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17.3. Veranstaltung: Der große Weg hat kein Tor

Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region
Abschlussveranstaltung der Permakultur-Wintergespräche

Teilnehmer am Workshop "Der große Weg hat kein Tor" - Permakultur in deiner Region
Teilnehmer 2011 am Workshop "Der große Weg hat kein Tor" - Permakultur in meiner Region

Der Verein Perma-Norikum mit Sitz in Wels / Oberösterreich, veranstaltete 6 Wintergespräche zu denen Mitglieder von St. Radegund, an der Bayrischen Grenze im Westen, bis Waldhausen an der Grenze zu Niederösterreich einluden. In Summe konnten wir beinahe 100 Teilnehmer aus Österreich und Bayern begrüßen. Die zweite Auflage unserer Veranstaltung „Der große Weg hat kein Tor“ soll die Abschlussveranstaltung unserer Wintergespräche sein. Wir möchten dazu ausdrücklich alle Interessierten, auch ohne Permakultur-Vorkenntnisse einladen.

Termin: 17. März 2012
Zeit: 9.00 bis 17.30 Uhr
Ort: Kienastenhof
Englfing 15
A-4901 Ottnang
Teilnahme: frei, Anmeldung erforderlich

Themen für die Veranstaltung werden sein:
1. Begrüßung durch die Obfrau Beate Schachner
2. Vorstellung des Vereins und seiner Aktionen
3. Kurzvorstellung der Teilnehmer
4. Zusammenfassung Themen der Wintergespräche
5. Bericht von Entstandenen Stammtischen
Mittagspause
6. Openspace
7. Abschlussrunde
8. Marktplatz für Saatgut, Waren und Infos

Der Nachmittag wird wie letztes Jahr als Open-Space für Verschiedene entstandene Themen zur Verfügung stehen. Letztes Jahr waren die Hauptthemen Gemeinschaftsgärten, Terra-Preta und Freie Energie. Gerne kann wieder an diese oder auch neue Themen angeknüpft werden.

Hintergrund der Veranstaltung ist, dass Handlungsbedarf besteht, vorhandene Systeme zu hinterfragen, den Wirtschafts-Wachstums-Wahnsinn zu beenden, die Endlichkeit unserer Ressourcen zu erkennen, für Soziale Gerechtigkeit einzutreten, das Alte „gut sein“ lassen und Platz für Neues schaffen. Wie auch schon aus unserem Arbeitstitel in Anlehnung an Massanobu Fukuoka „Der Große Weg hat kein Tor“ hervor geht, so hat die Herausforderung welche wir für unsere Zukunft haben, auch nicht eine Lösung, doch wir haben mit Permakultur vielfältige Möglichkeiten und Ideen.

Rückblick: Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Rückblick auf unsere Veranstaltung:
Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region

Teilnehmer am Workshop "Der große Weg hat kein Tor" - Permakultur in deiner Region
Teilnehmer am Workshop "Der große Weg hat kein Tor" - Permakultur in meiner Region

Der Verein Perma-Norikum mit Sitz in Wels / Oberösterreich, hat im Spätherbst einen Prozess gestartet, um im weiteren Sinne die Leistungen der Permakultur in Werte zu setzen. Am 12. März 2011 wurde in Sattledt der Workshop „Der große Weg hat kein Tor – Permakultur in meiner Region“ mit über 30 Teilnehmern aus Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Oberbayern und Niederbayern abgehalten.

Neben vielen bereits Aktiven, durften wir auch Interessierte in unserem Kreis begrüßen. Lebensmittel-Produzenten, wie Gemüsegärtner, Bio-Bauern und interessierte konventionelle Bauern belebten die Runde, wie auch Lebensmittel-Vermarkter und auch Konsumenten. Teilnehmer berichteten von interessanten Projekten wie dem von Hubert Jaksch, nahe dem Chiemsee, wo zahlreiche Familien seit 5 Jahren gemeinsam unter der Anleitung des Bauern landwirtschaften oder auch von alternativen Bautechniken und dem aktuellen Thema Terra Preta.

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Hintergrund der Veranstaltung war, dass Handlungsbedarf besteht, vorhandene Systeme zu hinterfragen, den Wirtschafts-Wachstums-Wahnsinn zu beenden, die Endlichkeit unserer Ressourcen zu erkennen, für Soziale Gerechtigkeit einzutreten, das Alte „gut sein“ lassen und Platz für Neues schaffen. Wie auch schon aus unserem Arbeitstitel in Anlehnung an Massanobu Fukuoka „Der Große Weg hat kein Tor“ hervor geht, so hat die Herausforderung welche wir für unsere Zukunft haben, auch nicht eine Lösung, doch wir haben mit Permakultur vielfältige Möglichkeiten und Ideen.

Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich
Moderiert wird der Workshop von Dr. Knut Berndorfer / Tansition Oberösterreich

In einem von Dr. Knut Berndorfer angeleitetem World-Café wurden folgende Fragen von den Teilnehmern erarbeitet:

Themenkreis Arbeit:
Was ist erfüllte Arbeit?
Wie kann ein Arbeitsmodell mit Permakultur aussehen?
Wie kann ein Arbeitsmodell mit Permakultur umgesetzt werden?

Themenkreis Energie:
Was geschieht wenn wir so weiter wirtschaften?
Welche Energie-Alternativen kennen wir?
Was kann ich zu einer Energiewende beitragen?

