Globaler Appell gegen „Monsantosierung“ von Lebensmitteln

Globaler Appell gegen „Monsantosierung“ von Lebensmitteln
UN General Versammlung diskutiert Patente auf Saatgut und das Recht auf Nahrung

Weizen

(Foto: Jürgen Reitböck)

München, 21. 10. 2009 – Heute startet die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ einen neuen globalen Appell gegen die Ausweitung der Patentierung auf Pflanzen und Tiere. Insbesondere Landwirte geraten zunehmend in die Abhängigkeit internationaler Konzerne, die die Patente auf Saatgut und Nutztiere besitzen. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufes gegen die so genannte „Monsantosierung“ gehören große Bauernverbände in Europa, Asien und Südamerika. Heute stellt auch der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung, Olivier de Schutter, seinen Bericht vor der UN Generalversammlung in New York vor. Die UN warnen davor, dass Patente auf Saatgut weltweite Hungerkrisen verstärken könnten.

Die Patentansprüche erreichen eine neue Dimension: Neben Saatgut und Nutztieren werden mittlerweile auch Lebensmittel wie Milch, Butter und Brot zum Patent angemeldet. Folglich drohen multinationale Konzerne wie Monsanto, Dupont und Syngenta, die gesamte Kette der Lebensmittelerzeugung zu kontrollieren. Die Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ fordert deshalb neue Regeln, die Patente auf Saatgut und Nutztiere verhindern.

Brot

Foto: wrw


„Wir brauchen eine radikale Änderung in der Praxis der Patentämter, um Patente auf Pflanzen und Tiere zu stoppen,“ sagt François Meienberg von der Erklärung von Bern (CH). „Konzerne dürfen das Patentrecht nicht dazu missbrauchen, um sich Rechte an Saatgut, Pflanzen, Tiere und Lebensmittel anzueignen. Wenn diese Patentierung so weiter geht, werden sie zu einer Gefahr für die Welternährung.“

Die internationale Koalition „Keine Patente auf Saatgut“ wurde 2007 gegründet. Sie setzt sich zusammen aus Landwirten, Entwicklungshilfe- und Umweltorganisationen. Ihr gehören die Organisationen Erklärung von Bern, Swissaid, Kein Patent auf Leben!, Misereor, Greenpeace und der norwegische Development Fond an (Unterstützt wird der Aufruf gegen die Monsantisierung von Bauernorganisationen wie beispielsweise Coldiretti aus Italien, COAG aus Spanien, dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter aus Deutschland, der Vereinigung Federación Agraria aus Argentinien und Bharat Krishak Samaj (BKS) aus Indien.
„Die großen Konzerne versuchen Saatgut, Handel und sogar die Produktion von Lebensmitteln zu kontrollieren;“ sagt Luis Contigiani von der Federación Agraria aus Argentinien. „Wir sehen, wie Monsanto versucht, Gebühren auf die Produktion von Soja zu kassieren, indem auf der Basis von Patenten versucht wird, Embargos für europäische Importeure zu verhängen, die mit argentinischer Soja arbeiten. Dies ist ein Beispiel für die Konsequenzen der Patentierung genetischer Ressourcen.“

Auch UN Sonderberichterstatter Olivier de Schutter kritisiert in seinem Hintergrundbericht (A/64/170), dass Patente auf Saatgut die Nahrungsmittelkrisen verstärken können. “Die Oligopole einiger Anbietern können dazu führen, dass armen Landwirte der Zugang zu Saatgut, einem für sie lebenswichtigen Produktionsmittel, verwehrt wird. Und sie kann dazu führen, dass die Lebensmittelpreise steigen, wodurch die Lebensmittel für die Ärmsten noch weniger verfügbar werden.“ [nicht offizielle Übersetzung]

Foto: Birgit Winter

Foto: Birgit Winter

Das Bündnis „Keine Patente auf Saatgut“ begrüßt den UN Report. „Wir werden weiterhin gegen Patente auf Saatgut und Nutztiere kämpfen, sagt der Generalsekretär Miguel López Sierra von von COAG, einem der größten Europäischen Bauernverbände. „Diese Patente sind Diebstahl an den Landwirten und den traditionellen Züchtern. Die Bedenken der UN und die Proteste der Landwirte dürfen nicht länger ignoriert werden.“

(Quelle: No patents on seeds www.no-patents-on-seeds.org)

24.10.2009 – Tag der alten Obstsorten mit Sortenbestimmung / A-4724 Eschenau

BirnbaumStreuobstwiesen weisen bei entsprechender Struktur und extensiver Bewirtschaftung eine außergewöhnliche hohe Artenvielfalt auf. Pflanzen und Tiere finden durch die Kombination von Wiese und Baum ein besonders großes Spektrum an unterschiedlichsten Lebensräumen.

