Aktivierung des Bodenlebens mit Komposttee

komposttee_brauenAktivierung des Bodenlebens mit Komposttee
Ein Bericht von Jasper Rimpau

Auf der Erfahrungssuche nach organischem Dünger, der die Umwelt nicht belastet, die Kulturen im Garten jedoch optimal versorgt, sollte der interessierte Gärtner auch einmal einen Komposttee ansetzen und seine Pflanzen damit düngen. Die Methode ist nicht neu. Bereits in früheren Zeiten haben die Bauern voll ausgereiften Kompost in Säcke aus Leinen oder Jute gepackt und in Gefäße mit Regenwasser gelegt. Nach einiger Zeit haben sich die Nährstoffe aus dem Kompost im Wasser gelöst. Mit diesem Komposttee können Gemüsepflanzen, Blumen und Kräuter sanft und nachhaltig gestärkt und gedüngt werden. Untersuchungen dieser alten Methode haben ergeben, dass die Kompostbrühe nicht nur das Wachstum und die gesunde Entwicklung in Garten und Landwirtschaft fördert, sondern auch eine schützende Wirkung bei einem Befall der Kulturen durch Schaderreger hat.


Vollwertiger organischer Dünger

Bentonit, Urgesteinsmehl, Algenkalk und Pflanzenkohle werde beigemischt

Bentonit, Urgesteinsmehl, Algenkalk und Pflanzenkohle werde beigemischt

Der in Wasser aufgelöste Kompost ergibt einen ausgezeichneten Flüssigdünger, der sich besonders gut im Wurzelbereich der Pflanzen verteilen lässt. Der Kompost wird dafür in kaltem Wasser ausgezogen. Die Dauer der Extraktion kann einige Stunden bis Tage andauern. Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet und vor Ort gebraut. Die Nährstoffe und Mikroorganismen gehen dabei vom Kompost in das Wasser über. Der Extrakt sollte am Ende der Auszugphase durch ein Sieb gegossen, und damit von den festen Bestandteilen wieder getrennt werden. Das organische Material kann erneut kompostiert werden und ausreifen. Die Lösung genutzt werden  und dem Gießwasser zugefügt oder pur gegossen werden. Sie ist ein vollwertiger organischer Dünger. Zur Pflanzenstärkung und bei einem Befall mit Schädlingen kann die Kompostlösung auch auf die Blätter gespritzt werden. Erfahrungen zeigen, dass diese Behandlung sowohl vorbeugend als auch bei bereits vorhandenen Schäden durch Krankheiten mit gutem Erfolg eingesetzt werden kann.


Aktive Bodenbelebung

Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet

Der Ansatz darf jedoch nicht in Gärung übergehen, daher werden moderne Komposttees aktiv belüftet

Für die Gesundheit der Pflanzen und für gute Erträge im Anbau ist ein aktiver und lebendiger Boden von überragender Bedeutung. In einem vitalen Boden existiert eine Gemeinschaft von Milliarden von verschiedenen Mikroorganismen, die ein fein abgestimmtes Milieu in der Erde bilden. Im Garten und in der Landwirtschaft ist es unerlässlich, auf das gesunde Milieu im Boden zu achten und es zu schützen. Die wiederholte Einbringung von Mikroorganismen in einer wässrigen Lösung, die aus reifem Kompost hergestellt wurde, nutzt also nicht nur direkt den Pflanzen, sondern sorgt für eine langfristige gesunde Bodenbelebung. Außerdem wird die wertvolle Humusschicht gepflegt und erhalten. Sie ist die unersetzliche Basis für das Wachstum unserer Pflanzen. Der Teeansatz aus Kompost düngt nicht nur Pflanzen, sondern bietet auch den Kleinstlebewesen im Boden Nahrung und verbesserte Lebensbedingungen.

