Newsletter 1/10

Liebe Permakultur-Freunde,

der Winter ist ins Land gezogen und überall liegt mehr oder weniger
Schnee und wahrscheinlich genießt ihr auch wie ich gerade die Ruhe nach
den Feiertagen. Rückblickend können wir sagen, dass wir auch 2009 wieder
viel zur Verbreitung der Ideen der Permakultur beitragen konnten.

Es gab wieder mehrere Vereinstreffen im Raum Oberösterreich. Wir
veranstalteten den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs. Mit
finanziellen Überschüssen konnten wir zwei afrikanischen Frauen die
Teilnahme an einem Permakultur-Zertifikatskurs in Malawi ermöglichen. Zu
guter Letzt waren wir zur 25 Jahrfeier des deutschen Permakultur-Vereins
eingeladen.

Infos in diesem Newsletter:
1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau
2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang
3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht
4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro
5. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Rückblick Aktivtag Perma-Norikum mit Gewächshausbau

Am 10. Oktober veranstaltete der Verein Perma-Norikum sein letztes
Treffen im Jahr 2009 in Neuhofen an der Krems. Gemeinsam mit einigen
fleißigen Helfern startete ich mein Anlehngewächshaus. Einerseits möchte
ich ab kommendem Frühling hier in Hochbeeten Salat und Gemüse ziehen,
das Gewächshaus soll aber auch noch ein Wärmepuffer für mein
Arbeitszimmer sein, weiters sollen die Pflanzen im Gewächshaus mein
Arbeitszimmer im Sommer beschatten.

Das Anlehngewächshaus wurde bisher zu 90% aus Abfallstoffen gebaut, aus
Dachstuhlholz vom Nachbarn und aus gebrauchten aber noch sehr guten
Balkontüren und Fenstern. Die Kunststoffplatten am Dach konnte ich bei
einem anderen Nachbarn entsorgen. Als Fundament wurden alte Betonplatten
verlegt. Bei einem gemütlichen Plausch auf unserer Terrasse ließen wir
diesen sonnigen Herbsttag ausklingen.

Fotos dazu unter:
http://perma-norikum.ning.com/photo/albums/anlehngewaechshaus-1

2. Bergbauernhof Hoiser: Ökologie und Ökonomie im Einklang

Ein Bericht von Beat Rölli, dipl. Biologe und dipl. Permakultur
Designer, Co-Präsident von Permakultur Schweiz

1996 kauft der junge Frankfurter Bänker Eric Beißwenger in Unterjoch,
Allgäu den heruntergekommenen, 8 Hektare grossen Bergbauernhof Hoiser
und beginnt diesen nach den Richtlinien des Naturlandbaus und
Permakulturprinzipien zu bewirtschaften. Nur 12 Jahre später sind die
Gebäude saniert, der Bauer schuldenfrei. Auf dem Hof gedeihen viele alte
Tierrassen und 65 Obstbäume. Die Erfolgsgeschichte des Hofes hat dazu
geführt, dass der Bauer 2008 eine 40 Hektaren-Alp dazukaufen konnte und
viele Bauern in der Region ebenfalls auf Ökolandbau umgestellt haben.

Was ist das Geheimnis des Erfolgs? Nun, Eric Beißwenger lässt die Tiere
für sich arbeiten anstatt Maschinen zu kaufen und vermarktet seine
Produkte und seinen Hof clever mit Tourismus.

… hier weiterlesen:
http://www.perma-norikum.net/2009/12/30/bergbauernhof-hoiser/

3. Treffpunkte für Aktivtage Perma-Norikum 2010 noch gesucht

Für das kommende Gartenjahr 2010 suchen wir noch mehrere
Veranstaltungsorte für unsere Aktivtage mit Treffen im Raum
Oberösterreich. Veranstaltungsort ist grundsätzlich immer bei
Vereinsmitgliedern, die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenlos.
Es werden einfache, überschaubare Halbtagesprojekte erledigt, wobei der
Gastgeber für die Verpflegung aufkommt und Werkzeug und benötigtes
Material zur Verfügung stellt. Es gilt sinnvolle und lehrreiche
Tagesprojekte zu starten.

Beginn um 8 oder 9 Uhr, ab 15 Uhr allgemeines Treffen mit Führung,
Besichtigung Tagesprojekt, gemütliches Beisammensein, Pflanzentausch,
Information und auch Bücher aus der Vereinsbibliothek können entlehnt
werden. Terminvorschläge bitte per email: perma-norikum@gmx.at weitere
Infos zur Mitgliedschaft im Verein:
http://www.perma-norikum.net/der-verein/mitgliedschaft/

4. Zu besuch bei den Homegarden der Chagga am Kilimanjaro

Im Rahmen einer gemeinsamen Studienreise besuchten Bernhard Gruber und
der Tansania-Experte Franz Hörmannseder die Homegarden der Chagga am
Kilimanjaro und zwei Permakultur-Projekte am Lake Viktoria

… hier weiterlesen:
http://www.permakultur.biz/beratung/projektreise-homegarden-kilimanjaro/

5. Aktuelle Termine

11. Jänner 2010 | Permakultur einzeln/zusammen in der Stadt umsetzen,
Gemeinschaftliches Permakulturhof-Projekt nahe Luzern

19 Uhr | Hotel Alpha, Zähringerstrasse 24, Luzern | Eintritt frei
Verantastalter: LuzernerTauschnetz

Vortrag mit Beat Rölli dipl. Biologe und dipl. Permakultur Designer,
Co-Präsident von Permakultur Schweiz und Film von Sepp Holzer (40 min)
Alle Interessierten sind eingeladen. Keine Anmeldung nötig.

13. Jänner 2010 | Permakultur als Teil der °Neuen Arbeit
Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

20 Uhr | Gasthof zur Post Ottensheim | Eintritt frei
Veranstalter: LA21 Projekt °Neue Arbeit uwe/Ottensheim

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Einblick in die Ethik der
Permakultur und stellt sie als Teil der °Neuen Arbeit vor. Anhand von
einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er Ansätze für lokale
Netzwerke (z.B.: Gemeinschaftsgärten) erläutern.

9. Februar 2010 | Die Homegarden – Permakultur am Kilimanjaro
19.30 Uhr | beim Wirt in Trosselsdorf
Trosselsdorf 9 | A-4212 Neumarkt im Mühlkreis

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber besuchte mit dem
Tansania-Experten Franz Hörmannseder in einer Studienreise einige dieser
Waldgartensysteme am Kilimanjaro. Ihre gemeinsame Reise führte sie auch
zu zwei Permakultur-Projekten an den Viktoria See.

In seinem Vortrag stellt Bernhard Gruber mit ansprechenden Bildern die
Homegarden des Chagga Volkes vor und berichtet von den
Permakultur-Projekten am Viktoria See. Er berichtet auch, wie man mit
einfachen Ideen der Permakultur bestmögliche Resultate erzielt und geht
gerne auf Ihre Fragen ein.

Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum
(www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
(www.permakultur.biz)
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im
Sinne der Permakultur

Newsletter 2/2010

Liebe Permakultur-Freunde,

Winterzeit ist die ideale Zeit um Pläne für das kommende Jahr zu machen und neue Wege zu ebnen. Bei unseren Nachbarn in Bayern, nahe Straubing haben sich Kursteilnehmer des 72h Permakultur-Kurses am Höllbachhof und Interessierte zusammengefunden und laden am 21. Februar nach Landau an der Isar zum Gründungstreffen von Perma-Bavaricum ein. Fahrgemeinschaften sind von und bis Wels möglich. Weitere Infos unten bei den Terminen.

Der nächste Aktivtag mit Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am 6. März, am Wochenendgrundstück von Claudia Schwarz in A-4048 Puchenau, Aignerweg 4 statt. Von 9 bis 15 Uhr werden wir gemeinsam ein Hochbeet und/oder ein Hügelbeet bauen. Im Anschluss kann in Büchern der Vereinsbibliothek geschmökert werden. Saatgut kann getauscht werden. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.

Infos in diesem Newsletter:

1. Erstes Training for Transition in Wels / Oberösterreich
2. Mitgliedschaft im Verein Perma-Norikum
3. 72h Permakultur-Zertifikatskurs am Kilimanjaro Oktober 2010
4. Earth-Bag-Building – Haus bauen wie die Barbapapas
5. Der Biomeiler nach Jean Pain
6. Film: Ein neues wir – Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa
7. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber

Schriftführer Perma-Norikum

www.perma-norikum.net

1. Training for Transition / Wels / Permakultur-Projekt Weberhäusl

Es ist nun fix, wir konnten die beiden Transition Trainer Richard Kuhnel aus den USA und Ellen Bermann aus Italien für unser Training for Transition in Wels / Oberösterreich, am 8. und 9. Mai 2010 gewinnen. Bisher waren alle drei deutschsprachigen Trainings ausgebucht. Wer jemanden kennt, der in Österreich, der Schweiz, Süd-Tirol oder im Süddeutschen Raum daran interessiert ist, bitte gleich die Info weiterleiten. Wir begrenzen das Training mit 25 Teilnehmern.

Weltweit sind nach der Idee Rob Hopkins mittlerweile zahlreichen Kommunen und Regionen, Initiativen entstanden die Energiewende herbei zu führen. Das Transition Town Movement versucht mit Übertragung der Permakultur-Gestaltungsprinzipien auf die Stadtplanung, die “Autonomie und Widerstandsfähigkeit” ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren Ökologischen-Fußabdruck zu verkleinern.

Termin: 8. und 9. Mai 2010

Ort: Permakultur-Projekt Weberhäusl

Fam. Gruber, Stadlhof 25, A-4600 Wels

Teilnahmegebühr für beide Tage: € 200,- incl. aller Mahlzeiten und Pausensnacks, Übernachtung im mitgebrachten Zelt, Führung durch das Permakultur-Projekt mit Hans Hermann Gruber

Weitere Infos unter: www.perma-norikum.net/training-for-transition/

Es besteht auch vorher noch die Gelegenheit tiefer in das Thema Permakultur einzusteigen, im März findet ein 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Hohenbrunn bei München statt. Infos dazu: www.permakultur-jetzt.eu/pdc/hohenbrunn/

2. Mitgliedschaft im Verein Perma-Norikum

Auf Grund der großen Nachfrage über Details zur Mitgliedschaft in unserem Verein Perma-Norikum möchte ich ein paar grundsätzliche Antworten geben:

Jeder ist im Verein Perma-Norikum herzlich willkommen. Wir stehen für die Verbreitung der Ideen der Permakultur. Die Anmeldung als Mitglied ist ganz einfach, eine Beitrittserklärung https://permanorikum.files.wordpress.com/2008/12/beitrittserklaerung.pdf pro Person ausfüllen, Beitrittsbeitrag von € 20,- + Jahresbeitrag von € 5,- mit Partner + € 1,- auf das Vereinskonto von Perma-Norikum: Konto-Nummer: 00-2411.768, BLZ: 49460, IBAN: AT23 49460 00002411768, BIC: SPDAAT21XXX überweisen und Beitrittserklärungen gemeinsam mit Einzahlungsbestätigung per Post an Verein Perma-Norikum, Stadlhof 25, A-4600 Wels senden. Die Vereinsstatuten wurden nach dem österreichischen Vereinsgesetz für gemeinnützige Vereine ausgearbeitet und sind einsehbar unter www.perma-norikum.net/der-verein/statuten/

Gerne stellen wir möglichen regionalen Permakultur-Vereinen unser Logo zur Verfügung, jedoch in Verbindung damit, dass der Vorstand einen 72h Permakultur-Kurs absolviert hat. Unser Ziel ist auch die Unterstützung zur Gründung kleiner regionaler Vereine, wobei unserer Vereinssitz in Wels nicht als Verband gelten soll, sondern nur als vernetzter, gleichberechtigter Partner auftritt. Vernetzte Dezentralisierung und gemeinsame Aktionen.

