Schlagwort-Archive: Nahrung

Die Wegwerfer – Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender

Die Wegwerfer – Auf der Spur der Lebensmittel-Verschwender

In Europa wird ein Drittel aller Lebensmittel weggeschmissen. Teilweise werden sie schon am Feld zurück gelassen weil sie gewissen Normen nicht entsprechen, oder werden vom Handel bereits Tage vor dem empfohlenen Verbrauchsdatum entsorgt. Natürlich trägt auch der Konsument gedankenlos seinen Teil bei, einer seits durch sein Konsumverhalten und aucch unüberschaubarer Mengen die gekauft werden.

Philips-Konzern entdeckt für sich einen neuen Markt: Die Zukunft des Essens

Philips-Konzern entdeckt für sich einen neuen Markt: Die Zukunft des Essens
(Quelle Philips-Pressedienst

Biosphere Home Farming ein Aquaponic-Konzept des Philips-Konzern (Quelle: Philips-Pressedienst)
Biosphere Home Farming ein Aquaponic-Konzept des Philips-Konzern. Viele Menschen achten immer stärker darauf, sich gesund zu ernähren. Sie wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und was sie enthalten. Gleichzeitig haben sie aber immer weniger Zeit, ihre Speisen selbst zuzubereiten. Philips hat auf Grundlage dieser Trends spektakuläre Konzepte für die Zukunft entwickelt. (Bildquelle: Philips-Pressedienst)

Immer mehr Menschen werden sich bewusst, welchen Einfluss ihre Ernährung auf ihr Wohlbefinden, ihre Fitness und ihre Gesundheit hat. Als Reaktion darauf sind in den vergangenen Jahren dutzende neuer Kochsendungen entstanden, der Beruf des Ernährungsberaters wurde geboren, und Bio-Supermärkte entwickelten sich schnell von einer Randerscheinung zu einer wirtschaftlichen Größe. Nur wer diese Entwicklungen wahrnimmt und sie weiter denkt, kann richtig auf sie reagieren und den Markt rund ums Essen von morgen mitgestalten. Eine Aufgabe, der sich Philips Design, die Innovationsschmiede des Unternehmens, stellt. Sie provoziert mit neuartigen Konzepten rund um die Ernährung, die auf der Basis potenzieller zukünftiger Entwicklungen futuristische Lösungen anbieten. „Wir haben uns die gesellschaftliche Entwicklung genau angesehen und dann darüber nachgedacht, wie mögliche technische Antworten auf die Bedürfnisse und Herausforderungen von morgen aussehen könnten“, sagt Clive van Heerden, Senior Director of design-led innovation von Philips Design.

Dass sich die Essensgewohnheiten und -bedürfnisse der Menschen verändern, belegen wissenschaftliche Untersuchungen. Zum einen nehme das Misstrauen der Konsumenten gegenüber der Lebensmittelindustrie zu, prognostiziert der „European Food Trends Report“ des ältesten Schweizer Thinktanks, des Gottlieb Duttweiler-Instituts: „Es wird eine Rückbesinnung auf den Grundbedarf geben und wer kann, wird diesen auch durch Eigenanbau zu decken versuchen – aus Kostenüberlegungen, aber ebenso, weil das Vertrauen der Konsumenten nicht mehr intakt ist“, schreiben die Schweizer Forscher. Zwar wird nicht jeder gleich zum Selbstversorger werden, aber das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher insgesamt wird weiter steigen. Diesen Trend macht eine Studie der Uni Paderborn mit dem Titel „Ernährung der Zukunft“ aus. Der Untersuchung zufolge fragen die Konsumenten in Zukunft vor allem Lebensmittel nach, die zwar satt machen, aber nur relativ wenig Kalorien beinhalten.

Menschen, die den Nahrungsmittelherstellern mehr und mehr misstrauen und ihre Lebensmittel deshalb am liebsten selbst produzieren wollen, werden sich für die „Biosphere Home Farm“ interessieren, die ihnen ermöglicht, zumindest einen Teil ihrer Lebensmittel im eigenen Wohnzimmer wachsen zu lassen. „Die Menschen wollen wissen, wie ihre Lebensmittel entstehen, ob sie genmanipuliert sind, wie weit sie transportiert werden mussten“, sagt Clive van Heerden. Die Philips Lösung ist eine Art Aquarium mit zusätzlichem Gemüsegarten, ein ausgeklügeltes, fast völlig autarkes System, in dem die Wohnzimmer-Gärtner ihr Essen – Gemüse, Fische, Krustentiere, Algen – heranziehen können. Dazu wird verwertbarer Biomüll innerhalb eines geschlossenen Systems gesammelt und kompostiert. Es entsteht Methangas, welches neben dem durch optische Kabel eingespeisten Sonnenlicht für die Energieversorgung des Systems verantwortlich ist. Durch Verbrennung des Gases entsteht CO2, das den verschiedenen Nutzpflanzen zugeführt und durch sie in Sauerstoff umgewandelt wird. Zusammen mit Algen wird dieser zur Versorgung der Fische und Krustentiere verwendet, deren Überreste nach dem Verzehr dem Biomüll zugeführt werden können.

