Schlagwort-Archive: gestaltungsprinzipien

Tansania-Film

Film über Permakultur Engagement in Tansania

Seit 2009 betreiben Mitglieder des Vereins Perma-Norikum aktiven Austausch mit Kleinbauern in Tansania. Verschiedenste gemeinsame Aktivitäten wurden gesetzt. In Zusammenarbeit mit Christoff Schneider wurde ein Permakultur-Designkurs abgehalten. In den folgenden Jahren wurde das Thema gemeinsam vertieft und Naturheilkundetrainings mit Dr. Feleshi, einem einheimischen Allgemein- aber auch Naturmediziner angeschlossen. Ganz wichtig waren auch immer die Beiträge unseres Freundes, dem Bauern Aloyce Massawe über Bienenhaltung und speziell über Haltung der stachellosen Honigbiene.

Freunde des Vereins Perma-Norikum, professionelle Filmemacher, haben sie die Mühe gemacht, schier endloses Filmmaterial von den Permakultur-Projektreisen zu sichten und einen Kurzfilm daraus zu gestalten, dieser Film kann jetzt angesehen werden.

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12.3.2011: Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Permakultur in Werte setzen - miteinander zukunftsfähig wirtschaften
Permakultur in Werte setzen - miteinander zukunftsfähig wirtschaften

Der Verein Perma-Norikum mit Sitz in Wels / Oberösterreich, hat vor kurzem einen Prozess gestartet, um im weiteren Sinne die Leistungen der Permakultur in Werte zu setzen. Ziel derzeitiger Arbeitstreffen ist, am 12. März 2011 einen Workshop zum Thema „Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region“, zu gestalten. Das Themenfeld der Permakultur ist an sich schon sehr philosophisch, doch möchten wir an diesem Tag vom Reden ins Tun kommen.

Gemeinsame Visionen und ein Leitbild soll erarbeitet werden
Gemeinsame Visionen und ein Leitbild soll erarbeitet werden

Grundlage unseres Denkens ist, dass Handlungsbedarf besteht, vorhandene Systeme zu hinterfragen, den Wirtschafts-Wachstums-Wahnsinn zu beenden, die Endlichkeit unserer Ressourcen zu erkennen, für Soziale Gerechtigkeit einzutreten, das Alte „gut sein“ lassen und Platz für Neues schaffen. Wie auch schon aus unserem Arbeitstitel in Anlehnung an Massanobu Fukuoka „Der Große Weg hat kein Tor“ hervor geht, so hat die Herausforderung welche wir für unsere Zukunft haben, auch nicht eine Lösung, doch wir haben mit Permakultur vielfältige Möglichkeiten und Ideen. Unterstützt durch Permakultur-Gestaltungsprinzipien und Ethik möchten wir Menschen um uns einfache Möglickeiten für einen zukunftsfähigen Lebensstil zeigen.

Lokale Permakultur Stammtische sollen gegründet werden
Lokale Permakultur Stammtische sollen gegründet werden

Gemeinsam möchten wir als ersten Schritt eine Zukunftsvision finden. Überregionale Arbeitsgruppen sollen sich definieren. Diese Arbeitsgruppen sollen wiederum im Kontakt zu regionalen, nationalen und internationalen Organisationen stehen. Mögliche EU-Lernpartnerschaften werden angestrebt. Gerne möchten wir Mitglieder und Interessierte motivieren, lokale Permakultur-Stammtische oder Gruppen zu etablieren. Arbeitsgruppen sollen zu den Themenfeldern Selbstversorgung, nachwachsende Energie / Rohstoffe, ökologischem Bauen, menschenfreundlichen Technologien, solidarische Ökonomie, Bildung für eine L(i)ebenswerte Zukunft und Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung gebildet werden.

Termin: 12. März 2011 von 9.00 bis 17.30

Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich
Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich

Ort: Seminarhaus IMPULS
Fam. Steinmaurer
Oberautal 3
A-4642 Sattledt, Austria

Moderation: Dr. Knut Berndorfer (Transition Oberösterreich)

Verpflegung:
Mitgebrachtes für ein gemeinsames Süß/Saures Buffet, Ofen zum Aufwärmen vorhanden!