Bei unseren Aktivtagen sollen Arbeiten geschehen, die einen Bezug zu einem ökologischen Lebensstil haben. Es handelt sich dabei um keine fundierten Workshops, es geht vielmehr um ein gemeinschaftliches Miteinander, jeder kann vom anderen etwas lernen, jeder kann einen Beitrag bringen. Die Aktivtage und Treffen stehen allen Interessierten offen und sind kostenlos, aber nicht umsonst. Es gibt keine Aufwandsentgelte. Veranstaltungsort ist nur bei Mitgliedern des Vereins Perma-Norikum, welche im Gegenzug Werkzeug, Materialien und Verpflegung beistellen.

Ein weiteres Ziel sind kostenpflichtige Veranstaltungen wie der 72h Permakultur-Kurs oder aktuell das Training for Transition, alle vom Verein Perma-Norikum ausgeschriebenen Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen können auch außerhalb des Vereinssitzes in Wels stattfinden und sollen einen konkreten Bezug zur Permakultur bilden. Beispielsweise Vortrag von Kaspanaze Simma 2008 in der Piesingmühle in Geboltskirchen oder Workshop mit Frithjof Bergmann in St. Ulrich bei Steyr.

Vereinsmitglieder können Bücher kostenlos aus der Vereinsbibliothek entlehnen, wobei eine Auswahl an aktuellen Büchern zu den Treffen mitgebracht wird. Bücher in unserer Vereinsbibliothek: www.perma-norikum.net/der-verein/vereinsbibliothek/

3. 72h Permakultur-Zertifikatskurs am Kilimanjaro Oktober 2010

In einer Kooperation von Perma-Norikum und Herrn Aloice Masawe aus Umbwe Onana veranstalten wir einen 72h Permakultur-Zertifikatskurs im Kibosho Distrikt am Kilimanjaro. Geplant ist der Kurs für Oktober 2010, er wird zwei Wochen dauern, in englischer Sprache gehalten und ins Kiswaheli übersetzt werden. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder, es wird jedoch ein Auswahlverfahren geben, da die Teilnehmerzahl auf 10 Personen aus den Industrienationen beschränkt ist.
Weitere Infos unter: www.permakultur-jetzt.eu/pdc/kilimanjaro/

4. Earth-Bag-Building – Häuser bauen wie die Barbapapas

Gerne erinnern wir uns an die wunderbaren Geschichten der Barbapapas in unserer Kindheit zurück. Diese wunderbaren Wesen, welche aus einem Samenkorn in der Erde schlüpfen, sich in verschiedenste Gestalten wandeln können und wunderbare einfach runde Bauwerke schaffen. Eine ebenso phantastische Technik macht es möglich, uns dem runden wieder zuzuwenden, Häuser bauen mit Sandsäcken.

Vielleicht sind uns Sandsäcke aus Hochwassergebieten gut bekannt, wir sind jedoch froh wenn wir diese nicht brauchen um Katastrophen abzuwehren. Mit Sandsäcken verbinden wir hauptsächlich Bilder von Flutkatastrophen, Kriegsschauplätzen, oder auch Getreidesäcke bei Hilfslieferungen in Hungerregionen. Der Sandsack steht aber nicht nur als Symbol für Krieg und Elend, durch Earth-Bag-Building erhält er eine neu Dimension. Sandsack als Baustoff der Zukunft für kostengünstige und sichere Behausungen. Weiter lesen unter http://www.perma-norikum.net/2009/11/03/earth-bag-building/

5. Kombination zum Humusaufbau und zur Energiegewinnung – der Biomeiler nach Jean Pain

Viele Technologien zur Erzeugung von Wärme oder Strom bezeichnen sich als nachhaltig, regenerativ oder Co 2-neutral. Oft werden bei den Berechnungen viele Dinge nicht berücksichtigt, z.B. die Energie die reingesteckt werden muss, um das Kraftwerk zu bauen, für die Kunstdüngerproduktion bei Biokraftstoffen oder Lachgas-Produktion beim Rapsanbau. Getreu dem Motto „ich traue nur der Statistik, die ich

selbst gefälscht habe“ ist den Aussagen der Befürworter oft nicht zu trauen. Ein anderer Aspekt ist der, dass die Humusschicht der Erde immer weniger wird bei gleichzeitig steigender Weltbevölkerung. Die Verbrennung von Biomasse zu Heizzwecken oder beim Roden ist dabei eine Ursache. Dabei könnte verrottendes gehäckseltes Astwerk, evtl. auch verrottende gehäckselte Bäume sowohl der Erzeugung von Humus, als auch zur Energiegewinnung dienen. Eindrucksvoll hat dies der Franzose Jean Pain schon vor über 30 Jahren in Südfrankreich bewiesen. Wir haben versucht mit mittlerweile 3 Biomeilern, die im letzten Jahr gebaut wurden, diese Möglichkeit des 1981 verstorbenen Jean Pain wieder aufzugreifen. Bericht von Jochen Koller weiterlesen: www.perma-norikum.net/2009/11/03/biomeiler/

6. Film: Ein neues wir – Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa

Der österreichische Dokumentarfilmer Stefan Wolf reiste ein Jahr lang mit seinem Team quer durch Europa, um eine Vielzahl an langjährig bestehenden Gemeinschaften zu interviewen und zu filmen. Er erstellte ein zweistündiges Porträt über Ökodörfer und ökologische Gemeinschaften in Europa. Präsentiert werden die Gemeinschaften aus Deutschland Sieben Linden, Schloss Tonndorf, aus Ungarn Krishna Valley, Damanhur in Italien, Schloss Glarisegg in der Schweiz, La Borie Noble in Frankreich, Valle de Sensaciones, Matavenero und Finca Tierra in Spanien und Tamera in Portugal.

Dieser Film führt durch die faszinierende Welt der Gemeinschaften, welche in der Öffentlichkeit im Moment noch kaum wahrgenommen wird. Themen wie die Gemeinschaften organisiert sind, wie Entscheidungen getroffen werden, wie sie sich finanzieren, sich Ernähren, mit Energie versorgen und weitere werden behandelt.

Weitere Infos unter: http://www.neueswir.info

5. Aktuelle Termine

Die Homegarden – Permakultur am Kilimanjaro

9. Februar 2010 | 19.30 Uhr | beim Wirt in Trosselsdorf

Trosselsdorf 9 | A-4212 Neumarkt im Mühlkreis

Ein grundsätzliches Bestreben der Natur ist die Rückkehr zum Wald. Ein gut organisierter Wald kann uns alles Bieten was wir zum Leben brauchen: frisches sauberes Wasser, Nahrung, Medizin, Futter für Tiere, Baustoffe und Energie. So auch die Homegarden der Chagga am Kilimanjaro in Tansania, welche seit einigen Jahrzehnten ihrer Existenz bedroht sind und immer mehr verdrängt werden.

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber besuchte mit dem Tansania-Experten Franz Hörmanseder in einer Studienreise einige dieser Waldgartensysteme am Kilimanjaro. Ihre gemeinsame Reise führte sie auch zu zwei Permakultur-Projekten an den Viktoria See.

In seinem Vortrag stellt Bernhard Gruber mit ansprechenden Bildern die Homegarden des Chagga Volkes vor und berichtet von den Permakultur-Projekten am Viktoria See. Er berichtet auch, wie man mit einfachen Ideen der Permakultur bestmögliche Resultate erzielt und geht gerne auf Ihre Fragen ein.

19./20.2. Workshop: Permakultur-Planungs-Workshop

Lebensraumgestaltung nach den Prinzipien der Permakultur

Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Planung in der Permakultur, die Gestaltungsprinzipien und die Ethik der Permakultur anhand zahlreicher Beispiele und konkret am neugestalteten Biotop am Kloster Neustift. Gemeinsam soll im Workshop für dieses ein Design erarbeitet werden.

Zielgruppe Gärtner, Landwirte, Naturpädagogen, alle Permakultur- Interessierten und jene, die sich schon mit Permakultur beschäftigen und ihre Kenntnisse in der Planung noch vertiefen möchten

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 19.02.10, 14.00 Uhr – Sa. 20.02.10, 16.30 Uhr mit Abendeinheit am Freitag

Gebühr 90,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

21.2.2010 Gründungstreffen Perma-Bavaricum

Herzliche Einladung zum Gründungstreffen von Perma-Bavaricum am 21. Februar von 10.00 bis 17.00 Uhr, Pizzeria Gattopardo, Straubinger Str. 27, D-94405 Landau/Isar. Nach dem Vorbild von Perma-Norikum soll jetzt auch in Bayern ein regionaler Permakultur-Verein gestartet werden. Die Veranstalter Georg Huber und Hannelore Zech freuen sich natürlich auch über Teilnehmer anderer Permakultur-Vereine aus dem In- und Ausland.

Anmeldung bei: Georg Huber: post@gruenewerte.de oder Hannelore Zech: ahazech@t-online.de

  1. 2 Vortrag: Permakultur für Stadt und Land

Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

24. Februar 2010 / 19:30 Uhr / Gasthof Mayr / A-4400 St.Ulrich bei Steyr

Veranstalter: Verein Nest / Eintritt € 7,-

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Berater Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

3.3. Vortrag: Permakultur für Stadt und Land

Weg in eine dauerhafte, ökologische und soziale Zukunft

3. März 2010 / Galerie Café Nöfa / Schubertstraße 9 / A-4600 Wels

Veranstalter: Verein Nest / Eintritt € 7,-

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Berater Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen und zahlreichen Bildern wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

6. 3 Aktivtag mit Treffen Perma-Norikum Puchenau bei Linz


Am Wochenendgrundstück von Claudia Schwarz in A-4048 Puchenau, Aignerweg 4 findet das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum statt. Von 9 bis 15 Uhr werden wir gemeinsam ein Hochbeet und/oder ein Hügelbeet bauen. Im Anschluss kann in Büchern der Vereinsbibliothek geschmökert werden. Saatgut kann getauscht werden. Teilnahme kostenlos, Anmeldung erbeten.

