Schlagwort-Archive: Permaculture

Perma-Norikum kommt zu dir!

Das Permkultur-Designkurs-Team: Roswitha Heger, Martin Gutenbrunner, Tobias Schediwetz, Bernhard Gruber und Rainer Heger

Der Vereinsvorstand hat einstimmig beschlossen: Perma-Norikum kommt 2020 ins Mühlviertel, um einen 72h Permakultur-Designkurs abzuhalten!

Im Jahr 2006 hat eine Hand voll Permakultur-Aktivisten aus Oberösterreich den Verein Perma-Norikum gegründet. Die Mitglieder hat immer die Naturverbundenheit und der Bezug zur Praxis, der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln vom eigenen Grund und Boden gekennzeichnet.

Permakultur-Wintergespräche am Kalmberg nahe Bad Kreuzen
Einige Permakultur-Wintergespräche am Kalmberg nahe Bad Kreuzen fanden statt

In letzter Zeit hat sich im Vereinsgeschehen viel um unseren Vereinssitz in Wels gedreht, doch werden wir auf Wunsch unserer Mitglieder, jetzt zu euch raus in die Regionen kommen! Angeregt vergangenen Herbst, durch die Gründunsmitglieder von Perma-Norikum, Roswitha Heger, Martin Gutenbrunner aus Bad Kreuzen und den Diplom-Permakultur-Designer Tobias Schediwetz aus  Telfs in Tirol, soll am Permakultur-Bauernhof in Bad Kreuzen, im Spätsommer 2020 ein 72h Permakultur-Designzertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison gelehrt werden.

In der Vergangenheit wurde schon öfter am Hof von Roswitha und Martin gemeinsam gewerkt

In den letzten Jahren hat es zahlreiche Veranstaltungen, teilweise auch mit internationalen Gästen wie Trish Allen Polaischer aus Neuseeland, Dr. Peter Feleshi aus Tansania oder unserem Permakultur-Urgestein aus dem Ländle, Kaspanaze Simma, gegeben. In Zusammenarbeit mit der Biobauernvereinigung von La Palma, Anamed Tanzaia, MiakWadang, ProSudan, People4People, Intersol, Books for Trees u.a. wurden Trainings in Tansania, Kenia, Sudan, Sri Lanka, Griechenland, El Salvador und anderen Ländern organisiert.

Gemeinsam will das Team einen abwechslungsreichen 72h Permakultur-Designzertifikatskurs 2020 abhalten

Ein Permakultur-Designkurs auf einem langjährigen Permakultur-Bauernhof, geplant und gestaltet nach den Prinzipien und der Methodik der Perkultur, gewährt einen Einblick in ein selbstbestimmtes Leben im Einklang mit der Natur.

Voraussichtlicher Termin: 24. August bis 5. September 2020

Geplanter Kursort: Permakultur-Bauernhof von Rowitha Heger und Martin Gutenbrunner, Kalmber 7,  4362 Bad Kreuzen

Referenten: Tobias Schediwetz, Diplom-Permakultur-Designer aus Telfs in Tirol; Bernhard Gruber, Permakultur-Aktivist und Buchautor aus Wels; Rainer Heger, Permakultur-Praktiker aus Perg


Zum 72h Permakultur- Designzertifikatskurs voranmelden

EUPC- Europäische Permakultur Convergence 2018


eupc 20188. bis 13. August 2018, Irland
Knockree Youth Hostel, Lackandarragh, Enniskerry, Co.Wicklow

Dieses Jahr sind die wundervollen Berge von Wicklow in Irland, eine Stunde von Dublin entfernt, Gastgeber der European Permaculture Convergence – von wo aus wir herzliche Willkommensgrüße an alle Permakulturisten nach Europa ausschicken.

Der 5-tägige Event findet vom 8. – 13. August 2018 beim Knockree Hostel, Bezirk Wicklow, statt und das Thema der gemeinsamen Woche lautet „Neue Partner für die Permakultur: Reaching Beyond Our Edges“. Neben einer dynamischen Mischung aus Vorträgen, Workshops und Open Spaces zu den unterschiedlichen Themenbereichen wird daher der Schwerpunkt auf Gemeinschaftsbildung und dem Permakultur-Netzwerk liegen.

Zusätzlich zum Hauptevent in Wicklow soll es den Sommer über nicht nur in Irland – sondern europaweit – Rahmenveranstaltungen geben, einschließlich Permakultur- Kursen, Gesprächen, Tage der offenen Tür und Permablitze.

Das 5-TagesTicket kostet € 100,-, ein Tagespass € 25,-. Vor Ort gibt es verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten wie z.B. Camping, Vans und Hostel.

Auf unserer Webseite findet ihr detaillierte Informationen zu Programm, Tickets und Rahmenveranstaltungen :

Kontakt bei Fragen
Organisator: European Permaculture Network

Wir freuen uns darauf, euch bei uns in Irland begrüßen zu dürfen!

