Teilzeitarbeit in einer Bioimkerei

Bienen und Pflanzen vollführten eine Coevolution, so ist ein Großteil unserer Pflanzen auf die Bestäubung von Bienen angewießen

Bienen und Pflanzen vollführten eine Coevolution, so ist ein Großteil unserer Pflanzen auf die Bestäubung von Bienen angewießen

Teilzeitarbeit in einer Bioimkerei?
Ja, das passt für mich!

Die Bienothek ist eine Bioimkerei am Standort einer alten Baumschule in Luftenberg an der Donau. Wir verarbeiten im Familienbetrieb Honig aus dem Mühlviertel und ausgewählte Zutaten zu naturbelassenen Lebensmitteln und erzeugen aus Pollen, Wachs und Propolis Produkte für die Apitherapie.

Für eine Mitarbeit im Jahreskreis einer biologisch geführten Imkerei suchen wir eine naturinteressierte und lernbereite Person für Wachsgewinnung, Wachsverarbeitung, Honigschleuderung, Honigabfüllung, Herstellung von Salben und Tinkturen, Herstellung von Wachskompressen, Pflege des Kräutergartens und des Freiraums um die Imkerei, Vorbereitung und Pflege der Betriebsmittel wie Rähmchen und Bienenfutter.

Gutes von der Biene - Teilzeitarbeit in einer Bioimkerei

Gutes von der Biene – Teilzeitarbeit in einer Bioimkerei

Der Arbeitsinhalt umfasst keine imkerlichen Arbeiten direkt am Bienenvolk. Es ist daher keine Erfahrung mit Bienen erforderlich. Bei Interesse kann aber die Bienenhaltung gerne erlernt werden und auch je nach Interesse und Kenntnissen eigene Bienenstöcke sowie Bienenstöcke der Bienothek mitbetreut werden. Die Arbeitszeit umfasst durchschnittlich 12 Stunden / Woche, eine sehr flexible Zeiteinteilung ist möglich. Die Anstellung erfolgt im Ausmaß einer geringfügigen Beschäftigung (inklusive Unfallversicherung und Urlaubsanspruch) mit 14 x 386,- € Monatsgehalt.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an Herrn Johann Ecker
Informationen zur Bienothek

Schafwolle genial als Mulch

Ziegenkitz auf Elisabeth Schmucks Milchschaf

Ziegenkitz auf Elisabeth Schmucks Milchschaf

Schafwolle genial als Mulch
Ein Erfahrungsbericht von Elisabeth Schmuck aus Hohenbrunn bei München

Liebe Permi’s!

Viel hat sich getan – in meinem Leben und in meinem Garten.
Ich melke inzwischen meine zwei Schafe und eine Ziege, mache Joghurt, Quark und Käse und bin mit viel Freude im Garten zugange.

Nach der Schafschur im letzten Jahr fiel ein großer Berg Wolle an – Wolle von insgesamt 18 Schafen.  Einiges hab’ ich zum Waschen und Kardieren gegeben damit zwei meiner Freundinnen daraus Strickgarn spinnen können. Aber die weitaus größere Portion habe ich zum Mulchen ausprobiert.  Mit unglaublichem Erfolg!

Die Erde unter der Wollschicht ist feinkrümelig, üppig, duftend, dicht besiedelt von Regenwürmern und so weich, dass ich die neuen Heckenpflanzen von Hand eingraben konnte. Am letzten Sonntag hab’ ich mich mit einem Schafbauern unterhalten, der die Wolle ebenfalls zum Humusaufbau und zur Bodenverbesserung einsetzt. Er hat von einer Studie erzählt, die diesen Effekt auch mit Zahlen und Daten belegt.

Die Wolle, die bei der Schafschur anfällt, wird in der Regel entsorgt, weil es kaum noch Abnehmer dafür gibt und wenn überhaupt nur sehr wenig dafür bezahlt wird (50 Cent pro Kilo…). Es sollte also ein Leichtes sein, kostenlos an (Bio-)Schafwolle ran zu kommen! Eine Mulchschicht daraus ist nicht nur extrem effektiv sondern auch dauerhaft.