BirneViele unserer Obstbäume wurden von vorangegangenen Generationen gepflanzt und ihre Sortennamen sind längst vergessen. Bringen Sie einige Früchte ihres unbekannten Obstbaumes mit. Die Pomologen Bernd Kajtna und Roland Gaber von der Arche Noah (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung) werden an Ort und Stelle die Sorte bestimmen. Die bestimmten Früchte werden in einer Sortenschau präsentiert.

ApfelRahmenprogramm: Lebensraum Streuobstwiese: Information und Exkursion, Information zur Anlage und Erhaltung von Streuobstanlagen, Förderprogramm „Naturaktives Oberösterreich“, Obstbaumverkauf, Verarbeitung und Vermarktung von Streuobst, Verkostung von Obstsorten und kulinarischen Köstlichkeiten von der Streuobstwiese und Kinderprogramm: Basteln mit Naturmaterialien, Bau eines Nützlingshotels

24. Oktober 2009 von 10:00 bis 16:00 Uhr
in der Biobaumschule Raninger, Hofstetten 6, 4724 Eschenau
Nähere Info bei Waltraud Gadermaier, BIO AUSTRIA OÖ Naturschutzberatung, 0676/842214-365 oder waltraud.gadermaier@bio-austria.at

Rückblick Vereinstreffen Perma-Norikum in Neuhofen

Das Fundament für das Anlehngewächshaus wird gelegt

Das Fundament für das Anlehngewächshaus wird gelegt

Das letzte Treffen des Vereins Perma-Norikum fand am Samstag den 10. Oktober 09 in A-4501 Neuhofen an der Krems, im kleinen Hausgarten von Bernhard Gruber und Sigrid Eisenhuber statt.  Tagesziel war es ein einfaches  Anlehngewächshauses aus Altbaustoffen zu starten. Auf dem gewachsenen Lehmboden wurden gebrauchte Leistensteine aus Beton als Fundament aufgelegt und in die Waage gerichtet. Dazu musste noch an manchen Stellen etwas Erdreich abgetragen werden. Der auf das Fundament aufgebaute Holzrahmen wurde durch eine Lage Teerpappe getrennt.

Gebrauchte Fenster werden in die Holzkonstruktion aus altem Dachstuhlholz eingesetzt

Gebrauchte Fenster werden in die Holzkonstruktion aus altem Dachstuhlholz eingesetzt

Die ersten beiden Steher wurden direkt an die Hausmauer geschraubt und von da an ging es Schritt für Schritt weiter, es wurden einfach immer gleich Fenster bzw. Türen mit den Stehern verschraubt, dann wurden die Steher mit dem Auflager am Boden verschraubt, wenn eine Seite fertig war, wurde ein Holzüberleger aufgelegt und damit die Steher darunter verschraubt. Als die beiden Seiten fertiggestellt waren, wurden sie mit einem langen Holzüberleger verbunden und die fehlenden Fenster wurden eingesetzt.

Ausklang nach getaner Arbeit bei Kaffee und Kuchen und einem netten Plausch

Ausklang nach getaner Arbeit bei Kaffee und Kuchen und einem netten Plausch

Der erste Schritt für dieses Anlehngewächshaus wurde gemacht, jetzt gilt es noch die Dachkonstruktion zu errichten und auch die Dacheindeckung vorzunehmen. Dieses Anlehngewächshaus soll einerseits als Gewächshaus für Gemüse und Salat dienen und aber auch als Wärmepuffer vor dem Arbeitszimmer im Kellergeschoss. Weitere Funktion hätte der Dachüberstand um Tomaten im Freiland vor Regen zu schützen und so vor Krautfäule zu Schützen, auch Regenwasser kann zusätzlich gesammelt werden.

15.10.09 – Lösungen für die Finanzkrise / Öpping bei Rohrbach

Erfolgsautor aus München, Gerhard Spannbauer

Erfolgsautor aus München, Gerhard Spannbauer

Finanzcrash – Droht ein Zerfall der öffentlichen Ordnung?
Lösungen für die Finanzkrise Vortrag mit Gerhard Spannbauer, Unternehmer und Erfolgsbuchautor, München

Die Finanzkrise greift immer weiter um sich. Alle Maßnahmen der Regierenden, die Krise in den Griff zu bekommen, haben sich bislang als ungenügend erwiesen. Wir leben in einer scheinbar sicheren Welt, die bei genauerer Betrachtung jedoch recht fragil ist. Sollte sich die Finanzkrise ausweiten, ist rasch mit Unterbrechungen in der Versorgung und mit Störungen der öffentlichen Sicherheit zu rechnen.

Finanzcrash - Die umfassende Krisenvorsorge

Finanzcrash - Die umfassende Krisenvorsorge

Daher ist jeder Einzelne aufgerufen eine individuelle Vorsorge und Vorbereitung zu treffen. Wie stellt man sich ganz praktisch auf solche Möglichkeiten ein?
Bietet diese Krise bei aller Chaotisierung auch Chancen der Entwicklung und
Neugestaltung des Lebens?