Was Ist erfüllte Arbeit? Arbeit soll Sinn machen, für einen selber als auch für die anderen.
Was Ist erfüllte Arbeit? Arbeit soll Sinn machen, für einen selber als auch für die anderen.

Themenkreis Permakultur-Praktisch:
Wie kann ich vor meiner Haustüre anfangen?
Was kann ich in meiner Gemeinde oder Gemeinschaft tun?
Wie kann ich in meinem Landwirtschaftlichem Umfeld Einfluss nehmen und kooperieren?

Themenbereich Arbeit
(Zusammenfassung von Franz Hörmanseder)

Was Ist erfüllte Arbeit?
Arbeit soll Sinn machen, für einen selber als auch für die anderen..
Der Nachwelt mit sinnvoller Arbeit ein positives Vermächtnis hinterlassen
Wenn ohne Zeitgefühl Arbeit in Leben übergeht
Arbeit ist kein MUß sondern ein WILL
Arbeit bringt Anerkennung und Wertschätzung für einen selber als auch von außen
Erfüllte Arbeit endet nicht in der Pension …
Mit Herz und Seele bei der Sache sein
Erfüllte Arbeit soll ein würdiges Leben ermöglichen

Erfüllte Arbeit endet nicht in der Pension
Erfüllte Arbeit endet nicht in der Pension

Wie kann ein Arbeitsmodell mit Permakultur aussehen?
Drei Schichten- Modell von Franz Hörmanseder:
1. Lohnarbeit
2. Versorgungswirtschaft(selbst und andere)
3. Was ich besonders gerne mache: Interkulturelles Engagement, coachen
Gemweinschaftl. Arbeiten ohne Diktat von außen?

– persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten feststellen und einsetzen, einfügen in Gruppe damit ein gemeinsames Ganzes entsteht
-Klares gemeinsames Ziel festlegen, Aufgaben nach Fähigkeiten und Fertigkeiten  verteilen
– Menschen führen, gute Menschenführung. Im Vorfeld gleichgesinnte finden und sich vernetzen!
Beispiel Halbtagserwerbsarbeit: am Nachmittag Mithilfe in Landwirtschaft gegen Tausch von gesunden Lebensmitteln. Bäuerliche Nachbarschaftshilfe wieder einführen und auf Konsumenten ausweiten. Involvieren von arbeitsfreien Arbeitslosen, Jugendlichen und Pensionisten? Alle Arbeitswilligen als Ressource nutzen.

Erzeuger –Verbrauchergemeinschaften, raus aus teurer Technologie  für Lebensmittelproduktion hin zu Vielfalt, Rückführung von Arbeitskräften auf Höfe
Erzeuger –Verbrauchergemeinschaften, raus aus teurer Technologie für Lebensmittelproduktion hin zu Vielfalt, Rückführung von Arbeitskräften auf Höfe

Wie kann ein Modell mit Permakultur umgesetzt werden?

Beispiel Projekt im Chiemgau von Hubert Jaksch: Viele Gleichgesinnte haben wenig Arbeit und viel Spaß miteinander. Bauer stellt Feld, Pflanzen und Wissen zur Verfügung, Konsum. machen  Arbeit und bezahlen den Bauer.

Verein „Nets“, Erzeuger –Verbrauchergemeinschaften, raus aus teurer Technologie  für Lebensmittelproduktion hin zu Vielfalt, Rückführung von Arbeitskräften auf Höfe

Themenkreis Energie:
(Zusammenfassung von Bernhard Gruber)

Wir wollen weg von Leid, Ungerechtigkeit und Zerstörung
Wir wollen weg von Leid, Ungerechtigkeit und Zerstörung

Was geschieht wenn wir so weiter wirtschaften?
Unbeschreibliches Leid, Zerstörung, Krieg, alles was wir nicht wollen, noch mehr Ungerechtigkeit, totale Kontrolle, …

Welche Energie-Alternativen kennen wir?
Gesparte Energie, Sonnenenergie, Windenergie, Wasserkraft, Kleinwindräder unter 10 m Höhe nicht bewilligungspflichtig, Savoniusrotor, Gezeitenkraftwerke, Verwirbelungskraftwerke, freie Energie in verschiedenen Formen, Viktor Schauberger, Tesla, Nachwachsende Rohstoffe, Niederwaldwirtschaft, auf Stock setzen, Energiewald, Hecken, Biogas aus Abfällen und nicht aus Rohstoffen, höherer Pestizideinsatz durch „Bio“-Treibstoffe

Das einfachste was wir tun können ist, weniger Energie verbrauchen und nicht mehr gewinnen
Das einfachste was wir tun können ist, weniger Energie verbrauchen und nicht mehr gewinnen

Was kann ich zu einer Energiewende beitragen?
Zu einem Ökostromanbieter wechseln, 100% Atomenergiefrei, wärmer anziehen, Einsatz von Elektrogeräten reduzieren, Kurzstrecken zu Fuß oder mit Fahrrad, öffentlichen Verkehr benutzen, keinen Müll produzieren, gegen Atomkraft eintreten, Teil der Lebensmittel selbst anbauen, regionale, saisonale, biologische Produkte kaufen, Fleischkonsum reduzieren, Konsum einschränken, reparieren, wiederverwenden, Kreisläufe schließen, …

Permakultur pratkisch:
(Zusammenfassung von Klemens Füreder)

Jedes Samenkorn in Form von Gedanken und Taten muss gelegt werden
Jedes Samenkorn in Form von Gedanken und Taten muss gelegt werden

Beginnen vor der eigenen Tür?
Man sollte den Mut aufbringen den Menschen die Köpfe für die Permakultur zu öffnen und Alternativen aufzeigen. Jedes Samenkorn in Form von Gedanken und Taten muss gelegt werden; dann braucht es Zeit und hin und wieder die richtige Fürsorge damit eine stattliche Pflanze daraus werden kann. Zuerst Prioritäten setzen und dann überzeugt und konsequent den Weg beschreiten und dabei mit leichtigkeit aufbauen und begeistern!

