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26.10. Heckentag: Biobaumschule Ottenberg / Sippbachzell

Hecken werden auch als die Straßen der Tiere bezeichnet. Sie strukturieren die Kulturlandschaft und schaffen ein ideals Mikroklima
Hecken werden auch als die Straßen der Tiere bezeichnet. Sie strukturieren die Kulturlandschaft und schaffen ein ideals Mikroklima

Heckentag: Biobaumschule Ottenberg / Sippbachzell

Am Samstag, 26. Oktober 2013 findet in der Bio-Baumschule Ottenberg der BIO AUSTRIA OÖ Heckentag statt.

In der Baumschule von Familie Rumplmayr in Loibingdorf, Sipbachzell, die seit 1989 organisch biologisch bewirtschaftet wird, wächst eine Fülle an heimischen Wildstauden, Wildrosen, Wildobst und Wildsträuchern heran. Die Pflanzen sind nach den Richtlinien von BIO AUSTRIA und REWISA® zertifiziert. Kunden, die hier ihre Pflanzen erwerben, können sicher sein, einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei Gehölzen und Wildstauden zu leisten.

 

Eine Hecke hat vielfältige Funktionen: Sie ist Windschutz, schafft dadurch ein ideales Mikroklima, liefert große Mengen an Biomasse und ist zugleich auch ein Biotop
Eine Hecke hat vielfältige Funktionen: Sie ist Windschutz, schafft dadurch ein ideales Mikroklima, liefert große Mengen an Biomasse und ist zugleich auch ein Biotop

Ob für die naturnahe Garten- und Hofgestaltung, die Anlage von Agroforstsystemen oder von Hecken, es gibt heimische Gehölze und Stauden vom Bodendecker bis zum Baum, für jeden Standort, egal ob trockene, feuchte, schattige oder vollsonnige Lagen. Wildsträucher und Wildstauden haben eine zentrale Bedeutung für unsere Ökosysteme. Für die Tierwelt stellen sie von der Blüte bis zur Frucht wichtige Nahrungsquelle dar. Aber auch für uns Menschen haben sie – etwa als Marmelade, Essig, Likör oder Kräutertee – vieles zu bieten.

Randzonen sind Übergänge zwischen Wald und Wiese, Wiese und Bach, Hecke und verschiedene weitere Landschaftselemente, dort finden wir die größte Biodiversität
Randzonen sind Übergänge zwischen Wald und Wiese, Wiese und Bach, Hecke und verschiedene weitere Landschaftselemente, dort finden wir die größte Biodiversität

Zur besten Pflanzzeit im Herbst starten BIO AUSTRIA OÖ und die Bio-Baumschule Ottenberg eine besondere Aktion: den Heckentag.
Ab sofort können Bestell- und Angebotslisten angefordert werden. Jeden Freitag von 13:00 bis 15:00 Uhr steht Christian Rumplmayr am „Heckentelefon“ unter der Nummer T 0650/6065169 für Fragen zur Verfügung. Bestellschluss ist der 11. Oktober, Abholtag ist der 26. Oktober 2013 von 9:00 bis 15:00 Uhr.

Bestelllisten und nähere Informationen zu Hecken, Wildstauden und Heckentag gibt es bei:
Waltraud Müller
BIO AUSTRIA OÖ Naturschutzberatung
T 0676/842214-365

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Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten

Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten
Marlies Ortner

Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten, von Marlies Ortner 1. Auflage Juni 2011, ISBN 978-3-936896-59-6
Wildobst, Wildkräuter, Wildgemüse im Permakultur-Hausgarten, von Marlies Ortner 1. Auflage Juni 2011, ISBN 978-3-936896-59-6

Die Wilden im Hausgarten: Essbare Wildpflanzen haben oftmals ein sehr ausgeprägtes Aroma und sind meist reich an Vita­minen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen. Da liegt es nahe, die schmackhaftesten unter ihnen auch im Hausgarten anzupflanzen, zumal sie sich dort unter Kulturbedingungen nicht selten noch viel üppiger entwickeln. Der Erhalt wilder Pflanzen ist nebenbei auch ein wichtiger Beitrag zum aktiven Umweltschutz.

