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Europäische Union überdenkt Agrarpolitik

(Bildquelle: EC Audiovisual Service) Nur ein geringer Teil – etwa 5 % – der landwirtschaftlichen Nutzfläche der EU wird ökologisch bewirtschaftet, doch der Sektor sieht sich mit einer immer größeren Verbrauchernachfrage konfrontiert.

Europäische Union überdenkt Agrarpolitik aktuell gibt es dazu eine Befragung

Bürger/innen, Organisationen, Einrichtungen und öffentlichen Behörden der Europäischen Union sind aufgefordert, sich an einer Befragung zur Überarbeitung der Politik betreffend des ökologischen Landbaus im Zeitraum 15. Jänner bis 10. April 2013 zu beteiligen.

Es ist festgestellt, das biologischer Landbau und Lebensmittelproduktion ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Europäischen Union sind und diese eine marktorientierte Alternative darstellen, die der steigenden Nachfrage nach hochwertigen, umweltfreundlichen Erzeugnissen entgegenkommen soll. Im Rahmen einer gemeinsamen Agrarpolitik Europas wird die landwirtschaftliche Produktion finanziell, durch Strategien und Gesetze unterstützt. Dadurch sollen das Verbrauchervertrauen gestärkt und die Bedingungen für einen fairen Wettbewerb zwischen den ökologischen Landwirten in den 27 EU-Ländern gewährleistet werden, so die Europäische Union.

Nur ein geringer Teil – etwa 5 % – der landwirtschaftlichen Nutzfläche der EU wird ökologisch bewirtschaftet, doch der Sektor sieht sich mit einer immer größeren Verbrauchernachfrage konfrontiert. Werden die Verbraucher trotz der aktuellen Wirtschaftskrise einem nachhaltigen Lebensstil nachstreben und mehr ökologische Erzeugnisse kaufen? Mit dieser Befragung möchte die Europäische Kommission in Erfahrung bringen, wie der ökologische Landbau am besten weiterentwickelt werden kann.

Weitere Informationen und Teilnahme zur Befragung

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Der Meierhof in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse

Der Meierhof  in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse
Ein Bericht von Helma Hamader & Josef Ehrenberger

Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.
Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.

Wir bewirtschaften in St. Bernhard bei Horn den MEIERHOF nach biologisch-dynamischen Kriterien. Unser hauptsächliches Arbeitsfeld ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten. Daneben haben wir als „Hobby“ einen Garten angelegt. Da jedoch unser Zeitrahmen aufgrund der umfangreichen Tätigkeiten beschränkt ist, sind wir auf der Suche nach einer/m KooperationspartnerIn.Vielleicht gibt es jemanden, der gerne als Demeter-Gärtner aktiv werden will, aber nicht über den notwendigen Platz verfügt. Wir würden gerne unseren Garten und anteilige Ackerflächen dafür zur Verfügung stellen, inklusive der vorhanden Geräte, Maschinen, Materialien sowie unsere Arbeitszeit, soweit möglich.

Die angelegte Gartenfläche umfasst derzeit 1.900 m². Zusätzlich sind noch Ackerflächen für Feldgemüse möglich sowie die Nutzung der bestehenden Wildobst- und Wildkräuterbestände. Das Saatgut aus der eigenen Vermehrung steht selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung. Im Garten besteht ein Folientunnel mit 36 m².

Was haben wir bisher angebaut und geerntet:
Kräuter, Paradeiser, Paprika, Chili, Karfiol, Brokkoli, Kraut, Salate, Kohlrabi, Sprossenkohl, Grünkohl, Wirsing, Lauch, Knoblauch, Rote Rüben, Sellerie, Mangold, Karotten, Radieschen, Rettich, Erbsen, Bohnen, Pastinaken, Petersilie, Gurken, Melonen, Andenbeeren, Okra, Kürbis, Zucchini, Zuckermais, Melanzani, …..

Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten
Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten

Wildobsthecke:
Knorpelkirsche, Steinweichsel, Roter und Schwarzer Holunder, Elsbeeren, Maroni, Vogelbeeren, Kriecherl in allen Farben, Schlehdorn, Hagebutten, Haselnüsse, Wildpflaumen, Zwetschken, Eierpflaumen, Apfelsämlinge,
Weingartenpfirsiche, Dirndln, …..

Als Anteil am Garten möchten wir unseren Eigenbedarf an Gemüse decken. Eine Wohnmöglichkeit steht eventuell zur Verfügung.
Bei Interesse, bitten wir um Rückmeldung an Helma Tel.: +43 (0)676 6771111 oder Sepp +43 (0)676 6771110

Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Garten mit Liebe und Engagement bewirtschaftet würde.