Donnerstag, 15.Oktober, 19.00 Uhr
Gasthof Haidvogel
4150 Öpping bei Rohrbach
Eintritt: 7.-
Info: Maria Gruber 0676 3351289

Permakultur für Stadt und Land, Hohenbrunn / München Freitag 6.11.09

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes, lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur kann keine Gesellschaft überleben.

Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Der Permakultur-Designer Bernhard
Gruber gibt einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur.
Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne
beitragen kann.

Beginn: 19.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Lebensraum Kunst Hohenbrunn
D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4

Eintritt: € 10,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

Einführungsseminar Permakultur mit praktischer Übung, Hohenbrunn / München Samstag 7.11.09

Mulchbeet oder Onedaygarden

Mulchbeet oder Onedaygarden

Die Permakultur versteht sich als ein Planungskonzept für dauerhafte soziale und ökologische Lebensräume. Ein Handwerkszeug mit Ethik für
eine friedvolle Zukunft. Behandelt werden Ethik und Gestaltungsprinzipien wie auch ein einfaches und effektives Werkzeug, die Zonierung. Im anschließenden praktischen Teil erfahren die Teilnehmer, wie sie mit einfachsten Mitteln und mit wenig Aufwand einen Garten starten können.

Baumscheibenbepflanzung

Baumscheibenbepflanzung

Samstag 7.11.09 von 9 bis 13 Uhr
Einführungsseminar Permakultur mit anschl. praktischer Übung von 14 bis
17.30 Uhr

Veranstaltungsort:
Lebensraum Kunst Hohenbrunn
D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4

Seminarbeitrag: € 45,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

72h Permakultur-Zertifikatskurs in Hohenbrunn / Bayern

Christoff Schneider, Elisabeth Schmuck und Bernhard Gruber

Christoff Schneider, Elisabeth Schmuck und Bernhard Gruber

In Zusammenarbeit mit Elisabeth Schmuck, Christoff Schneider und Bernhard Gruber, findet vom 14. März bis 27. März 2010 in Hohnebrunn bei München ein 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill Mollison statt.

Dieser Kurs bietet sich für alle an, die im Sommer mit den Ideen der Permakultur durchstarten wollen oder eben in der Sommersaison keine Zeit haben.

Galerie Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Galerie Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Jeder Kursteilnehmer wird ab dem ersten Tag an seinem persönlichen Projekt arbeiten, dazu bitte Katasterpläne, Pläne mit Höhenschichtlinien, Skizzen, Fotos, Luftbildaufnahmen, Zeichenmaterial, Papierbögen und Pauspapier mitbringen.

Das Kursquartier

Das Kursquartier

Zielgruppe: Landwirte, Biobauern, Gärtner, Naturfreunde und alle Interessierten, Männer wie Frauen
Termin: 14. bis 27. März 2010
Ort: D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Referenten: Christoff Schneider & Bernhard Gruber
Teilnahmebeitrag: € 980,- incl. Unterbringung im mitgebrachten Schlafsack im Matratzenlager und Verpflegung.

72h Permakultur-Zertifikatskurse mit Christoff Schneider und Bernhard Gruber

Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Anmeldungen sind bereits jetzt möglich! Motivationsschreiben mit Lebenslauf an
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

10.10.2009 – nächstes Treffen Perma-Norikum in A-4501 Neuhofen

Weidenbogen im Garten

Weidenbogen im Garten

Das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am Samstag den 10. Oktober 09 in der Tassilostraße 1a, in A-4501 Neuhofen an der Krems in unserem kleinen Garten statt. Von 8.00 bis 13.00 Uhr soll mit dem Bau eines Anlehngewächshauses aus Altbaustoffen begonnen werden. Von 15.00 bis 18.00 Uhr ist ein Treffen zum allgemeinen Austausch angesetzt. Für Mitglieder besteht wieder die Möglichkeit Bücher aus der Vereinsbibliothek zu entlehnen. Gerne können auch Samen und Pflanzen getauscht werden.

Ich bitte um Voranmeldung unter +43 650 76 314 28
Neuhofen an der Krems ist von Linz oder auch aus Richtung Kirchdorf sehr gut mit der Bahn zu erreich. Vom Bahnhof geht ein schöner Weg am Bach entlang, weiter über die Kremsinsel, dann über den Kirchenplatz und zum Schluss die Julianabergstraße hoch zu uns. Dauer ca. 15 min.

Newsletter 10/09

Liebe Permakultur-Freunde,

der Herbst ist wieder eingezogen, die Bäume haben ihr Herbstkleid angezogen, das Wetter ist zwar noch wunderschön, doch man spürt die nahende Kälte. Eigentlich sollte ich wieder am Projekt im Südsudan in der Oberen Nilregion weiterarbeiten, die Lage war dort derzeit zu gefährlich, denn es gibt zur Zeit wieder blutige Auseinandersetzungen zwischen Shillouk und Dinka, also wurde die Reise kurzfristig abgesagt.

