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Das Projekt „Gelebte Nachhaltigkeit“

Das Projekt „Gelebte Nachhaltigkeit“

… sucht Proband-/innen und/oder Diplomand-/innen, die bereits in der Planungs-, sowie in der Durchführungsphase des Projektes mitwirken wollen und für die diversen Praktika, Forschungstätigkeiten, Abschlussarbeiten und Diploma ein breites Spektrum an Themen auf diesen 3 ha Grundstück in der Steiermark (Kulmland) vorfinden werden (Schwerpunkte unten angeführt)
Weitere Info und Details sind zu erfahren unter:
Maga. Sylvia Amsz
Tel.: 0699 15007540,
(erreichbar bis 7. Okt und nach 27. Okt 2010)

Der Verein „Gelebte Nachhaltigkeit“, dessen Tätigkeit ausschließlich gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, arbeitet in folgenden Bereichen:

3 ha Grundstück im steirischen Kulmland für Permakultur-Projekt "Gelebte Nachhaltigkeit"
3 ha Grundstück im steirischen Kulmland für Permakultur-Projekt "Gelebte Nachhaltigkeit"

a) Planung und Durchführung des Projektes „Jurtenbau “ ( ökologisch und gesundheitlich nachhaltiges Wohnen, Wiederbelebung des Rundbaus, unter Nutzung organischer Materialien und nicht-fossiler Energieträger – wie Holz, Stroh, Lehm, Solarenergie, Biomasse, Pflanzenkläranlagen, etc.)

b) Aufforsten essbarer, selbst versorgender Landschaften und nutzbaren Waldes mittels der Methoden der Permakultur (beruht auf dem Denken in ökologischen Zusammenhängen und Wechselwirkungen, mit dem Ziel, dauerhafte, sich selbst erhaltende Systeme aus Pflanzen, Tieren und Menschen zu entwickeln und dem Aufbau der regionalen Selbstversorgung zu dienen)

Wiederbelebung des Rundbaus, unter Nutzung organischer Materialien
Wiederbelebung des Rundbaus, unter Nutzung organischer Materialien

c) Mitwirkung und Aufbau einer selbst organisierten Nachbar­schaftshilfe in der Region, angebunden an ein etabliertes Barter-Tausch-Netzwerk im deutschsprachigen Raum, unter Miteinbeziehen von zinsfreier und inflationssicherer Finanzierung (z.B. nachhaltiger sozialer oder ökologischer Projekte und Weiterentwicklung, sowie Forschungsarbeit)

d) Mitwirken in der Organisation „wwoof“ („we are welcome on organic farms“ – eine weltweite friedliche Bewegung von Freiwilligen, die auf biologischen Höfen für freie Kost und Logis mithelfen. Wwoof bedeutet den Austausch zwischen – Stadt und Land – Jung und Alt, – verschiedenen Ländern, Sprachen und Kulturen.

Aufforsten essbarer, selbst versorgender Landschaften
Aufforsten essbarer, selbst versorgender Landschaften

e) Abhalten von Feriencamps, Schullandwochen, Kreativ-Workshops für Kinder und Jugendliche, basierend auf den Methoden der Naturerlebnis-Pädagogik und den Ansätzen der Waldschule (gem. dem Vorbild von Prof. Chetinin, Russland – und dem lebenspädagogischen Ansätzen von Mauricio und Rebeca Wild, Ecuador) … mit Vision der Einrichtung einer Waldschule öffentlichen Rechtes.

f) Workshops, Seminare, Kurse, Lehrgänge für Jung und Alt zur Förderung physisch und psychisch nachhaltiger Gesundheit mittels Mitwirken am Projekt, Regenerierungsaufenthalte, Entwicklungsarbeit, etc … oder „Abenteuer-Urlaub“ (zB: aufforsten essbarer Landschaften, aufforsten des Waldes, anlegen von Fisch- und Schwimmteichen, Pilz-Kulturen, Erlebnisspielplatz, outdoor-Küche, Pflanzenkläranlagen, Biomeiler, Solaranlagen, Geometrie-Lehre des Rundbaus, Jurtenbau und Waldschule, Kleintierhaltung, etc)

g) Förderung des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, mittels Dialog und anderer Kommunikationsformen, die regelmäßig abgehalten werden und das friedliche Zusammenleben fördern.

h) Aufbau eines „Hofladens“ zur Förderung nachhaltiger, organischer, regionaler Produkte (zB: regionale Wildkräuter, Hausgemachtes als Proviant für den Winter, Rezepte der veganen Genussküche, Heilkräuter, u.a. essbare Raritäten, etc)

i) Führungen, Workshops, Seminare, Kurse zur Förderung nachhaltigen Lebens – ökologischer, sozialer und ökonomischer Natur

j) Lobbying und fund raising für diese Projekte bei den politischen Entscheidungsträgern und der EU

k) Aufbau von geeigneten Strukturen für die Weiterentwicklung des Projektes