Schlagwort-Archive: hausgarten

Pilzzucht Workshop in Umbe Onana

Pilzzucht Workshop in Umbe Onana

Am 9.1.2015 wurden unter der Leitung von Bernhard Gruber, Baumstämme, Ziegenmist, Kuhmist, Sägespähne und Kaffeeblätter in einem Workshop mit Pilzbrut beimpft. Die Pilzbrut wurde von Thomas Pfister, Pilzzucht-Experte aus der Steiermark, zur Verfügung gestellt.

Verwendet wurde:
Gelber Austernseitling (Pleurotus Cornucopiae)
Indischer Austernseitling (Pleurotus Pulmonarius)
Brauner Champignon (Agaricus Bisporus)

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Permakultur-Wintergespräche 2015

Wie im Jänner 2012 soll es auch 2013 wieder ein Wintergespräch in Waldhausen geben
Wie in den letzten Jahren soll es auch 2015 wieder Permakultur-Wintergespräch geben

Permakultur-Wintergespräche 2015
Termine und Veranstaltungsplätze gesucht!

Der Verein Perma-Norikum veranstaltet Anfang 2015 seine fünften Permakultur-Wintergespräche. Am Jahresanfang treffen wir uns bei verschiedenen Permakultur-Freunden im Großraum Oberösterreich. Zur Teilnahme eingeladen ist grundsätzlich jeder der sich gerne mit Permakultur-Interessierten auszutauschen möchte.

Wir spannen wieder einen weiten Bogen zum Themenkreis Permakultur, auch “Neueinsteiger” ins Thema sind willkommen. Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns jedoch wenn jeder etwas für die Allgemeinheit mitbringt.

1. Termin Permakultur-Wintergespräch in Waldhausen
2. Termin Permakultur-Wintergespräch in Haibach
3. Termin Permakultur-Wintergespräch in Wels

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Aktivierung des Bodenlebens mit Komposttee

komposttee_brauenAktivierung des Bodenlebens mit Komposttee
Ein Bericht von Jasper Rimpau

Auf der Erfahrungssuche nach organischem Dünger, der die Umwelt nicht belastet, die Kulturen im Garten jedoch optimal versorgt, sollte der interessierte Gärtner auch einmal einen Komposttee ansetzen und seine Pflanzen damit düngen. Die Methode ist nicht neu. Bereits in früheren Zeiten haben die Bauern voll ausgereiften Kompost in Säcke aus Leinen oder Jute gepackt und in Gefäße mit Regenwasser gelegt. Nach einiger Zeit haben sich die Nährstoffe aus dem Kompost im Wasser gelöst. Mit diesem Komposttee können Gemüsepflanzen, Blumen und Kräuter sanft und nachhaltig gestärkt und gedüngt werden. Untersuchungen dieser alten Methode haben ergeben, dass die Kompostbrühe nicht nur das Wachstum und die gesunde Entwicklung in Garten und Landwirtschaft fördert, sondern auch eine schützende Wirkung bei einem Befall der Kulturen durch Schaderreger hat.


Vollwertiger organischer Dünger

Bentonit, Urgesteinsmehl, Algenkalk und Pflanzenkohle werde beigemischt
Bentonit, Urgesteinsmehl, Algenkalk und Pflanzenkohle werde beigemischt

Der in Wasser aufgelöste Kompost ergibt einen ausgezeichneten Flüssigdünger, der sich besonders gut im Wurzelbereich der Pflanzen verteilen lässt. Der Kompost wird dafür in kaltem Wasser ausgezogen. Die Dauer der Extraktion kann einige Stunden bis Tage andauern. Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet und vor Ort gebraut. Die Nährstoffe und Mikroorganismen gehen dabei vom Kompost in das Wasser über. Der Extrakt sollte am Ende der Auszugphase durch ein Sieb gegossen, und damit von den festen Bestandteilen wieder getrennt werden. Das organische Material kann erneut kompostiert werden und ausreifen. Die Lösung genutzt werden  und dem Gießwasser zugefügt oder pur gegossen werden. Sie ist ein vollwertiger organischer Dünger. Zur Pflanzenstärkung und bei einem Befall mit Schädlingen kann die Kompostlösung auch auf die Blätter gespritzt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese Behandlung sowohl vorbeugend als auch bei bereits vorhandenen Schäden durch Krankheiten mit gutem Erfolg eingesetzt werden kann.