Das nächste Treffen des Vereins Perma-Norikum findet am Samstag den 10. Oktober 09 in der Tassilostraße 1a, in A-4501 Neuhofen an der Krems in unserem kleinen Garten statt. Von 8.00 bis 13.00 Uhr soll mit dem Bau eines Anlehngewächshauses aus Altbaustoffen begonnen werden. Von 15.00 bis 18.00 Uhr ist ein Treffen zum allgemeinen Austausch angesetzt. Für Mitglieder besteht wieder die Möglichkeit Bücher aus der Vereinsbibliothek zu entlehnen. Gerne können auch Samen und Pflanzen getauscht werden.

Infos in diesem Newsletter:

1. Rückblick auf das Treffen 25. Jahre deutscher Permakultur-Verein
2. Der Lotharpfad – Naturgewalten veranschaulicht
3. LebensGarten Augendobl
4. Petitionen Neues Geld
5. Energiesparlampen – Nicht nur ein Gesundheitsproblem
6. Pala-Verlag prämiert Bau von Insektenhotels
7. Aktuelle Termine

Permakulturelle Grüße

Bernhard Gruber
Schriftführer Perma-Norikum
www.perma-norikum.net

25 Jahrfeier Deutscher Permakultur-Verein am Lindenhof in Möhringen bei Tuttlingen

25 Jahrfeier Deutscher Permakultur-Verein am Lindenhof in Möhringen bei Tuttlingen

1. Rückblick auf das Treffen 25. Jahre deutscher Permakultur-Verein

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...dasMottowarKuscheln-Kämpen-Kollapieren

Im Lindenhof nahe des verträumten Dorfes Möhringen trafen sich am Wochenende vom 17. bis 20. September 2009, Mitglieder aller großen Permakultur-Vereine im deutschsprachigen Raum. In den Süden Deutschlands reisten Großteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln, in Fahrgemeinschaften oder auch teilweise mit Fahrrädern, Vorstände und Mitglieder vom Permakultur Verein Deutschland, Deutsche Permakultur-Akademie, Transition Town Movement Friedrichsheim – Kreuzberg, Permakultur Austria, Perma-Norikum, PIA und Permakultur Verein Schweiz. Die Vereine hatten Gelegenheit ihr Vereinsgeschichte zu Präsentieren und ihr Zukunftswünsche dar zu bringen. Es gab auch mehrere interessante Berichte und auch Kurzfilme zum Thema Transition Town Movement. Zwei neuen Permakultur-Designern wurde das Diplom überreicht. Gemeinsame Länder übergreifende Projekte im Rahmen der Erwachsenenbildung wurden besprochen.

Der Lindenhof in Möhringen als Austragungsort der 25 Jahrfeier

Der Lindenhof in Möhringen als Austragungsort der 25 Jahrfeier

Zum Thema Vereinsaufbau und -arbeit gab es einen interessanten Workshop. Weiters wurde gemeinsam gefeiert, getanzt, gesungen und gelacht. Die Veranstalter des deutschen Permakultur Vereins freute natürlich besonders die rege Teilnahme aus den Nachbarländern. Es wäre natürlich schön, wenn so ein Treffen mit solch einer Vielfalt wieder in absehbarer Zeit zustande kommen könnte.

2. Der Lotharpfad – Naturgewalten veranschaulicht – Schwarzwald

Ende Juni 2003 wurde der Sturmwurferlebnispfad im Schwarzwald, der „Lotharpfad“ beim Schliffkopf an der Schwarzwaldhochstraße eröffnet. Die Vorgeschichte: Mit Windgeschwindigkeiten über 200 Stundenkilometer fegte der Orkan „Lothar“ am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 über Baden-Württemberg hinweg und hinterließ in den Wäldern des Landes 30 Millionen m³ Sturmholz und 40.000 Hektar Kahlfläche.

Entlang eines 800m langen Lehr- und Erlebnispfades auf einer zehn Hektar große Sturmwurffläche können Besucher am Schliffkopf (Kreis Freudenstadt) an der Schwarzwaldhochstraße beobachten, wie nach und nach die Sturmfläche wieder neu besiedelt wird. Der „Lotharpfad“ führt über Stege, Leitern und Treppen und bietet Einblicke, wie die Natur mit einer solchen Fläche umgeht und was von selbst wieder entsteht. Eine Aussichtsplattform bietet außerdem noch schöne Blicke über den Nordschwarzwald und ins Tal Richtung Oppenau und Ottenhöfen.