25.3. Vortrag: Transition Town Movement – Permakultur-Gestaltungsprinzipien für die Stadtplanung

25. März 2010, 19.30 Uhr | Lebensraum Kunst Hohenbrunn | D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4 | Vortrag mit Elisabeth Schmuck | Beitrag € 7,-

Weltweit sind nach der Idee Rob Hopkins mittlerweile zahlreichen Kommunen und Regionen, Initiativen entstanden die Energiewende herbei zu führen. Das Transition Town Movement versucht mit Übertragung der Permakultur-Gestaltungsprinzipien auf die Stadtplanung, die “Autonomie und Widerstandsfähigkeit” ihres Wohnorts im Hinblick auf die Folgen des Ölfördermaximums zu stärken und ihren Ökologischen-Fußabdruck zu verkleinern. Elisabeth Schmuck besuchte das erste Training for Transiton in Bielefeld und wird uns von den Möglichkeiten, den Zielen und aktuellen Erungenschaften der Bewegung berichten.

10.4. Treffen: Erstes Permakultur Symposium

10. April 2010 / Reberhaus Bolligen / Kirchstrasse 9 / CH-3065 Bolligen

Anmeldungen sind am laufen, für offenen Infoaustausch zu Gunsten aller Organisationen, welche sich mit sinnvollen Beiträgen im Nachmittagsprogramm einbringen möchten und ihr Projekt oder Ideen verwirklichen möchten!

Infos und Anmeldung unter: http://www.permakultur-forum.net

16.4 Workshop: „Geld“

Von der Nachbarschaftshilfe zur Komplementärwährung

Gerade in dieser Zeit können wir die Auswüchse des Geldes sehr gut miterleben. Obwohl sich Geld auch als unverderbliches Tauschmittel etabliert hat, steht die Frage an, wie wir gerechte Alternativen zu diesem System schaffen können. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber, seit Beginn am Aufbau des Talente-Tauschkreises „Der Krems-Taler“ beteiligt, erzählt aus der Praxis des Talente-Tauschens. Primär ist der Krems-Taler ein Tauschkreis zur Wiederbelebung der Nachbarschaftshilfe, er kann jedoch auch als eine gewisse Komplementärwährung zum Euro angesehen werden. Also eine Währung, die auch in Krisenzeiten bestand hat.

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 16.04.10, 9.00 – 12.00 Uhr

Gebühr 15,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

16./17.4 Workshop: Bau eines Insektenhotels

Im Workshop werden verschiedene Wildbienenarten und mögliche Behausungen vorgestellt. Gemeinsam wird die Problematik der Lebensraumzerstörung der Wildbienen diskutiert. Es entstehen in Gemeinschaftsarbeit Wildbienenhotels, welche die Teilnehmer mit nach Hause nehmen können. Auch ein freistehendes großes Insektenhotel soll gemeinsam errichtet werden.

Zielgruppe Familien, Permakulturisten und alle Interessierten

Referent Bernhard Gruber, Neuhofen an der Krems, Permakultur-Designer

Termin Fr. 16.04.10, 14.00 – 18.00 Uhr und Sa. 17.04.10, 9.00 – 17.00 Uhr

Gebühr 58,- EUR für Erwachsene bzw.65,- EUR für Erwachsene mit Kind (inkl. Materialspesen)

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

24./25.04. Seminar: Training for Transition in Bielefeld / D

Das Training for Transiton findet im Haus Einschlingen in Bielefeld statt.

Veranstaltungsort: Bildungsstätte Einschlingen, Schlingenstraße 65, 33649 Bielefeld-Quelle 24. April 2010, Samstag 9 -18 Uhr und Sonntags 9 – 17 Uhr

Infos und Anmeldung unter: http://www.training-for-transition.de/

8.5. Seminar: Erde & Feuer

Seminar über das ursprüngliche Töpfern und Feuermachen

Kannst Du Dir vorstellen, wie aus einem Stückchen Erde eine fertige Keramik entsteht? In diesen zwei Tagen wollen wir gemeinsam den Weg dorthin entdecken und lernen den Rohstoff Lehm (er)kennen, wie er in der Natur vorkommt. Wir werden sehen, wie er gewonnen wird, formen Objekte aus Lehm, die dann später am offenen Feuer gebrannt werden und erproben die ursprüngliche Kunst des Feuerbohrens. Wir werden staunen, was schon mit einfachen Materialien und ohne große Hilfsmittel aus Erde und Feuer hergestellt werden kann.

Zielgruppe Familien, Kinder ab 6 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen (Eltern, Großeltern, Paten,…) sowie alle Interessierten

Referent Hannes Egger

Termin Sa. 08.05.10, 9.00 – 18.00 Uhr

Gebühr 45,- EUR für Erwachsene mit Kind (inkl. Materialspesen)

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn

Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it

14./15.5 Workshop: Mit heimischen Wild- und Kulturpflanzen Wolle und Seide färben

Die Haut des Menschen ist unser größtes Sinnesorgan und Schutz für unseren Körper. Kleidung aus tierischen Naturfasern, also Seide und besonders Schafwolle, sind unserer Haut ähnlich. Auch die organischen pflanzlichen Farben wirken sich positiv auf unseren Körper aus. Da uns im Frühjahr die Natur eine reichhaltige Auswahl an Färbepflanzen bietet, sollen wir diese Zeit nutzen! Zum Färben in kleinen Mengen sind dann nur noch einige im Haushalt vorhandene Werkzeuge notwendig und natürlich Spaß am Experimentieren.

Zielgruppe Jugendliche und Erwachsene, die Spaß haben, mit Naturmaterialien zu arbeiten

Referentin Heike Stertz, Staatl. Anerk. Erzieherin, Permakultur- Fachkraft

Termin Fr. 14.05.10 und Sa. 15.05.10, jeweils 9.00 – 18.00 Uhr

Gebühr 125,- EUR zzgl. Materialspesen ab 10,- EUR

Info und Anmeldung: Bildungshaus Kloster Neustift, Stiftstr. 1, I-39040 Vahrn
Tel.: 0472/ 835588 oder bildungshaus@kloster-neustift.it


Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):

Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25

Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber (www.permakultur.biz)

Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Newsletter 0812

Liebe Permakultur-Freunde,

Ich möchte mich noch einmal kurz aus der Winterpause melden und euch ein paar Infos zukommen lassen. Da ich vom 18. Jänner bis 8. Februrar 09 die Gelegenheit habe, die Ideen der Permakultur im Projekt Miak Wadang (www.miakwadang.at) direkt vor Ort, im Süd-Sudan, einfließen lassen kann, wird es den nächsten Newsletter erst ende Februar geben. Unser nächstes Vereinstreffen wird im März sein. Bücher können von Vereinsmitgliedern aber durchgehend aus unserer Vereinsbibliothek kostenlos entlehnt werden. Weiters können bisherige Newsletter und auch andere interessante Berichte direkt auf unserer frisch aktualisierten Homepage http://www.perma-norikum.net nachgelesen werden.

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Einführungs-Seminar in die Permakultur
2. Brot auf die Teller und nicht in die Tanks
3. Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich
4. Geostrategische Bedeutung Afrikas für China
5. Buchtip: Kein Kernkraftwerk in Zwentendorf
6. Blauzungenkrankheit – Das Geschäft mit der Seuche
7. Solidarische Ökonomie Kongress
8. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 09 in Wels
9. Permakultur-Zertifikatskurs-Absolventen-Treffen in Südtirol

Dieser Newsletter kann gerne an alle Interessierten weitergeleitet werden, wer unseren Perma-Norikum – Newsletter nicht mehr erhalten möchte, sendet bitte eine kurze Info zurück.

Permakulturelle Grüße und vielleicht auch Ruhe und mehr Zeit

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Permakultur-Seminar am 10.01.09 in A-4600 Wels

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Ziel ist es ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System ist für die Versorgung von Stadt und Land gedacht. Dazu dient auch die kleinste praktisch nutzbare Fläche. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

Veranstaltungsort ist das Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels, Stadlhof 25, 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Seminarbeitrag euro 45,- / Mittagessen euro 7,-
Anmeldung unter Tel. 0043 (0) 650 76 314 28 oder bernhard.gruber@co1.at

2. Brot auf die Teller und nicht in die Tanks

Sol fordert in der Petition an den Bundeskanzler und die Regierung:  Das Recht auf Nahrung soll auf allen Ebenen Vorrang haben. Die Energieproduktion darf nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen.  Für die Energiegewinnung aus Biomasse dürfen nur organische Abfallstoffe (z.B. Erntereste) sowie Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft eingesetzt werden.  Kein Beimischungszwang für Agrotreibstoffe („Biosprit“).  Erreichung der Klimaschutzziele z. B. durch verstärkte Förderung von Wärmedämmung, öffentlichem Verkehr, Sonnen- und Windenergie.
Jetzt die Petition Brot auf die Teller und nicht in die Tanks online unterzeichnen: http://www.nachhaltig.at/agrosprit/

Wer ist Sol?  SOL steht für Solidarität, Ökologie und Lebensstil. Das 21. Jahrhundert erfordert einen neuen Lebensstil – einen Lebensstil, der Solidarität und Ökologie ernst nimmt. Denn auch die Benachteiligten bei uns und in anderen Ländern und die Menschen künftiger Generationen haben ein Anrecht auf ein erfülltes Leben in einer intakten Umwelt. SOL hat ca. 1800 Mitglieder in ganz Österreich, von denen rund 100 in verschiedenem Ausmaß aktiv sind. (Quelle: http://www.nachhaltig.at)

3. Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich

Konflikte innerhalb von Gesellschaften und zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Staaten sind ein Faktum menschlichen Zusammenlebens. Es zeigt sich immer deutlicher, dass gewaltsame Formen der Austragung von Konflikten nicht zu mehr Frieden und Sicherheit führen, sondern dass nur gewaltfreie, zivile Mittel der Konfliktbearbeitung für nachhaltige Lösungen Erfolg versprechen. Zwar gibt es inzwischen viele Beispiele und erprobte und bewährte Methoden ziviler Konfliktbearbeitung, allerdings sind das Wissen darum und ihre Anwendung häufig zu wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert und erfahren keine ausreichende Unterstützung von politischer Seite.

Im Zivilen Friedensdienst steht die Entsendung von Friedensfachkräften, also von Frauen und Männern, die für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten ausgebildet und vorbereitet werden und diese Aufgabe auf Anfrage von und in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen im Konfliktgebiet für eine bestimmte Zeit (8 – 24 Monate) ausüben, im Mittelpunkt. Zivile Friedensdienste werden also von Zivilpersonen („Friedensfachkräften“) durchgeführt, von NGOs in breiter Trägerschaft organisiert und umgesetzt sowie staatlich gefördert.

