Schlagwort-Archive: Wien

17.9. Demo: Demonstration CETA & TTIP stoppen! in Linz, Wien, Graz, Salzburg

Demo ttip und ceta

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18.4. Demo: Globaler Aktionstag TTIP, CETA, TiSA und TPP

Es ist an der Zeit, wieder auf die Straßen zu gehen und unseren Un-Mut lautstark kund zu tun!
Es ist an der Zeit, wieder auf die Straßen zu gehen und unseren Un-Mut lautstark kund zu tun!

Globaler Aktionstag Deregulierungsabkommen TTIP, CETA, TiSA und TPP
18.4.2015 weltweit und vielleicht auch ganz in deiner Nähe!

Ich möchte gerne alle Mitglieder und Freunde von Perma-Norikum aufrufen, sich am globalen Aktionstag zu beteiligen, auch wir können/sollen/müssen einen Beitrag zum weltweiten Widerstand leisten, es geht nicht nur um unsere Lebensmittel, Landwirtschaft, Arbeitsplätze, Umwelt – unsere Zukunft und die unserer Kinder ist eklatant gefährdet!

Möglichkeit gibt es dazu in …

Wien: 14:00 Uhr, Museumsquartier/Mariahilfer Straße
Graz: 14:30 Uhr, Griesplatz
Linz: 10:00 Uhr, Musiktheater
Salzburg: 14:00 Uhr, Unipark Nonntal
Vöcklabruck: 09:00 Uhr, VARENA
Gmunden: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, Rathausplatz
Wiener Neustadt: 09:00 Uhr, Hauptplatz
Innsbruck: 10:00 Uhr, Annasäule (Maria-Theresien-Straße)
Freistadt: 10:00 Uhr, Hauptplatz
Klagenfurt: 10:00 Uhr, Neuer Platz

Solidarische-Ökonomie-Kongress 2013

Solidarische oekonomie kongressSolidarische-Ökonomie-Kongress 2013
22.-24. Februar 2013
An der Universität für Bodenkultur (BOKU) 1180 Wien

Bei Solidarischer Ökonomie handelt es sich um eine Form des Wirtschaftens, die, anders als die kapitalistische, nicht Geld und individuelles Gewinnstreben in den Mittelpunkt stellt, sondern das Wohlergehen der Menschen, sowie soziale, ökologische und kulturelle Nachhaltigkeit.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Krisensituation wird die Frage nach Alternativen immer drängender gestellt. Zugleich erleben wir eine Vielfalt an lebendigen globalisierungskritischen, Bewegungen und registrieren eine wachsende Anzahl an Projekten Solidarischer Ökonomie.

Aus diesem Grund wird es in Wien im Februar 2013, wie schon vier Jahre zuvor, einen mehrtägigen Kongress zu Solidarischer Ökonomie geben. Einige der Ziele dieses Kongresses sind: Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis Motivation zur aktiven Mitarbeit in Sachen solidarischer Ökonomie.

www.solidarische-oekonomie.at

CSA am Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf

Community Supported Agriculture am Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf
(Quelle: Ochsenherz Gärtnerhof)

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Am Ochsenherz Gärtnerhof wird nach dem Konzept "gemeinsam landwirtschaften" angelehnt an Community Supportet Agriculture gearbeitet. (Quelle: Gaertnerhof Ochsenherz )
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Am Ochsenherz Gärtnerhof wird nach dem Konzept "gemeinsam landwirtschaften" angelehnt an Community Supportet Agriculture gearbeitet. (Quelle: Gaertnerhof Ochsenherz )

Der Ochsenherz Gärtnerhof ist ein biologisch-dynamisch arbeitender Landwirtschaftsbetrieb in Gänserndorf, etwa 30 km nordöstlich von Wien gelegen. Seit 2002 besteht der Betrieb. Auf unserer derzeit etwa 5 ha umfassenden Betriebsfläche kultivieren wir eine große Vielfalt an Gemüse- und Kräuterkulturen, sowie etwas Beerenobst. Alte Gemüsesorten und Sortenraritäten sind ein wesentlicher Teil unseres Sortiments. Im Anbau haben wir nur samenfeste Sorten. Auf unseren Marktständen bieten wir ein saisonales und nur von unserem Gärtnerhof stammendes Sortiment an. Saatgut ist ein wesentliches Betriebsmittel. Wir vermarkten ausschließlich eigene Produkte im direkten Kundenkontakt und bieten seit 2008 eine Gemüse-Anteils-Kiste an.

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Der Ochsenherz Gärtnerhof Saatgutvermehrungsbetrieb für Reinsaat und Arche Noah
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Der Ochsenherz Gärtnerhof Saatgutvermehrungsbetrieb für Reinsaat und Arche Noah

Das Konzept der „gemeinsam landwirtschaften“ (Partnerschaft von KonsumentInnen und ProduzentInnen) an dem wir seit 2009 gemeinsam mit aktiven KonsumentInnen arbeiten, lehnt sich an die „community supported agriculture“ (CSA) an, die seit Ende der achtziger Jahre vor allem in den USA und in Japan zunehmend Verbreitung findet. CSA basiert auf Ideen des „assoziativen Wirtschaftens“ von Rudolf Steiner und hat seine Wurzeln in der biologisch-dynamischen Bewegung. Mit „gemeinsam landwirtschaften“ (gela) möchten wir die klassische Trennung von Konsumierenden und Produzierenden aufheben und eine gemeinsam getragene Kulturform, die sozial verträgliche Landwirtschaft möglich macht, entwickeln.