Wie kann ich mit den Menschen beginnen (Gemeinde und Landwirtschaft)?
Zum Beispiel ein Lebens-Netzwerk in Kooperation:
Bauer und Konsument arbeiten zusammen ohne Konkurrenzgedanke – daher optimale Qualität des Geschaffenem. Dieses regionale Netzwerk kann natürlich auch für andere Lebensbereiche gelten wie z.B. andere Handwerke oder Gesundheitsvorsorge.
Somit gäbe es viel mehr regionale Existenzen und Beschäftigung.

Ressourcen der Gemeinschaft Nutzen, ob geistig oder materiell und Alte mit Jungen Erfahrungen zusammenbringen
Ressourcen der Gemeinschaft Nutzen, ob geistig oder materiell und Alte mit Jungen Erfahrungen zusammenbringen

Aufklärung leisten in Form vom Nutzen der regionalen überschaubaren Kreislaufwirtschaft und oft verschwiegene Missstände der Gesellschaft den Menschen näher bringen. Ressourcen der Gemeinschaft Nutzen, ob geistig oder materiell und Alte mit Jungen Erfahrungen zusammenbringen. Generationenaustausch zwischen Alten und Jungen Leuten. Firmeninterne Netzwerke nutzen um die Produkte eines benachbarten oder auf dem Weg liegenden Bauers zu vertreiben und somit Transport-Energie einzusparen.

Sich nicht scheuen den nächstgelegen Bauern zu Fragen ob man auf seinem Grund und Boden nicht Gemüse anbauen könnte zu beiderlei Nutzen.

Im abschließenden Plenum wurde festgestellt, dass es in nächster Zeit unbedingt Folgeveranstaltungen, auch in anderen Regionen in Oberösterreich geben soll. Wer sich an diesem Prozess gerne beteiligen möchte, kann sich gerne unverbindlich dazu anmelden:

Newsletter 1/10

Liebe Permakultur-Freunde,

der Winter ist ins Land gezogen und überall liegt mehr oder weniger
Schnee und wahrscheinlich genießt ihr auch wie ich gerade die Ruhe nach
den Feiertagen. Rückblickend können wir sagen, dass wir auch 2009 wieder
viel zur Verbreitung der Ideen der Permakultur beitragen konnten.

Es gab wieder mehrere Vereinstreffen im Raum Oberösterreich. Wir
veranstalteten den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs. Mit
finanziellen Überschüssen konnten wir zwei afrikanischen Frauen die
Teilnahme an einem Permakultur-Zertifikatskurs in Malawi ermöglichen. Zu
guter Letzt waren wir zur 25 Jahrfeier des deutschen Permakultur-Vereins
eingeladen.

Infos in diesem Newsletter:
1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau
2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang
3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht
4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro
5. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau

Am 10. Oktober veranstaltete der Verein Perma-Norikum sein letztes
Treffen im Jahr 2009 in Neuhofen an der Krems. Gemeinsam mit einigen
fleißigen Helfern startete ich mein Anlehngewächshaus. Einerseits möchte
ich ab kommendem Frühling hier in Hochbeeten Salat und Gemüse ziehen,
das Gewächshaus soll aber auch noch ein Wärmepuffer für mein
Arbeitszimmer sein, weiters sollen die Pflanzen im Gewächshaus mein
Arbeitszimmer im Sommer beschatten.

Das Anlehngewächshaus wurde bisher zu 90% aus Abfallstoffen gebaut, aus
Dachstuhlholz vom Nachbarn und aus gebrauchten aber noch sehr guten
Balkontüren und Fenstern. Die Kunststoffplatten am Dach konnte ich bei
einem anderen Nachbarn entsorgen. Als Fundament wurden alte Betonplatten
verlegt. Bei einem gemütlichen Plausch auf unserer Terrasse ließen wir
diesen sonnigen Herbsttag ausklingen.

Fotos dazu unter:
http://perma-norikum.ning.com/photo/albums/anlehngewaechshaus-1

2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang

Ein Bericht von Beat Rölli, dipl. Biologe und dipl. Permakultur
Designer, Co-Präsident von Permakultur Schweiz

1996 kauft der junge Frankfurter Bänker Eric Beißwenger in Unterjoch,
Allgäu den heruntergekommenen, 8 Hektare grossen Bergbauernhof Hoiser
und beginnt diesen nach den Richtlinien des Naturlandbaus und
Permakulturprinzipien zu bewirtschaften. Nur 12 Jahre später sind die
Gebäude saniert, der Bauer schuldenfrei. Auf dem Hof gedeihen viele alte
Tierrassen und 65 Obstbäume. Die Erfolgsgeschichte des Hofes hat dazu
geführt, dass der Bauer 2008 eine 40 Hektaren-Alp dazukaufen konnte und
viele Bauern in der Region ebenfalls auf Ökolandbau umgestellt haben.

Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Nun, Eric Beißwenger lässt die Tiere
für sich arbeiten anstatt Maschinen zu kaufen und vermarktet seine
Produkte und seinen Hof clever mit Tourismus.

