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CSA am Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf

Community Supported Agriculture am Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf
(Quelle: Ochsenherz Gärtnerhof)

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Am Ochsenherz Gärtnerhof wird nach dem Konzept "gemeinsam landwirtschaften" angelehnt an Community Supportet Agriculture gearbeitet. (Quelle: Gaertnerhof Ochsenherz )
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Am Ochsenherz Gärtnerhof wird nach dem Konzept "gemeinsam landwirtschaften" angelehnt an Community Supportet Agriculture gearbeitet. (Quelle: Gaertnerhof Ochsenherz )

Der Ochsenherz Gärtnerhof ist ein biologisch-dynamisch arbeitender Landwirtschaftsbetrieb in Gänserndorf, etwa 30 km nordöstlich von Wien gelegen. Seit 2002 besteht der Betrieb. Auf unserer derzeit etwa 5 ha umfassenden Betriebsfläche kultivieren wir eine große Vielfalt an Gemüse- und Kräuterkulturen, sowie etwas Beerenobst. Alte Gemüsesorten und Sortenraritäten sind ein wesentlicher Teil unseres Sortiments. Im Anbau haben wir nur samenfeste Sorten. Auf unseren Marktständen bieten wir ein saisonales und nur von unserem Gärtnerhof stammendes Sortiment an. Saatgut ist ein wesentliches Betriebsmittel. Wir vermarkten ausschließlich eigene Produkte im direkten Kundenkontakt und bieten seit 2008 eine Gemüse-Anteils-Kiste an.

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Der Ochsenherz Gärtnerhof Saatgutvermehrungsbetrieb für Reinsaat und Arche Noah
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Der Ochsenherz Gärtnerhof Saatgutvermehrungsbetrieb für Reinsaat und Arche Noah

Das Konzept der „gemeinsam landwirtschaften“ (Partnerschaft von KonsumentInnen und ProduzentInnen) an dem wir seit 2009 gemeinsam mit aktiven KonsumentInnen arbeiten, lehnt sich an die „community supported agriculture“ (CSA) an, die seit Ende der achtziger Jahre vor allem in den USA und in Japan zunehmend Verbreitung findet. CSA basiert auf Ideen des „assoziativen Wirtschaftens“ von Rudolf Steiner und hat seine Wurzeln in der biologisch-dynamischen Bewegung. Mit „gemeinsam landwirtschaften“ (gela) möchten wir die klassische Trennung von Konsumierenden und Produzierenden aufheben und eine gemeinsam getragene Kulturform, die sozial verträgliche Landwirtschaft möglich macht, entwickeln.

Derzeit gibt es in den USA und Kanada bereits etwa 1000 CSA-Betriebe. Grundlage dieses Modells ist das Gewahrwerden des Umstandes, dass Landwirtschaft eine Lebens-Grundvoraussetzung ist und deshalb nicht als bloßes „Geschäft“ betrieben werden sollte. Der Lösungsansatz der CSA´s besteht darin, eine Form der Landwirtschaft zu entwickeln, in der ProduzentInnen und KonsumentInnen gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich durch eine direkte Zusammenarbeit gegenseitig unterstützen.

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Auf fünf Hektar werden samenfeste Gemüsesorten, Kräuter und Beerenobst in Demeter-Qualität angebaut
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Auf fünf Hektar werden samenfeste Gemüsesorten, Kräuter und Beerenobst in Demeter-Qualität angebaut

In einer CSA verabredet sich eine Gruppe von Menschen mit einer/einem Bäuerin/Bauern, die Lebensmittel für eine Saison zu erzeugen. Die Gemeinschaft finanziert diese Unternehmung im Vorhinein, erhält dafür qualitätsvolle Nahrungsmittel und trägt auch das Risiko von Ernteausfällen (z. B. durch Unwetter, Schädlinge) mit. Ohne den ökonomischen Druck, die Lebensmittelproduktion den Marktgegebenheiten anpassen zu müssen, kann die Landwirtschaft nach ökologischen Kriterien, nach einem Prinzip von Qualität und Vielfalt betrieben werden und auch kleine, nachhaltig wirtschaftende Betriebe können sich entfalten.