Die Einführung und Verwirklichung eines Zivilen Friedensdienstes bedarf einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung auf allen Ebenen!  Wenn Sie diesen AUFRUF zur Einführung eines Zivilen Friedensdienstes in Österreich unterstützen wollen, geht es hier http://www.zfd.at/Unterschreiben zum Online-Formular.  (Quelle: http://www.zfd.at/)

4. Geostrategische Bedeutung Afrikas für China

Vor über 600 Jahren erreichte Admiral Zehng He die afrikanische Küste des heutigen Mosambik. Noch vor den Portugiesen sollen Chinesische Seeleute das Kap der Guten Hoffnung erreicht haben. Die Volksrepublik China hat demnach eine lange Tradition auf dem afrikanischen Kontinent. Die Beziehungen sind dabei weitreichend und vielschichtig. Waren die Motive einer Kooperation lange Zeit lediglich wirtschaftlicher Natur, so unterstützte man politisch seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts den Freiheitskampf gegen die Unterdrückung durch die übermächtigen Kolonialmächte. Der vergessene Kontinent rückt aus wirtschaftlichen Interessen seit dem Machtvakuum des Ende des Kalten Krieges in den Vordergrund der chinesischen Politik.

Um ein kontinuierliches Wachstum zu gewährleisten ist China seit 1993 auf Ölimporte angewiesen. Der Gesamtbedarf an Rohöl betrug in 2003 rund
252 Millionen Tonnen. Dies entsprach einem Wachstum von 10,5% gegenüber dem Vorjahr. Dagegen schafft die heimische Ölförderung nur eine Wachstumsrate von 1,5%. Knapp 40% des Verbrauchten Öls muss China importieren, wobei im Jahre 2004 knapp 25% der Erdölimporte aus Afrika stammten. Im Gegensatz zu den USA, welche sich vorrangig auf Westafrika konzentrieren, versucht China vom gesamten Kontinent Öl zu kaufen. Ob sich China und die USA in der Region Westafrikas in den künftigen Jahren in die Quere kommen, bleibt abzuwarten. Die wichtigsten afrikanischen Lieferstaaten sind der Sudan und Angola. China verdankt diesen Umstand, dass die Weltbank und der Internationaler Währungsfond Angola, nach dem Ende des Bürgerkrieges, einen Kredit zum Wiederaufbau des Landes auf Grund der gravierenden Korruption verweigerten. Peking nutzte diese Chance und sprang kurzerhand ein. Als dieser nahezu ungebundene Kredit gewährt wurde, erhielt es den Zuschlag für ein Offshore – Ölfeld im Atlantik. Im Sudan konnten das chinesische Erdölunternehmen CNPC relativ ungehindert eine Vormachtstellung auf dem dortigen Erdölmarkt aufbauen, nachdem die Sanktionen westlicher Staaten den eigenen Unternehmen den Ausbau der eigenen Position verhinderten.

China hat sich seine Zusammenarbeit erarbeitet, da der Wirtschaftsaspekt für China im Vordergrund steht. Das dabei nichtdemokratische Regime unterstützt werden, man durch die nichtkonditionierte Hilfe westliche Vorhaben indirekt sabotiert oder ähnliches ist ein ganz anderer Punkt. China könnte sein Potential nutzen um die Entwicklung Afrikas voranzutreiben, dabei müsste es jedoch auf die Belange Afrikas mehr eingehen und seine eigenen, vor allem wirtschaftlichen Ambitionen in den Hintergrund stellen. Ob dies jedoch der Fall sein wird bleibt abzuwarten.

(Quelle: Martin Hohnhold / http://www.neia-ev.de)

5. Buchtip: Kein Kernkraftwerk in Zwentendorf  -30 Jahre danach
von Heimo Halbrainer , ISBN 978-3-85252-930-1

Eine Generation „atomfreies Österreich“!Mit Aufnahmen der heutigen Kunstfotografin Sigrid Schönfelder einerseits, und andrerseits die Erinnerungen, Erzählungen einer Reihe an Zeitzeugen, die damals mit Haut und Haar, mit Leib und Seele dabei waren, von Prominenten und weniger Bekannten, lassen die Stimmung, das politische Beben, die demokratische Erhebung der Zeit um die erste Atom-Volksabstimmung weltweit wiedererstehen.

Späte Einsicht:“Die Erkenntnis meines Lebens ist die, dass man gegen die Atomenergie sein muss.“

Bundeskanzler Bruno Kreisky änderte im Alter seine Haltung zur Atomenergie. In einer circa 1988 gehaltenen Rede sagte er: „Mit jedem Tag, der vergeht, werden die Kraftwerke älter, gebrauchsunfähiger und gefährlicher. Und wir wissen heute, wie lebensgefährlich die Kernenergie ist. Nach Tschernobyl, nach dem, was wir sonst erleben in der Welt. Ich glaube also, dass es gar nichts anderes gibt, als dass wir die Menschen vor dieser zusätzlichen Sorge im Leben bewahren müssen. Warum haben wir ein ganzes Leben lang gekämpft auf dem Gebiet der Sozialpolitik, um weniger Angst vor der Krankheit, um weniger Angst vor der Armut, wenn wir am Schluss machtlos sind, wenn’s um die neue Angst geht. Und ich bin deshalb der Meinung, wir brauchen diese neue Angst nicht haben, man muss nur den Mut haben, gegen die Atomenergie mit ihren ungeheuren, gefährlichen Konsequenzen zu warnen, und es gibt nichts anderes als einfach darauf zu verzichten.
(Quelle: http://www.bibliothekderprovinz.at)

6. Blauzungenkrankheit

Aus aktuellem Grund betreffend der „Blauzungen-Pandemie“ möchte ich noch diese Info anbringen, mein Bruder hat zwei derzeit trächtige Mutterschafe und einen Bock dazu. Gerade vergangene Woche war der Amtstierarzt bei meinen Eltern, bei der Androhung einer Strafe von euro 7.000 wollte er sie zwingen die Schafe impfen zu lassen. Er wollte aber auch keine Garantie über auftretende Folgeschäden abgeben. Meine Eltern konnten sich soweit dann doch noch vor einer Impfung drücken, da der eigentliche Besitzer mein Bruder ist, der aber beim überfallsmäßigen Besuch des Amtstierarztes nicht angetroffen werden konnte! Jetzt wartet mein Bruder auf den Anruf des Amtstierarztes.

Blauzungenkrankheit: Das Geschäft mit der Seuche

Die Blauzungenkrankheit wurde in aller Stille über nacht zur Seuche
erkoren, obwohl diese (auch nach offiziellen Erkenntnissen) nicht von
Tier zu Tier übertragbar ist, sondern angeblich nur durch eine Mücke.
Auch ist diese Krankheit nicht auf den Menschen übertragbar.

Die enormen Schäden bei den Tieren nach der Impfung sind allerdings
sofort (auch ohne Studien) klar erkennbar. Todgeburten, Durchfall,
Milchrückgang, generell schlechter Gesundheitszustand, und vieles mehr
sind unmittelbare Folgen auf die Impfungen. Bei Ziegen in Deutschland
verendeten die Jungen nachdem sie die Milch der frisch geimpften
Muttertiere getrunken hatten. Weitere Infos unter: http://www.initiative.cc/Artikel/2008_11_23_blauzungenkrankheit.htm

7. Einladung zum Solidarische Ökonomie Kongress

20. bis 22. Februar 09, Institut für Bodenkultur / Wien
Vor dem Hintergrund einer lebendigen globalisierungskritischen Bewegung gewinnen vielfältige Projekte solidarischer Ökonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller Initiativen, die kritische Theorien und praktische Projekte verbinden. Sie alle suchen gemeinsame Wege in Richtung gesellschaftspolitischer, ökologischer und kultureller Veränderungen.

Ausgehend von diesem Kongress formulieren wir unsere Ziele:
– Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene
– Den Begriff „Solidarische Ökonomie“ bekannt machen.
– Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis
– Motivieren in diesem Sinne aktiv zu werden.

Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden – also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt. (Quelle: http://www.solidarische-oekonomie.at/)

8. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels

Für den Sommer 09 plant der Verein Perma-Norikum den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison. Neben umfangreicher Theorie wird es auch wieder Praxis und Exkursionen geben. Neu im Kurs wird sein, dass jeder an seinem geplantem Projekt vom ersten Tag an arbeiten wird. Teilnehmen kann am Kurs jeder, der an einem ökologischen Lebensstil interessiert ist.
Geplanter Termin: 11. bis 25. Juli 2009
Nähere Infos zum geplanten Kurs unter http://www.perma-norikum.net

9. Permakultur-Zertifikatskurs-Absolventen-Treffen in Südtirol

– am 18.04.2009 findet im Ökozentrum von Kloster Neustift bei Brixen, ein Treffen für
Permakultur-Kurs-Absolventen statt. Die Veranstaltung sollte um 17.00 Uhr beginnen. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens in Kloster Neustift und evt. einem Impulsreferat
können die Teilnehmer die Möglichkeit nutzen, sich zu informieren, auszutauschen und evt. neu zu orientieren, sich Anregungen holen. Auch eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft der Permakultur-Gruppe in Südtirol könnte bei dieser Veranstaltung zur Sprache gebracht werden.

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Newsletter 0811

Liebe Permakultur-Freunde, das letzte Treffen des Vereins Perma-Norikum bei Monika und Martin in Buchkirchen bei Wels, war für alle die gekommen waren, ein sehr interessanter und lehrreicher Tag. Wir freuten uns auch sehr über die Teilnahme von Mitgliedern des Vereins Permakultur-Austria, aus Niederösterreich, welche auch für einen überregionalen Austausch sorgten. Arbeitsthema an diesem Tag war die Planung des Hausgartens beider Perma-Norikum Mitglieder. Seit einiger Zeit beschäftigen sich die beiden mit Permakultur und versuchen auch schon einiges davon im kleinen Garten umzusetzen. Teilweise wurde schon begonnen, den Südwesthang zu terrassieren. In die Planung wurden Elemente wie fruchttragende Hecken, Schlüssellochbeete, Sonnenfalle mit Kräutern bepflanzt, Schattenhaus aus Weiden für Pilze, Kartoffeltürme und Salatbäume integriert. Ein paar Bilder vom Garten und vom Treffen sind auf unserer Homepage http://www.perma-norikum.net unter dem Link aktuelle Fotos zu finden.

Für dieses Jahr begeben wir uns mit unseren Treffen in eine Winterpause, Zeitpunkt und Ort des nächsten Treffens werden wieder bekannt gegeben.