Nach dem Permakulturprinzip „Waldgarten“ lässt sich auch im kleinen Hausgarten eine dauerhafte Pflanzenlandschaft aus fruchttragenden Bäumen und Sträuchern, wilden Stauden sowie Kräutern und essbaren Bodendeckern schaffen. Die unterschiedlich hohen Vegetationsschichten im Garten sind dabei nicht nur optisch ein Genuss, sie gewährleisten auch ein gutes, kräftiges Gedeihen der Pflanzen und ermöglichen einen hohen Beitrag zur Selbstversorgung auf kleinem Raum.

Mit mehr als 70 detaillierten Pflanzenpor­träts essbarer Wildfrüchte, Wildkräuter und Wildgemüse, die für Hausgärten geeignet sind, vielen Informationen aus der langjährigen praktischen Erfahrung der Autorin sowie mit Tipps zur Verwertung und zum Haltbarmachen der wertvollen Gartenernte.

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Der Meierhof in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse

Der Meierhof  in St. Bernhard bei Horn bietet Fläche für Gartenbau und Feldgemüse
Ein Bericht von Helma Hamader & Josef Ehrenberger

Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.
Seltene Sorten, die zynisch als „Liebhabersorte ohne ökonomischen Nutzen“ bezeichnet werden, sind durch das teure Zulassungsverfahren und die restriktiven Anbaubestimmungen vom Aussterben bedroht.

Wir bewirtschaften in St. Bernhard bei Horn den MEIERHOF nach biologisch-dynamischen Kriterien. Unser hauptsächliches Arbeitsfeld ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten. Daneben haben wir als „Hobby“ einen Garten angelegt. Da jedoch unser Zeitrahmen aufgrund der umfangreichen Tätigkeiten beschränkt ist, sind wir auf der Suche nach einer/m KooperationspartnerIn.Vielleicht gibt es jemanden, der gerne als Demeter-Gärtner aktiv werden will, aber nicht über den notwendigen Platz verfügt. Wir würden gerne unseren Garten und anteilige Ackerflächen dafür zur Verfügung stellen, inklusive der vorhanden Geräte, Maschinen, Materialien sowie unsere Arbeitszeit, soweit möglich.

Die angelegte Gartenfläche umfasst derzeit 1.900 m². Zusätzlich sind noch Ackerflächen für Feldgemüse möglich sowie die Nutzung der bestehenden Wildobst- und Wildkräuterbestände. Das Saatgut aus der eigenen Vermehrung steht selbstverständlich ebenfalls zur Verfügung. Im Garten besteht ein Folientunnel mit 36 m².

Was haben wir bisher angebaut und geerntet:
Kräuter, Paradeiser, Paprika, Chili, Karfiol, Brokkoli, Kraut, Salate, Kohlrabi, Sprossenkohl, Grünkohl, Wirsing, Lauch, Knoblauch, Rote Rüben, Sellerie, Mangold, Karotten, Radieschen, Rettich, Erbsen, Bohnen, Pastinaken, Petersilie, Gurken, Melonen, Andenbeeren, Okra, Kürbis, Zucchini, Zuckermais, Melanzani, …..

Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten
Hauptsächliches Arbeitsfeld des Meierhofes ist der Anbau, die Verarbeitung und Vermarktung alter Getreidesorten

Wildobsthecke:
Knorpelkirsche, Steinweichsel, Roter und Schwarzer Holunder, Elsbeeren, Maroni, Vogelbeeren, Kriecherl in allen Farben, Schlehdorn, Hagebutten, Haselnüsse, Wildpflaumen, Zwetschken, Eierpflaumen, Apfelsämlinge,
Weingartenpfirsiche, Dirndln, …..

Als Anteil am Garten möchten wir unseren Eigenbedarf an Gemüse decken. Eine Wohnmöglichkeit steht eventuell zur Verfügung.
Bei Interesse, bitten wir um Rückmeldung an Helma Tel.: +43 (0)676 6771111 oder Sepp +43 (0)676 6771110

Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Garten mit Liebe und Engagement bewirtschaftet würde.

Herzliche Grüße aus dem Waldviertel
Helma Hamader & Josef Ehrenberger
MEIERHOF
www.meierhof.at
A-3580 St. Bernhard 48