… hier weiterlesen:
http://www.perma-norikum.net/2009/12/30/bergbauernhof-hoiser/

3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht

Für das kommende Gartenjahr 2010 suchen wir noch mehrere
Veranstaltungsorte für unsere Aktivtage mit Treffen im Raum
Oberösterreich. Veranstaltungsort ist grundsätzlich immer bei
Vereinsmitgliedern, die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos.
Es werden einfache, überschaubare Halbtagesprojekte erledigt, wobei der
Gastgeber für die Verpflegung aufkommt und Werkzeug und benötigtes
Material zur Verfügung stellt. Es gilt sinnvolle und lehrreiche
Tagesprojekte zu starten.

Beginn um 8 oder 9 Uhr, ab 15 Uhr allgemeines Treffen mit Führung,
Besichtigung Tagesprojekt, gemütliches Beisammensein, Pflanzentausch,
Information und auch Bücher aus der Vereinsbibliothek können entlehnt
werden. Terminvorschläge bitte per email: perma-norikum@gmx.at weitere
Infos zur Mitgliedschaft im Verein:
http://www.perma-norikum.net/der-verein/mitgliedschaft/

4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro

Im Rahmen einer gemeinsamen Studienreise besuchten Bernhard Gruber und
der Tansania-Experte Franz Hörmannseder die Homegarden der Chagga am
Kilimanjaro und zwei Permakultur-Projekte am Lake Viktoria

… hier weiterlesen:
http://www.permakultur.biz/beratung/projektreise-homegarden-kilimanjaro/

5. Aktuelle Termine

11. Jänner 2010 | Permakultur einzeln/zusammen in der Stadt umsetzen,
Gemeinschaftliches Permakulturhof-Projekt nahe Luzern

19 Uhr | Hotel Alpha, Zähringerstrasse 24, Luzern | Eintritt frei
Verantastalter: LuzernerTauschnetz

Vortrag mit Beat Rölli dipl. Biologe und dipl. Permakultur Designer,
Co-Präsident von Permakultur Schweiz und Film von Sepp Holzer (40 min)
Alle Interessierten sind eingeladen. Keine Anmeldung nötig.

13. Jänner 2010 | Permakultur als Teil der °Neuen Arbeit
Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

20 Uhr | Gasthof zur Post Ottensheim | Eintritt frei
Veranstalter: LA21 Projekt °Neue Arbeit uwe/Ottensheim

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Einblick in die Ethik der
Permakultur und stellt sie als Teil der °Neuen Arbeit vor. Anhand von
einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er Ansätze für lokale
Netzwerke (z.B.: Gemeinschaftsgärten) erläutern.

9. Februar 2010 | Die Homegarden – Permakultur am Kilimanjaro
19.30 Uhr | beim Wirt in Trosselsdorf
Trosselsdorf 9 | A-4212 Neumarkt im Mühlkreis

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber besuchte mit dem
Tansania-Experten Franz Hörmannseder in einer Studienreise einige dieser
Waldgartensysteme am Kilimanjaro. Ihre gemeinsame Reise führte sie auch
zu zwei Permakultur-Projekten an den Viktoria See.

In seinem Vortrag stellt Bernhard Gruber mit ansprechenden Bildern die
Homegarden des Chagga Volkes vor und berichtet von den
Permakultur-Projekten am Viktoria See. Er berichtet auch, wie man mit
einfachen Ideen der Permakultur bestmögliche Resultate erzielt und geht
gerne auf Ihre Fragen ein.

Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum
(www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
(www.permakultur.biz)
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im
Sinne der Permakultur

Newsletter 2/2010

Liebe Permakultur-Freunde,

Winterzeit ist die ideale Zeit um Pläne für das kommende Jahr zu machen und neue Wege zu ebnen. Bei unseren Nachbarn in Bayern, nahe Straubing haben sich Kursteilnehmer des 72h Permakultur-Kurses am Höllbachhof und Interessierte zusammengefunden und laden am 21. Februar nach Landau an der Isar zum Gründungstreffen von Perma-Bavaricum ein. Fahrgemeinschaften sind von und bis Wels möglich. Weitere Infos unten bei den Terminen.

Der nächste Aktivtag mit Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am 6. März, am Wochenendgrundstück von Claudia Schwarz in A-4048 Puchenau, Aignerweg 4 statt. Von 9 bis 15 Uhr werden wir gemeinsam ein Hochbeet und/oder ein Hügelbeet bauen. Im Anschluss kann in Büchern der Vereinsbibliothek geschmökert werden. Saatgut kann getauscht werden. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.

Infos in diesem Newsletter:

1. Erstes Training for Transition in Wels / Oberösterreich
2. Mitgliedschaft im Verein Perma-Norikum
3. 72h Permakultur-Zertifikatskurs am Kilimanjaro Oktober 2010
4. Earth-Bag-Building – Haus bauen wie die Barbapapas
5. Der Biomeiler nach Jean Pain
6. Film: Ein neues wir – Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa
7. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber

Schriftführer Perma-Norikum

www.perma-norikum.net

1. Training for Transition / Wels / Permakultur-Projekt Weberhäusl

Es ist nun fix, wir konnten die beiden Transition Trainer Richard Kuhnel aus den USA und Ellen Bermann aus Italien für unser Training for Transition in Wels / Oberösterreich, am 8. und 9. Mai 2010 gewinnen. Bisher waren alle drei deutschsprachigen Trainings ausgebucht. Wer jemanden kennt, der in Österreich, der Schweiz, Süd-Tirol oder im Süddeutschen Raum daran interessiert ist, bitte gleich die Info weiterleiten. Wir begrenzen das Training mit 25 Teilnehmern.