Lage: an der Schwarzwald- Hochstraße (B 500), beim Schliffkopf. Entfernung ca. 20 km von Freudenstadt, 35 km von Baden- Baden. Erlebnispfad auch für Kinder ein großer Spaß – für Kinderwagen allerdings völlig ungeeignet
frei zugänglich, Eintritt frei (Quelle: www.schwarzwald.com)

3. LebensGarten Augendobl

Jurte von Dr. Claudius Kern im LebenGarten in Augendobl

Jurte von Dr. Claudius Kern im LebenGarten in Augendobl

Der LebensGarten Augendobl sucht Menschen, die in einer sozial und ökologisch ausgerichteten Siedlung für etwa 12 bis 20 Erwachsene plus Kinder und Jugendliche leben wollen. Unser Projekt ist in der konkreten Niederlassungsphase, sozusagen bereits ein „gemachtes Bett“. Es fehlen nur noch die Menschen, die hier leben und gestalterisch tätig sein wollen. „Feriendorf“ wird es keines, denn an allen Ecken und Enden gibt es ganz viel zu tun…

Lichtkuppel in einer von Dr. Claudius Kern gebauten Jurte

Lichtkuppel in einer von Dr. Claudius Kern gebauten Jurte

Generell ist weitgehende Selbstversorgung und Selbstbestimmung in persönlich überschaubaren Strukturen angesagt, was seinerseits die Verantwortung und Kooperation der BewohnerInnen mit Mensch und Natur fördert. Selbstversorgung bedeutet die eigene Arbeit wieder als Quelle der Selbstentfaltung zu entdecken. Die Erfahrungen in anderen Gemeinschaften zeigen, dass im Schnitt die Lebenshaltungskosten auf die Hälfte sinken, während die Lebensqualität um mehr als das Doppelte steigt…

Einblick in die Landschaft vom künftigen Jurten-Dorf

Einblick in die Landschaft vom künftigen Jurten-Dorf

Obwohl rechtlich und praktisch als Kleingartenanlage konzipiert, sollen die einzelnen Parzellen gerade nicht voneinander (durch Zaun oder Hecke) abgegrenzt sein, sondern – eben als LebensTRaum-Garten, dem gemeinschaftlichen „ÖKODORF“-Modell entsprechen. D.h. wir teilen gemeinsame Anlagen, unsere Tätigkeitsbereiche, Fähigkeiten und Kreativität – bei so viel Individualität wie möglich und so viel gemeinsames Gut wie nötig. Gemeinschaft ist nicht die herkömmliche Abgrenzung voneinander (übliches Kleinfamilienmodell), sondern ein lebendiges Beziehungsgeflecht und Miteinander -Wachsen. Dennoch besteht bei uns ein ebenso deutlicher wie erfreulicher Unterschied zu Wohnformen, die ansonsten aus Kostengründen aus Kleinwohnungen in größeren Gebäuden bestanden: Im Jurtendorf – mitten im Grünen – haben wir so viel individuellen Freiraum wie möglich und das Gemeinsame kann sich viel besser auf flexibler und freiwilliger Basis gestalten.

Ernst Junger präsentiert seine paradiesischen Früchte aus biologischer Landwirtschaft

Ernst Junger präsentiert seine paradiesischen Früchte aus biologischer Landwirtschaft

Das Projekt „Lebensgarten Augendobl“ sieht sich als Modellprojekt, dass – im wahrsten Sinne des Wortes – seine Kreise ziehen soll – Low-Cost-Jurten- und begrünte Bio-Dom-Dörfer als Pioniere eines mit Froh-Sinn erfüllten Lebens und Strebens. Mögen die alten Fesseln der Herrschaftsbürokratien zerbrechen, mögen sie sich erübrigen aufgrund besserer Ideen. Weitere Infos unter http://jurten.heim.at/

4. Petition Neues Geld im Ausschuss für Petitionen im Parlament eingebracht

Vor fast einem Jahr verfassten wir die Petition Neues Geld, die mittlerweile im Parlament eingebracht und im Ausschuss für Petitionen im Sommer 2009 behandelt wurde. Der Ausschuss gab sie zur Stellungnahme ins Finanzministerium weiter, die bisher noch nicht bei uns eingelangt ist.

Es ist aber vorherzusehen, dass diese ähnlich wie die bisherigen Stellungnahmen aus dem Bundeskanzleramt sowie aus dem Außenministerium (beide berufen sich auf die Auskunft des Finanzministeriums) lauten wird und demzufolge keine Notwendigkeit für Komplementärwährungen gesehen wird.

Wie gehen wir also weiter mit der Petition um? Damit die Inhalte nicht im politischen Alltagsleben völlig verloren gehen, wird folgende weitere Vorgangsweise überlegt, die Petition soll in fünf Forderungen konkretisiert werden:-Komplementärwährungen als regionales Steuerzahlungsmittel erlauben – Bundesabgabengesetz anpassen

-Nationalbank beauftragen, sich mit dem Thema gemeinnützige Komplementärwährungen zu befassen – gemeinnützige Komplementärwährungen als Unterstützung für regionale Wirtschaftsstrukturen und für die Regionalentwicklung
-Systeme auf Zeitbasis mit nachbarschaftlichen und gemeinnützigen Interessen steuerfrei stellen und die TeilnehmerInnen versichern