Weitere Infos zu Wurmfarm, Wurmtee, Komposttee

Buchtip: Leben ohne Armut – Wie Hilfe wirklich helfen kann

Leben ohne Armut - Wie Hilfe wirklich helfen kann von Martin Kämpchen ISBN 978-3-451-32327-0

Leben ohne Armut – Wie Hilfe wirklich helfen kann
von Martin Kämpchen
ISBN 978-3-451-32327-0

Leben ohne Armut – Wie Hilfe wirklich helfen kann
von Martin Kämpchen

Auf Empfehlung unseres Vereinsmitgliedes Franz Hörmanseder, welcher selbst drei Jahre in Papua und weitere drei Jahre in Tansania mit Dorfentwicklung verbracht hatte, möchte ich gerne dieses Buch präsentieren.

Martin Kämpchen lebt seit vielen Jahrzehnten in Indien und setzt sich in zwei Stammesdörfern für eine alternative Entwicklungshilfe ein. Durch sein Leben unter den Armen ist er mit der Psychologie der Armut vertraut und mit dem Unterschied zwischen unbesonnener und sachgemäßer Hilfe. Sein Buch gibt auf die drängende Frage nach der Armut sowohl Orientierung als auch eine persönliche Antwort: Was können, was müssen wir tun, damit Menschen ohne Armut, ohne Hunger leben.

Erschienen im Verlag Herder

Gemeinschafts-Projekt am Ortnerhof

Halbjähriges Permakultur-Gemeinschafts-Projekt für Menschen, die sich neu orientieren möchten – am Ortnerhof – ab April 2013

Dies ist eine Zeit, in der viele Menschen mit ihrem „alten“ Leben nicht mehr zufrieden sind und sich nach einem sinnvolleren Lebensstil sehnen.

Der Ortnerhof bietet ein halbes Jahr lang die Möglichkeit für vielfältige Erfahrungen.

Der Ortnerhof bietet ein halbes Jahr lang die Möglichkeit für vielfältige Erfahrungen.

Die Sehnsucht geht oft in Richtung, –einfacher leben – wieder mit mehr Naturverbundenheit – gesünder, langsamer, bewusster, in Gemeinschaft, nützlich anstatt schädlich für die Mitwelt,….

Um diese Erfahrung einmal machen zu können, ohne gleich die ganze eigene Vergangenheit loslassen zu müssen und sich finanziell zu binden,  bietet die Familie Schachner gemeinsam mit der Familie Hartl am Ornterhof in Eggendorf die Möglichkeit, an einem 6-monatigen „Experiment “ am Bauernhof  teilzunehmen.

Schwerpunkt in dieser Zeit ist die Selbsterfahrung durch Gemeinschaftsleben neben Hofrenovierung, Produktion und Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln, respektvollem Umgang mit Tieren, uvm.  ..  im Sinne der Permakultur und als ganz aktive Bewegung für eine „bessere“ Zukunft.

Nähere Infos und Bewerbungsmöglichkeiten gibt es unter http://www.roots.cc/

Fläche für Permakultur-Projekt oder Gemeinschaftsgarten in Offenhausen

Was uns nährt: Lebensenergie biologischer Lebensmittel Von der inneren Qualität der Lebensmittel. Außer Kohlehydrate, Mineralstoffe, Eiweiß, Vitaminen usw., besitzen biologische Lebensmittel viel Lebensenergie. Das sind die Informationen und Energien, die uns am Leben erhalten. Vom optimalen Anbauen, Lagern und Kochen biologischer Lebensmitteln, damit diese Energien und der Geschmack erhalten bleiben. Damit das Beste auf Ihren Tisch kommt!

Was uns nährt: Lebensenergie biologischer Lebensmittel Von der inneren Qualität der Lebensmittel. Außer Kohlehydrate, Mineralstoffe, Eiweiß, Vitaminen usw., besitzen biologische Lebensmittel viel Lebensenergie. Das sind die Informationen und Energien, die uns am Leben erhalten. Vom optimalen Anbauen, Lagern und Kochen biologischer Lebensmitteln, damit diese Energien und der Geschmack erhalten bleiben. Damit das Beste auf Ihren Tisch kommt!