Weltweit sind nach der Idee Rob Hopkins mittlerweile zahlreichen Kommunen und Regionen, Initiativen entstanden die Energiewende herbei zu führen. Das Transition Town Movement versucht mit Übertragung der Permakultur-Gestaltungsprinzipien auf die Stadtplanung, die “Autonomie und Widerstandsfähigkeit” ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren Ökologischen-Fußabdruck zu verkleinern.

Termin: 8. und 9. Mai 2010

Ort: Permakultur-Projekt Weberhäusl

Fam. Gruber, Stadlhof 25, A-4600 Wels

Teilnahmegebühr für beide Tage: € 200,- incl. aller Mahlzeiten und Pausensnacks, Übernachtung im mitgebrachten Zelt, Führung durch das Permakultur-Projekt mit Hans Hermann Gruber

Weitere Infos unter: www.perma-norikum.net/training-for-transition/

Es besteht auch vorher noch die Gelegenheit tiefer in das Thema Permakultur einzusteigen, im März findet ein 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Hohenbrunn bei München statt. Infos dazu: www.permakultur-jetzt.eu/pdc/hohenbrunn/

2. Mitgliedschaft im Verein Perma-Norikum

Auf Grund der großen Nachfrage über Details zur Mitgliedschaft in unserem Verein Perma-Norikum möchte ich ein paar grundsätzliche Antworten geben:

Jeder ist im Verein Perma-Norikum herzlich willkommen. Wir stehen für die Verbreitung der Ideen der Permakultur. Die Anmeldung als Mitglied ist ganz einfach, eine Beitrittserklärung https://permanorikum.files.wordpress.com/2008/12/beitrittserklaerung.pdf pro Person ausfüllen, Beitrittsbeitrag von € 20,- + Jahresbeitrag von € 5,- mit Partner + € 1,- auf das Vereinskonto von Perma-Norikum: Konto-Nummer: 00-2411.768, BLZ: 49460, IBAN: AT23 49460 00002411768, BIC: SPDAAT21XXX überweisen und Beitrittserklärungen gemeinsam mit Einzahlungsbestätigung per Post an Verein Perma-Norikum, Stadlhof 25, A-4600 Wels senden. Die Vereinsstatuten wurden nach dem österreichischen Vereinsgesetz für gemeinnützige Vereine ausgearbeitet und sind einsehbar unter www.perma-norikum.net/der-verein/statuten/

Gerne stellen wir möglichen regionalen Permakultur-Vereinen unser Logo zur Verfügung, jedoch in Verbindung damit, dass der Vorstand einen 72h Permakultur-Kurs absolviert hat. Unser Ziel ist auch die Unterstützung zur Gründung kleiner regionaler Vereine, wobei unserer Vereinssitz in Wels nicht als Verband gelten soll, sondern nur als vernetzter, gleichberechtigter Partner auftritt. Vernetzte Dezentralisierung und gemeinsame Aktionen.

Bei unseren Aktivtagen sollen Arbeiten geschehen, die einen Bezug zu einem ökologischen Lebensstil haben. Es handelt sich dabei um keine fundierten Workshops, es geht vielmehr um ein gemeinschaftliches Miteinander, jeder kann vom anderen etwas lernen, jeder kann einen Beitrag bringen. Die Aktivtage und Treffen stehen allen Interessierten offen und sind kostenlos, aber nicht umsonst. Es gibt keine Aufwandsentgelte. Veranstaltungsort ist nur bei Mitgliedern des Vereins Perma-Norikum, welche im Gegenzug Werkzeug, Materialien und Verpflegung beistellen.

Ein weiteres Ziel sind kostenpflichtige Veranstaltungen wie der 72h Permakultur-Kurs oder aktuell das Training for Transition, alle vom Verein Perma-Norikum ausgeschriebenen Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen können auch außerhalb des Vereinssitzes in Wels stattfinden und sollen einen konkreten Bezug zur Permakultur bilden. Beispielsweise Vortrag von Kaspanaze Simma 2008 in der Piesingmühle in Geboltskirchen oder Workshop mit Frithjof Bergmann in St. Ulrich bei Steyr.

Vereinsmitglieder können Bücher kostenlos aus der Vereinsbibliothek entlehnen, wobei eine Auswahl an aktuellen Büchern zu den Treffen mitgebracht wird. Bücher in unserer Vereinsbibliothek: www.perma-norikum.net/der-verein/vereinsbibliothek/

3. 72h Permakultur-Zertifikatskurs am Kilimanjaro Oktober 2010

In einer Kooperation von Perma-Norikum und Herrn Aloice Masawe aus Umbwe Onana veranstalten wir einen 72h Permakultur-Zertifikatskurs im Kibosho Distrikt am Kilimanjaro. Geplant ist der Kurs für Oktober 2010, er wird zwei Wochen dauern, in englischer Sprache gehalten und ins Kiswaheli übersetzt werden. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, es wird jedoch ein Auswahlverfahren geben, da die Teilnehmerzahl auf 10 Personen aus den Industrienationen beschränkt ist.
Weitere Infos unter: www.permakultur-jetzt.eu/pdc/kilimanjaro/

4. Earth-Bag-Building – Häuser bauen wie die Barbapapas

Gerne erinnern wir uns an die wunderbaren Geschichten der Barbapapas in unserer Kindheit zurück. Diese wunderbaren Wesen, welche aus einem Samenkorn in der Erde schlüpfen, sich in verschiedenste Gestalten wandeln können und wunderbare einfach runde Bauwerke schaffen. Eine ebenso phantastische Technik macht es möglich, uns dem runden wieder zuzuwenden, Häuser bauen mit Sandsäcken.