Herzliche Grüße aus dem Waldviertel
Helma Hamader & Josef Ehrenberger
MEIERHOF
www.meierhof.at
A-3580 St. Bernhard 48

Earth-Bag-Building – Haus bauen wie die Barbapapas

Earth-Bag-Building – Haus bauen wie die Barbapapas

(Quelle: http://www.tomodachi.de)

Gerne erinnern wir uns an die wunderbaren Geschichten der Barbapapas in unserer Kindheit zurück. Diese wunderbaren Wesen, welche aus einem Samenkorn in der Erde schlüpfen, sich in verschiedenste Gestalten wandeln können und wunderbare einfach runde Bauwerke schaffen. Eine ebenso phantastische Technik macht es möglich, uns dem runden wieder zuzuwenden, Häuser bauen mit Sandsäcken.

(Quelle: http://www.earthbagbuilding.com)

Vielleicht sind uns Sandsäcke aus Hochwassergebieten gut bekannt, wir sind jedoch froh wenn wir diese nicht brauchen um Katastrophen abzuwehren. Mit Sandsäcken verbinden wir hauptsächlich Bilder von Flutkatastrophen, Kriegsschauplätzen, oder auch Getreidesäcke bei Hilfslieferungen in Hungerregionen. Der Sandsack steht aber nicht nur als Symbol für Krieg und Elend, durch Earth-Bag-Building erhält er eine neu Dimension. Sandsack als Baustoff der Zukunft für kostengünstige und sichere Behausungen.

(Quelle: http://www.earthbagbuilding.com)

Das Bauen mit Sandsäcken füllt eine einzigartige Nische, solche Gewebesäcke sind nahezu rund um den Erdball erhältlich. In Tropen und Wüstengebieten wird Getreide in solchen Säcken abgepackt. Wie das Bauen mit Strohballen, ist auch Earth-Bag-Building eine angepasste Technologie für den Menschen. Mit einfachen Mitteln, geringem finanziellem Aufwand und unter einfacher Anleitung kann sich so jede Familie ein schönes Haus mit Hilfe der Dorfgemeinschaft selbst bauen. Unter Beachtung der Statik sind verschiedensten Formen keine Grenzen gesetzt, natürlich bieten sich speziell hier runde Formen an.

(Quelle: http://www.earthbagbuilding.com)

Grundsätzlich kann jeder Sack verwendet werden, bewährt haben sich Gewebesäcke aus Polypropylen. Die Gewebesäcke können einfach von Hand befüllt werden. Humus ist natürlich zu wertvoll um damit die Säcke zu befüllen, für einen guten thermalen Speicher wird lokales Erdreich vom Unterboden verwendet. Sollen die Wände isolieren, befüllt man die Säcke mit gemalenem Vulkangestein, Perlit oder auch Getreidespelze, je nach dem was in Großen Mengen vorhanden ist. Befüllte Säcke werden an ihrem Bestimmungsort in Form gebracht und verdichtet. Ausgefallene Formen können um Schalungen gebaut werden. Zur Armierung können von Oben nach unten Stangen eingeschlagen werden.

(Quelle: http://www.earthbagbuilding.com)

Damit die Polypropylen Säcke vor äußerem Einfluss geschützt sind, werden die Wände innen und außen verputzt, hierzu können Putzträger wie Maschenzaun oder verschiedene Gewebe verwendet werden. Je nach vorhandenen Ressourcen können Putze aus Lehm oder Mischungen aus Papiermache und Zement aufgetragen werden. Kalken der Aussenwände kann ein wichtiger Beitrag zur Langlebigkeit eines solchen Sand-Sack-Hauses sein. Wie auch bei allen bekannten Bautechniken gilt, das Gebäude braucht gute Stiefel und einen Hut, entsprechend der Klimazone.

Das Mulchbuch

buch_mulchDettmer Grünefeld
Das Mulchbuch
Praxis der Bodenbedeckung im Garten

ISBN 978-3-89566-218-8

Die Kulturtechnik des Mulchens ist der Natur abgeschaut. Unter Bäumen und Gehölzen, auf dem Gemüse- oder Kräuterbeet, überall kann der Boden mit den passenden Materialien abgedeckt und dadurch geschützt oder auch gedüngt werden.

Schon viele haben sich begeistert ans Mulchen mit Stroh oder Laub gemacht und das eine oder andere Mal Schiffbruch erlitten: Schnecken und Wühlmäuse, oder aber geringer Pflanzenwuchs können das Leben schwer machen. Dettmer Grünefeld gibt Informationen über Materialien und Anwendungen, das Arbeiten im Jahreszeitenrhythmus und viele Tipps, damit die Idee des Mulchgartens erfolgreich in die Tat umgesetzt werden kann. Ausführlich wird auch auf das Thema »Gründüngung« eingegangen, aber auch auf Sonderformen wie Sonnenmulch mit Lavasteinen.