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15.2. Wintergespräch: Permakultur im urbanen Raum / Linz

Wer geglaubt hat dass dieses Haus, im Herzen von Linz,  ausschließlich für schräge, laute Töne steht, der hat sich ordentlich getäuscht
Wer geglaubt hat dass dieses Haus, im Herzen von Linz, ausschließlich für schräge, laute Töne steht, der hat sich ordentlich getäuscht

4. Permakultur-Wintergespräch
am 15. Februar 2014, 15.00 Uhr
Kulturverein KAPU
Kapuzinerstrasse 36
4020 Linz

Thema dieses Wintergesprächs ist  die Permakultur im urbanen Raum. Wer geglaubt hat dass dieses Haus, im Herzen von Linz,  ausschließlich für schräge, laute Töne steht, der hat sich ordentlich getäuscht. Gerhard Petershofer, Mitglied im Kulturverein KAPU und neues Mitglied bei Perma-Norikum freut sich euch zum 4. Permakultur Wintergespräch einladen zu dürfen. Die KAPU steht seit 1985 nicht nur als Veranstaltungsort und Kreativschmiede für alternative Musikstile, sondern auch für alternative Lebensmodelle.

Im angeschlossenen Garten weht seit 2 Jahren frischer Wind und seither steht uns dieser als Versuchsgelände für Permakultur in der Stadt zur Verfügung.
Im angeschlossenen Garten weht seit 2 Jahren frischer Wind und seither steht uns dieser als Versuchsgelände für Permakultur in der Stadt zur Verfügung.

Im angeschlossenen Garten weht seit 2 Jahren frischer Wind und seither steht uns dieser als Versuchsgelände für Permakultur in der Stadt zur Verfügung. Durch seine isolierte Lage ist er ideal geeignet um dort Samen zu ziehen und zu vermehren. Letztes Jahr fanden zwei Samentausch- und eine Pflanzentauschbörse statt. Das Interesse am Erhalt der Artenvielfalt ist auch im urbanen Raum vorhanden und wachsend.

Im hauseigenen Kino können Filmabende-Diskussionen zu Themen der nachhaltigen Entwicklung, Stadtgärten und Permakultur veranstaltet werden. Das Haus steht diesen Themen sehr offen gegenüber.
Im hauseigenen Kino können Filmabende-Diskussionen zu Themen der nachhaltigen Entwicklung, Stadtgärten und Permakultur veranstaltet werden. Das Haus steht diesen Themen sehr offen gegenüber.

Auch für diesen Frühling sind Samen- und Pflanzentauschbörsen geplant.

Im hauseigenen Kino können Filmabende-Diskussionen zu Themen der nachhaltigen Entwicklung, Stadtgärten und Permakultur veranstaltet werden. Das Haus steht diesen Themen sehr offen gegenüber.

Programmablauf:

15:00 Uhr Vorstellrunde
15:30 Uhr Begehung des Geländes
16:00 Uhr Kreative Runde
17:30 Uhr Abendessen à la Gatsch
18:30 Uhr Film: Eine andere Welt ist pflanzbar (offene Veranstaltung)

Teilnahme wie immer kostenlos, Anmeldung erforderlich! Für das Abendessen wäre die Mitnahme von Lebensmitteln als Energieausgleich erwünscht.

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Exkursion: Himmlischer Permakultur-Garten in Linz

Zahlreiche Altbaustoffe wurden bei der Gartengestaltung und der Hausrenovierung eingesetzt
Zahlreiche Altbaustoffe wurden bei der Gartengestaltung und der Hausrenovierung eingesetzt

Der himmlische Stadtgarten von Sonja und Gerhard
Permakultur mitten in Linz

Wir hatten noch keine Ahnung von Permakultur als Bernhard uns das erste mal auf unserem Grund im Wasserwald besuchte – da waren wir mitten im Hausrenovieren und Gartengestalten.

„DAS ist Permakultur!“ klärte uns Bernhard auf.

Immer öfter fragten uns dann Passanten, ob sie denn nicht mal reinschauen dürften. So kamen wir auf die Idee, „Gartenführungen“ zu machen.

Gewächshaus und Hochbeet im Garten dienen zum zeitigen Start zur Selbstversorgung im Frühjahr und zur Verlängerung der Vegetationszeit
Gewächshaus und Hochbeet im Garten dienen zum zeitigen Start zur Selbstversorgung im Frühjahr und zur Verlängerung der Vegetationszeit

Aktuell möchte Beate Schachner, Obfrau von Perma-Norikum und Betreiberin von NETs.werk Wels mit Mitgliedern und Kunden einen geführten Besuch bei uns machen. Mögliche Termine sind der 13. oder der 20. Juni um 18.00 Uhr, geplant sind Fahrgemeinschaften ab Wels. Beitrag für Führung € 5,-, Anmeldung und weitere Details bei Beate Schachner

Wir laden auch euch herzlich ein
Sonja Tobin und Gerhard Wiener
Folder zum himmlischen Garten

Buchtip: Jedem sein Grün – Selbstversorgung ohne Garten

Jedem sein Grün! Urbane Permakultur – Selbstversorgung ohne Garten ISBN: 978-3-7088-0544-3
Jedem sein Grün!
Urbane Permakultur – Selbstversorgung ohne Garten
ISBN: 978-3-7088-0544-3

Urbane Permakultur – Selbstversorgung ohne Garten
von Judith Anger, Immo Fiebrig und Martin Schnyder
ISBN: 978-3-7088-0544-3
www.kneippverlag.com