Kosten: Kostenteilung durch Teilnehmerzahl / Selbsteinschätzung

Lass uns unsere Zukunft gemeinsam gestalten!

Unverbindliche Anmeldung erforderlich

Im Süddeutschen Sprachraum, Bayern, Österreich und Südtirol sind für kommendes Jahr auch wieder mehrere 72h Permakultur-Designzertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison geplant. Weitere Infos dazu unter: http://www.permkultur-jetzt.eu

Erstes Training for Transition in deutscher Sprache in Österreich



Am 8. und 9. Mai 2010, fand das erste Training for Transition in deutscher Sprache in Wels / OÖ am Permakultur-Projekt Weberhäusl statt

Ethik und Gestaltungsprinzipien der Permakultur werden auf die Regionalökonomie übertragen

Weltweit sind nach der Idee Rob Hopkins mittlerweile zahlreichen Kommunen und Regionen, Initiativen entstanden die Energiewende herbei zu führen. Das Transition Town Movement versucht unter anderem mit Übertragung der Permakultur-Gestaltungsprinzipien auf die Stadtplanung, die “Autonomie und Widerstandsfähigkeit” ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren Ökologischen-Fußabdruck zu verkleinern.

Einen Beitrag zu Transition Towns können sie auch auf Ö1 hören.

Transition Trainer Richard Kuhnel ein erfahrener Permakultur-Designer aus den USA

Die von den Gründern von Training for Transition zertifizierten und erfahrenen Referenten Richard Kuhnel und Ellen Bermann hielten an diesem Wochenende das erste Training for Transition in deutscher Sprache in Wels ab. Richard Kuhnel, selbst in Österreich aufgewachsen, lebt in den USA und ist Mitgründer der Sandpoint Transition Initiative. Er begleitet diverse ökologische und Permakultur Projekte in den USA.

Es war das erste Training for Transition in deutscher Sprache in Österreich und eines der ersten in deutscher Sprache in Europa.

Die Kursinhalte waren:

Ellen Bermann, deutschsprachige Trainerin für Transition Town Movement

Die Teilnehmer werden nach den 2 Tagen u.a.:
· Ein klareres Verständnis für die aktuelle globale Lage und den Kontext aus dem heraus sich Transition Initiativen bilden entwickeln; sowie die Möglichkeiten zur Transformation verstehen lernen welche sich aus dem Klimawandel, dem Ölförder-Maximum (Peak Oil) sowie der Wirtschaftskrise ergeben.
· Verstehen wie genau das Transition Modell funktioniert – inklusive intensiver Beschäftigung mit den 12 Schritten und wie z.B. von der Inspiration und einer Gründungsgruppe hin zu vielen aktiven und effektiven Arbeitsgruppen sowie einer lebendigen TT Initiative zu gelangen ist.
· Mit den anderen Teilnehmern gemeinsam einen intensiven Visions-Prozess durchführen (u.a. basierend auf Joanna Macy / The work that reconnects)
· Lernen u.a. Gruppentreffen angenehm und effektiv durchzuführen,
Vorträge über TT zu halten sowie Open Space, World Cafe und kleinere, thematische Arbeitskreise zu veranstalten
· Den Sinn und die Prinzipien eines Energiewendeplans verstehen
· Grundlagen eines effektiven & inspirierenden Vortrages über die Transition Bewegung erlernen
· Ein hilfreiches Netzwerk aufbauen; bestehend aus anderen am Transition Modell interessierten Einzelpersonen sowie anderen Transition Initiativen z.B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz
· Konkrete nächste Schritte planen für sich selbst sowie Ihre
Initiative, Gemeinde oder Stadt.

Die Teilnehmer kamen aus beinahe allen Bundesländern Österreichs und aus dem süddeutschen Raum.

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