im Handel und sind mit den lapidaren Hinweisen GMO (gentechnisch manipulierte Organismen) oder GVO (gentechnisch veränderte Organismen) gekennzeichnet. Sie haben sich so über ein Hintertürchen in unsere Nahrungskette eingeschlichen.

Kontrollierte Biobetriebe garantierten bisher gentechnikfrei Lebensmittel, diese Garantie wird in Zukunft aber auch nicht mehr möglich sein, da wie am Beispiel der Pollen einer Maispflanze mehrere hundert Meter bis einige Kilometer vom Wind getragen, dann auf eine weibliche Maisblüte trifft. Anbau gentechnisch veränderter und biologischer Nahrungsmittel nebeneinander funktioniert nicht, gentechnisch veränderte Sorten werden sich in alte Kultursorten einkreuzen und diese verdrängen. Es ist nicht nur die Artenvielfalt bedroht, auch unsere Gesundheit und das fortbestehen des Lebens auf unserem Planeten. Wer übernimmt die Haftung für etwaige Schäden?

Unabhängige französische Forscher kommen in einer Studie zu dem Schluss, dass der gentechnisch veränderte Mais Mon 863 der Firma Monsanto bei Ratten Nieren- und Leberschäden verursacht. Die Forscher haben die Rohdaten von Monsantos Fütterungsversuchen neu ausgewertet, welche Monsanto geheim halten wollte. Erst eine Klage von Green Peace sorgte dafür, dass diese Studie öffentlich zugänglich wurde. Green Peace fordert unter anderem ein weltweites Verbot für diesen Gentech-Mais. (Quelle Florianne Koechlin http://www.blauen-institut.ch)

In Deutschland wird seit 2006 kommerziell gentechnisch veränderter Mais angebaut, diesem tritt eine Plattform aus der Interessensgemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit, welches ein Zusammenschluss aus internationalen Saatgutunternehmen, Erhaltungs- und Züchtungsorganisationen (www.gentechnikfreie-saat.de) ist und einer europäischen Initiative zur Reinhaltung von gentechnikfreiem Saatgut, „Save our Seeds“ (www.saveourseeds.org) entgegen.

Unter anderem wurde gentechnisch unverändertes Saatgut in kleinen Päckchen an alle interessierten Bundesbürger ausgegeben.  Durch eine gesetzliche Verordnung in Deutschland, haben Privatpersonen und Betriebe, die Mais anbauen, Auskunftsrechte über Anbaustandorte von Gentechnik-Mais in ihrer Umgebung. Diese Anbaustandorte können wiederum auf Schadenersatz bei Verunreinigung des eigenen Saatgutes geklagt werden. Es reicht oft eine Drohung um diese Menschen dann doch zum Überlegen und Einlenken zu bringen.

Diesem Saatgutpäckchen liegt noch eine kleine Fibel bei, darin wird über die Ziele der Aktion und wie man das Saatgut aussät und wieder sortenreines Saatgut daraus gewinnt informiert. Denn im Gegensatz zu patentiertem, hybridem Saatgut, kann der Golden Bantam mit gleichem Ertrag weitervermehrt werden. Die Aktion Bantam-Mais bietet den Menschen in Deutschland eine Möglichkeit, sich aktiv für eine gentechnikfreie Nachbarschaft und Region einzusetzen.