Job opportunity at Ragmans Farm: Farm Manager

Exciting new job opportunity at Ragmans Farm:

Farm Manager
Salary: £25-28,000 pa
Hours: 37 hours per week with some weekend and evening work.
Location: Ragmans Lane Farm, Forest of Dean, Gloucestershire

Do you have land management experience and want to work on an exciting and enterprising farm, committed to learning and developing sustainable solutions?

This new Farm Manager post will lead on the management and ‘hands on’ care of the land and land based enterprises, and contribute to the learning programme at the farm. This is an opportunity to shape the next phase of development on the farm.

Ragmans farm

Ragmans Lane Farm is a 60 acre farm based in the Forest of Dean, Gloucestershire. Over the past 25 years we have developed a first-rate reputation and expertise on permaculture and sustainability. Our current enterprises include apple orchards and mushroom logs; hosting micro-enterprises; being a living classroom, for others and hosting individuals and groups to stay on the farm. We’re busy and we want to be even busier, so that we can share our learning with as many people as possible. For more information go to: www.ragmans.co.uk

We are looking for a person with land management skills and experience. You will have a track record of project management, innovation and problem solving skills. You will be able to demonstrate a passion for our work and a willingness to be flexible. You will be a great motivator and able to build strong relationships with colleagues, visitors, students and partners. You will enjoy managing staff and volunteers and sharing your knowledge and skills. You will be able to see the big picture, able to plan, manage operations and also be happy to get your hands dirty. A creative, resourceful, entrepreneurial team player and all rounder will flourish in this role. A full driving licence is also required.

Deadline for applications: 10am Monday 1st February 2016
Please download the Candidate Information Pack here

Dr Immo Fiebrig
Research Fellow, Permaculture Systems
CAWR Centre for Agroecology, Water and Resilience
Coventry University
Ryton Organic Gardens
Wolston Lane, Coventry
Warwickshire CV8 3LG
UK

Tel (+ 44) 02477 651 628
Mob (+ 44) 07557 425 407
www.coventry.ac.uk/cawr

Permakultur Training in Karatu

Permakultur Training in Karatu

Vom 16. bis 18. Jänner fand unter der Leitung von Bernhard Gruber, in Zusammenarbeit mit Richard Njugu ein Permakultur-Training in Karatu / Tansania statt. Neben dem theoretischen Input gab es für die Teilnehmer auch einiges Praktische zu lernen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Traditionelles Chagga Haus

Traditionelles Chagga Haus – ein multifunktionales Haus

Aloice Massawe zeigt seine Rekonstruktion eines traditionellen Chagga Hauses, ein sogenanntes „Bananahouse“. Als Chagga bezeichnen sich die Bewohner am höchten Berge Afrikas, dem Mount Kilimanjaro in Tansania. Ihre traditionelle Bewirtschaftungsform des Landes waren Waldgärten. Die Chagga lebten in Mitten ihrer Waldgärten mit ihren Domen aus Farnholz und Bananenblatteindeckung.

Die Konstruktion dieser Dome erlaubte es, im Innenraum Feuer zu entfachen, seine Bewohner konnten in der kälteren Jahreszeit, der Regenzeit im Haus kochen, sich wärmen, gleichzeitig wurden Bananen getrocknet und Saatgut von Schädlingen frei gehalten. Das traditionelle Gebäude war auch Stallung für Rinder, Schafe, Ziegen und Geflügel – so konnte auch mit der Abwähre der Tiere der Wohnraum gut termperiert werden.

Permakultur im Hunza Tal in Pakistan

Permaculture Pakistan – Hunza Valley – Gilgit Baltistan
Permakultur Gärtner/Designer für ein Projekt in Pakistan gesucht
(Ein Bericht von Markus p. Pölz dipl. Permakultur Designer)

An den Steilhängen unterhalb der Gebirgszüge liegen die wunderschön gebauten, zum Teil Jahrhunderte alte Terrassen auf denen die Hunzakuts ihre Lebensmitteln kultivieren
An den Steilhängen unterhalb der Gebirgszüge liegen die wunderschön gebauten, zum Teil Jahrhunderte alte Terrassen auf denen die Hunzakuts ihre Lebensmitteln kultivieren

Im Oktober des Vorjahres wurde ich von der Organisation Bravehearts International, welche in Kooperation mit der pakistanischen NGO KADO – Karakoram Area Development Organization arbeitet, beauftragt, in das Hunza Valley zu reisen, welches im Norden Pakistans, an der Afghanischen bzw. Chinesischen Grenze liegt. Die Ziele des Besuchs waren zum einen, das gesamte Hunza Valley zu bereisen und ein Gefühl für die Landschaft zu bekommen, mit den einheimischen Bauern und der Bevölkerung zu sprechen, ihre Landbewirtschaftungsflächen zu sehen und Erdproben zu entnehmen. Des Weiteren Plätze ausfindig zu machen wo zwei Permakultur Höfe mit Permakultur Schule aufgebaut werden könnten. Ein weiteres Ziel bestand darin zu sehen wie von natürlich vorhanden Ressourcen Energie gewonnen werden kann.