Derzeit gibt es in den USA und Kanada bereits etwa 1000 CSA-Betriebe. Grundlage dieses Modells ist das Gewahrwerden des Umstandes, dass Landwirtschaft eine Lebens-Grundvoraussetzung ist und deshalb nicht als bloßes „Geschäft“ betrieben werden sollte. Der Lösungsansatz der CSA´s besteht darin, eine Form der Landwirtschaft zu entwickeln, in der ProduzentInnen und KonsumentInnen gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich durch eine direkte Zusammenarbeit gegenseitig unterstützen.

(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Auf fünf Hektar werden samenfeste Gemüsesorten, Kräuter und Beerenobst in Demeter-Qualität angebaut
(Bild Quelle:Ochsenherz Gärtnerhof) Auf fünf Hektar werden samenfeste Gemüsesorten, Kräuter und Beerenobst in Demeter-Qualität angebaut

In einer CSA verabredet sich eine Gruppe von Menschen mit einer/einem Bäuerin/Bauern, die Lebensmittel für eine Saison zu erzeugen. Die Gemeinschaft finanziert diese Unternehmung im Vorhinein, erhält dafür qualitätsvolle Nahrungsmittel und trägt auch das Risiko von Ernteausfällen (z. B. durch Unwetter, Schädlinge) mit. Ohne den ökonomischen Druck, die Lebensmittelproduktion den Marktgegebenheiten anpassen zu müssen, kann die Landwirtschaft nach ökologischen Kriterien, nach einem Prinzip von Qualität und Vielfalt betrieben werden und auch kleine, nachhaltig wirtschaftende Betriebe können sich entfalten.

Weitere Infos zum Ochsenherz Gärtnerhof in Gänserndorf

Wiener sollen urbane Gemüsegärtner werden

Wiener sollen urbane Gemüsegärtner werden
Neue Stadtregierung plant Offensive bei innerstädtischen Ernteflächen

(Quelle: http://www.wienerzeitung.at/ Ausgabe vom Samstag, 20. November 2010, Redaktion Christian Mayr)

Was 2005 anlässlich des „Gedankenjahres“ der Republik mit 60 temporären Gemüsebeeten vor der Hofburg begonnen hat, soll nun in ganz Wien gefördert und institutionalisiert werden. Die rot-grüne Stadtregierung will nämlich in jedem Bezirk einen sogenannten „Grätzelgarten“ etablieren – denn „gemeinsames ,Garteln‘ fördert auch soziale Beziehungen und Nachbarschaftskontakte“, wie es im Regierungsprogramm heißt.

Tatsächlich steckt die Idee von Gemüsebeeten im dichtverbauten Gebiet in Wien noch in den Kinderschuhen: In den USA ist „City Farming“ spätestens seit Michelle Obamas Gemüsegarten vor dem Weißen Haus ein großer Trend. Auch in Berlin und London ist selbstgezüchtetes Gemüse auf öffentlichen Flächen längst keine Sache von Öko-Freaks mehr. Dabei war Wien, bedingt durch die Not der Nachkriegsjahre, bei den urbanen Beeten einst sogar Vorreiter – der Begriff „Grabeland“ ist freilich nur noch wenigen bekannt.

In der Praxis sollen sich Interessierte künftig in Wien an die Bezirksvertretungen beziehungsweise ans Stadtgartenamt wenden, um die Möglichkeiten von neuen Grätzelgärten auszuloten: „Es soll dann Hilfe bei der Grundstückssuche geben, Tipps beim Anlegen sowie Einzäunen – und auch eine kleine finanzielle Starthilfe“, erklärt der grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch. Nachsatz: „Die Gemüsepflanzen und die weitere Betreuung sind dann aber allein Sache der jeweiligen Gärtner.“

Als weiteres Zuckerl soll das Stadtgartenamt gratis Bio-Erde anliefern, damit die Tomaten, Kürbisse und Erdäpfel auch prächtig gedeihen können. Die genaue Höhe der Förderungen ist noch nicht festgelegt – und wird wohl von der Größe der Gärten abhängen: „Wir schauen uns das von Fall zu Fall an“, sagt Anita Voraberger, Sprecherin im SPÖ-Umweltressort und selber seit Jahren im Nachbarschaftsgarten Heigerleinstraße (Ottakring) engagiert.

Kooperation mit Schule und Kindergarten

Dieses Projekt sei ein großer Erfolg, bereits 21 Familien sowie eine Volksschule und ein Kindergarten würden zu Spaten und Gießkanne greifen. „Die sozialen Kontakte haben sich intensiviert. Wir sehen das auch als Integrationsprojekt – das Miteinander steht im Vordergrund“, so Voraberger. Die größte Herausforderung für die weiteren Gärten werde nun sein, Flächen im öffentlichen Bereich – etwa in Parks – zu finden. „Denn es soll ja niemandem etwas weggenommen werden.“

Maresch sieht die urbanen Erntefelder auch als klimafreundliche Alternative zu den Selbsternteflächen am Stadtrand: „Es ist nicht optimal, dass die Leute mit dem Auto so weit fahren, um Gemüse anzupflanzen – wenn es in der Stadt auch möglich ist.“