Vielleicht sind uns Sandsäcke aus Hochwassergebieten gut bekannt, wir sind jedoch froh wenn wir diese nicht brauchen um Katastrophen abzuwehren. Mit Sandsäcken verbinden wir hauptsächlich Bilder von Flutkatastrophen, Kriegsschauplätzen, oder auch Getreidesäcke bei Hilfslieferungen in Hungerregionen. Der Sandsack steht aber nicht nur als Symbol für Krieg und Elend, durch Earth-Bag-Building erhält er eine neu Dimension. Sandsack als Baustoff der Zukunft für kostengünstige und sichere Behausungen. Weiter lesen unter http://www.perma-norikum.net/2009/11/03/earth-bag-building/

5. Kombination zum Humusaufbau und zur Energiegewinnung – der Biomeiler nach Jean Pain

Viele Technologien zur Erzeugung von Wärme oder Strom bezeichnen sich als nachhaltig, regenerativ oder Co 2-neutral. Oft werden bei den Berechnungen viele Dinge nicht berücksichtigt, z.B. die Energie die reingesteckt werden muss, um das Kraftwerk zu bauen, für die Kunstdüngerproduktion bei Biokraftstoffen oder Lachgas-Produktion beim Rapsanbau. Getreu dem Motto „ich traue nur der Statistik, die ich

selbst gefälscht habe“ ist den Aussagen der Befürworter oft nicht zu trauen. Ein anderer Aspekt ist der, dass die Humusschicht der Erde immer weniger wird bei gleichzeitig steigender Weltbevölkerung. Die Verbrennung von Biomasse zu Heizzwecken oder beim Roden ist dabei eine Ursache. Dabei könnte verrottendes gehäckseltes Astwerk, evtl. auch verrottende gehäckselte Bäume sowohl der Erzeugung von Humus, als auch zur Energiegewinnung dienen. Eindrucksvoll hat dies der Franzose Jean Pain schon vor über 30 Jahren in Südfrankreich bewiesen. Wir haben versucht mit mittlerweile 3 Biomeilern, die im letzten Jahr gebaut wurden, diese Möglichkeit des 1981 verstorbenen Jean Pain wieder aufzugreifen. Bericht von Jochen Koller weiterlesen: www.perma-norikum.net/2009/11/03/biomeiler/

6. Film: Ein neues wir – Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa

Der österreichische Dokumentarfilmer Stefan Wolf reiste ein Jahr lang mit seinem Team quer durch Europa, um eine Vielzahl an langjährig bestehenden Gemeinschaften zu interviewen und zu filmen. Er erstellte ein zweistündiges Porträt über Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa. Präsentiert werden die Gemeinschaften aus Deutschland Sieben Linden, Schloss Tonndorf, aus Ungarn Krishna Valley, Damanhur in Italien, Schloss Glarisegg in der Schweiz, La Borie Noble in Frankreich, Valle de Sensaciones, Matavenero und Finca Tierra in Spanien und Tamera in Portugal.

Dieser Film führt durch die faszinierende Welt der Gemeinschaften, welche in der Öffentlichkeit im Moment noch kaum wahrgenommen wird. Themen wie die Gemeinschaften organisiert sind, wie Entscheidungen getroffen werden, wie sie sich finanzieren, sich Ernähren, mit Energie versorgen und weitere werden behandelt.

Weitere Infos unter: http://www.neueswir.info

5. Aktuelle Termine

Die Homegarden – Permakultur am Kilimanjaro

9. Februar 2010 | 19.30 Uhr | beim Wirt in Trosselsdorf

Trosselsdorf 9 | A-4212 Neumarkt im Mühlkreis

Ein grundsätzliches Bestreben der Natur ist die Rückkehr zum Wald. Ein gut organisierter Wald kann uns alles Bieten was wir zum Leben brauchen: frisches sauberes Wasser, Nahrung, Medizin, Futter für Tiere, Baustoffe und Energie. So auch die Homegarden der Chagga am Kilimanjaro in Tansania, welche seit einigen Jahrzehnten ihrer Existenz bedroht sind und immer mehr verdrängt werden.

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber besuchte mit dem Tansania-Experten Franz Hörmanseder in einer Studienreise einige dieser Waldgartensysteme am Kilimanjaro. Ihre gemeinsame Reise führte sie auch zu zwei Permakultur-Projekten an den Viktoria See.

In seinem Vortrag stellt Bernhard Gruber mit ansprechenden Bildern die Homegarden des Chagga Volkes vor und berichtet von den Permakultur-Projekten am Viktoria See. Er berichtet auch, wie man mit einfachen Ideen der Permakultur bestmögliche Resultate erzielt und geht gerne auf Ihre Fragen ein.

19./20.2. Workshop: Permakultur-Planungs-Workshop

Lebensraumgestaltung nach den Prinzipien der Permakultur

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Planung in der Permakultur, die Gestaltungsprinzipien und die Ethik der Permakultur anhand zahlreicher Beispiele und konkret am neugestalteten Biotop am Kloster Neustift. Gemeinsam soll im Workshop für dieses ein Design erarbeitet werden.