Es werden nun zwei erfahrene Permakultur Gärtner/Designer gesucht, welche Lust haben zusammen mit 3 bis 5 lokalen Bauern, jeweils einen Hof aufzubauen. Der Aufbau bzw. Aufenthalt im Hunza Valley  wird ca. 10 Monate dauern. Beginn der Umsetzung wird voraussichtlich im Frühjahr dieses Jahres sein.

Die Hunzakutzs leben in einem Tal welches sich auf bis 3.000 m erstreckt, Umgeben von bis zu 8.000 Meter hohen Bergen
Die Hunzakutzs leben in einem Tal welches sich auf bis 3.000 m erstreckt, Umgeben von bis zu 8.000 Meter hohen Bergen

Die Menschen von Hunza, die Hunzakutzs leben in einem Tal welches sich auf bis 3.000 M.ü.M. erstreckt, Umgeben von bis zu 8.000 Meter hohen Bergen. Unterteilt wird das Hunza Valley in Upper, Zentral, und Lower Hunza, welches sich auf ca. 1.500 M.ü.M befindet.
Eine unglaublich schöne, kraftvolle und beeindruckende Landschaft. An den Steilhängen unterhalb der Gebirgszüge liegen die wunderschön gebauten, zum Teil Jahrhunderte alte Terrassen auf denen die Hunzakuts ihre Lebensmitteln kultivieren. Bekannt ist die Hunzamarille, kultiviert werden aber auch Mandeln, Walnüsse, Aprikosen, Äpfel, Birnen, Kirschen, dort und da Weinreben. Auf den Feldern werden überwiegend Getreide und Kartoffeln angebaut, aber auch Gemüse.

Lange galten die Hunzakuts als die am ältesten und gesündesten Menschen auf der Erde. Die Ernährung, die Bergluft, das Gletscherwasser sind wohl einige der Gründe. Eine ganzjährige Selbstversorgung ging sich nie aus, so wurde den Menschen eine von der Natur auferlegte Fastenzeit verordnet, in der sich von getrockneten Aprikosen und den Nüssen ernährt wurde. In einem traditionellen Haus aus Steinen und Lehm gebaut durfte ich Geschichten von einer sehr alten Frau hören. Diese war ca. 115 Jahre alt, das genaue Alter weiss keiner.

In den 1960iger Jahren wurde von den Chinesen eine Strasse durch das Tal gebaut um Waren nach Islamabad, Lahore und Karachi im Süden Pakistans zu transportieren. Wie bei jedem Bau einer Strasse kommen viele Einflüsse von Aussen. Nicht nur Gute. Die gleichen Muster wie überall sind zu beobachten. Eine komplette Generation konnte das alte Wissen nicht sichern, da diese geblendet wurde von materiellem Reichtum. Auf den Terrassen wurde nun herausgeholt was ging. Wer sich es leisten konnte kaufte sich chemischen Dünger, doch zum Glück waren das nicht viele !

Eine weitere Herausforderung besteht darin; das Upper Hunza seit einigen Jahren durch einen neu entstanden See von Central Hunza getrennt wurde
Eine weitere Herausforderung besteht darin; das Upper Hunza seit einigen Jahren durch einen neu entstanden See von Central Hunza getrennt wurde

Überweidung, einseitige Bewirtschaftung und zu viel Bewässerung sind die Hauptgründe welche die Lebensgrundlage dieser und der kommenden Generation gefährden. Doch wurde den Hunzakuts die Auswirkungen dieser Art der Bewirtschaftung bald klar, und konnten die Ursachen erkennen. Nun aber fehlt das Wissen und Hilfe wird benötigt. Aufgrund der negativen Propaganda der meist westlichen Länder, das einfallen der Tailiban von Afghanistan, welches wiederum eine korrupte Regierung hervorbringt, verhindert diese Hilfe.

Eine weitere Herausforderung besteht darin; das Upper Hunza seit einigen Jahren durch einen neu entstanden See von Central Hunza getrennt wurde. Durch ein Erdbeben kam es zu einem Bergsturz, dieser bildete einen Damm und staute das Wasser vom Hunza River auf. Der See ist ca. 400 Meter tief und 25 km lang. Eine noch ungenutzte Ressource. Auch hier fehlt das Wissen was mit dem See nun zu machen ist, da diese Menschen dort keine Erfahrung mit Gewässern solcher Art haben.

Die Hunza Leute sind Ismailiten, friedlich, hilfsbereit, sehr gastfreundlich, und sehr schöne Menschen. Im ganzen Hunza Valley herrscht Frieden und es gibt keine Polizeistation da es diese nicht benötigt. Ein ruhiges und sicheres Arbeiten umgeben von einer kraftvollen und wunderschönen Berglandschaft ist gegeben ;-)


Für eine Mitarbeit an diesem Projekt benötige ich ein kurzes Motivationsschreiben und einen permakulturell gehaltenen Lebenslauf = Projekterfahrungen
Erfahrungen im permakulturellen Gemüse bzw. Landbau sind Voraussetzung

www.kadohunza.org
www.permakultur-desing.com