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Handbuch Bio-Gemüse – Sortenvielfalt für den eigenen Garten

Andrea Heistinger/Arche Noah
Handbuch Bio-Gemüse
Sortenvielfalt für den eigenen Garten

ISBN: 978-3-7066-2459-6

Handbuch Biogemüse - Sortenvielfalt für den eigenen Garten, von Andrea Heistinger/Arche Noah
Handbuch Biogemüse - Sortenvielfalt für den eigenen Garten, von Andrea Heistinger/Arche Noah

Ob Paradeiser, Paprika oder Gartenbohne: Dieses Buch beschreibt über 100 Kulturarten in ihrer ganzen Sorten-, Farben- und Formenvielfalt. Neben Anbau, Aufzucht und den Sortentypen der einzelnen Gemüsearten werden altbewährte und jüngere Kulturtechniken des biologischen Gärtnerns erklärt, die aus der Erfahrung und Praxis der Arche Noah GärtnerInnen stammen. Außerdem finden Sie alle wichtigen Informationen zu Pflanzengesundheit, Mischkultur und Fruchtfolge, Balkon- und Hausgärten, Ernte, Lagerung und Nutzung.
Spielerisch und profund, lustvoll und leicht nachvollziehbar zeigt dieses Buch GartenanfängerInnen und -profis, wie sich Gemüsevielfalt erfolgreich kultivieren lässt.

Alte Kulturpflanzen
Alte Kulturpflanzen

Von Artischocke bis Kardone, von Luffagurke bis Zwiebel:
· Handbuch für AnfängerInnen und Fortgeschrittene
· einmalig umfassend mit über 500 Sortenporträts
· praktische Tipps von Arche Noah GärtnerInnen
· Wiederentdeckung und Bewahrung der Sorten- und Artenvielfalt von Gemüse
· viele gesunde Rezepte mit Bio-Gemüse aus eigenem Anbau
· hunderte Farbfotos und Zeichnungen

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Verein Arche Noah

Äugeln von Kartoffeln

Das Äugeln der Kartoffel ist eine Technik, die gleich mehrere Vorteile
beim Kartoffelanbau beinhaltet. Zum Einen stellt sich beim langjährigen
Anbau aus der Knolle der gleichen Sorte ein Ertragsverlust und
Degenerationen ein, und andererseits können durch erworbene
Saatkartoffeln Krankheiten von fremden Böden eingeschleppt werden. Dies
kann durch das Äugeln vermieden werden – die Kartoffeln werden wieder
verjüngt. Die angetriebenen Augen werden mit einem scharfen und schmalen
Küchenmesser kegelförmig ausgeschnitten und in Urgesteinsmehl getaucht.
Mittels Setzdorn wird im Boden ein 5cm tiefes Loch gemacht und das Auge
nach oben gerichtet eingesetzt. Die junge Pflanze kann die Nährstoffe
nicht aus der Mutterknolle entnehmen und ist gezwungen, sofort Wurzeln
auszutreiben und die Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen, wodurch sie
sich selbst regeneriert. Die Farbe und Geschmackseigenschaft wird dabei
enorm verbessert. Jedes einzelne Auge ergibt so eine Kartoffelpflanze,
die im weiteren Verlauf wieder angehäufelt wird und zu einem normalen
Ertrag führt. Dies ist der letzte und für uns entscheidende Vorteil.
Jede Saatkartoffel hat zwischen 4 und 12 Augen ,je nach Größe der
Kartoffel, und so können wir mit einer viel geringeren Menge an Saatgut
eine große Menge an Kartoffeln ernten.

(Quelle: Walter Krieger, Permakultur-Designer / SonnenAlmGarten)