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Aktuelle Forderungen zur Finanzkrise von Attac
2. Einführungs-Seminar in die Permakultur
3. Erwin Wagenhofer unterstützt Petition Neues Geld
4. Buchtip: Das Wildbienenhotel
5. Termine

Dieser Newsletter kann gerne an alle Interessierten weitergeleitet werden, wer unseren Perma-Norikum – Newsletter nicht mehr erhalten möchte, sendet bitte eine kurze Info zurück.

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Attac-Österreich fordert: Casino schließen, anstatt Spieltische kontrollieren!
Die von den G20 angekündigte Regulierung der Marktteilnehmer und Produkte auf den Finanzmärkten kommt für Millionen Menschen, die von der Wirtschaftskrise betroffen sind, viel zu spät. Das globale Finanzcasino ist endlich zu schließen. Sich einzelne Spieltische und Gambler näher anzusehen, wird das Problem nicht lösen, erklärt Christian Felber in einer Presseaussendung von Attac Österreich.

Für einen grundsätzlichen Politikwechsel sind die G20, vor allem aber der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank die falschen Institutionen. Diese Form demokratisch nicht legitimierter Gipfel ist zu beenden. Es benötigt ein Gremium unter UN-Führung, an dem alle Länder, Parlamente und sozialen Bewegungen beteiligt sind. Scharf kritisiert Attac die Absicht, den IWF zu stärken. Damit sind neue Krisen programmiert. Ungarn, Südafrika, die Seychellen und in einige andere Länder in den vergangenen Wochen unter dem Druck des IWF klassisch neoliberale Strukturanpassungsmaßnahmen aufgelegt – inklusive
drastischer Zinserhöhungen und Haushaltskürzungen. Als katastrophal bezeichnet Attac die Absicht der G20, die Doha-Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation (WTO) zu einem Abschluss zu bringen. Schließlich gehe es bei den WTO-Verhandlungen um eine weitere Liberalisierung der Finanzmärkte. Der Kern einer neuen Weltwirtschaftsordnung muss die Beseitigung der globalen ökonomischen Unterschiede und der sozialen Ungleichheit sein.

Attac fordert einen grundlegenden Systemwechsel auf den Finanzmärkten, der
folgende Eckpunkte umfasst:
– Eine globale Finanzmarktaufsicht, welche die größten Banken der Welt
zerteilt und reguliert, Anlagekriterien für Fonds vorgibt und innovative Finanzprodukte vor der Zulassung prüft.
– Eine Weltsteuerbehörde, welche Dollarmillionäre (High Net Worth Individuals, HNWI) global besteuert, eine globale Transaktionssteuer einführt und globale Steuerflucht bekämpft. Der Kapitalverkehr von und zu Steueroasen sowie Ländern mit Bankgeheimnis muss untersagt oder zumindest durch Steuern empfindlich verteuert werden.
– Eine Währungskooperation nach dem Grundgedanken von John Maynard Keynes. Dies beinhaltet eine internationale Verrechnungseinheit für den Welthandel, die Kooperation der Notenbanken und Kapitalverkehrskontrollen mit dem Ziel ausgeglichener Handelsbilanzen.
(Quelle: Newsletter Attac) Weitere Infos zu Attac unter http://www.attac.at

2. Regisseur We Feed The World, Erwin Wagenhofer unterstützt Petition Neues Geld

Bei der Tirol-Premiere des neuen Films Let‘s make MONEY am 1.11.2008 im Innsbrucker Leokino unterschrieb Regisseur Erwin Wagenhofer die Petition Neues Geld.
Erwin Wagenhofer: „Wir haben eine Gesellschaftskrise, nicht eine Finanzkrise. Wir müssen uns endlich vom Wachstumszwang verabschieden.“
Georg Pleger vom Zukunftszentrum Tirol dazu: „Über den Zinseszins ist exponentieller Wachstumszwang in unser Geldsystem eingebaut. Wir brauchen Neues Geld mit neuen Regeln.“ In der Petition Neues Geld werden Österreichs politische Entscheidungsträger aufgefordert, sich intensiver mit Konzepten für Neues Geld zu beschäftigen.
Volltext der Petition http://www.neuesgeld.org/petition/petition-neues-geld.pdf
Unterschriftenliste zum Ausdrucken und Stimmen sammeln http://www.neuesgeld.org/petition/unterschriftenliste-petition-neues-geld.pdf

3. Buchtip für die Winterzeit: Das Wildbienenhotel

Idealerweise stellt man ein Wildbienenhotel schon im zeitigen Frühjahr, so um März bis April herum auf. Wer die kalte Jahreszeit zum Basteln nutzen will, kann diese Lektüre gut gebrachen. Wildbienen sind in Not, warum das so ist und was jeder für die nützlichen Blütenbesucher tun kann, erklärt Wolf Richard Günzel in seinem Buch. Wohnungsnot, Umweltgifte und karge Kost machen den Bienen das Leben schwer, ihre natürlichen Lebensräume werden immer kleiner. Dabei ist es einfach, den liebenswerten Flugakrobaten ein Dach über dem Kopf und nahrhafte Blüten zu bieten.

Hierfür hat dieser praktische Ratgeber zahlreiche Ideen parat. Leicht verständliche Anleitungen mit Maßen und Materialtabellen helfen beim Bau der Nisthilfen – vom Häuschen bis zu den verschiedensten Füllelementen. Aus Pflanzenstängeln, Holzstücken, hohlen Ziegeln oder Lehm entstehen individuelle Nisthilfen, die Platz finden auf Balkon, Terrasse und Fenstersims. Hinweise zum Werkzeug und Baumaterial stellen das Gelingen sicher. Außerdem bietet das Buch Tipps für ein bienenfreundliches Umfeld rund ums Haus und im Garten. Mit Pflanzenlisten für Bienenweiden von Frühling bis Herbst und Vorschlägen für bunte Wildblumenkästen, Kräuterkübel, blühende Kletterpflanzen und Wildsträucher kommen die friedlichen Tiere ganz von allein in den Garten.
Das Wildbienenhotel, Wolf Richard Günzel, pala-verlag, ISBN: 978-3-89566-244-7

6. Termine

Permakultur-Seminar am 6.12.08 in A-4600 Wels

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Ziel ist es ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System ist für die Versorgung von Stadt und Land gedacht. Dazu dient auch die kleinste praktisch nutzbare Fläche. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

Veranstaltungsort ist das Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels, Stadlhof 25, 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, Seminarbeitrag euro 45,- / Mittagessen euro 7,-
Anmeldung unter Tel. 0043 (0) 650 76 314 28 oder bernhard.gruber@co1.at

72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels in Planung

Für den Sommer 09 plant der Verein Perma-Norikum den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison. Neben umfangreicher Theorie wird es auch wieder Praxis und Exkursionen geben. Neu im Kurs wird sein, dass jeder an seinem geplantem Projekt vom ersten Tag an arbeiten wird. Teilnehmen kann am Kurs jeder, der an einem ökologischen Lebensstil interessiert ist.
Geplanter Termin: 11. bis 25. Juli 2009
Nähere Infos zum geplanten Kurs unter bernhard.gruber@co1.at oder Tel. 0043 (0) 650 76 314 28

Permakultur-Zertifikatskurs-Absolventen-Treffen in Südtirol

– am 18.04.2009 findet im Ökozentrum von Kloster Neustift bei Brixen, ein Treffen für
Permakultur-Kurs-Absolventen statt. Die Veranstaltung sollte um 17.00 Uhr beginnen. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens in Kloster Neustift und evt. einem Impulsreferat
können die Teilnehmer die Möglichkeit nutzen, sich zu informieren, auszutauschen und evt. neu zu orientieren, sich Anregungen holen. Auch eine gemeinsame Perspektive für die Zukunft der Permakultur-Gruppe in Südtirol könnte bei dieser Veranstaltung zur Sprache gebracht werden.

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Newsletter 0810

Liebe Permakultur-Freunde, das 4. Österreichische Sozialforum war geprägt von der derzeitigen Finanzkrise, zahlreiche Vorträge und Workshops mit Referenten wie Tobias Plettenbacher von Timesozial, Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger-Institut, oder Georg Pleger von der Tiroler Stunde fanden großes Interesse. Natürlich war auch Frithjof Bergmann mit seinem Modell für neue Arbeit ein guter Publikumsmagnet. Die Fülle an Vorträgen machte eine Entscheidung schwer, doch gab es auch zahlreiche Zuhörer beim Vortrag über Permakultur.

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Nächstes Permakultur-Treffen: Planung eines Hausgartens
2. Projektleiter aus dem Sudan besuchen oberösterreichische Permakultur-Projekte
3. Einführungs-Seminar in die Permakultur
4. Petition Neues Geld vom Unterguggenberger-Institut
5. Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere
6. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels in Planung
7. Permakultur-Designkurs in Südtirol, November 08 – Noch Plätze frei!

Dieser Newsletter kann gerne an alle Interessierten weitergeleitet werden, wer unseren Perma-Norikum – Newsletter nicht mehr erhalten möchte, sendet bitte eine kurze Info zurück.

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Permakultur-Treffen: Planung eines Hausgartens
Das nächst Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am Sonntag, dem 16.11.08 von 9.00 bis 19.00 Uhr, in A-4611 Buchkirchen, Hundsberggasse 11, bei Monika Kapusciak
Und Martin Blaimschein statt. An diesem Tag soll der Hausgarten beider Perma-Norikum – Mitglieder geplant werden. Dieses Treffen wendet sich an alle Interessierten und Freunde der Permakultur. Das Treffen ist kostenlos, es kann jedoch jeder gerne etwas für die Allgemeinheit mitbringen. Pflanzen und Samen können getauscht und Bücher aus der Vereinsbibliothek entlehnt werden. Anmeldung erforderlich Tel. 0650 76 314 28 oder perma-norikum@gmx.at

2. Projektleiter aus dem Sudan besuchen oberösterreichische Permakultur-Projekte

Miak Wadang ist ein ganzheitliches, nachhaltiges Entwicklungsprojekt für Dörfer im Bezirk Melut in der oberen Nil-Provinz des Süd-Sudans. Über 25 Jahre Bürgerkrieg, 2,5 Mio Tote, 3,5 Mio Vertriebene sind zu beklagen, jetzt geht es darum in dieser eigentlich sehr fruchtbaren Region eine neue Infrastruktur aufzubauen.

Für einige Tage befanden sich die Projekt-Leiter vom Sudan, die Frau des Ministers, Mary Akuot Ruun und der Sohn, Lual Ruun in Österreich um Kontakte zu knüpfen, für ihre Sache zu werben und Informationen einzuholen. So besuchten sie gemeinsam mit dem österreichischen Projekt-Team am Freitag, dem 19. September 2008, auch drei oberösterreichische Permakultur-Projekte. Zusammengestellt und durch den Tag geführt wurde die Tour von Bernhard Gruber einem oberösterreichischen Permakultur-Designer.

