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Digitales Mikroskop für Tansania

Alois Massawe ist Experte für stachellose Honigbienen
Alois Massawe ist Experte für stachellose Honigbienen

Suchen digitales Mikroskop für Bienen-Experte Alois Massawe in Tansania

Liebe Freunde der Bienen!

Unser Freund Alois Massawe in Umbwe Onana / Tansania hat einen Großteil seines Lebens der Erforschung von stachellosen Honigbienen gewidmet! – Ja richtig – stachellos und das in Afrika! Mittlerweile hat er leider keinen Zugang mehr in die Labors, wo er früher gearbeitet hat.

Sein Wunsch wäre für seine weiteren Forschungen ein digitales Mikroskop mit USB-Anschluss für den Computer zu bekommen. Wir würden uns freuen, wenn wir ihm diesen Wunsch erfüllen könnten! Vielleicht findet sich jemand er ihn gerne damit unterstützen möchte!

Bienen über Kuhstall
Bienen über Kuhstall

Ich kann dieses Mikroskop bei unserer nächsten Projektreise, vom 6. bis 30. Jänner 2015 mitnehmen, bitte meldet euch wenn ihr soetwas zu Hause stehen habt oder ein soches Mikroskop sponsern wollt!

Hier noch seien Zeilen:

Dear Ben! I have a very serious request that I want to ask you.

You know, I have been doing studies about stingless bees now for 26 years here at home after working for the beekeeping research center in Arusha for 17 years as a laboratory assist. for general research on wildlife. In my research here, I have come to the point of a need to study morphological differences and similarities between stingless bees of different varieties as well as difference between stinging and non stinging bees, to be able to breed stingless bees.

Die stachellose Honigbiene ist nicht größer als eine Flieg
Die stachellose Honigbiene ist nicht größer als eine Flieg

We had a variety of laboratory equipment in this center I was working in that I had been expecting to use on this new study of biometric comparisons. But when I went there wanting to use these equipments, there was nobody ever remembers to have seen them because all the workers are new. There was an electronic scanning microscope that I used for dissection, and after mounting the specimen on microscope slides, I would examine the specimen and transfer the image on the computer screen for various analyisies and even save the image.

Now that they dont have the equipments, I have a big problem of doing dissection. I even try to use a hand lens, which is very hard and most of the time in-accurate. But after being able to mount a specimen on a slide and examining it on my simple microscope, I cannot save the image.

My point is, will you please help out to find a certain tool that is connected to a computer by using an usb cable with a thing like a torch that is incerted in the eye piece of the microscope so that the image so observed can be transfered to the computer screen? To be honest, without this tool, I become a bird without wings to fly!

Selbst die Honigernte ist sehr einfach
Selbst die Honigernte ist sehr einfach

I was wondering if it will be possible to put an adverticement on the web if anybody happens to have it so that I can go on with these findings? I will refund you please.  Otherwise we are looking forward to see you soon.

You are most welcome
Sincerelly Alois Massawe

 

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Unsere Honigbiene – Das ganz normale Massensterben

Bienen und Pflanzen vollführten eine Coevolution, so ist ein Großteil unserer Pflanzen auf die Bestäubung von Bienen angewießen
Bienen und Pflanzen vollführten eine Coevolution, so ist ein Großteil unserer Pflanzen auf die Bestäubung von Bienen angewießen

Unsere Honigbiene – Das ganz normale Massensterben!
Ein Bericht von Greenpeace Österreich

In den letzten Jahren sehen sich Österreichs Imker mit schrecklichen Verhältnissen konfrontiert, wenn sie im Frühjahr ihre sorgsam gehegten Bienenstöcke öffnen. Von 32.000 überprüften Völkern hat ein Viertel den vorletzten Winter nicht überlebt. In einzelnen Gegenden war es sogar die Hälfte. Es gibt wenig Hoffnung, dass sich dieser jahrelange Trend bessert, eher umgekehrt!

Brummstille am Baum des Lebens
Die Katastrophe zieht weite Kreise. Die Honigbienen stellen nur 9 von 25.000 Bienenarten, auf deren natürliche Bestäubung 90% der Wildpflanzen angewiesen sind. Durch deren stilles Verschwinden droht ein radikaler Einschnitt der Artenvielfalt. In China gibt es heute schon ganze Regionen, in denen Kulturpflanzen ausschließlich künstlich bestäubt werden. Das Leben wehrt sich.

