Schlagwort-Archive: wurzellbohrer

Unermesslicher Ökologischer Schaden im Bayerischen Wald

Unermesslicher Ökologischer Schaden im Bayerischen Wald 2010/2011
In den Landkreisen Regen und Passau (angrenzende Landkreise und die
Nachbarländer Österreich und Tschechien werden wahrscheinlich auch
betroffen werden).
Ein Bericht von Anton Zech / Landau an der Isar

Hier Auszüge aus dem Artikel der Landauer/Passauer Neuen Presse
Mai.2010-05-29

„Passau. Eine Partei, zwei Meinungen: Während sich Staatssekretär
Andreas Scheuer Mitte März noch erfolgreich für die Freigabe des
Pflanzenschutzmittels  „Santana“  eingesetzt hatte, fordert nun der
CSU-Arbeitskreis Umwelt (AKU) unter Vorsitz des Landshuter Rudolf Schnur dessen sofortiges Verbot.
Begründung: Das Mittel enthalte den Wirkstoff Clothianidin, der bereits
2008 zu einem massiven Bienensterben geführt habe.“

„„Wenn mir jemand Argumente dafür liefern kann, dass die Bekämpfung des Drahtwurms wichtiger ist als der Erhalt der Bienenvölker, wäre das gut.  Aber darauf warte ich noch“ fühlt sich Schnur in der  „Santana“
-Diskussion allein gelassen. Eine vorherige Absprache zwischen Scheuer
und Schnur habe es Letzterem nicht gegeben: „Herr Scheuer ist für mich
ein Ansprechpartner in Verkehrsfragen. Dass er sich für die Freigabe von
Santana eingesetzt hat, habe ich und meine Kollegen nicht mitbekommen –
sonst hätten wir natürlich darüber diskutiert“, teilte Schnur auf
Anfrage der PNP mit.“

Stichwort: SANTANA  (der Name spricht für sich) Das Pestizid „Santana“ enthält den Wirkstoff Clothianindin – ein Mittel, das 2008 in Bayern als gebeiztes Maissaatgut ein Bienensterben ausgelöst hat. Clothianidin vergiftet das Guttationswasser, das Pflanzen bei hoher Luftfeuchtigkeit ausstoßen. Bienen und andere Insekten nutzen es zur Wasserversorgung. Aufgrund seiner Giftigkeit ist Santana laut Bundesamt für Verbraucherschutz genehmigungspflichtig, der Einsatz mit strengen
Auflagen verbunden.

PNP Mai 2010-05

2008 war nur das Saatgut damit gebeizt worden. Soweit meine Informationen richtig sind, handelt es sich diesmal um ein Granulat das in den Boden direkt eingebracht werden soll. Mit einer Halbwertszeit von sage und schreibe 3 Jahren! Also nach 3 Jahren befinden sich immer noch 50 % des Wirkstoffs im Boden. Der Wurzellbohrer is vorallem für Mais und Sonnenblumen ein Problem und tritt bei einem frischen Wiesenumbruch hauptsächlich auf. Jetzt stelle ich mir die Frage, „was isn mit der Dreifelder Wirtschaft worn“ muss ma nach an frischen Wiesenumbruch glei an Mais oder Sonnenblumen baun? Oder giebts da einfach, wegen der Subventionen und Biogasanlagen zuviel zu verdienen? Sollte es zu einem Flächendeckenden Einsatz dieses Jahr kommen, ist zu erwarten, das es in diesen Regionen nächstes Jahr, keine Bienen, Insekten und folglich durch nicht Bestäubung, keine Vögel, Obsternten ect.  geben wird. 80% unserer Lebensmittel sind von Bestäubern abhängig. Und nur um sich des mal klar zu machen. Ich spreche hier vom Großteil des Bayerischen Waldes der dazu noch Nationalpark is (große Obstanbauflächen ect.).
2008 fand unter anderem auch in Österreich und Frankreich ein großes
Bienensterben statt. Nur das in diesen beiden Ländern die Mittel  Verboten wurden. In Österreich durch Anregung und Einsetzen der
Landwirte und des Österreichischen Bauernbundes.
Sollte es zu einem Ökologischen-Holocaust kommen, in unserem Bayerischen Wald. Werde ich mit Spannung, das verhalten und die Reaktion der Weitler, beobachten.  Dann wird sich herausstellen ob da Niederbayerische Volksgeist no immer still is und solts ned so sein. Na ja dann werden die Keltischen Wurzeln durchschlagen und einige Ungerechtigkeiten werden abgeschafft werden.
Leider ist es oft so das es erst richtig weh doa muas, bis ma sich
ändert. Aber mit der Möglichkeit es danach richtiger zu machen.
In diesem sinne, es liegt an jedem einzelnen.