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Fakten statt Mythen – zur Zukunft der Energieversorgung

Faktencheck

Fakten statt Mythen  – zur Zukunft der Energieversorgung
(Text- und Bildquelle: Österreichischer Biomasse-Verband)

Die Klima- und Energiepolitik befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase. 2015 sollen bei der UN-Klimakonferenz in Paris die Zielsetzungen für ein globales Abkommen zur Reduktion der Treibhausgase und  zum Schutz des Klimas festgelegt werden. Die Europäische Union diskutiert aktuell – wie auch  Verantwortungsträger anderer Wirtschaftsräume – ihre klima- und energiepolitische Ausrichtung und entsprechende verbindliche Ziele.

Der 1. Österreichische Sachstandsbericht des APCC (Austrian Panel On Climate Change) zum Klimawandel in Österreich hat erst vor wenigen Wochen  deutlich gemacht, wie sehr Österreich von den Klimaveränderungen betroffen ist.   Vor dem Hintergrund dieser ernsthaften Bedrohung und der Notwendigkeit JETZT die Weichen Richtung Klimaschutz und nachhaltiger Energieversorgung zu stellen, freuen wir uns, ein weitere Initiative vorzustellen: den Faktencheck Energiewende.

In einer Kooperation zwischen dem Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energie Österreich setzt sich das Argumentationspapier unter dem Motto „Faktencheck Energiewende“ intensiv mit jenen Inhalten auseinander, die auch Teil der öffentlichen energie- und klimapolitischen Auseinandersetzung sind. Vom Standortfaktor Klimaschutz und Energiepreisen über die Rolle Europas bis hin zum Jobmotor Energiewende.  Insbesondere jene Aspekte, mit denen versucht wird, Klimaschutz-Ambitionen und die Energiewende zurückzuschrauben, werden hier ausführlich behandelt. Wir haben die Argumente auf Basis von Daten und Fakten, bestehenden Studien und Untersuchungen abgewogen und zusammengefasst. Damit wollen wir den Diskurs zur Zukunft der Energieversorgung im Sinne verantwortungsbewussten Klimaschutzes unterstützen und vorantreiben.

Zusätzlich sind die Grafiken als Webversion mit interaktiven Charts, die insbesondere für die Online-Kommunikation genutzt werden sollen, unter Faktencheck-Energiewende abrufbar.

Buchtip: Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald

Terra Preta - Die schwarze Revolution aus dem Regenwald Mit Klimagärtnern die Welt retten und gesunde Lebensmittel produzieren ISBN-13: 978-3-86581-407-4
Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald
Mit Klimagärtnern die Welt retten und gesunde Lebensmittel produzieren
ISBN-13: 978-3-86581-407-4

Terra Preta – Die schwarze Revolution aus dem Regenwald – Mit Klimagärtnern die Welt retten und gesunde Lebensmittel produzieren

Von Haiko Pieplow, Ute Scheub, Hans-Peter Schmidt, Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis (Hrsg.)

Terra Preta do Indio lautet der portugiesische Name für einen Stoff, dem man wundersame Eigenschaften zuschreibt. Die Presse überschlägt sich mit Berichten über das „Schwarze Gold“, die Wissenschaft glaubt mit der Schwarzerde aus dem Regenwald zwei der größten Menschheitsprobleme lösen zu können – den Klimawandel und die Hungerkrise. Das Gute daran: Jede(r) kann mithelfen, denn seit 2005 ist das Geheimnis um die Herstellung der Wundererde gelüftet – ein Geheimnis, welches mit dem Niedergang der einstmals blühenden Indianerkulturen Amazoniens verloren zu gehen schien. Die Rezeptur mutet dabei erstaunlich einfach an, denn mehr als Küchen- oder Gartenabfälle, Holzkohle und Regenwürmer sind nicht nötig – Terra Preta ist somit auf jedem Balkon und in jedem Kleingarten herstellbar.

Das Autorentrio Scheub, Pieplow und Schmidt hat sich auf Schatzsuche begeben und das Wissen um die fruchtbarste Erde der Welt in einem kundigen Führer zusammengetragen. Neben einer fundierten Gebrauchsanweisung zur Herstellung von Terra Preta und Biokohle (biochar) informiert das Handbuch über die Grundprinzipien von Klimafarming und Kreislaufwirtschaft. Es ist ein flammendes Plädoyer gegen Kunstdünger und Gentechnik und ein unerlässlicher Ratgeber für alle, denen gesunde Lebensmittel am Herzen liegen.

Die Gemeinwohl-Ökonomie

Die Gemeinwohl-Ökonomie
Das Wirtschaftsmodell der Zukunft
Deuticke, August 2010
ISBN 978-3-552-06137-8

Die Gemeinwohl-Ökonomie - ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft
Die Gemeinwohl-Ökonomie - ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Nie wieder soll jemand sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gebe. Die „Gemeinwohl-Ökonomie“ ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust. Felbers „Gemeinwohl-Ökonomie“ beruht – wie eine Marktwirtschaft – auf privaten Unternehmen und individueller Initiative, jedoch streben die Betriebe nicht in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn, sondern sie kooperieren mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls – ein fundamentaler Neuansatz.