Seit über 8.000 Jahren halten Menschen Bienen als Haustiere
Seit über 8.000 Jahren halten Menschen Bienen als Haustiere

Wie konnte es dazu kommen?
Die meisten Gründe für das Bienensterben sind in der industrialisierten Landwirtschaft zu finden. Monokulturen, der Verlust intakter Ökosysteme, Parasiten und Pestizideinsatz ergeben einen tödlichen Cocktail. Doch viele Zusammenhänge liegen im Dunkeln. Greenpeace hat daher einen umfassenden wissenschaftlichen Report veröffentlicht.

Fröhliches Giftspritzen
Als drängendstes, weil am schnellsten lösbares Problem stellt sich der Einsatz von Insektiziden dar. Rund um Österreich wird man schon aktiv, doch Greenpeace hat 7 Giftstoffe identifiziert, die bei uns großflächig eingesetzt werden und nachweislich schädlich für Bienen sind. Unterstützen Sie unsere Petition, fordern Sie von Umweltminister Berlakovich ein Verbot der bienentödlichsten Pestizide!


Petition unterstützen!


Buchtip: Die Bienenkiste

Die Bienenkiste – Selbst Honigbienen halten – einfach und natürlich

Die Bienenkiste Selbst Honigbienen halten- einfach und natürlich von Erhard Maria Klein ISBN: 978-3-89566-309-3
Die Bienenkiste
Selbst Honigbienen halten-
einfach und natürlich
von Erhard Maria Klein
ISBN: 978-3-89566-309-3

Viele Garten- und Naturfreunde, die heute gerne Bienen halten würden, scheuen den Aufwand, um auf die herkömmliche Art Imker zu werden. Die Bienenkiste macht das Imkern einfacher und ist besonders für Anfänger und die Bienenhaltung im eigenen Garten geeignet.

Imker Erhard Maria Klein stellt dieses neue Konzept der artgerechten Bienenhaltung vor und informiert über die Lebensweise der Honigbienen. Mit den detaillierten Anleitungen und Materialempfehlungen im Buch gelingt der Bau der Bienenkiste ganz leicht.

Fachkundiger Rat und erprobte Praxistipps helfen bei der Wahl des passenden Standortes, beim Einlogieren und Betreuen des Bienenschwarms ebenso wie bei der Honigernte, der Bekämpfung der Varroamilbe und dem Überwintern des Bienenvolks.

Das Buch verhilft Naturfreunden, faszinierende Einblicke in die Welt der Honigbienen zu gewinnen. Die zeitgemäße Art des Imkerns macht es möglich, dass es im Garten und auf der Obstwiese, aber auch in der Stadt auf Balkon und Terrasse oder in Außenanlagen von Schulen und Firmen munter summt–zum Wohle der Menschen und der Natur.

Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro



Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro

Mount Kilimanjaro über dem Homegarden der Familie Masawe in Umbwe Onana

Ein grundsätzliches Bestreben der Natur ist die Rückkehr zum Wald. Ein gut organisierter Wald kann uns alles bieten was wir zum Leben brauchen: frisches sauberes Wasser, Nahrung, Medizin,  Futter für Tiere, Baustoffe und Energie. Beinahe auf allen Kontinenten sind Völker bekannt, welche nach den Beispielen der Natur ihre Gärten organisiert hatten. So auch die Homegarden der Chagga am Kilimanjaro in Tansania, welche seit einigen Jahrzehnten in ihrer Existenz sehr bedroht sind und immer mehr verdrängt werden. Die Ideen der Permakultur bieten den Menschen neue Möglichkeiten.

Geographische Übersicht Tansania

Im ersten Teil unseres Tansania-Aufenthaltes bereisten Franz Hörmannseder und ich das Land und besuchten zwei Permakultur-Projekte am Viktoria See. Mit Franz zu reisen bedeutet nicht nur einen kompetenten Ansprechpartner in Sachen Permakultur zu haben, er ist auch Tansania-Experte, er lebte hier über drei Jahre und spricht perfekt Kiswaheli und kennt die Mentalität der Menschen hier sehr gut. Über Arusha reisten wir mit dem Bus durch die Massaisteppe quer durch das sehr trockene Landesinnere. Franz und ich passierten Städte wie Singida, Nzega, Shinyanga, Mwanza und erreichten, kräftig durchgeschüttelt am dritten Tag Musoma, unser angestrebtes Reiseziel.

Reise durch das Landesinnere, Trockenheit war hier schon immer ein großes Problem