Aktive Bodenbelebung

Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet
Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet

Für die Gesundheit der Pflanzen und für gute Erträge im Anbau ist ein aktiver und lebendiger Boden von überragender Bedeutung. In einem vitalen Boden existiert eine Gemeinschaft von Milliarden von verschiedenen Mikroorganismen, die ein fein abgestimmtes Milieu in der Erde bilden. Im Garten und in der Landwirtschaft ist es unerlässlich, auf das gesunde Milieu im Boden zu achten und es zu schützen. Die wiederholte Einbringung von Mikroorganismen in einer wässrigen Lösung, die aus reifem Kompost hergestellt wurde, nutzt also nicht nur direkt den Pflanzen, sondern sorgt für eine langfristige gesunde Bodenbelebung. Außerdem wird die wertvolle Humusschicht gepflegt und erhalten. Sie ist die unersetzliche Basis für das Wachstum unserer Pflanzen. Der Teeansatz aus Kompost düngt nicht nur Pflanzen, sondern bietet auch den Kleinstlebewesen im Boden Nahrung und verbesserte Lebensbedingungen.

Weitere Infos zu Wurmfarm, Wurmtee, Komposttee

Tips für den biologisch-dynamischen Gemüsegarten

Tips für den biologisch-dynamischen Gemüsegarten

Helga Wagner, Urgestein des österreichischen Biolandbaus erzählt aus ihren Erfahrungen im Hausgarten. Themen sind Mischkultur, Boden, Bodenverbesserung, Lagerung in der Miete und Mistbeet.

Vorbereitungen für PDC in Sri Lanka abgeschlossen

wunderschöne Bergwelt Sri Lankas
wunderschöne Bergwelt Sri Lankas

Vorbereitungen für die 10-tägigie Permakultur-Ausbildung im Herbst in Sri Lanka abgeschlossen

Andrea Hartl, ihr Mann und ihre 2 Söhne sind gerade (Ende Februar) von ihrer 16-tägigen Sri Lanka Reise zurückgehrt.

Zweck der Reise war die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsort für ca. 30 Personen, der sowohl Unterkunft, Verpflegung als auch einen überdachten Lernraum  bieten kann. Und es galt auch ein geeignetes Gelände für die praktischen Arbeiten zu finden. Des weiteren ein geeignetes Exkursionsziel, bei  dem die Teilnehmer „organic farming „und auch schon Permakultur in Praxis kennenlernen können.

Ausgewählt wurde dazu das „Agricultural Training Center“ in Bindunuwewaim Badulla Dicstrict- in den wunderschönen Highlands von Sri Lanka. Dieses Center eignet sichbesonders gut für den Ausbildungslehrgang, den Bernhard Gruber hauptsächlich anleiten wird.

Mitglieder einer Dorfgemeinschaft, einige davon werden am Kurs teilnehmen
Mitglieder einer Dorfgemeinschaft, einige davon werden am Kurs teilnehmen

Die Reise bot ebenfalls die Möglichkeit, gleich viele der zukünftigen Teilnehmer persönlich kennen zu lernen. 

 Die Bewerber stellten ihre bisherige Lebenssituation vor und hatten die Möglichkeit von ihren Visionen für die Zukunft zu erzählen, für die die Permakultur ein gutes Werkzeug darstellen wird. 

Manche der Bewerber sind einfache Bauern, die nach einer neuen Möglichkeit suchen ihr Land vielfältiger, eigenständiger und unabhängiger zu bewirtschaften – daneben gab es auch einige Bewerber, die nach der Ausbildung konkret vorhaben, dieses neue Wissen und die Erfahrungen gleich in ihre Dorfgemeinschaften  weiter zutragen und dort umzusetzen.

