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Projektreise Tansania

Vergangenes Jahr wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert
Im Jahr 2011 wurde ein Workshop über afrikanische Naturheilmittel mit Dr. Feleshi von ANAMED Tansania organisiert

Projektreise Tansania – Besuch und Vernetzung ehemaliger Kursteilnehmer

voraussichtlich 9. bis 23. Februar 2013
Stationen: Moshi – Arusha – Mwansa – Musoma – Narok (Kenia)

Vorangegangene Reisen führten uns zu den Waldgärten der Chaggas am Mt. Kilimanjaro, wo wir immer wieder in kleinen Aktionen mit der Bevölkerung direkt zusammen arbeiten. 2009 errichteten wir im Rahmen einer Projektreise gemeinsam mit Bauern einen einfachen Mandala-Garten und legten einen beinahe 50 Meter langen Retensionsgraben an. Im Jahr 2010 organisierten wir einen zweiwöchigen Permakultur-Designkurs für Kleinbauern. 2011 folgte ein Permakultur-Training für Fortgeschrittene und ein Training für Naturheilkunde in den Tropen mit Dr. Peter Feleshi von der Organisation ANAMED – Tansania.

Lake Basotu
Wie auch im Jahr 2011 besteht auch dieses mal wieder die Möglichkeit, dass wir auf der Strecke ihr Projekt vor Ort besuchen und beraten

Bei der aktuellen Projektreise ist geplant mehrere Kursteilnehmer der letzten Jahre direkt in ihren Dörfern zu besuchen und sie zu unterstützen wo Hilfe gefragt ist. Weiters ist auch geplant Dr. Feleshi zu besuchen, der gerade in Mwansa ein Gesundheitszentrum für Naturheilkunde plant. Reiseteam besteht aus Franz Hörmanseder, Tansania-Experte und Permakultur-Praktiker, Aloyse Massawe, tansanischer Kleinbauer aus Umbwe Onana, Experte für stachellose Honigbiene und Waldgärten, Bernhard Gruber, Permakultur-Berater mit Sohn Fabian.

Wie bei unserer letzten Projektreise nach Tansania, bieten wir auch dieses mal wieder unsere Dienste an, dass wir dein Projekt auf unserer Reiseroute besuchen. Genaue Details gibt es auf Anfrage.

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Hauptversammlung Perma-Norikum in die Piesingmühle

Hauptversammlung Perma-Norikum in die Piesingmühle

Obmann Hans Hermann Gruber im Gespräch mit neuem Vereinsmitglied
Obmann Hans Hermann Gruber im Gespräch mit neuem Vereinsmitglied

Am 28. Oktober 2006 wurde mit Sitz in Wels, der Verein Perma-Norikum gegründet. Wir können auf eine Reihe von erfolgreichen Veranstaltungen zurückblicken. Neben den zwei sehr erfolgreichen 72h Permakultur-Zertifikatskursen in Wels, Beispielsweise im Jahr 2007 mit Joe Polaischer, veranstalteten wir auch am 8. und 9. Mai diesen Jahres das erste Training for Transition in deutscher Sprache in Österreich bzw. im gesamten süddeutschen Sprachraum. Es gab Fachvorträge zu den Themen Autos umrüsten auf Altspeiseöl, Effektive Mikroorganismen, Eathshipbuildings, Jurten, Baumschnitt, Nets – Vermarktungskonzept von biologischem, saisonalem Gemüse zu fairen Preisen.

Während des Flohmarktes und der Hauptversammlung sorgten Freunde und Nachbarn von Franz Hörmanseder für die Bewirtung
Während des Flohmarktes und der Hauptversammlung sorgten Freunde und Nachbarn von Franz Hörmanseder für die Bewirtung

Besonders hervorheben möchten wir natürlich auch Vorträge von österreichischem Permakultur-Urgestein Kaspanaze Simma und Joe Polaischers Witwe Trish Allen-Polaischer über die Rainbowvalleyfarm. Weiters wurden zahlreiche Zusammenkünfte in Oberösterreich organisiert, wobei meistens auch etwas praktisch umgesetzt wurde. So wurden z.B. Mulchbeete, Hochbeete, Gewächshäuser, Terrassierungen und einige andere Dinge gebaut. Besonders wichtig war uns immer auch das gesellige Beisammensein.