Am Vormittag startete die Rund am Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels. Hans Hermann Gruber versucht seit Anfang der 1990er Jahre nach dem Vorbild von Bill Mollison und Robert Hart einen Waldgarten zu etablieren. Neben einer großen Vielfalt an Pflanzen findet man verschiedenste Elemente aus der Permakultur: Sonnenfallen, Hügelbeete, Hochbeete, ein kleines Lastragendes Strohballenhaus, Kräuterspirale, ein von Hühnern beheiztes Anzuchtgewächshaus, Komposttoiletten und vieles mehr.

Nächste Station war der Mischkultur-Betrieb der Familie Langerhorst in Waizenkirchen. Margarete und Jakobus arbeiten auf ihrem Land seit den frühen 1970er Jahren und sind weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Sie haben es geschafft, ein für sie perfektes System aus Kleinklimazonen, Mischkulturanbau auf kleinen Flächen, Kompostwirtschaft und regionaler Vermarktung aufzubauen. Es wird versucht, möglichst Boden schonend, ohne die Erde zu wenden zu arbeiten und eine reiche Humusschicht aufzubauen, so haben auch Schädlinge wie Schnecken keine Chance. Neben biologischem Gemüse werden auch zahlreiche dauerhafte Früchte wie Beerenobst, Obst und Nüsse geerntet.

Letzter Programmpunkt auf dieser Permakultur-Besichtigungstour war der Biohof von Stefan Mayrhofer in Bad Zell. Angeleitet von Ideen Sepp Holzers, stellt Stefan seinen 4 ha Milchwirtschaftsbetrieb auf biologische Freilandschweine und Hochlandrinder um. Dazu errichtete er ein Koppelsystem mit Erdställen aus Lärchenholz, welche auch zwischendurch als Lagerräume verwendet werden können. Bei jedem Erdstall gibt es eine Tränke mit gefasstem, frischem Quellwasser. Nun gilt es auch noch das ehemalige Weideland mit Hecken zu säumen, um geeignete Kleinklimazonen zu schaffen, Obstbäume und Beerensträucher zu pflanzen und der eine oder andere mit Quellwasser gespeiste Naturteich soll errichtet werden.

Alles in allem konnte der Projekt-Gruppe um Dr. Bronnenmayer aus Kirchdorf und die Familie Ruun ein informatives, vielfältiges Programm geboten werden. Natürlich ist klar, dass man Ideen von hier nicht 1:1 in Afrika umsetzen kann, doch Denkanstöße und neue Sichtweisen konnten sicher auf den Weg mitgegeben werden. Zudem gibt es auch schon in den verschiedensten Regionen weltweit und auch in Afrika erfolgreiche Permakultur-Projekte. Die Permakultur versteht sich nicht nur als ein ganzheitliches Planungssystem, es stehen auch die drei Punkte: Sorge für die Erde, sorge für die Menschen, teile gerecht und schränke dich ein, der Ethik im Mittelpunkt. Fotos unter: http://picasaweb.google.de/alexander.hader/MiakWadang_FieldTrip_Permaculture alle Fotos Alexander Hader Spes-Akademie Schlierbach

3. Einführungs-Seminar in die Permakultur am 8.11.08 in A-4600 Wels

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben. Ziel ist es ökologisch intakte und wirtschaftlich tragfähige Systeme zu schaffen die ihren eigenen Bedarf decken, weder ausbeuten noch verschmutzen und auf lange Sicht nachhaltig sind. Dieses System ist für die Versorgung von Stadt und Land gedacht. Dazu dient auch die kleinste praktisch nutzbare Fläche. Der Permakultur-Designer Bernhard Gruber gibt Ihnen einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur. Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne beitragen kann.

Veranstaltungsort ist das Permakultur-Projekt „Weberhäusl“ der Familie Gruber in Wels, Stadlhof 25, 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr, Seminarbeitrag euro 45,- / Mittagessen euro 7,-
Anmeldung unter Tel. 0043 (0) 650 76 314 28 oder bernhard.gruber@co1.at

4. Petition Neues Geld

„Die aktuelle Finanzkrise zeigt den dringenden politischen Handlungsbedarf, Änderungen am Finanzsystem durchzuführen. Anstatt reiner Symptombekämpfung fordern wir die Unterstützung neuer Geldsysteme auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene als Ergänzung zum bestehenden System, das auf rücksichtslose Gewinnmaximierung, Ausbeutung von Mensch und Natur und auf zerstörerischem Wachstumszwang beruht. Neue Geldformen sollten wertstabil, demokratisch und gemeinschaftsbildend sein und eine nachhaltige und solidarische Wirtschaftsweise fördern“ – so lautet die Zusammenfassung einer Petition an Österreichs politische Entscheidungsträger, die die Initiative Neues Geld beim Österreichischen Sozialforum von 24. bis 26. Oktober 2008 erstmals öffentlich vorstellte und dafür auch gleich eine Reihe von UnterstützerInnen fand. Zu den ersten Unterzeichnern zählte Claudio Nascimento, enger Berater von Brasiliens Präsidenten. Download Unterschriftenliste auf http://www.unterguggenberger.org

5. Keine Patente auf Saatgut und Nutztiere

Die zunehmende Patentierung von Saatgut, konventionellen Pflanzensorten und Nutztierrassen bedeutet eine weitgehende Enteignung von Bauern und Züchtern: Landwirte dürfen ihr Saatgut aus der Ernte nicht mehr zurückbehalten und Züchter können mit patentiertem Saatgut nur noch sehr eingeschränkt weiter arbeiten. Die Patentinhaber kontrollieren den Verkauf des Saatgutes und dessen Anbau, können über den Einsatz von Spritzmitteln bestimmen und sogar bei der Ernte abkassieren – bis hin zum verarbeiteten Lebensmittel. Unsere Nahrungssicherheit liegt zunehmend in den Händen einiger weniger Chemie- und Biotechnologie-Konzerne. Das Europäische Patentamt (EPA) hat im Interesse der multinationalen Konzerne in den letzten Jahren die Patentierbarkeit immer stärker ausgeweitet und die bestehenden Verbote unterlaufen. So gibt es ein Verbot der Patentierung von Pflanzensorten und Tierarten – trotzdem wurden bereits einige hundert Patente auf genmanipulierte Sorten erteilt. Grundlage für diese Patente ist eine äußerst umstrittene EU-Patentrichtlinie (98/44/EG), sowie die Entscheidung der so genannten Großen Beschwerdekammer des Amtes, die 1999 entschieden hat, dass derartige Patente grundsätzlich erteilt werden. Jetzt befasst sich die Große Beschwerdekammer erneut mit einer Grundsatzfrage: Diesmal geht es um Patente auf konventionelle Pflanzen und Tiere! Die Große Beschwerdekammer des EPA will am Fall eines Patentes auf Brokkoli (EP 1069819) grundsätzlich entscheiden, wo die Grenzen der Patentierbarkeit liegen. Der Brokkoli wurde lediglich mit Hilfe einer Gen-Diagnose (MAB – marker assisted breeding) auf seine natürlichen Gene untersucht. Die Gene wurden dabei nicht verändert. Alle Brokkoli-Pflanzen, die ähnliche Gene haben, sollen laut dem Patent als „technische Erfindung“ gelten. Ihre Verwendung zur Züchtung und die Pflanzen selbst sollen unter Patentschutz gestellt werden. So soll das Verbot der Patenterung von „im wesentlichen biologischen Verfahren zur Züchtung von Pflanzen und Tieren“ ausgehebelt werden. Das EPA hat für ähnliche Fälle schon Patente erteilt: So wurde etwa für die niederländische Firma Enza Zaden Beheer ein Patent auf pathogenenresistenten Salat erteilt (EP 1179089). Sollte die Grosse Beschwerdekammer das Brokkoli-Patent bestätigen, würde diese Entscheidung auch bindend für alle anhängigen Patentanträge und sogar für Nutztiere und deren Nachkommen. Weitere Infos und Unterschriftlisten auf http://www.no-patents-on-seeds.org/

6. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels in Planung

Für den Sommer 09 plant der Verein Perma-Norikum den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison. Neben umfangreicher Theorie wird es auch wieder Praxis und Exkursionen geben. Neu im Kurs wird sein, dass jeder an seinem geplantem Projekt vom ersten Tag an arbeiten wird. Teilnehmen kann am Kurs jeder, der an einem ökologischen Lebensstil interessiert ist.
Geplanter Termin: 11. bis 25. Juli 2009
Nähere Infos zum geplanten Kurs unter Bernhard.gruber@co1.at oder Tel. 0043 (0) 650 76 314 28
7. Weitere Termine

Fünfte Konferenz Zivilgesellschaft

»Zivilgesellschaft und Wirtschaft« – Zwei Bereiche der Gesellschaft: Gegner oder Partner?
28.-30. November 2008 in Innsbruck im Haus der Begegnung, Rennweg 12, 6020 Innsbruck
http://konferenz-zivilgesellschaft.at/

Permakultur-Designkurs in Südtirol

Wer nicht mehr bis zum Sommer 09 warten will, für den sind noch ein Plätze im Bildungshaus Kloster Neustift frei. Am 24.11.08 startet in Zusammenarbeit mit PIA, der Permakultur-Akademie im Alpenraum, unter der Leitung von Marlies Ortner der Zertifikatslehrgang.

Der Lehrgang ist in 2 Blöcke mit 5 Modulen aufgeteilt:
Block 1: Modul 0 und Modul 1: 24.11. – 29.11. 2008
Block 2: Modul 2 – Modul 4: 08.12. – 14.12. 2008

Anmeldefrist ist der 31.10. 2008
Für Fragen und nähere Informationen:
Mag. Elisabeth Tomasi, Ökozentrum und Gesundheitsbereich Bildungshaus Kloster Neustift,
Stiftstrasse 1, I – 39040 Vahrn, Tel. 0472 83 55 88, http://www.kloster-neustift.it

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Newsletter 0809

Liebe Permakultur-Freunde, bei unserem letzten Treffen am 24. August 2008, beim Biohoffest am Roadlhof, gab es neben kulinarischen Schmankerln aus der Region ein interessantes Rahmenprogramm. Günter Kantilli, Geomant und integrativer Heimatforscher (www.geomantie.at) führte uns zu einer nahe gelegenen Kultstätte aus vergangenen Zeiten und erläuterte Zusammenhänge natürlicher Kreisläufe und Energieströme. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Demut und Dankbarkeit vor der Natur. Carlos Schwester Gerlinde, führte uns auch noch durch ihren vor Fruchtbarkeit überquellenden Gemüsegarten. Kein herkömmlicher Gemüsegarten, ein Garten nach Permakultur-Manier, eine dreireihige, kreisrunde Hügelbeetanlage in Mischkultur mit vielen sich selbst aussäenden Pflanzen. In mitten dieser Anlage findet man eine aus Kupferrohren errichtete Pyramide. Diese Pyramide soll nicht nur das in einem innerhalb stehenden Wassertanks befindliche Wasser frisch halten, sondern auch positive Energie an die umliegende Hügelbeetkultur abgeben. Natürlich gab es auch für Kinder ein umfangreiches Betätigungsfeld, Ponyreiten, Fußballspielen, Tretgokartrennstrecke und vieles mehr. Ein Besuch am Roadlhof bei der Familie Keck lohnt immer, neben der Gastwirtschaft gibt es zahlreiche Rundwanderwege, einen Singvogellehrpfad, Aussichtsturm, Naturteiche und Biotope, alte Steinmauern, Bio-Rotwild, und eine Fläche mit Miscanthus, dem so genannten Elefantengras. Nähere Infos zum Roadlhof unter http://www.roadlhof.at

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Nächstes Permakultur-Treffen: Film und Buchtag
2. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Planung
3. Buchtip: Zukunft ohne Öl
4. Masanobu Fukuoka verstorben
5. Kalle – ein Mann für alle Permakultur – Fälle
6. Weitere Termine

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Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Nächstes Treffen des Vereins Perma-Norikum in Wels / OÖ

Das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am 11. Oktober 08 von 9 bis 19 Uhr am Permakultur-Projekt Weberhäusl der Familie Gruber statt. Es besteht die Möglichkeit in gemütlicher Runde in Büchern zu schmökern, Permakultur-Filme zu sehen, den Waldgarten im Herbstkleid kennen zu lernen, Pflanzen und Samen tauschen und nette Leute zu treffen. Führung durch den Waldgarten um 15 Uhr. Anfahrtsbeschreibung unter http://www.perma-norikum.net unter Kontakt.