-Pilotprojekte seitens der Ministerien unterstützen und evaluieren

-Zur Erforschung und Begleitung von Komplementärwährungen Fachwissen aus bestehenden Unis und Fachhochschulen unter Einbindung von KomplementärwährungsexpertInnen bündeln. Forschungsgrundlagen und Begleitforschung ermöglichen. Weitere Infos unter: www.unterguggenberger.org

5. Energiesparlampen – vom Start weg ein Auslaufmodell mit Gesundheitsproblem

Langzeittests haben ergeben, dass die ausgewiesene Lebensdauer bei vielen Energiesparlampen nicht erreicht wird, die Lichtstärke lässt mit der Lebensdauer der Lampen nach, und das teilweise rapide. Viele Sparlampen halten nicht einmal ein Drittel der angegebenen Zeit, manche nicht einmal ein Fünftel. Sollte eine Lampe zu Bruch geht, verdunstet das hochgiftige Quecksilber schon bei Zimmertemperatur. Besonders giftig wirkt es, wenn es eingeatmet wird. Dies ist besonders für Kleinkinder gefährlich, die am Boden spielen. Bei massenhaftem Gebrauch wird das Problem der Umweltverschmutzung durch Energiesparlampen drastisch zunehmen. Erste Erhebungen zeigen, dass die wenigsten Verbraucher die mit dem giftigen Schwermetall Quecksilber belasteten Leuchtmittel wie vorgeschrieben im Sondermüll entsorgen, die Mehrheit lässt sie einfach im Hausmüll verschwinden. Dies lässt die Ökobilanz der Energiesparlampen verheerend aussehen. Energiesparlampen emittieren starke elektromagnetische Felder, sowohl niederfrequente als auch hochfrequente. Die weltweit angewandte TCO-Norm für Computer wird von den meisten Sparleuchten erreicht und sogar überboten. Der Blauanteil im Licht sorgt für eine hormonell gesteuerte und unerwünschte Belastungs- und Stressreaktion. Denn das blaue Licht ist mit dafür verantwortlich, dass in der Zirbeldrüse, einem Teil des Zwischenhirns, weniger Melatonin (Schlafhormon) produziert wird, was gesundheitlich bedenklich ist.

Bereits jetzt gilt die Energiesparlampe unter Fachleuten als Auslaufmodell. Wesentlich effizienter und zudem langlebiger sind LED. Sie verfügen über eine enorme Lebensdauer, die Lichtausbeute ist effektiver, zudem erzeugen sie keinen Elektrosmog. Allerdings sind sie noch nicht hell genug. (Quelle: www.verband-baubiologie.de)

6. Der pala-verlag prämiert den Bau von Insektenhotels in Kindertagesstätten und Schulen

Das Insektenhotel

Das Insektenhotel

Mit Geldpreisen im Gesamtwert von 1000 Euro prämiert der pala-verlag den Bau von Insektenhotels in Kindertagesstätten und Schulen. Der pala-verlag feiert im nächsten Jahr seinen 30. Geburtstag und statt zur Geburtstagsfeier lädt der Verlag ErzieherInnen, LehrerInnen und Kinder zum Bau von Insektenhotels ein, die – pünktlich zum Verlagsjubiläum – im nächsten Frühjahr bezugsfertig sein sollen. Bis zum 30. November 2009 können sich Interessenten aus Kindergärten und Schulen beim pala-verlag melden – per E-Mail insektenhotel@pala-verlag.de oder über das Internet www.pala-verlag.de .

Insektenhotel errichtet im 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Wels / Sommer 09

Insektenhotel errichtet im 72h Permakultur-Zertifikatskurs in Wels / Sommer 09

Die angehenden Bauherren erhalten nach ihrer Anmeldung neben detaillierten Informationen zum Aktionsablauf zusätzlich je eins von insgesamt 300 Buchpaketen, bestehend aus den Titeln »Das Insektenhotel« und »Das Wildbienenhotel« von Wolf Richard Günzel. Mit dieser Aktion will der pala-verlag Kindern nicht nur die Möglichkeit bieten, bei Planung und Bau der Insektenhotels kreativ zu werden und kräftig mit anzupacken. Die Kinder können bei laufendem Hotelbetrieb zudem das Leben der Insekten selbst in Augenschein nehmen.

Insektenhotel für den kleinen Hausgarten oder auch Balkon

Insektenhotel für den kleinen Hausgarten oder auch Balkon

Gerade vor dem Hintergrund der immer kleiner werdenden natürlichen Lebensräume vieler Blüten bestäubender Insekten kann mit dem Bau von Insektenhotels für solitär lebende Wildbienen, Hummeln, Schlupf- oder Faltenwespen ein wirksamer Beitrag zum Umwelt- und Insektenschutz geleistet werden.