Fläche für Permakultur-Projekt oder Gemeinschaftsgarten in Offenhausen

Thekla Raffezeder, Mitglied bei Perma-Norikum, verpachtet ab sofort 1000 m2 Landwirtschaftsfläche für Permakultur-Projekt oder für einen Gemeinschaftsgarten in Offenhausen, um Lebensmittel anzubauen. Ab 2013/14 sind 6000 m2 zur Nutzung möglich. Gemeinsame Absprache der Konzeptionierung und Kooperation möglich (beantragen von Förderungen für Obstbäume,  Fruchthecken, …) Die Fläche befindet sich in Offenhausen Bezirk Wels-Land, Nähe Gallspach, Meggenhofen, Grieskirchen, …
Tel. 07279-8347 abends 19 – 20 Uhr oder email

Weiters:
Verkaufe/tausche  Rex-Gläser zum Konservieren von Köstlichkeiten
Verkaufe/tausche Fläschchen klein und groß für Saatgut
Verkaufe/tausche 2 Ziegen (Saanenziege 4J. + Stiefelziege 2,5 J)

Vorbereitungen für PDC in Sri Lanka abgeschlossen

wunderschöne Bergwelt Sri Lankas

wunderschöne Bergwelt Sri Lankas

Vorbereitungen für die 10-tägigie Permakultur-Ausbildung im Herbst in Sri Lanka abgeschlossen

Andrea Hartl, ihr Mann und ihre 2 Söhne sind gerade (Ende Februar) von ihrer 16-tägigen Sri Lanka Reise zurückgehrt.

Zweck der Reise war die Suche nach einem geeigneten Ausbildungsort für ca. 30 Personen, der sowohl Unterkunft, Verpflegung als auch einen überdachten Lernraum  bieten kann. Und es galt auch ein geeignetes Gelände für die praktischen Arbeiten zu finden. Des weiteren ein geeignetes Exkursionsziel, bei  dem die Teilnehmer „organic farming „und auch schon Permakultur in Praxis kennenlernen können.

Ausgewählt wurde dazu das „Agricultural Training Center“ in Bindunuwewaim Badulla Dicstrict- in den wunderschönen Highlands von Sri Lanka. Dieses Center eignet sichbesonders gut für den Ausbildungslehrgang, den Bernhard Gruber hauptsächlich anleiten wird.

Mitglieder einer Dorfgemeinschaft, einige davon werden am Kurs teilnehmen

Mitglieder einer Dorfgemeinschaft, einige davon werden am Kurs teilnehmen

Die Reise bot ebenfalls die Möglichkeit, gleich viele der zukünftigen Teilnehmer persönlich kennen zu lernen. 

 Die Bewerber stellten ihre bisherige Lebenssituation vor und hatten die Möglichkeit von ihren Visionen für die Zukunft zu erzählen, für die die Permakultur ein gutes Werkzeug darstellen wird. 

Manche der Bewerber sind einfache Bauern, die nach einer neuen Möglichkeit suchen ihr Land vielfältiger, eigenständiger und unabhängiger zu bewirtschaften – daneben gab es auch einige Bewerber, die nach der Ausbildung konkret vorhaben, dieses neue Wissen und die Erfahrungen gleich in ihre Dorfgemeinschaften  weiter zutragen und dort umzusetzen.

Es gibt die Möglichkeit für ca. 5 europäische Teilnehmer an dieser speziellen Ausbildung teilzuhaben – entweder als Permakultur-Praktiker (um 390,- Euro –exkl. Anreise), um sich näher mit der „tropischen Version“ der Permakultur auseinander zusetzen  (sehr gut geeignet für NGOs), aber auch für Neueinsteiger ( um 1290,-Euro exkl.Anreise) .  Für Neueinsteiger ist die Teilnahme an dieser Ausbildung auch gleichzeitig das Grundausbildungsmodul für den 72h Permakultur-Zertifikats-Lehrgang (weitere Module können in Österreich ergänzend nachgeholt werden und sind dann kostenfrei)

Koslanda: Feldarbeiter auf dem Heimweg in die Bergdörfer

Koslanda: Feldarbeiter auf dem Heimweg in die Bergdörfer

Die  Teilnahmegebühr  der europäischen Teilnehmer ist wesentlicher Bestandteil der Finanzierung für die Ausbildung der einheimischen Teilnehmer (für die Singhalesen kostet die Ausbildung nichts – dies ist unsere Form der Sozialarbeit: „Hilfe zur Selbsthilfe“