2. 72h Permakultur-Zertifikatskurs Sommer 2009 in Wels in Planung

Für den Sommer 09 plant der Verein Perma-Norikum den zweiten 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison. Neben umfangreicher Theorie wird es auch wieder Praxis und Exkursionen geben. Neu im Kurs wird sein, dass jeder an seinem geplantem Projekt vom ersten Tag an arbeiten wird. Teilnehmen kann am Kurs jeder, der an einem ökologischen Lebensstil interessiert ist. Geplanter Termin: 11. bis 25. Juli 2009
Vorbereitende Einführungsseminare in die Permakultur unter 6. Weitere Termine
Nähere Infos zum geplanten Kurs unter Bernhard.gruber@co1.at oder Tel. 0043 (0) 650 76 314 28

3. Buchtip: Zukunft ohne Öl
Die mobile Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung: Fossile Treibstoffe gehen zur Neige, Biotreibstoffe scheinen auch nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Nichtsdestotrotz steigt der Energiebedarf weltweit von Jahr zu Jahr. Im Buch „Zukunft ohne Öl“ werden Alternativen aufgezeigt, wie Mobilität und Energieversorgung auch in Zukunft möglich sein können.

Das gesamte Spannungsfeld zwischen immer aufwendiger zu fördernden Erdölvorkommen, stark steigenden CO2-Emissionen und dem forcierten Anbau von Pflanzen zur Produktion CO2-neutraler Biotreibstoffe anstelle von Nahrungsmitteln wird in diesem Buch durchleuchtet. Die Autoren Dr. August Raggam, habilitierter Verfahrenstechniker und der freie Journalist Mag. Klaus Faißner untersuchen sämtliche Aspekte der Biotreibstoffe, angefangen von der Energieeffizienz über den „Verbrauch“ landwirtschaftlicher Flächen bis hin zur CO2-Bilanz. Sie beschränken sich freilich nicht auf eine reine Bestandsaufnahme, sondern zeigen alternative Lösungen auf, die nicht auf Kosten der Lebensmittelproduktion gehen. Auch Wasserstoff bzw. Brennstoffzellen als Antrieb werden in diesem Buch besprochen. Top-aktuell und im wahrsten Sinne des Wortes überlebensnotwendig.
Erschienen im Stocker Verlag (www.stocker-verlag.com) ISBN: 978-3-7020-1201-4

4. Masanobu Fukuoka, Urgestein der Internationalen Permakultur- und Biolandbau-Scene verstorben

Nachdem im Frühjahr 08 der gebürtige Österreicher Joe Polaischer von uns gegangen ist, ist am 16. August 08, der Japaner Masanobu Fukuoka nach einem erfüllten Leben, mit 95 Jahren verstorben. Viele kennen Fukuoka aus seinen Büchern wie „Der große Weg hat kein Tor“, „Rückkehr zur Natur“, „In Harmonie mit der Natur“ und „Die Suche nach dem verlorenen Paradies“. Seinen Berufsweg begann er der Natur abgewandt, als Mikrobiologe im Bereich der industriellen Schädlingsbekämpfung und erkannte sehr schnell die Irrwege und verschrieb sich fort an dem Biologischen Landbau. Er übernahm die elterliche Landwirtschaft und entwickelte ein für seine Region optimales Zusammenspiel zwischen Reis, Wintergerste und Leguminosen wie Weißklee. Er prägte den Begriff der „Nichts Tun Landwirtschaft“, nicht zu verwechseln mit „Der Garten für intelligente Faule“, er erkannte vielmehr natürliche Abläufe in der Natur, die künstliche Düngung und Schädlingsbekämpfung überflüssig machten. Weiters verzichtete er komplett auf mechanische Bodenbearbeitung und entwickelte Punktsaatsysteme und einfache Aussaat mit pelletiertem Saatgut. So konnte er seine Arbeit auf Säen und Ernten reduzieren. Voraussehend erkannte er auch, dass wir uns mit unserem weltweit wachsenden Fleischkonsum in die falsche Richtung entwickeln. Sein Kredo war eine fleischarme, saisonale und regionale Ernährung.

5. Kalle – ein Mann für alle Permakultur – Fälle

Kalle, akademischer Maler und Permakultur-Planer ist gerade für einige Wochen in Österreich und schaut sich um wo er sich bei verschiedenen kleinen oder größeren Projekten etwas verdienen kann. Kalle ist ein geschickter Zimmermann und ist im Umgang mit Axt und Säge geübt. Wenn jemand eine Baustelle oder ein Projekt hat und Hilfe braucht, einfach bei Kalle melden kallalle@gmail.com

6. Weitere Termine

21. bis 25.9.08 Gemeinschaftsfindungs-Treffen im Seminarhof Schleglberg in A-4681 Rottenbach
Stefan Wolf lebt zurzeit mit seiner Partnerin Aileen und dem kleinen Caspar in der Gemeinschaft Augendobl in Dorf an der Pram. Sarah wird im Oktober mit einigen Menschen nach Ecuador gehen. In Ecuador besitzt Sarahs Mutter ein 10 ha großes Grundstück. Auf diesem Grundstück soll es die Möglichkeit geben, eine Gemeinschaft aufzubauen und zu bilden, die naturintegriert lebt. Vorbereitend soll es eine Gemeinschafts- und Klarheitsfindungstreffen geben. Das Ablaufen des Treffens wird von den Menschen bestimmt, die beim Treffen sind. Das heißt, dass jeder Einzelne sich dazu gerufen fühlen kann, das Treffen mitzubestimmen und mitzugestalten. Jeder darf und kann sich auf seine Art und Weise einbringen. Es können Vorträge zu wichtigen Themen gehalten werden. Es wird Gesprächs-Kreise und Meditationen, Tänze, Musik, usw. geben … jeder macht nur das was er mag und wo er sich hingezogen fühlt. Das Anliegen des Treffens ist, herauszufinden welche Menschen sich gerufen fühlen eine Gemeinschaft zu bilden. Die Gemeinschaft ist an keinen konkreten Ort gebunden, jedoch ist Ecuador eine mögliche Option. Durch das Zusammenkommen von Gleichgesinnten Menschen können sich großartige Möglichkeiten und Aussichten auftun. Nähere Infos und Kosten: Stefan Wolf, Tel. 0680/1201759, stefanwolf@gmx.at

26.9.08 Kräuterwanderung in den Traunauen / A-4600 Schleißheim bei Wels
Gemeinsame Wanderung in kleiner Runde in den Traun-Auen nahe Schleißheim bei Wels. Sie erhalten einen Einblick in die umfangreiche Welt der Wildpflanzen und Kräuter und Möglichkeiten diese in der Küche zu verwenden. Beginn 15 Uhr, Dauer ca. 2 Stunden + wenn Zeit, Besichtigung Naturgarten, Treffpunkt am Parkplatz der Sportanlage Schleißheim
Kosten: € 5,-, Kontakt: Thomas Neumayr Tel. 0676 9175344 oder quellwasser@gmx.at

27. September 08 Heckenfest am Biohof Gams in A-4491 Niederneukirchen
Zwischen 13:00 und 18:00 Uhr findet in Niederneukirchen bei Familie Edlmayr das Heckenfest statt.
Hecken sind Lebensräume von zauberhafter Vielfalt. Hecken gestalten Landschaften und bergen selber ganze Landschaften in sich. Sogar der Mensch kann auf vielfältige Weise die Hecke nutzen.
Hetscherl, Dirndln und Schlehdorn – Entdecken Sie mit uns die Geheimnisse der wunderbaren Fruchthecken beim Spazieren durch die vielfältige Heckenlandschaft auf dem Gamsnhof.
Nähere Infos unter http://www.bio-austria.at oder Waltraud Gadermaier, BIO AUSTRIA Oberösterreich Naturschutzberatung, Tel. 0676/842214-365, waltraud.gadermaier@bio-austria.at

27. September Pflanzentauschbörse in A-4681 Rottenbach von 9 – 15 Uhr
Mitmachen darf jeder, 1 Biertisch + Bänke werden zur Verfügung gestellt. Aussteller werden gebeten eine Mehlspeise für das Buffet mitzubringen, der Erlös kommt einer soziale Einrichtungen zu gute. Pflanzen und Naturprodukte können ab 7.30 in der Volksschule aufgebaut werden. Infos und Anmeldung unter claudiaortner@aon.at oder Tel. 0043 (0)7732/4130

27. – 28. Sep. 08 Einführung in die Permakultur, Emmen / CH, mit Beat Rölli, in der Ökosieldung Unter-Grundhof, Info / Anmeldung: Tel. 041 210 92 91 Beat.roelli@gmx.ch

5. Oktober 08, Einführung in die Perma-Kultur, A-4600 Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl, 9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

24.- 26.10.08 Österreichischen Sozialforum im Schloss St. Peter/ Au – Niederösterreich
Ermutigt von Millionen Menschen, die in den letzten Jahren rund um den Globus für eine gerechtere und friedlichere Welt demonstrierten (z.B. in Seattle, Genua oder Rostock/ Heiligendamm) , freuen wir uns anzukündigen, dass das 4. Österreichische Sozialforum vom 24. bis 26. Oktober im Schloss St. Peter/Au bei Seitenstetten in Niederösterreich stattfinden wird. Info unter http://www.asf2008.at, asf4@gmx.at, Tel.: 07477 44731