7. Aktuelle Termine

9. und 10.10.2009 Kräuterhof Aufreiter eröffnet / 4211 Alberndorf

Der Kräuterhof Aufreiter lädt erstmals zum Gustieren, Probieren und zum Kaufen im Kräuter –Vielfalt –Laden am 9.10.09 von 14-18 Uhr und am10.10.09 von 8-12 Uhr ein .
Das Sortiment reicht von Kräutertees, Gewürzen, Seifen, Badekonfekt bis zu Obst, Leindotteröl, Kräutersalz und vieles mehr. Jedes 2. Wochenende im Monat geöffnet!
Fam. Aufreiter, HADERSDORF 1, 4211 Alberndorf, www.aufleben.at

12.10.2009 – MiakWadang – Dorfentwicklung im SüdSudan – zwischen Konflikt und Wiederaufbau / A-4553 Schlierbach

Ein Abend lang in Afrika – eine Diapräsentation mit Maria Strauß, Bericht der Projektreise April09, Freundesnetzwerk im Dialog, eine Abend mit Informationen über Projektfortschritte und nächste Herausforderungen. Montag, 12. Okt. 2009, 19.30 Uhr, SPES Zukunftsakademie, Schlierbach, Anmeldung unter: office@miakwadang.at

14.10.2009 – Suche nach Möglichkeiten in Zeiten der Krise – Boku / Wien

Anlässlich der Eröffnung des Centre for Development Research an der Universität für Bodenkultur Wien gibt es ein Kolloquium „Seeking opportunities in times of crisis“. Im Rahmen des Kolloquiums diskutieren wir die Frage, welchen Beitrag Wissenschaft zur Überwindung lokaler und globaler Krisen leisten kann. Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 14. Oktober 2009 von 17.00 bis 19.30 Uhr, in der Aula des Franz Schwackhöfer Haus (Eingang Wilhelm Exner Haus)Peter Jordan Straße 82, 1190 Wien. Nähere Informationen zum Kolloquium unter folgendem Link: www.cdr.boku.ac.at

15.10.2009 – Kongress „Wie ernähren wir uns in Zukunft – Lokale und globale Perspektiven“ / A-4553 Schlierbach

Laut Schätzungen der FAO leiden weltweit rund 1 Mrd. Menschen an Hunger und Unterernährung – eine Tatsache in Zeiten, in denen das Menschenrecht auf Nahrung völkerrechtlich verankert ist. Die Ursachen sind vielfältig und komplex. Ernährung ist ein physiologisch, politisch, ökologisch und ethisch diskutiertes Zukunftsthema. Angesichts der globalen und lokalen Ernährungsprobleme schallt der Ruf nach mehr Entwicklungszusammenarbeit, gerechterer Verteilung, funktionierenden Netzwerken und Modellen immer lauter, denn die Zeit läuft, und Menschen sterben täglich an den Folgen von Hunger.

In den zwei Tagen wird die Kongressfrage „Wie ernähren wir uns in Zukunft?“ in all ihren unterschiedlichen Dimensionen behandelt, um den Handlungsbedarf und die Strategien für die Zukunft herauszuarbeiten. Ein Mix aus Vorträgen, Dialogen, Podiumsdiskussionen und Foren spannt den Bogen von den Brandherden der Ernährungssituation, über die Szenarien und Weichenstellungen für die Zukunft, bis hin zu Handlungsempfehlungen bzw. beispielhaften Netzwerken rund um den Globus.

Donnerstag, 15. Oktober und Freitag, 16. Oktober 2009 Ort: SPES Zukunftsakademie, Schlierbach. Kontakt: SPES Zukunftsakademie Katharina Haider haider@spes.co.at ++43/7582/82123-80

24.10.2009 – Tag der alten Obstsorten mit Sortenbestimmung / A-4724 Eschenau

Streuobstwiesen weisen bei entsprechender Struktur und extensiver Bewirtschaftung eine außergewöhnliche hohe Artenvielfalt auf. Pflanzen und Tiere finden durch die Kombination von Wiese und Baum ein besonders großes Spektrum an unterschiedlichsten Lebensräumen. Viele unserer Obstbäume wurden von vorangegangenen Generationen gepflanzt und ihre Sortennamen sind längst vergessen. Bringen Sie einige Früchte ihres unbekannten Obstbaumes mit. Die Pomologen Bernd Kajtna und Roland Gaber von der Arche Noah (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung) werden an Ort und Stelle die Sorte bestimmen. Die bestimmten Früchte werden in einer Sortenschau präsentiert. Rahmenprogramm: Lebensraum Streuobstwiese: Information und Exkursion, Information zur Anlage und Erhaltung von Streuobstanlagen, Förderprogramm „Naturaktives Oberösterreich“, Obstbaumverkauf, Verarbeitung und Vermarktung von Streuobst, Verkostung von Obstsorten und kulinarischen Köstlichkeiten von der Streuobstwiese und Kinderprogramm: Basteln mit Naturmaterialien, Bau eines Nützlingshotels

24. Oktober 2009 von 10:00 bis 16:00 Uhr
in der Biobaumschule Raninger, Hofstetten 6, 4724 Eschenau
Nähere Info bei Waltraud Gadermaier, BIO AUSTRIA OÖ Naturschutzberatung, 0676/842214-365 oder waltraud.gadermaier@bio-austria.at