Zielgruppe Gärtner, Landwirte, Naturpädagogen, alle Permakultur- Interessierten und jene, die sich schon mit Permakultur beschäftigen und ihre Kenntnisse in der Planung noch vertiefen möchten

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 19.02.10, 14.00 Uhr – Sa. 20.02.10, 16.30 Uhr mit Abendeinheit am Freitag

Gebühr 90,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

21.2.2010 Gründungstreffen Perma-Bavaricum

Herzliche Einladung zum Gründungstreffen von Perma-Bavaricum am 21. Februar von 10.00 bis 17.00 Uhr, Pizzeria Gattopardo, Straubinger Str. 27, D-94405 Landau/Isar. Nach dem Vorbild von Perma-Norikum soll jetzt auch in Bayern ein regionaler Permakultur-Verein gestartet werden. Die Veranstalter Georg Huber und Hannelore Zech freuen sich natürlich auch über Teilnehmer anderer Permakultur-Vereine aus dem In- und Ausland.

Anmeldung bei: Georg Huber: post@gruenewerte.de oder Hannelore Zech: ahazech@t-online.de

  1. 2 Vortrag: Permakultur für Stadt und Land

Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

24. Februar 2010 / 19:30 Uhr / Gasthof Mayr / A-4400 St.Ulrich bei Steyr

Veranstalter: Verein Nest / Eintritt € 7,-

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Berater Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

3.3. Vortrag: Permakultur für Stadt und Land

Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

3. März 2010 / Galerie Café Nöfa / Schubertstraße 9 / A-4600 Wels

Veranstalter: Verein Nest / Eintritt € 7,-

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Berater Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

6. 3 Aktivtag mit Treffen Perma-Norikum Puchenau bei Linz


Am Wochenendgrundstück von Claudia Schwarz in A-4048 Puchenau, Aignerweg 4 findet das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum statt. Von 9 bis 15 Uhr werden wir gemeinsam ein Hochbeet und/oder ein Hügelbeet bauen. Im Anschluss kann in Büchern der Vereinsbibliothek geschmökert werden. Saatgut kann getauscht werden. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.

25.3. Vortrag: Transition Town Movement – Permakultur-Gestaltungsprinzipien für die Stadtplanung

25. März 2010, 19.30 Uhr | Lebensraum Kunst Hohenbrunn | D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4 | Vortrag mit Elisabeth Schmuck | Beitrag € 7,-

Weltweit sind nach der Idee Rob Hopkins mittlerweile zahlreichen Kommunen und Regionen, Initiativen entstanden die Energiewende herbei zu führen. Das Transition Town Movement versucht mit Übertragung der Permakultur-Gestaltungsprinzipien auf die Stadtplanung, die “Autonomie und Widerstandsfähigkeit” ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren Ökologischen-Fußabdruck zu verkleinern. Elisabeth Schmuck besuchte das erste Training for Transiton in Bielefeld und wird uns von den Möglichkeiten, den Zielen und aktuellen Erungenschaften der Bewegung berichten.

10.4. Treffen: Erstes Permakultur Symposium

10. April 2010 / Reberhaus Bolligen / Kirchstrasse 9 / CH-3065 Bolligen

Anmeldungen sind am laufen, für offenen Infoaustausch zu Gunsten aller Organisationen, welche sich mit sinnvollen Beiträgen im Nachmittagsprogramm einbringen möchten und ihr Projekt oder Ideen verwirklichen möchten!

Infos und Anmeldung unter: http://www.permakultur-forum.net

16.4 Workshop: „Geld“

Von der Nachbarschaftshilfe zur Komplementärwährung

Gerade in dieser Zeit können wir die Auswüchse des Geldes sehr gut miterleben. Obwohl sich Geld auch als unverderbliches Tauschmittel etabliert hat, steht die Frage an, wie wir gerechte Alternativen zu diesem System schaffen können. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit Beginn am Aufbau des Talente-Tauschkreises „Der Krems-Taler“ beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur Wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung, die auch in Krisenzeiten bestand hat.

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 16.04.10, 9.00 – 12.00 Uhr

Gebühr 15,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

16./17.4 Workshop: Bau eines Insektenhotels

Im Workshop werden verschiedene Wildbienenarten und mögliche Behausungen vorgestellt. Gemeinsam wird die Problematik der Lebensraumzerstörung der Wildbienen diskutiert. Es entstehen in Gemeinschaftsarbeit Wildbienenhotels, welche die Teilnehmer mit nach Hause nehmen können. Auch ein freistehendes großes Insektenhotel soll gemeinsam errichtet werden.

Zielgruppe Familien, Permakulturisten und alle Interessierten

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 16.04.10, 14.00 – 18.00 Uhr und Sa. 17.04.10, 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühr 58,- EUR für Erwachsene bzw.65,- EUR für Erwachsene mit Kind (inkl. Materialspesen)

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

24./25.04. Seminar: Training for Transition in Bielefeld / D

Das Training for Transiton findet im Haus Einschlingen in Bielefeld statt.

Veranstaltungsort: Bildungsstätte Einschlingen, Schlingenstraße 65, 33649 Bielefeld-Quelle 24. April 2010, Samstag 9 -18 Uhr und Sonntags 9 – 17 Uhr

Infos und Anmeldung unter: http://www.training-for-transition.de/

8.5. Seminar: Erde & Feuer

Seminar über das ursprüngliche Töpfern und Feuermachen

Kannst Du Dir vorstellen, wie aus einem Stückchen Erde eine fertige Keramik entsteht? In diesen zwei Tagen wollen wir gemeinsam den Weg dorthin entdecken und lernen den Rohstoff Lehm (er)kennen, wie er in der Natur vorkommt. Wir werden sehen, wie er gewonnen wird, formen Objekte aus Lehm, die dann später am offenen Feuer gebrannt werden und erproben die ursprüngliche Kunst des Feuerbohrens. Wir werden staunen, was schon mit einfachen Materialien und ohne große Hilfsmittel aus Erde und Feuer hergestellt werden kann.

