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Saure Erdbeeren

Vortrag: Saure Erdbeeren – was das System Supermarkt alles anrichtet und welche Alternativen es gibt

Die Frischwarenabteilungen der Supermärkte locken mit roten Erdbeeren oder Paradeisern, grünen Gurken und buntem Paprika. Das alles wird täglich frisch geliefert. Hinter dem Hochglanz-Konsumangebot verbirgt sich eine Realität, die aber von wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ausbeutung geprägt ist.

Dieter A. Behr zeigt in seinem Vortrag auf, wie das System Super-Markt wirkt. In Österreich kontrollieren die drei größten Lebensmittelketten REWE, Spar und Hofer 80 Prozent des Marktes, in ganz Europa sind es zehn Ketten, die über 40 Prozent des Marktes kontrollieren. Um zusätzliche Marktanteile zu gewinnen, werden viele der LieferantInnen und ProduzentInnen von den Supermarktketten im Preis gedrückt und unfaire Konditionen in die Verträge diktiert.

SaureErdbeeren

Aber es gibt Alternativen zu den Lebensmittelmultis: In den letzten Jahren entstanden verschiedene Verkaufsläden, Netzwerke und Initiativen, die ein respektvolles Miteinander zwischen ProduzentInnen, HändlerInnen und KonsumentInnen zum Ziel haben. Im anschließenden Gespräch wird Kirsten Glees über die Idee des NETS.werk Zell berichten. Seit mehrern Jahren vertreibt das NETS.werk biologische, fair bezahlte Lebensmittel aus der Region.

Im Anschluss laden wir zu einem kleinen Imbiss mit regionalen Produkten ein.

Um Anmeldung wird gebeten: http://www.ooe.gbw.at oder Tel. 07674 64218

Eine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt OÖ in Kooperation mit den Grünen im Bezirk Vöcklabruck

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Der Meierhof in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse

Der Meierhof  in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse
Ein Bericht von Helma Hamader & Josef Ehrenberger

Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.
Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.

Wir bewirtschaften in St. Bernhard bei Horn den MEIERHOF nach biologisch-dynamischen Kriterien. Unser hauptsächliches Arbeitsfeld ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten. Daneben haben wir als „Hobby“ einen Garten angelegt. Da jedoch unser Zeitrahmen aufgrund der umfangreichen Tätigkeiten beschränkt ist, sind wir auf der Suche nach einer/m KooperationspartnerIn.Vielleicht gibt es jemanden, der gerne als Demeter-Gärtner aktiv werden will, aber nicht über den notwendigen Platz verfügt. Wir würden gerne unseren Garten und anteilige Ackerflächen dafür zur Verfügung stellen, inklusive der vorhanden Geräte, Maschinen, Materialien sowie unsere Arbeitszeit, soweit möglich.

Die angelegte Gartenfläche umfasst derzeit 1.900 m². Zusätzlich sind noch Ackerflächen für Feldgemüse möglich sowie die Nutzung der bestehenden Wildobst- und Wildkräuterbestände. Das Saatgut aus der eigenen Vermehrung steht selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung. Im Garten besteht ein Folientunnel mit 36 m².

Was haben wir bisher angebaut und geerntet:
Kräuter, Paradeiser, Paprika, Chili, Karfiol, Brokkoli, Kraut, Salate, Kohlrabi, Sprossenkohl, Grünkohl, Wirsing, Lauch, Knoblauch, Rote Rüben, Sellerie, Mangold, Karotten, Radieschen, Rettich, Erbsen, Bohnen, Pastinaken, Petersilie, Gurken, Melonen, Andenbeeren, Okra, Kürbis, Zucchini, Zuckermais, Melanzani, …..

Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten
Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten

Wildobsthecke:
Knorpelkirsche, Steinweichsel, Roter und Schwarzer Holunder, Elsbeeren, Maroni, Vogelbeeren, Kriecherl in allen Farben, Schlehdorn, Hagebutten, Haselnüsse, Wildpflaumen, Zwetschken, Eierpflaumen, Apfelsämlinge,
Weingartenpfirsiche, Dirndln, …..

Als Anteil am Garten möchten wir unseren Eigenbedarf an Gemüse decken. Eine Wohnmöglichkeit steht eventuell zur Verfügung.
Bei Interesse, bitten wir um Rückmeldung an Helma Tel.: +43 (0)676 6771111 oder Sepp +43 (0)676 6771110

Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Garten mit Liebe und Engagement bewirtschaftet würde.

Herzliche Grüße aus dem Waldviertel
Helma Hamader & Josef Ehrenberger
MEIERHOF
www.meierhof.at
A-3580 St. Bernhard 48