Weitere Infos zum Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf

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Neuigkeiten von der Rainbow Valley Farm

Rainbow Valley Farm: gegründet von Joe Polaischer und Trish Allen (Quelle Foto: Trish Allen)
Rainbow Valley Farm: gegründet von Joe Polaischer und Trish Allen (Quelle Foto: Trish Allen)

Neue Eigentümer von Rainbow Valley Farm

Ich möchte Euch über den Verkauf von Rainbow Valley Farm informieren. Die Farm wurde von Wiki Walker und Cedric Hockey gekauft und sie werden sie im November 2010 übernehmen. Wiki und Cedric möchten die Arbeit, die Joe und ich begonnen haben, fortsetzen. Ich weiß, dass Ihr mit mir feiern werdet, dass die Farm in gute Hände wechselt. Hier beschreiben Wiki und Cedric in ihren eigenen Worten was ihre Vision für die Farm ist:

Luftaufnahme Rainbow Valley Farm (Foto Quelle: Trish Allen)
Luftaufnahme Rainbow Valley Farm (Foto Quelle: Trish Allen)

„Es ist unsere Absicht, die Farm als fortlaufendes Unternehmen zu führen. Das bedeutet weiterhin den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten und die Kompetenz zu unterrichten und das Konzept, die Anwendungen und die Energien, die in diesem Boden eingebettet sind, mit anderen zu teilen. Vielleicht bedeutet das in Zukunft weitere Lehr-Aktivitäten wie zum Beispiel die Erneuerung der Maori Verbindung mit dem Land und mit dem Land zusammenzuarbeiten um Nahrung und Grundlage für Geist, Körper und Seele zu bieten. Außerdem ist es unser Traum den Wald als Schutzgebiet für heimische Vögel zu sichern.

Vorallem sehen wir uns als kaitiaki – Pfleger und Beschützer des Landes. Dein wunderschönes Heim und dein Land ist ein Kunstwerk, ein Ausdruck von Kreativität. Es ist unsere Absicht weiterhin das zu pflegen und auszuweiten, was ihr beide bereits mit Rainbow Valley erreicht habt. Es war eine Ehre auf dem whenua zu gehen und die Energie eurer Träume, Leidenschaft und harten Arbeit zu fühlen.

Ma te whenua ka ora te tangata
Durch das Land werden die Menschen genährt werden
Ma te tangata ka ora te whenua
Durch die Menschen wird das Land genährt werden“

Wiki und Cedric

Meine Zukunftspläne

Trish Allen Polaischer
Trish Allen Polaischer

Ich suche jetzt ein neues Zuhause in oder in der Nähe von Matakana. Ein kleines Heim, das ich alleine managen kann. In den nächsten Monaten werde ich die Rainbow Valley Foundation gründen (eine gemeinnützige Stiftung). Ich möchte Joes Sammlung an adäquater Technologie und Handwerkzeugen der Stiftung übertragen um sie wie in einer Bibliothek zugänglich zu machen. Die Stiftung wird sich auf Permakultur-Erziehung, Forschung und Verbreitung von Information  fokussieren und wird darauf hinarbeiten in Zukunft Stipendien gewähren zu können.

Es freut mich Euch zu berichten, dass mein gebrochener Knöchel und meine gerissenen Bänder heilen und ich endlich aus dem Rollstuhl heraußen bin und auf Krücken wieder gehen lerne! Nach 3 ½ Monaten Behinderung ist das sehr aufregend. Ich hoffe bald Zeit zu haben, das Buch zu schreiben, das Joe und ich schon immer schreiben wollten – die Rainbow Valley Farm Geschichte, unsere Geschichte.

Ich möchte allen unseren Freunden und Familie für Eure Liebe und Unterstützung in den letzten schwierigen Jahren danken. Das hat mich diese Zeit überstehen lassen und ich werde für immer dafür dankbar sein.

Trish
26.  Mai 2010