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Kurzfilm vom Dorfgarten in Piesenhausen

Karin Frank Permakultur-Designerin aus Bernau am Chiemsee, Karin Frank skype: karin-fk mobil: +49 176 914 907 52
Karin Frank Permakultur-Designerin aus Bernau am Chiemsee

Kurzfilm vom Dorfgarten in Piesenhausen

Die Permakultur-Designerin Karin Frank aus Bernau Chiemgau, ehemalige Kursteilnehmerin beim Permakultur-Designkurs des Vereins Perma-Norikum im Jahr 2009, hat in kürzester Zeit gemeinsam mit Bewohnern von Piesenhausen einen wunderschönen Gemeinschaftsgarten wahrlich aus dem Boden gestampft!

Eines der häufigsten Muster der Natur ist die Spirale und dieses Muster hat auch Karin für das Design der Anlage übernommen. Seit dem Frühjahr 2014 arbeitet sie beinahe jeden Tag vor Ort und steckt ihre ganze Energie und auch ihr Herzblut in den Garten, diese gute Energie ist förmlich spürbar!


Karin Frank
skype: karin-fk
mobil: +49 176 914 907 52

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Mit Mandala-Garten Gartensaison 2013 eröffnet

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können
Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können

Am 8. und 9. März, wurde im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis die Gartensaison 2013 eröffnet. Gemeinsam mit Freunden legte Bernhard Gruber einen Mandala-Garten an.

Der Mandala-Garten ist ein kreisrunder Garten mit einem Wegsystem, wobei alle Bereiche der Gartenbeete leicht erreicht werden können, das ermöglichen sogenannte Schlüssellochpfade. Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an. Dazu wurde einen Spaten tief der Mutterboden abgetragen, die Gruben mit Fallholz und Schilf befüllt und wieder mit dem zuvor ausgehobenen Erdreich abgedeckt.

Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.
Um der Staunässe des schweren Lehmbodens zu entkommen, legte die bunt zusammengewürfelte Gartengruppe sechs Hügelbeete an.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt. Die schmackhafte Jostabeere soll in den nächsten Jahren eine bis zu 1,5 m hohe essbare Hecke um den Garten bilden und so für ein optimales Mikroklima sorgen. Bis die Stecklinge sich gut etabliert haben, wird der noch freie Platz mit Puffbohnen bepflanzt, die den Luftstickstoff binden, mit ihren Pfahlwurzeln Nährstoffe an die Oberfläche transportieren und den schweren Boden im Randbereich des Mandala-Garten lockern.

Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt
Rund um den Mandala-Garten wurden Stecklinge der Jostabeere, einer Kreuzung von Johannisbeere und Stachelbeere in den Boden gesteckt

Um die ausgestochenen Erdschollen zu zerkleinern streute Bernhard Gruber zusätzlich Hühnerfutter über die Beete, um den Hühnern einen Anreiz zu bieten den Boden aufzubereiten. Die Hühner fressen nicht nur die Körner, sie zerkleinern mit ihrem Scharren das Erdreich, vertilgen mögliche Gartenschädlinge und düngen auch gleichzeitig den Boden. In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden.

In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden
In den nächsten Tagen kommt noch eine Schicht Kompost auf die Hügelbeete und wenn in ein paar Wochen die Sonne wieder stark genug ist und den Boden aufgewärmt hat können die Beete reichlich gemulcht werden

Wenn gleich Bernhard Gruber aus der Kompostierung keine Wissenschaft macht, so schwört er auf das schichtweise Einbringen von Holzkohlestaub. Er möchte so eine Terra-Preta oder Schwarzerde aufbauen. Holzkohlestaub – nicht zu verwechseln mit Asche, bietet durch seine poröse Oberfläche in der Natur vorkommenden Mikroorganismen die Möglichkeit sich einzunisten. Diese wiederum binden Nährstoffe und Feuchtigkeit an sich. Schwarzerden in Kombination mit einer Mulchdecke, sind der Schlüssel zu einer dauerhaften Bodenfruchtbarkeit.

Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum
Jedes Feld des Mandala-Garten bekommt an der Stirnseite einen Säulenobstbaum

Bepflanzt wird der Mandala-Garten mit einer bunten Palette an einjährigem Gemüse wie Zucchini, Mangold, Mairüben, Asia-Salate, Erbsen, Bohnen und mehrjährigem Gemüse wie Ewiger Kohl, Beinwell, Winterheckenzwiebel, Schnittknoblauch und anderen. Das Farbenspiel runden Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Erdbeeren ab. Für die vertikale Dimension eignen sich Spindelobstbäume am Anfang der Beete und Bohnentipis aus Fallholz in der Mitte der Beete.

Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht
Bepflanzte Flächen werden umgehend gemulcht

Die nächsten Programmpunkte im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis sind die Errichtung eines Wildbienenhotels, Trichterbeuten für Honigbienen und ein Freiständer für eine Pilzzucht. Weiters werden einzelne Probrammpunkte des Permakultur-Designkurses vom 28.7. bis 10.8. am Ortnerhof in Eggendorf im Wald-Wasser-Garten stattfinden.

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11.6. bis 6.7.: Strohballen-Bauworkshop

Strohballen-Bauworkshop im Wald-Wasser-Garten „Einjoch“

Hueb, 4622 Eggendorf im Traunkreis
11. Juni bis 6. Juli 2012

Nach dem ich mehrere organische Gebäude bereits entworfen und ein paar davon bereits auch realisiert wurden, möchte ich gerne im kommenden Jahr mit der Unterstützung zahlreicher Helfer ein spiralförmiges Strohballenhaus mit Lehmverputz in meinem Wald-Wasser-Garten errichten. Das Bauwerk soll in Zukunft als Bienenhütte dienen.

Gemeinsam wird ein Strohballenrundhaus errichtet
Gemeinsam wird ein Strohballenrundhaus errichtet

Der Strohballenbau erlebt gerade weltweit eine Renaissance, die ersten Strohballenhäuser wurden auch in Europa schon vor über 100 Jahren gebaut. Ich hab mein erstes im Jahr 2007 in einem Workshop mit Joe Polaischer gebaut. Beachtet man ein paar grundlegende Dinge, ist es eine Arbeit die sehr gut von der Hand geht und allen beteiligten viel Freude bereitet. Baustoffe wie Stroh und Lehm verschmutzen unsere Umwelt nicht und gefährden auch nicht unsere Gesundheit.

Grundriss des Strohballenhauses - als Muster wurde die Nautilusschnecke gewählt
Grundriss des Strohballenhauses – als Muster wurde die Nautilusschnecke gewählt

Lehm ist auch der Baustoff unserer Vorfahren, der es uns ermöglicht in Kombination mit Strohballen einfache Rundhäuser zu errichten. Die zu errichtende Bienenhütte soll zusätzlich noch spiralförmig, wie eine Nautilusschnecke gebaut werden. Die Dachkonstruktion soll als ein Mandaladach ausgeführt werden, eine Konstruktion bei welcher kein Mittelsteher notwendig ist und den Raum wirken lässt. Die Dacheindeckung soll als Trockendach ausgeführt werden, so dass der Natur oben wieder die Fläche zurück gegeben wird, die wir ihr unten wegnehmen.

Tagesablauf:
8.00 Uhr Morgenrunde beim gemeinsamen Frühstück
9.00 bis 13.30 Uhr gemeinsames Schaffen
13.30 bis 15.00 Uhr gemeinsames Kochen und Essen
15.00 bis 17.30 Uhr gemeinsames Schaffen
Abend zur freien Gestaltung

Frohes, sinnerfülltes Schaffen soll im Mittelpunkt des gemeinsamen Werken stehen
Frohes, sinnerfülltes Schaffen soll im Mittelpunkt des gemeinsamen Werken stehen

Verpflegung und Unterkunft: Für unser leibliches Wohl werden wir gemeinsam sorgen, dazu wird eine Feldküche errichtet und über dem Feuer gekocht.