Es gibt die Möglichkeit für ca. 5 europäische Teilnehmer an dieser speziellen Ausbildung teilzuhaben – entweder als Permakultur-Praktiker (um 390,- Euro –exkl. Anreise), um sich näher mit der „tropischen Version“ der Permakultur auseinander zusetzen  (sehr gut geeignet für NGOs), aber auch für Neueinsteiger ( um 1290,-Euro exkl.Anreise) .  Für Neueinsteiger ist die Teilnahme an dieser Ausbildung auch gleichzeitig das Grundausbildungsmodul für den 72h Permakultur-Zertifikats-Lehrgang (weitere Module können in Österreich ergänzend nachgeholt werden und sind dann kostenfrei)

Koslanda: Feldarbeiter auf dem Heimweg in die Bergdörfer
Koslanda: Feldarbeiter auf dem Heimweg in die Bergdörfer

Die  Teilnahmegebühr  der europäischen Teilnehmer ist wesentlicher Bestandteil der Finanzierung für die Ausbildung der einheimischen Teilnehmer (für die Singhalesen kostet die Ausbildung nichts – dies ist unsere Form der Sozialarbeit: „Hilfe zur Selbsthilfe“

Wenn Du teilnehmen möchtest oder dieses Projekt finanziell unterstützen möchtest melde Dich bitte bei Andrea Hartl: Tel 0660 – 878 99 90 oder bei Bernhard Gruber  Tel: 0650 – 763 14 28

Voranmeldungen, Bewerbungsschreiben u. Motivationsschreiben auf     www.perma-norikum.net

Kosten, die pro einheimischen Teilnehmer anfallen sind konkret: 225,- Euro –(Du kannst also auch zB. ganz konkret einer Person die Teilnahme ermöglichen)

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Nachbericht: 2. Terra Preta-Workshop – Aufbau eines Hügelbeetes am Naturbauernhof Strasser

Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit
Die Entstehung eines großen Terra-Preta Hügelbeetes in Gemeinschaftsarbeit

 (Ein Bericht von Andrea Hartl) 

Terra Preta – diese besonders fruchtbare Erde, die im Amazonas entdeckt wurde- durchläuft bis zur „Fertigstellung“ verschiedene Phasen.

Zuerst müssen alle Grundzutaten zusammengeführt, verdichtet und luftdicht abgeschlossen werden – danach erfolgt ein Fermentierungsprozess von ca. 6 Wochen.

In dieser Zeit werden viele Stoffe abgebaut und andere Stoffe aufgebaut – dieser Prozess ist die Grundlage für den Aufbau eines stabilen, extrem fruchtbaren Dauerhumuses.

Am Naturbauernhof Strasser in Zipf wurde am 9. Oktober eine große Menge Terra Preta „angesetzt“ und am 20. November (also nach den 6 Wochen Fermentierungsprozess) wurde in Teamarbeit aus dem „Ansatz“ ein äußerst großes Hügelbeet aufgebaut.

Dieser Hügel wurde noch gut abgedeckt und muss nun mindestens weitere 6 Monate ruhen – im Frühling wird er bereit sein, um bepflanzt zu werden.

Über die Erfolge und Vorteile dieser Art von Humusaufbau werden wir Euch bei Interesse auch weiterhin gerne auf dem Laufenden halten.

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Grundbedürfinsse aus unmittelbarer Umgebung decken

Der Selbstversorger-Stammtisch in Rutzenmoos stand diesmal unter dem Motto „Nahversorgung“
Frei nach dem Motto: …was ich nicht selbst produzieren kann, besorge ich am besten von einem (Bio)Bauern aus meiner unmittelbaren Umgebung.
(ein Bericht von Andrea Hartl, Regionalgruppe Perma-Norikum Vöcklabruck)

Andra Hartl, Gründerin des Selbstversorger Stammtisch in Rutzenmoos und Leiterin der Regionalgruppe Vöcklabruck von Perma-Norikum
Andra Hartl, Gründerin des Selbstversorger Stammtisch in Rutzenmoos und Leiterin der Regionalgruppe Vöcklabruck von Perma-Norikum

Es waren Vertreter von verschiedenen Nahversorger-Systemen eingeladen und sie prästentierten ihr Netzwerk, ihren Markt bzw. ihren Hofladen und ihre Produkte. Der Verein NetsWerk wurde von Kirsten Glees vorgestellt – stellvertretend auch für die anderen NetsWerk- Mitglieder, Angelika Gasparin sprach über das Bionetzwerk Apfelkern und ihre SEADS Projektreise nach Frankreich und in die Schweiz, wo sie Einblicke in andere Direktvermarktersysteme bekam. Martina Prenneis stellte den Bauernmarkt Regau einmal genauer vor und die Familie Kostial vom Biobauernhof-Schusterbauer in Regau stellte ihren Hofladen vor, ihre Bewirtschaftungsweise und nahm einige g´schmackige Kostproben von hofeigenen Produkten mit (Brot, Gebäck und Ziegenkäseprodukte)