Zielgruppe Familien, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen (Eltern, Großeltern, Paten,…) sowie alle Interessierten

Referent Hannes Egger

Termin Sa. 08.05.10, 9.00 – 18.00 Uhr

Gebühr 45,- EUR für Erwachsene mit Kind (inkl. Materialspesen)

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

14./15.5 Workshop: Mit heimischen Wild- und Kulturpflanzen Wolle und Seide färben

Die Haut des Menschen ist unser größtes Sinnesorgan und Schutz für unseren Körper. Kleidung aus tierischen Naturfasern, also Seide und besonders Schafwolle, sind unserer Haut ähnlich. Auch die organischen pflanzlichen Farben wirken sich positiv auf unseren Körper aus. Da uns im Frühjahr die Natur eine reichhaltige Auswahl an Färbepflanzen bietet, sollen wir diese Zeit nutzen! Zum Färben in kleinen Mengen sind dann nur noch einige im Haushalt vorhandene Werkzeuge notwendig und natürlich Spaß am Experimentieren.

Zielgruppe Jugendliche und Erwachsene, die Spaß haben, mit Naturmaterialien zu arbeiten

Referentin Heike Stertz, Staatl. Anerk. Erzieherin, Permakultur- Fachkraft

Termin Fr. 14.05.10 und Sa. 15.05.10, jeweils 9.00 – 18.00 Uhr

Gebühr 125,- EUR zzgl. Materialspesen ab 10,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn
Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it


Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):

Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25

Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber (www.permakultur.biz)

Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Perma-Norikum trifft Philosoph Frithjof Bergmann

Mitglieder des Vereins Perma-Norikum beim Arbeitstreffen mit Frithjof Bergmann in St. Ulrich bei Steyr     Mitglieder des Vereins Perma-Norikum beim Arbeitstreffen mit Frithjof Bergmann in St. Ulrich bei Steyr
Mitglieder des Vereins Perma-Norikum beim Arbeitstreffen mit Frithjof Bergmann in St. Ulrich bei Steyr

Nahe der Arbeiter Stadt Steyr, am Permakultur-Projekt Rathmosergut von Sepp und Veronika Hundsberger, trafen sich am Montag dem 15. Juli 09, Mitglieder des Vereins Perma-Norikum zu einem Arbeitsgespräch mit dem Philosophen Frithjof Bergmann. Frithjof Bergmann bekannt seit den frühen 1980er Jahren durch seinen Themenkreis um die Neue Arbeit, ist in diesen Zeiten des Wandels ein hoch geschätzter Berater in Wirtschafts- und Sozialkreisen, in Regierungen, vom Staatspräsidenten bis zur Komunalpolitik, von Lesoto bis Linz.

Neue Arbeit soll gerechte Arbeit, Arbeit die nicht abstumpft sein. Arbeit soll nicht als Krankheit empfunden werden, die irgendwann wieder vorüber geht. Neue Arbeit soll in Gemeinschaft geschehen und keine Sklavenarbeit sein. Am Ende des Industriezeitalters gilt es die verbleibende Arbeit zu teilen und neue Wege zu beschreiten. Es gilt eine Grundökonomie zu schaffen und die Versorgung der Menschen mit Lebensmittel, Gesundheitswesen, Schulbildung, Kunst, Kultur, Energie und menschenfreundlichen Technologien zu gewährleisten.

Philosoph Frithjof Bergmann und Hans Hermann Gruber, Obmann Perma-Norikum
Philosoph Frithjof Bergmann und Hans Hermann Gruber, Obmann Perma-Norikum

Da sich die Permakultur als ein gesamtheitliches Konzept versteht, gibt es viele gemeinsame Anknüpfungspunkte mit dem Konzept der Neuen Arbeit, mehr Anknüpfungspunkte als Gegensätze. Frithjof Bergmanns Zentren der Neuen Arbeit könnten unter zu Hilfe nahme der Permakultur-Ethik und der Permakultur-Gestaltungsprinzipien verwirklicht werden. Zentren der Neuen Arbeit könnten künftige Permakultur-Designer ausbilden.

Frithjof hat auch konkret auf die Zentren angesprochen, die neben verschiedenen Dienstleistungen auch Hilfestellung beispielsweise bei Reperaturen anbieten. Wo bekomme ich meine Ersatzteile her, wie kann ich das Ding wieder in Gang bringen. In diesem Fall würden hier die Open Source Technologien auf den Plan kommen, allgemein verfügbares Wissen gebündelt in den Zentren der Neuen Arbeit.

Mit den aus allen Teilen Oberösterreichs angereisten Permakulturisten, wurde über ihren persönlichen Zugang zur Arbeit diskutiert. Es wurde festgestellt, dass für viele Außenstehende Permakultur unter Hobby oder Liebhaberei fällt. Doch gerade jetzt arbeitet die Zeit für uns, das Interesse steigt und immer mehr Menschen suchen nach Alternativen in der Berschaffung von Lebensmittel und der dezentralen Versorgung mit Energie.