Diese Entdeckung wollte ich jetzt einfach gerne mit Euch teilen

Eure Elisabeth

Großes Interesse bei abendlicher Wanderung durch den Wald-Wasser-Garten

Im Rahmen der  Woche der Artenvielfalt und der Klima Genuss Wochen organisierte Bernhard Gruber am 21. Mai in seinem Wald-Wasser-Garten in Eggendorf im Traunkreis einen Rundgang für interessierte Gartenfreunde

Im Rahmen der Woche der Artenvielfalt und der Klima Genuss Wochen organisierte Bernhard Gruber am 21. Mai in seinem Wald-Wasser-Garten in Eggendorf im Traunkreis einen Rundgang für interessierte Gartenfreunde

Großes Interesse bei abendlicher Wanderung durch den Wald-Wasser-Garten

Der Waldgärtner aus Neuhofen bewirtschaftet nunmehr seit drei Jahren ein Stück Land, das niemand haben wollte, da der Boden zu schwer und zu feucht war. Bei dieser Herausforderung hilft ihm die Wirtschaftsweise der Permakultur. Er hat das Problem zur Lösung gemacht: ein schlangenförmiger Teich windet sich durch das Gelände, der Aushub wurde zu Hügeln geformt, welche mit Obstbäumen, Beerensträuchern, Knollenfrüchten, dauerhaftem Gemüse, Kräutern und Wertholz bepflanzt wurden.

Mandala-Garten im Vordergrund der Bienenhütte

Mandala-Garten im Vordergrund der Bienenhütte

Eine Wildbeerenhecke soll in Zukunft für ein ideales Mikroklima sorgen und Lebensraum für eine Vielzahl an Getier sein. Gruber achtet auch darauf, dass jedes Element mehrere Funktionen hat, so sollen die Beeren auch für den menschlichen Verzehr geeignet sein. Auf schweres Gerät verzichtet er gänzlich, doch ist er ein Freund von gutem Werkzeug, wahlweise verwendet er Sense oder japanische Handsichel. Bei abwechslungsreicher Arbeit kommen auch immer wieder gerne Helfer, die mehrere Stunden oder auch Tage mithelfen, diese grüne Oase der Vielfalt in Zaum zu halten.

Schlangenförmig windet sich ein Teich durch das Gelände

Schlangenförmig windet sich ein Teich durch das Gelände

Über 25 Besucher aus Eggendorf, Neuhofen, Allhaming, Schleißheim, Marchtrenk und Linz, fanden sich am Abend des 21. Mai zu einem gemütlichen Rundgang ein. Los ging die Führung im Mandala-Garten, welcher für den Gemüseanbau genutzt wird, weiter zum alten Traktoranhänger, der zum Hühnerstall umgebaut wurde, entlang am Teich zu einem größeren Heidelbeerbeet und über einen schmalen Pfad durchs Schilf. Am Weg gab es immer wieder Informationen zu verschiedenen Pflanzen wie zum Beispiel der dreiblättrigen Bitterorange, einer winterharten Zitrusfrucht.

Auf einer kleinen Anhöhe versammelte sich die Gruppe in Ahorndom, einem Naturbau aus gepflanzten Ahornbäumen, zu einem Rundblick über das Gelände. Vorbei an Schichtmulchbeeten erreichten die Gartenfreunde eine multifunktionale Bienenhütte, wo die Exkursion ihren Ausklang fand. Ohne Fundamente, nur auf Betonplatten stehend, wurde ein runder Pfahlbau mit einer interessanten Dachkonstruktion errichtet. Die Wände wurden mit Strohballen ausgefacht, welche in der ersten Juni Woche mit Lehm verputzt werden.

Die Oberträgerbeute geht auf eine Bauform im antiken Griechenland zurück und wurde für die Bienenhaltung in Afrika wiederentdeckt

Die Oberträgerbeute geht auf eine Bauform im antiken Griechenland zurück und wurde für die Bienenhaltung in Afrika wiederentdeckt

Bernhard Gruber ist auch begeisterter Jungimker, wenngleich durch Einfluss der Agroindustrie, Bienenkrankheiten und Behördenauflagen dieses Handwerk zur Herausforderung wird. Mit Hilfe von Nisthilfen und verschiedenen Blühpflanzen unterstützt er auch die Ansiedlung von Wildbienen.