Der Stammtisch für Selbstversorger und die es noch werden wollen, erfreut sich seit Beginn großer beliebtheit und ist erste Anlaufstelle für Selbstvermarkter und Konsumenten in der Region Vöcklabruck
Der Stammtisch für Selbstversorger und die es noch werden wollen, erfreut sich seit Beginn großer beliebtheit und ist erste Anlaufstelle für Selbstvermarkter und Konsumenten in der Region Vöcklabruck

Die wichtigsten Punkte, die einen Einkauf beim Nahversorger nahe legen sind:
– gesünder und bewusster leben
– weniger Abfall zu produzieren
– Zeit (und Geld) zu sparen – durch konkrete Planung
– die Sorten- und Artenvielfalt erhalten
– eine höhere Qualität an Lebensmitteln bekommen
– wahnwitzige Transporte umgehen oder unnötig machen
wieder eine größere Wertschätzung für Lebensmittel entwickeln

vor allem kann somit jeder einzelne Konsument mithelfen die bäuerlichen Klein- und Mittelbetriebe damit zu unterstützen, dass sie auch weiterhin biologisch (oder naturnah) und wirtschaftlich arbeiten können!!

Im Moment ist dies noch möglich – also nutzen wir die Chance etwas zu ändern, bzw. zu erhalten.

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Von Rosenäpfeln und Landlbirnen

Unser Buchtip für Oktober:
Von Rosenäpfeln und Landlbirnen – Ein Streifzug durch Oberösterreichs Apfel- und Birnensorten
Von Dr. Siegfried Bernkopf

Von Rosenäpfel und Landlbirnen - Ein Streifzug durch Oberösterreichs Apfel- und Birnensorten, ISBN 978-3-85499-857-0, Trauner Verlag
Von Rosenäpfel und Landlbirnen - Ein Streifzug durch Oberösterreichs Apfel- und Birnensorten, ISBN 978-3-85499-857-0, Trauner Verlag

Wer in den letzten Jahren den Ansturm auf große Obstausstellungen miterlebt hat, kann ermessen, wie stark das Interesse an den alten, aber auch an den neueren Obstsorten ist. Was sind eigentlich die Beweggründe dafür? Ist es die Sehnsucht der älteren Generation nach der Zeit ihrer Kindheit, in der Äpfel und Birnen in noch größerer Vielfalt vorhanden waren und scheinbar auch mehr geschätzt wurden? Ist es der Wunsch nach mehr Geschmacksvielfalt, der auch die Jugend anlockt? Ist es vielleicht sogar der Ausdruck stillen Protests gegen Konzerne, die das Angebot in den Supermärkten auf ein paar wenige Sorten beschränken?

Es scheint, dass sich immer mehr Menschen  mit Artenvielfalt auseinanderzusetzen, sei es, dass sie offen mehr Auswahl fordern, sei es, dass sie selbst zur Artenvielfalt bzw. zur Erhaltung der Vielfalt im heimischen Obstbau beitragen, indem sie neue/alte Sorten wieder anpflanzen.

Dieses Buch ist gedacht, um geeignete Apfel- und Birnbäume für den Garten zu finden, eine bestimmte Sorte zu suchen, oder auch um die Sorte eines Apfels oder einer Birne selbst zu bestimmen. Im vorliegenden Buch werden insgesamt 68 Apfelsorten und 46 Birnensorten beschrieben. Zu jeder Fruchtsorte wurden Sortenbilder in drei verschiedenen Ansichten gemacht. Mithilfe dieser Fotos sowie den pomologischen Beschreibungen können Leser und Leserinnen Apfel- und Birnensorten bestimmen. So sind neben Herkunft, Verbreitung und Baumwuchs vor allem Größe, Form, Schale, Stiel und Stielbucht, Kelch und Kelchbucht, Kerngehäuse und Fleisch genau beschrieben.

Weitere wichtige und praktikable Angaben für angehende Auspflanzungen beziehen sich auf Frosttoleranz, Anfälligkeit gegen Krebs und Schorf sowie Standortansprüche der jeweiligen Sorte. Aber auch Hinweise zur Ernte- und Genussreife sind für Leser/innen sicherlich äußerst interessant. Denn Ernte- und Genussreife sind nicht dasselbe – was in einem bestimmten Monat geerntet wird, muss nicht zwangsläufig zur selben Zeit am besten schmecken. Viele Sorten laufen in Sachen Geschmack erst einige Zeit nach ihrer Ernte zur Höchstform auf.

Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten

Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten
Marlies Ortner

Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten, von Marlies Ortner 1. Auflage Juni 2011, ISBN 978-3-936896-59-6
Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten, von Marlies Ortner 1. Auflage Juni 2011, ISBN 978-3-936896-59-6

Die Wilden im Hausgarten: Essbare Wildpflanzen haben oftmals ein sehr ausgeprägtes Aroma und sind meist reich an Vita­minen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Da liegt es nahe, die schmackhaftesten unter ihnen auch im Hausgarten anzupflanzen, zumal sie sich dort unter Kulturbedingungen nicht selten noch viel üppiger entwickeln. Der Erhalt wilder Pflanzen ist nebenbei auch ein wichtiger Beitrag zum aktiven Umweltschutz.

Nach dem Permakulturprinzip „Waldgarten“ lässt sich auch im kleinen Hausgarten eine dauerhafte Pflanzenlandschaft aus fruchttragenden Bäumen und Sträuchern, wilden Stauden sowie Kräutern und essbaren Bodendeckern schaffen. Die unterschiedlich hohen Vegetationsschichten im Garten sind dabei nicht nur optisch ein Genuss, sie gewährleisten auch ein gutes, kräftiges Gedeihen der Pflanzen und ermöglichen einen hohen Beitrag zur Selbstversorgung auf kleinem Raum.

Mit mehr als 70 detaillierten Pflanzenpor­träts essbarer Wildfrüchte, Wildkräuter und Wildgemüse, die für Hausgärten geeignet sind, vielen Informationen aus der langjährigen praktischen Erfahrung der Autorin sowie mit Tipps zur Verwertung und zum Haltbarmachen der wertvollen Gartenernte.

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Saatgut aus dem Hausgarten

Saatgut aus dem Hausgarten Blumen-, Kräuter- und Gemüsesamen selbst gewinnen Marlies Ortner 1. Auflage 2010 138 Seiten, 17 cm × 24 cm mit vielen farb. Abb. Hardcover ISBN 978-3-936896-53-4
Saatgut aus dem Hausgarten Blumen-, Kräuter- und Gemüsesamen selbst gewinnen Marlies Ortner 1. Auflage 2010 138 Seiten, 17 cm × 24 cm mit vielen farb. Abb. Hardcover ISBN 978-3-936896-53-4

Saatgut aus dem Hausgarten – Blumen-, Kräuter- und Gemüsesamen selbst gewinnen
Marlies Ortner

Blumen-, Kräuter- und Gemüsesamen selbst gewinnen. Leitfaden für eine faszinierende Liebhaberei.

Im Bauerngarten gab es in früheren Zei­ten oftmals ganz spezielle Blumen- und Gemüsesorten, die regionaltypisch waren und von Generation zu Genera­tion weitergegeben wurden – Stolz jeder Gärtnerin und jedes Gärtners. Das neue Interesse an alten Obstsorten, farbigen Kartoffeln und Tomatenvariationen hat auch die Tradition der Saatgutgewinnung wieder in unser Bewusstsein gebracht und eine Vorstellung davon, wie wertvoll und erhaltenswert unsere Kulturpflanzen und der reiche Schatz der genetischen Vielfalt sind.

Die Beschäftigung mit der Vielfalt von Samen und Jungpflänzchen ist erfreulich, anregend und voller Überraschungen! In diesem Buch wird gezeigt, wie Samen von Gemüse, Blumen und Kräutern im Hausgarten für das nächste Jahr geerntet werden können. Die Gemüsearten sind dabei nach Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet, so dass auch Anfänger einen sicheren Erfolg damit haben werden.
Nach einer kurzen Einführung in die Methoden der Saatgutgewinnung und in die Praxis der Vermehrung beschreibt die Autorin, die sich seit mehr als 20 Jahren mit Samengärtnerei beschäftigt, die nötigen Hilfsmittel, die Ernte, die Reinigung und Lagerung der Samen sowie die Aussaat und Aufzucht im darauffolgenden Jahr.
Mit kurzen Pflanzenporträts aller im Hausgarten üblichen Kräuter, Gemüse und Blumen.

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