Franz Hörmanseder vor dem großen Warenangebot. Es gab viele tolle Schnäpchen zu machen!
Franz Hörmanseder vor dem großen Warenangebot. Es gab viele tolle Schnäpchen zu machen!

Für den 25. September 2010 organisierte Perma-Norikum Mitglied Franz Hörmanseder auf seinem Permakultur-Projekt der Piesingmühle in Geboltskirchen, nahe Haag am Hausruck, zu Gunsten des 72h Permakultur-Zertifikatskurs am Fuße des Kilimanjaro in Tansania, einen sehr erfolgreichen Hausflohmarkt. Da wir nach vier Jahren Vereinstätigkeit sowieso eine Hauptversammlung abhalten mussten, freuten wir uns, diesen Termin dafür wahrnehmen zu können.

Zu unserer ersten Hauptversammlung kamen Mitglieder und Freunde aus dem Großraum Oberösterreich, aus Wien und auch aus dem benachbartem Bayern.
Zu unserer ersten Hauptversammlung kamen Mitglieder und Freunde aus dem Großraum Oberösterreich, aus Wien und auch aus dem benachbartem Bayern.

Von 13.00 bis 18.00 Uhr fand dieser Flohmarkt statt, Dank des großen Engagement von Freunden und Nachbarn rund um Franz, konnten wir unser selbst gelegtes Ziel deutlich überschreiten. Ab 19.00 Uhr trafen sich über 20 Mitglieder und Freunde des Vereins Perma-Norikum, wir konnten an diesem Abend auch 6 neue Mitglieder gewinnen und haben jetzt einen Mitgliederstand von 63 Personen.

In Zukunft möchten wir den Verein auf eine breitere Basis stellen und den Vorstand erweitern um so Mitglieder mehr in das Vereinsgeschehen einzubinden. Im kommendem Sommer 2011 soll im oberösterreichischen Zentralraum wieder ein 72h Permakultur-Zertifikatskurs vom Verein Perma-Norikum veranstaltet werden. Termin und Ort werden gerade besprochen und werden wahrscheinlich demnächst bekannt gegeben werden.

Für die Zukunft wünschen wir uns wieder eine rege Teilnahme am Vereinsgeschehen.

Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro



Permakultur bringt Hoffnung für Kleinbauern am Kilimanjaro

Mount Kilimanjaro über dem Homegarden der Familie Masawe in Umbwe Onana

Ein grundsätzliches Bestreben der Natur ist die Rückkehr zum Wald. Ein gut organisierter Wald kann uns alles bieten was wir zum Leben brauchen: frisches sauberes Wasser, Nahrung, Medizin,  Futter für Tiere, Baustoffe und Energie. Beinahe auf allen Kontinenten sind Völker bekannt, welche nach den Beispielen der Natur ihre Gärten organisiert hatten. So auch die Homegarden der Chagga am Kilimanjaro in Tansania, welche seit einigen Jahrzehnten in ihrer Existenz sehr bedroht sind und immer mehr verdrängt werden. Die Ideen der Permakultur bieten den Menschen neue Möglichkeiten.

Geographische Übersicht Tansania

Im ersten Teil unseres Tansania-Aufenthaltes bereisten Franz Hörmannseder und ich das Land und besuchten zwei Permakultur-Projekte am Viktoria See. Mit Franz zu reisen bedeutet nicht nur einen kompetenten Ansprechpartner in Sachen Permakultur zu haben, er ist auch Tansania-Experte, er lebte hier über drei Jahre und spricht perfekt Kiswaheli und kennt die Mentalität der Menschen hier sehr gut. Über Arusha reisten wir mit dem Bus durch die Massaisteppe quer durch das sehr trockene Landesinnere. Franz und ich passierten Städte wie Singida, Nzega, Shinyanga, Mwanza und erreichten, kräftig durchgeschüttelt am dritten Tag Musoma, unser angestrebtes Reiseziel.

Reise durch das Landesinnere, Trockenheit war hier schon immer ein großes Problem