Dienstag ist der Tag für interessierte Gartenfreunde zum Mitarbeiten, die Möglichkeit besteht von 8.00 Uhr bis 16.30 Uhr, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Bitte ArbeitskleidungVerpflegung mitbringen. Telefonische Voranmeldung unter 0650 76 314 28 ist erbeten. Weitere Informationen unter http://www.permakultur.biz

Workshop: 14. und 15.6. Kompost-Toilette / Theklasien

Ein Kompost-Klo hilft Stoffkreisläufe wieder zu schließen

Ein Kompost-Klo hilft Stoffkreisläufe wieder zu schließen

Workshop Kompost-Toilette – Biohof Theklasien

Am 14. und 15. Juni 2013 gibt es zum Thema Kompost-Toilette am Biohof Theklasien, einen umfangreiche Workshops mit Bernhard Gruber. Neben dem ökologischen Nutzen werden verschiedene Bauformen besprochen und auch gemeinsam eine Kompost-Toilette gebaut. Auch verschiedene Bautechniken wie Flaschenfenster oder Cordwood-Elemente sollen einfließen.


Ort: Biohof Theklasien
Hinterberg 6, 4083 Haibach ob der Donau
Datum: 14. und 15. Juni
Zeit: jeweils 9.00 bis 17.00 Uhr
Veranstalter: Bio Austria


Kontakt und Anmeldung:
Waltraud Müller
BIO AUSTRIA OÖ
Naturschutzberatung
Tel. 0676/842214-365


Für eine gute Kompostierung oder auch Fermentierung ist eine Urinseperation unbedingt notwendig

Für eine gute Kompostierung oder auch Fermentierung ist eine Urinseperation unbedingt notwendig

Der ökologische Nutzen einer Kompost-Toilette

Bei einer Kompost-Toilette geht es nicht nur darum, den Wasserverbrauch zu senken, im Vordergrund steht Verantwortung zu übernehmen, für die Abfälle die wir produzieren. Vor allem dürfen wir, wenn wir in Kreisläufen denken, unsere Ausscheidungsprodukte nicht als Abfall sehen, sondern als Rohstoff, den es in den ursprünglich geschlossenen Nährstoffkreislauf einzubinden gilt.

Ein sehr großes Nährstoffpotential geht in heutiger Zeit verloren, da sogenannte Haushaltsabwässer oft mit Industrieabwässern vermischt, zu hochgiftigem Sondermüll werden. Auch ist eine unsachgemäße Entsorgung verschiedener Reststoffe über Toiletten, nach wie vor ein ungelöstes Problem.

Indoor-Komposttoilette der Familie Langerhorst in Waizenkirchen

Indoor-Komposttoilette der Familie Langerhorst in Waizenkirchen

Genau wie Lebensmittel- und Energieversorgung muss das Schließen des Nährstoffkreislaufes zu einem lokalen Thema und nach dem Verursacher Prinzip gelöst werden. Kompost-Toiletten gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen, die nachträgliche Installation in Gebäude gestaltet sich oft etwas aufwändig, so wird gerne auf eine freistehende Kompost-Toilette zurück gegriffen.


Komposttoilette mit Regenwassernutzung zum Hände waschen

Komposttoilette mit Regenwassernutzung zum Hände waschen

Eine Komposttoilette ist kein Plumpsklo

Eine Komposttoilette ist nicht mit einem Plumpsklo oder mit einer Latrine zu verwechseln, welche beinahe immer im anaeroben Bereich sind und für Gestank und Krankheiten sorgen. Eine Kompost-Toilette soll ähnlich wie ein Komposthaufen arbeiten und für Abtötung pathogener Keime sorgen. Ausreichend organisches Einstreumaterial sorgt für ein luftiges Gemisch.