Kein eigener Garten, sondern nur ein kleiner Balkon? Nicht einmal der, sondern nur ein Fensterbrett oder eine Hauswand? Oder gar nichts davon? Kein Problem, denn mit diesem neuen Ratgeber kann jeder selbstgepflanztes Obst und Gemüse, Pilze oder Kräuter genießen. Permakultur, wie Sie Sepp Holzer schon seit langem propagiert, funktioniert auch in der Stadt. Das umfangreich bebilderte Buch zeigt eindrucksvoll und auf zugleich lockere Weise, wie Menschen erfinderisch und mit einfachen Mitteln neue Lebensperspektiven entdecken. Stadtbewohner werden das eigene Urban-Gardening-Vorhaben umsetzen können. Permakultur ist eine Form ganzheitlicher Landwirtschaft, die ohne Chemikalien und Gentechnik auskommt, dabei erstaunlich reiche Ernten liefert und die Erde, auf der wir leben, nicht mehr ausbeutet und verseucht, sondern renaturiert und Artenvielfalt fördert. Permakultur kann auch als eine Lebensweise verstanden werden, in der es nicht um kurzfristige Gewinne, sondern um langfristige Erträge, gesunde Pflanzen und Tiere sowie gute zwischenmenschliche Beziehungen geht. Mithilfe dieses Buches gibt es keine Ausrede mehr: Jeder kann den Kontakt zur Natur und zu einer gesunden Lebensweise (wieder-)entdecken, selbst in der Enge einer Stadtwohnung.

Aus dem Inhalt:
° Geschichte und Prinzipien der Permakultur sowie ihre Dimension
° Ideen und praktische Anleitungen für eine Permakultur in der Stadt
° 18 internationale urbane Projekte permakultureller Selbstversorgung
° Einführung in die Vielfalt der Nutzpflanzen, von Andenbeere bis Zichoriensalat
° Nützliche Adressen zur Weiterbildung und Saatgut- wie Pflanzenbezug

Ab sofort online: www.jedemseingrün.org

Wiener sollen urbane Gemüsegärtner werden

Wiener sollen urbane Gemüsegärtner werden
Neue Stadtregierung plant Offensive bei innerstädtischen Ernteflächen

(Quelle: http://www.wienerzeitung.at/ Ausgabe vom Samstag, 20. November 2010, Redaktion Christian Mayr)

Was 2005 anlässlich des „Gedankenjahres“ der Republik mit 60 temporären Gemüsebeeten vor der Hofburg begonnen hat, soll nun in ganz Wien gefördert und institutionalisiert werden. Die rot-grüne Stadtregierung will nämlich in jedem Bezirk einen sogenannten „Grätzelgarten“ etablieren – denn „gemeinsames ,Garteln‘ fördert auch soziale Beziehungen und Nachbarschaftskontakte“, wie es im Regierungsprogramm heißt.

Tatsächlich steckt die Idee von Gemüsebeeten im dichtverbauten Gebiet in Wien noch in den Kinderschuhen: In den USA ist „City Farming“ spätestens seit Michelle Obamas Gemüsegarten vor dem Weißen Haus ein großer Trend. Auch in Berlin und London ist selbstgezüchtetes Gemüse auf öffentlichen Flächen längst keine Sache von Öko-Freaks mehr. Dabei war Wien, bedingt durch die Not der Nachkriegsjahre, bei den urbanen Beeten einst sogar Vorreiter – der Begriff „Grabeland“ ist freilich nur noch wenigen bekannt.

In der Praxis sollen sich Interessierte künftig in Wien an die Bezirksvertretungen beziehungsweise ans Stadtgartenamt wenden, um die Möglichkeiten von neuen Grätzelgärten auszuloten: „Es soll dann Hilfe bei der Grundstückssuche geben, Tipps beim Anlegen sowie Einzäunen – und auch eine kleine finanzielle Starthilfe“, erklärt der grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Nachsatz: „Die Gemüsepflanzen und die weitere Betreuung sind dann aber allein Sache der jeweiligen Gärtner.“

Als weiteres Zuckerl soll das Stadtgartenamt gratis Bio-Erde anliefern, damit die Tomaten, Kürbisse und Erdäpfel auch prächtig gedeihen können. Die genaue Höhe der Förderungen ist noch nicht festgelegt – und wird wohl von der Größe der Gärten abhängen: „Wir schauen uns das von Fall zu Fall an“, sagt Anita Voraberger, Sprecherin im SPÖ-Umweltressort und selber seit Jahren im Nachbarschaftsgarten Heigerleinstraße (Ottakring) engagiert.

Kooperation mit Schule und Kindergarten

Dieses Projekt sei ein großer Erfolg, bereits 21 Familien sowie eine Volksschule und ein Kindergarten würden zu Spaten und Gießkanne greifen. „Die sozialen Kontakte haben sich intensiviert. Wir sehen das auch als Integrationsprojekt – das Miteinander steht im Vordergrund“, so Voraberger. Die größte Herausforderung für die weiteren Gärten werde nun sein, Flächen im öffentlichen Bereich – etwa in Parks – zu finden. „Denn es soll ja niemandem etwas weggenommen werden.“

Maresch sieht die urbanen Erntefelder auch als klimafreundliche Alternative zu den Selbsternteflächen am Stadtrand: „Es ist nicht optimal, dass die Leute mit dem Auto so weit fahren, um Gemüse anzupflanzen – wenn es in der Stadt auch möglich ist.“