8. November 08, Einführung in die Perma-Kultur, A-4600 Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl, 9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

6. Dezember 08, Einführung in die Perma-Kultur, A-4600 Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl, 9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Newsletter 0808

Liebe Permakultur-Freunde, bei unserer Permakultur-Aktivwoche vom 12. bis 19. Juli in Wels, gab es einiges zu tun, zu sehen und zu hören. Zum Einstieg gab es ein Einführungs-Seminar in die Permakultur. Ein einfacher Backofen und eine afrikanische Feuerstelle wurden aus einem Lehm-Stroh-Sandgemisch und eine Arbol, eine Baumtoilette wurde gebaut. Es wurde urzeitlich getöpfert, die Keramiken wurden im Erdloch gebrannt. Aus verschiedensten Mischungen wie zum Beispiel Baumwolle und Pferdemist wurde Papier geschöpft. Neben Vorträgen über Earthships, Effektive Mikroorganismen und Jurtenbau war ein Höhepunkt der Vortrag von Kaspanaze Simma zum Thema: Erfolgreich bäuerlich wirtschaften – leben in Fülle. Eine Exkursion führte uns zur Biobaumschule der Familie Arthofer in Hartkirchen und zum Permakultur-Projekt Theklasien nach Haibach. Zum Abschluss wurde am Strohballenhaus weiter gearbeitet. Fotos von der Aktivwoche gibt es auf unserer Homepage http://www.perma-norikum.net zu sehen. Einen Mitschnitt vom Vortrag von Kaspanaze Simma unter http://de.youtube.com/user/Boerni71

Themen in diesem Rundschreiben:

1. Nächstes Permakultur-Treffen am Roadlhof in Wintersdorf bei Reichenau
2. Video-Tip aus der Edition Lebenskultur: Köhlern in Rechberg
3. Earthship – Umweltgerechtes und soziales Bauen
3. Einladung zum 4. Österreichischen Sozialforum
4. Weitere Termine

Dieser Newsletter kann gerne an alle Interessierten weitergeleitet werden, wer unseren Perma-Norikum – Newsletter nicht mehr erhalten möchte, sendet bitte eine kurze Info zurück.

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
http://www.perma-norikum.net

1. Nächstes Permakultur-Treffen am Roadlhof in Wintersdorf bei Reichenau

Das nächste Treffen unseres Vereins Perma-Norikum findet am 24. August 2008, ab 15 Uhr im Rahmen des Bio-Hoffest am Roadlhof der Familie Keck, Wintersdorf 17, A-4204 Reichenau statt.
Am Biohoffest von Carlos Keck, Biobauer, Gastwirt und Mitglied im Verein Perma-Norikum gibt es neben biologischem Essen aus der Region, noch viel zu sehen: Viel Landschaft vom Aussichtsturm, ein gut beschilderter Singvogellehrpfad, ein Keltischer Baumkreis, eine Medizinkreisförmige Hügelbeetanlage, welche vor lauter Fruchtbarkeit gerade so überquillt und die beiden von Carlos neu angelegten Teiche. Infos zur Anreise unter http://www.roadlhof.at

2. Video-Tip aus der Edition Lebenskultur: Köhlern

Köhlern – oder die Kunst, Holz in Kohle zu verwandeln: Seit nunmehr 5 Jahren versuchen Gemeindearbeiter der Naturparkgemeinde Rechberg, diese Kunst unter fachkundiger Anleitung von Zeitzeugen zu erlernen. Das Filmteam COMPANY OF HEAVEN begleitete diese Aktivitäten filmisch, ganz im Sinne der UNESCO Konvention, zum Schutz des immateriellen Kulturerbes. Den Filmemachern Sonja Tobin und Gerhard Wiener ist es ein Anliegen, altes Wissen nicht verloren gehen zu lassen. Der nun vorliegende Film, ist Ergebnis gemeinsam durchwachter Nächte am Meiler, philosophischer Gespräche und musikalisch umrahmter Feste am Lagerfeuer. Dieses Zeitdokument kann direkt bei den Filmemachern bezogen werden, Kontakt: gerhard.wiener@liwest.at, http://www.companyofheaven.co.at

3. Earthship:Umweltgerechtes und soziales Bauen
Können Sie sich vorstellen, völlig autark zu wohnen und zu leben? Von jeglichen Versorgungssytemen unabhängig zu sein? Michael Reynolds, ein amerikanischer Architekt, hat dies bereits in den beginnenden 70er Jahren möglich gemacht. Er hatte es satt, ständig »Schachteln für Menschen «,die weder das Schutzbedürfnis noch grundlegende Versorgung der Bewohner garantierten, mit hohem Aufwand sowohl für die Bauherrn als auch die Umwelt zu bauen. Nach einigen Experimenten erfand er eine Bauweise, die ebenso einfach wie kostengünstig ist. Seine Prämisse war, natürliche Energiequellen und Speichermöglichkeiten unter Verwendung indigener, hoch verfügbarer Materialien, auszunutzen. Wieder verwenden statt aufwändig recyclieren ist hier der Grundgedanke. Unter Ausnutzung der thermalen Masse, erneuerbarer Energieträger (Sonne, Wind, Biomethan, etc.) und Wassergewinnung aus Regen- und Grauwasser entstanden so bereits in allen Teilen der Welt über 1000 teils futuristisch anmutende, teils konventionell aussehende Earthships. Erste Bauten in Europa gibt es bereits in England, Schottland, Schweden und Spanien, ein weiteres Earthship wurde dieses Frühjahr in der Normandie errichtet. In Großbritannien, dem europäischen Earthship-Pionier-Land, werden laufend neue private Bauprojekte in dieser Bauweise errichtet, da dort das Bauverfahren durch Pilotprojekte deutlich erleichtert wurde. Die einzelnen inkludierten Versorgungssysteme können angewandt werden, aber auch öffentliche Versorgungssysteme sind verwendbar. Gesetzeskonformität zu den Regelwerken des jeweiligen Standortes ist damit leicht zu erreichen.

WIE FUNKTIONIERT NUN EIN EARTHSHIP? Hochverdichtete Erdwände speichern tagsüber Sonnenwärme und geben diese während der Nacht wieder ab. Das unterste Geschoß setzt unter der Frostgrenze auf, das tragende Mauerwerk wird von außen mit verdichteter Erde zugeschüttet und nach Süden erhält das Gebäude eine große Fensterfront, um Sonnenlicht und Wärme einzulassen. Technologisch hoch entwickelte Versorgungssysteme wie Solarenergie-, Windenergie-, Regenwasser-, Grundwasser- und Biogasgewinnung, sowie Abwasserverwertung und Nahrungsmittelversorgung sind die teuersten Komponenten des Earthships. Trotzdem kann der Bauherr – je nach Eigenleistung – schon mit € 250,–pro m ² das Auslangen finden. Laufende Betriebskosten lassen sich bei maximaler Selbstversorgung mit ca.$1,–pro m ² pro Jahr ((Erfahrungswert aus den USA) beziffern, das ohne eingeschränkten Wohnkomfort! In Colorado herrscht auf 2500 m Seehöhe ein ähnliches Klima wie bei uns – Schnee von November bis Mai, –18 °C während der Nacht, Extremwerte bis –33 °C werden ein- bis zweimal pro Winter erreicht. Die Innentemperatur in solchen Nächten sinkt nicht unter 15,5 °C, während der Brennholzbedarf pro Winter einen (!) Kubikmeter nicht übersteigt und hinter der südlichen Fensterfront Tomaten, Ananas und Bananen ganzjährig gezüchtet werden. Ein Bericht von Michaela Kohlbacher-Schneider, Kontakt zur Interessensgemeinschaft in Österreich http://www.earthship.at oder international http://www.earthship.org

4. Einladung zum 4. Österreichischen Sozialforum
vom 24.- 26. Oktober 2008 im Schloss St. Peter/ Au – Niederösterreich

Ermutigt von Millionen Menschen, die in den letzten Jahren rund um den Globus für eine gerechtere und friedlichere Welt demonstrierten (z.B. in Seattle, Genua oder Rostock/ Heiligendamm) , freuen wir uns anzukündigen, dass das 4. Österreichische Sozialforum vom 24. bis 16. Oktober im Schloss St. Peter/Au bei Seitenstetten in Niederösterreich stattfinden wird.

Ebenso wie die Weltsozialforen in Porto Alegre, Mumbai und Nairobi und die Europäischen Sozialforen in Florenz, Paris, London und Athen gehört auch das Österreichische Sozialforum (ASF – Austrian Social Forum) allen die an ihm teilnehmen. Alle die nach Alternativen für eine menschen- und umweltgerechtere Zukunft suchen, alle die sich für eine Überwindung von Krieg, Neoliberalismus, Sozialabbau, Hunger, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen wollen, sind eingeladen, das nächste Sozialforum mitzugestalten, sofern sie sich mit den in der Charta von Porto Alegre verankerten Prinzipien des Prozesses einverstanden erklären. Besonders wichtig sind uns die Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte, die internationale Solidarität sowie die kompromisslose Ablehnung von Krieg und Besatzung zur Durchsetzung politischer Ansprüche. EINE ANDERE WELT IST MÖGLICH
http://www.asf2008.at, asf4@gmx.at, Tel.: 07477 44731

6. Weitere Termine
31. August 08 Urbane Permakultur Emmen / CH, mit Beat Rölli, in der Ökosieldung Unter-Grundhof
Info / Anmeldung: Tel. 041 210 92 91 Beat.roelli@gmx.ch
6. September 08, Einführung in die Perma-Kultur, Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl
9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

27. September Pflanzentauschbörse in A-4681 Rottenbach von 9 – 15 Uhr. Mitmachen darf jeder, 1 Biertisch + Bänke werden zur Verfügung gestellt. Aussteller werden gebeten eine Mehlspeise für das Buffet mitzubringen, der Erlös kommt einer soziale Einrichtungen zu gute. Pflanzen und Naturprodukte können ab 7.30 in der Volksschule aufgebaut werden. Infos und Anmeldung unter claudiaortner@aon.at oder Tel. 0043 (0)7732/4130

27. – 28. Sep. 08 Einführung in die Permakultur, Emmen / CH, mit Beat Rölli, in der Ökosieldung Unter-Grundhof
Info / Anmeldung: Tel. 041 210 92 91 Beat.roelli@gmx.ch

4. Oktober 08, Einführung in die Perma-Kultur, Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl
9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

8. November 08, Einführung in die Perma-Kultur, Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl
9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

6. Dezember 08, Einführung in die Perma-Kultur, Wels / OÖ, mit Bernhard Gruber am Permakultur-Projekt Weberhäusl
9 bis 17.30 Uhr, Info / Anmeldung: Tel. 0043 (0) 650 76 314 28, bernhard.gruber@co1.at, http://www.permakultur.biz

Impressum/Offenlegung gem. §§ 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

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