6.11.2009 – Permakultur für Stadt und Land / D-85662 Hohenbrunn / München

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Bernhard Gruber bei seinem Vortrag über Urbane Permakultur

Permakultur ist nicht nur ein Planungssystem das sich auf den Garten
oder die Landwirtschaft beschränkt, dahinter steckt ein komplexes,
lebendiges System, für viele auch ein Lebensstil. Ohne permanente Kultur
kann keine Gesellschaft überleben. Der Permakultur-Designer Bernhard
Gruber gibt einen Einblick in die Ethik und Geschichte der Permakultur.
Anhand von einfachen Beispielen wird er erläutern, was jeder einzelne
beitragen kann.

Lebensraum Kunst Hohenbrunn

Beginn: 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn, D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Eintritt: € 10,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

7.11.2009 – Einführungsseminar Permakultur mit praktischer Übung / D-85662 Hohenbrunn / München

Mulchbeet oder Onedaygarden

Mulchbeet oder Onedaygarden

Die Permakultur versteht sich als ein Planungskonzept für dauerhafte
soziale und ökologische Lebensräume. Ein Handwerkszeug mit Ethik für
eine friedvolle Zukunft. Behandelt werden Ethik und
Gestaltungsprinzipien wie auch ein einfaches und effektives Werkzeug,
die Zonierung. Im anschließenden praktischen Teil erfahren die
Teilnehmer, wie sie mit einfachsten Mitteln und mit wenig Aufwand einen
Garten starten können.

Baumscheibenbepflanzung

Baumscheibenbepflanzung

Samstag von 9 bis 13 Uhr
Einführungsseminar Permakultur mit anschl. praktischer Übung von 14 bis 17.30 Uhr

Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn, D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Seminarbeitrag: € 45,-

Anmeldung unter:
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

14.3 – 27.3.2010 – 72h Permakultur-Zertifikatskurs in D-85662 Hohenbrunn / München

Christoff Schneider, Elisabeth Schmuck und Bernhard Gruber

Christoff Schneider, Elisabeth Schmuck und Bernhard Gruber

In Zusammenarbeit mit Elisabeth Schmuck, Christoff Schneider und
Bernhard Gruber, findet vom 14. März bis 27. März 2010 in Hohnebrunn bei
München ein 72h Permakultur-Zertifikatskurs nach dem Curriculum von Bill
Mollison statt. Dieser Kurs bietet sich für alle an, die im Sommer mit den Ideen der Permakultur durchstarten wollen oder eben in der Sommersaison keine Zeit haben. Jeder Kursteilnehmer wird ab dem ersten Tag an seinem persönlichen Projekt arbeiten, dazu bitte Katasterpläne, Pläne mit Höhenschichtlinien, Skizzen, Fotos, Luftbildaufnahmen, Zeichenmaterial, Papierbögen und Pauspapier mitbringen.

Zielgruppe: Landwirte, Biobauern, Gärtner, Naturfreunde und alle
Interessierten, Männer wie Frauen
Termin: 14. bis 27. März 2010
Ort: D-85662 Hohenbrunn, Dorfstraße 4
Referenten: Christoff Schneider & Bernhard Gruber
Teilnahmebeitrag: € 980,- incl. Unterbringung im mitgebrachten
Schlafsack und Matte im Matratzenlager und Verpflegung.
Veranstaltungsort: Lebensraum Kunst Hohenbrunn
Weitere Infos unter: www.permakultur-jetzt.eu

Anmeldungen sind bereits jetzt möglich! Motivationsschreiben mit
Lebenslauf und Foto an
Elisabeth Schmuck
info@lebensraum-kunst.de
Tel.: 0 81 02 / 77 37 06
Fax: 0 81 02 / 77 37 05

Impressum/Offenlegung gem. § 24f Mediengesetz (BGBl. Nr. 49/2005):
Medieninhaber und Herausgeber ist der Verein Perma-Norikum (www.perma-norikum.net) mit Sitz in A-4600 Wels, Stadlhof 25
Redaktion: Schriftführer Perma-Norikum Bernhard Gruber (www.permakultur.biz)
Dieses Medium dient zur Information und gegenseitigen Unterstützung im Sinne der Permakultur

Blitzlichter zur Permakultur

Im Rahmen des 72h Permakultur-Zertifikatskurses vom 11. bis 25. Juli 09 am Permakultur-Projekt Weberhäus in Wels, wurde der Vortrag von Trish Allen-Polaischer „21 Jahre Permakultur auf der Rainbow Valley Farm“ von einem professionellen Filmteam aufgezeichnet. Zusätzlich zum Vortrag wurden Blitzlichter der Kursteilnehmer eingefangen, wie sie zur Permakultur gekommen sind und was Permakultur für ihren weiteren Lebensweg bedeuten wird.

Im folgenden Ausschnitt sind einige dieser Interviews zu sehen.