Ein sehr gutes Einstreumaterial ist Holzkohle - so kann ein hochwertiger Dünger gewonnen werden

Ein sehr gutes Einstreumaterial ist Holzkohle – so kann ein hochwertiger Dünger gewonnen werden

Zusätzlichen Nutzen hat die Verwendung von Holzkohlenstaub, welcher Feuchtigkeit, somit Geruch aufnehmen kann. Holzkohlenstaub ist übrigens ein idealer Langzeitnährstoffspeicher. Wichtig im Kompostklo ist eine gute Luftzirkulation, welche mit einem Solarkamin unterstützt werden kann.


Tag des offenen Gartentors im Himmlischen Garten

Ein himmlischer Garten versteckt im Großstadtdjungel von Linz

Ein himmlischer Garten versteckt im Großstadtdjungel von Linz

11. Mai: Tag des offenen Gartentors im Himmlischen Garten

Sonja Tobin & Gerhard Wiener laden im Rahmen der Initiative “Auf Gesunde Nachbarschaft” ein zum TAG DES OFFENEN GARTENTORS am 11. Mai 2013, 10 – 16 Uhr, Brunnenfeldstrasse 33, 4030 Linz

Einladung an alle neugierigen Nachbarn, Garteneinsteiger, Balkongartler, an alle die “Der Himmlischen Garten” durch einen Blick über den Gartenzaun bereits kennen und jetzt endlich mal reinschauen möchten, an alle die sich Anregungen und Ideen holen wollen oder an jene, denen wir ganz einfach Gusto aufs “Stadtgarteln” machen können.

Wir sind Mitglied der Arche Noah und es gibt selbstverstänlich einen Ab-Hof-Gemüse-Pflanzen-Raritäten-Verkauf. Weitere Details findest du in der Einladung Himmlischer Garten

“Auf Gesunde Nachbarschaft” ist eine Initiative des Fonds Gesundes Österreich im Rahmen der Gesundheitsförderung um ein lebendiges Miteinander in der Nachbarschaft, also im gemeinsamen Wohn- und Lebensraum zu fördern und zu stärken.


“DER HIMMLISCHE GARTEN”


Verputzen am Strohballen-Rundhaus im Wald-Wasser-Garten Einjoch

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Verputzen am Strohballen-Rundhaus im Wald-Wasser-Garten Einjoch in Eggendorf im Traunkreis

Es geht weiter, die im Vorjahr begonnene Bienenhütte, als Strohballen-Rundhaus ausgeführt, soll im Juni mit Lehm verputzt werden, dazu braucht es wieder einige fleissige Hände.

Wie letztes Jahr möchte ich euch gerne dazu einladen, wieder vorbei zu schaun und gemeinsam zwei schöne, lehrreiche Wochen im Wald-Wasser-Garten Einjoch, in Eggendorf im Traunkreis zu verbringen.

Es werden keine Workshopkosten eingehoben. Unterbringung wie letztes Jahr in mitgebrachten Zelten. Mögliche Termine in der Doodle bitte eintragen Weitere Details gerne auf Anfrage.

Mandala-Garten mit Wildbienenhotel vor Bienenhütte

Mandala-Garten mit Wildbienenhotel vor Bienenhütte


Plastering round Strawbale-Building in Upper-Austria

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Plastering round Strawbale-Building at Wald-Wasser-Garten Einjoch / Eggendorf im Traunkreis / Upper-Austria

Last year we started with the construction of a round Strawbale-Building, wich sould be used as a multifunctional beehut. This year in June we will follow up with the plastering work, this work needs again plenty of helping hands.

Like last year I did like to invite you to be part of this project: work together, have fun, exchange experience and learn from each other.

Mandala-Garten mit Wildbienenhotel vor Bienenhütte

Mandala-Garten mit Wildbienenhotel vor Bienenhütte

No workshop fee, for accommodation bring your own tent, food we share. Finde the date at the Doodle, for more details contact me.

Enjoy your stay at my foodforest garden  “Einjoch” in the small village Eggendorf im Traunkreis, close to Linz and Wels, in Upper-Austria.

Best Regards
Bernhard Gruber


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