Nichts was wir präsentieren, sagt Clive van Heerden, ist unrealistisch. Unsere Konzepte basieren auf bestehender Technik und technologischen Innovationen, die zwar noch ausstehen, die aber mit großer Wahrscheinlichkeit Realität werden. Schließlich gleichen wir unsere Ergebnisse regelmäßig mit den Entwicklungsingenieuren auf ihre theoretische Machbarkeit hin ab.“

Agrogentechnik: Beherrscht du die Natur – beherrscht du die Menschen

Agrogentechnik: Beherrscht du die Natur – beherrscht du die Menschen
Ein Bericht von Feilmeier Josef, Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO

Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht
Von Gegnern als Narrischer beschimpft, von Kunden und Befürwortern geschätzt, beweist der Querdenker und Futtermittelhändler Josef Feilmeier, dass Landwirtschaft keine Gentechnik braucht

„Beherrsche die Nahrung und du beherrscht die Menschen“. Die Agro-Gentechnik sollte 1996 ein neues Zeitalter in der Landwirtschaft einläuten. Weil aber die Konsumenten keine Lebensmittel kaufen würden, die genveränderte Substanzen enthalten, geht man seit 1996 den heimlichen Weg über die Futtermittel. Grund genug für mich als Mischfutterhersteller, Agrarhändler und Landwirt, diese Thematik genau zu verfolgen. Es ist mein Beruf, für gesunde Lebensmittel zu sorgen und die Schöpfung zu erhalten. „Wir sind doch nur auf der Durchreise. Es ist unsere Pflicht, die Schöpfung und unsere Freiheit so an unsere Kinder weiter zu geben, wie wir diese von unseren Vorfahren erhalten haben“.

Die Macht der Futtermittelindustrie war zu groß, aber wir konnten nicht zulassen, dass die Gentechnik eingeführt wird. Damals sah ich, dass ich nur wie ein „Schneeball im Gebirge“ sein kann. Wichtig ist, er beginnt zu rollen. Heute ist aus dem „Schneeball“ eine Lawine geworden, die sogar Leute mitreißt, die eigentlich gar nicht mit wollten. Anfang der 2000er Jahre wurde die Verfügbarkeit gentechnikfreier Soja gegen Null gefahren. Zusammen mit Partnern aus vielen Ländern gelang es uns, diese Marktsituation wieder umzudrehen. Heute ist das ganze Land wieder mehr als ausreichend mit gentechnikfreier Ware versorgt. Auch das Ziel, einen großen Teil im eigenen Land anzubauen, kommen wir Jahr für Jahr näher. Die Grundlage in der Landwirtschaft, gentechnikfreie und gesunde Lebensmittel zu erzeugen, ist heute wieder leicht möglich. Der Lebensmittelhandel hat die Zeichen der Zeit erkannt und stellt immer mehr auf „Ohne Gentechnik“ um. Auch die Konsumenten wissen, dass gesundes Essen wichtiger ist, als nur billiges! Als Folge dessen muss auch die Futtermittelbranche umdenken.

Wo liegt das Fundament meines Lebens? In der Familie und im eigenen Betrieb. Eine unersetzliche Basis, die Kraft gibt. Hoch motivierte Mitarbeiter ersetzen den Chef, wenn er auf Vortragsreise ist. Die eigene Landwirtschaft verhalf, neue gesunde Perspektiven zu erproben. Viele kennen mich von den Vorträgen, die fast zum „Beruf“ geworden sind  –  und immer wieder die Fragen: „Wo lebt er – wie arbeitet er – was verbirgt sich hinter ihm?“

Der weltbekannte Filmproduzent Bertram Verhaag drehte im letzten Jahr im Auftrag des Bayerischen Fernsehens über uns einen Film:  Unser Leben, die Familie, der Betrieb, Aktivität und Gesellschaftliches, Hobbies und Nachdenkliches. Unendlich viele Filmstunden hielten fest, was viele Menschen immer bezweifeln:   ... Und es geht doch!!!  Wir können die Gentechnik verhindern und gesunde Lebensmittel erzeugen, wenn wir nur wollen. Gerade der aktuelle Dioxin-Skandal zeigt, wie wichtig das ist und dass wir ein Umdenken brauchen.   Bertram Verhaag, bekannt auch durch den mit vielen Auszeichnungen versehenen Film „Leben außer Kontrolle“, der heute in allen bayerischen Schulen zum Unterrichtsinhalt gehört.
Der Landhändler - ganz ohne Gentechnik, ein Film des weltbekannten Filmproduzent Bertram Verhaag. Er drehte im letzten Jahr im Auftrag des Bayerischen Fernsehens über uns einen Film: Unser Leben, die Familie, der Betrieb, Aktivität und Gesellschaftliches, Hobbies und Nachdenkliches. Unendlich viele Filmstunden hielten fest, was viele Menschen immer bezweifeln: ... Und es geht doch!!! Wir können die Gentechnik verhindern und gesunde Lebensmittel erzeugen, wenn wir nur wollen. Gerade der aktuelle Dioxin-Skandal zeigt, wie wichtig das ist und dass wir ein Umdenken brauchen. Bertram Verhaag, bekannt auch durch den mit vielen Auszeichnungen versehenen Film „Leben außer Kontrolle“, der heute in allen bayerischen Schulen zum Unterrichtsinhalt gehört.

Das Bayerische Fernsehen zeigt den Heimatfilm über uns am 20. Februar in der Sendung „Unter unserem Himmel“. Der Film soll aufzeigen, dass es geht. Er soll das ganze Land aufrütteln, denn nur gemeinsam sind wir stark.

Feilmeier Josef
Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel NON-GVO
Gründungsmitglied VLOG – Lebensmittel ohne Gentechnik
Feilmeier Lagerhaus GmbH & Co. KG
Edlham 19
D-94544 Hofkirchen
Tel.: + 49 8541 8602