Wenn Du teilnehmen möchtest oder dieses Projekt finanziell unterstützen möchtest melde Dich bitte bei Andrea Hartl: Tel 0660 – 878 99 90 oder bei Bernhard Gruber  Tel: 0650 – 763 14 28

Voranmeldungen, Bewerbungsschreiben u. Motivationsschreiben auf     www.perma-norikum.net

Kosten, die pro einheimischen Teilnehmer anfallen sind konkret: 225,- Euro –(Du kannst also auch zB. ganz konkret einer Person die Teilnahme ermöglichen)

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Kleine Landwirtschaft im Innviertel als Permakulturprojekt

Bauernhof von Hans und Maria Grabner in Schwand im Innkreis

Bauernhof von Hans und Maria Grabner in Schwand im Innkreis

Kleine Landwirtschaft im Innviertel als Permakulturprojekt

Wir suchen eine Familie für die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Selbstversorgung mit Energie und Nahrungsmittel. Bei gutem Gelingen der Arbeitsgemeinschaft können die landwirtschaftlichen Besitzungen auf Leibrente übernommen werden.

Ein gemeinsamer hoher Selbstversorgungsgrad wird angestrebt

Ein gemeinsamer hoher Selbstversorgungsgrad wird angestrebt

Wir sind eine ländliche Familie mit drei erwachsenen Kindern, die kein Interesse mehr haben, eine Landwirtschaft im herkömmlichen Sinne zu führen. Wir möchten unser Land Menschen zur Verfügung stellen, die an Selbstversorgung  interessiert sind. Wir suchen bis zu 2 Familien,welche mit uns gemeinsam wirtschaften wollen.

Der Hof von Hans und Maria Grabner soll nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden

Der Hof von Hans und Maria Grabner soll nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden

Angestrebt wird ein hoher Selbstversogungsgrad. Mit minimalem Aufwand können 2 Familien untergebracht werden. Der Hausgrund, Gebäude und Inventar können durch Kauf, Pacht oder Leibrente erworben werden. Es besteht die Möglichkeit anstatt des Wohn- und Stallgebäudes 2 neue Wohneinheiten zu errichten.

Hans und Maria Grabner
Jänner 2012, Ort im Innkreis

Weitere Infos und Bilder unter www.SV-AG.at

Rückblick Terra Preta Workshop am Naturbauernhof Strasser

Andrea Hartl beim Terra Preta - Workshop am Biohof Strasser in Zipf

Andrea Hartl beim Terra Preta - Workshop am Biohof Strasser in Zipf

Rückblick Terra Preta Workshop am Naturbauernhof Strasser
Ein Bericht von Andrea Hartl

Am 9. Oktober fand der Workshop zur Herstellung von Terra Preta am Naturbauernhof Strasser in Zipf statt. Zum Hof gehört ein wunderschön gelegener Südhang mit einer reichhaltigen Bepflanzung an Obstbäumen und –sträuchern. Als Ergänzung dazu sind für das Frühjahr 2012 erste Gemüsehügelbeete, die gleich mit dieser hoch fruchtbaren Erde aufgebaut werden sollen.

An diesem Nachmittag wurde also die Rolle der Holzkohle, der Mikroorganismen und der besondere Fermentierungsprozess bei der Herstellung von Terra Preta, genauestens besprochen. Ein kleiner Kübel „Haushaltsbokashi“ wurde sofort gemeinsam „angesetzt“ und eine große Menge für die Hügelbeete wurde im Hof aufgebaut. Leider konnten wir den großen „Haufen“ nicht fertig stellen, da uns die Zeit davon lief und es schon dunkel wurde.

Für alle, die noch bis zum Schluss bleiben konnten, gab es als „Belohnung“ noch eine gute Jause mit Käse- und Butterkostproben direkt vom Hof.

Wenn es in den nächsten 6 Wochen nicht allzu kalt wird, kann der Fermentierungsprozess der Terra Preta abgeschlossen sein und die Hügelbeete werden anschließend dann schon direkt im Freiland aufgebaut. Dort müssen sie dann weitere 6 Monate „ruhen“ und können dann im Frühjahr bepflanzt werden.

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