Filmtipp: Good Food, Bad Food – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft

 

Filmtipp: Good Food, Bad Food - Der Film zeigt konkrete Alternativen.

Filmtipp: Good Food, Bad Food - Der Film zeigt konkrete Alternativen.

Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden,die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen.“

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, („St. Jacques…Pilgern auf Französisch“) zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.

Die vielfach ausgezeichnete und bekannte französische Filmemacherin Coline Serreau („Saint Jacques…Pilgern auf Französisch“, „Drei Männer und ein Baby“), die ihre Karriere mit kämpferischen Dokumentarfilmen begann, kehrt zu ihren filmischen Wurzeln zurück. Für ihren neuen Film bereiste sie die Welt auf der Suche nach Menschen, die den Erdboden, und damit die ganze Natur, respektvoll behandeln. In eindrucksvollen Bildern schildert sie konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die die Landwirtschaft weltweit gedrängt worden ist.
Denn gutes Essen und eine gesunde Natur, das geht uns alle an!

14.2. Gemeinwohl-Ökonomie. Ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft.

Christian Felber ist ein Weltbeweger.                                                        

Christian Felber

Christian Felber

Mit kreativen Ideen und viel Mut zur Initiative lässt er aufhorchen.                                

 
Mit der “Gemeinwohl-Ökonomie” setzt Felber auf die Kooperation der Wirtschaftsakteure und Gemeinsinn in der Gesellschaft.  In seinem gleichnamigen Buch entwickelt er die Vision von einer Wirtschaft nach menschlichem Maß.

Einladung zu einem interessanten Abend mit kreativen und alternativen Ideen von und mit Christian Felber

Termin: 14. Februar 2012 19:30 Uhr Frankenmarkt

Ort: Gasthaus Kogler-Greisinger

 

Hauptstrasse 122, 4890 Frankenmarkt

Beitrag: 3,- Euro

 

30.1.: Permakultur Wintergespräche 4. Teil / St. Radegund

Gemeinsam wurde bei einem Aktiv-Tag von Perma-Norikum die Kräuterpyramide fertiggestellt

Gemeinsam wurde bei einem Aktiv-Tag von Perma-Norikum die Kräuterpyramide fertiggestellt

Einladung zu Permakultur-Wintergespräche
30. Jänner 2012 – 4. Teil

Zeit: 9.00 bis 13.00 Uhr
Anastasialand / St. Radegund
Rupert Peterlechner
Hadermarkt 21
A-5121 St. Radegund

Unser 4. Treffen im Rahmen der Permakultur-Wintergespräche führt uns diese mal an die bayrische Grenze, nahe Burghausen, ins Anastasia-Land von Rupert Peterlechner in St. Radegund. Rupert und seine Familie bewirtschaften das Land seit Jahrzehnten biologisch und seit einigen Jahren auch unter anderem nach den Prinzipien der Permakultur.

Anmeldung grundsätzlich erbeten
Jeder nimmt etwas für die Allgemeinheit mit!

Beginnen werden wir dieses mal wieder um 9.00 Uhr
Fahrgemeinschaften
Linz 6.30 Uhr
Allhaming 6.45 Uhr
Wels 7.05 Uhr

Nächste Termine Permakultur-Wintergespräche:
6. Februar in Stadl-Paura bei Bio-Gärtner Matthias Weber
13. Februar in Bad Kreuzen Permakultur-Projekt Kalmberg

26.1. Workshop: Baumschnittkurs in Eggendorf

Baumschnittkurs mit Matthias Weber

Baumschnittkurs mit Matthias Weber

26.1. Workshop: Baumschnittkurs in Eggendorf im Traunkreis

Am 26.Jänner 2012 findet ab 12.00 Uhr, am Ortnerhof der Familie Schachner, in Eggendorf im Traunkreis ein Baumschnittkurs mit Matthias Weber statt. Die Streuobstwiese am Ortnerhof freut sich über die Pflege.

Ortnerhof
Familie Schachner
Eggendorf 33
A-4622 Eggendorf

Anmeldung bei Matthias Weber
Mobil: +43 650 300 1883
matthias.weber2
[at]gmx.at

11.6. bis 6.7.: Strohballen-Bauworkshop

Grundriss des Strohballenhauses - als Muster wurde die Nautilusschnecke gewählt

Grundriss des Strohballenhauses - als Muster wurde die Nautilusschnecke gewählt

Strohballen-Bauworkshop im Wald-Wasser-Garten „Einjoch“

Hueb, 4622 Eggendorf im Traunkreis
11. Juni bis 6. Juli 2012

Nach dem ich mehrere organische Gebäude entworfen und ein paar davon bereits auch realisiert wurden, möchte ich gerne im kommenden Jahr mit der Unterstützung zahlreicher Helfer ein spiralförmiges Strohballenhaus mit Lehmverputz in meinem Wald-Wasser-Garten
errichten.

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Das Strohballenrundhaus soll mit einem Lehmputz aus lokalem Lehm versehen werden

Der Strohballenbau erlebt gerade weltweit eine Renaissance, die ersten Strohballenhäuser wurden auch in Europa schon vor über 100 Jahren gebaut. Ich hab mein erstes im Jahr 2007 in einem Workshop mit Joe Polaischer gebaut. Beachtet man ein paar grundlegende Dinge, ist es eine Arbeit die sehr gut von der Hand geht und allen beteiligten viel Freude bereitet.

Weitere Infos unter www.permakultur.biz

23.1.: Wintergespräche 3. Teil / Waldhausen

Wie im Vorjahr sollen auch im Jahr 2012 die Permakultur-Wintergespräche fortgesetzt werden

Wie im Vorjahr sollen auch im Jahr 2012 die Permakultur-Wintergespräche fortgesetzt werden

Einladung zu Permakultur-Wintergespräche
23. Jänner 2012 – 3. Teil
Zeit: 9.00 bis 13.00 Uhr

Bei Brigitte Hofer zu Hause, Handberg 3, 4391 Waldhausen
Thema Saatgut-Sammelkauf

Fortsetzung der Permakultur-Wintergespräche von Perma-Norikum in Waldhausen, nahe Grein an der Donau, an der Grenze zu Niederösterreich.

Unter anderem wird Thema werden, dass wir einen Saatgutsammelkauf koordinieren werden, bitte dazu eure Wunschliste mitnehmen bzw. per email schicken. Wir werden auch noch schaun was eh schon da ist!

Anmeldung erbeten
Fahrgemeinschaften ab Wels, bzw. Autobahnraststation Ansfelden

Kleine Landwirtschaft im Innviertel als Permakulturprojekt

Bauernhof von Hans und Maria Grabner in Schwand im Innkreis

Bauernhof von Hans und Maria Grabner in Schwand im Innkreis

Kleine Landwirtschaft im Innviertel als Permakulturprojekt

Wir suchen eine Familie für die gemeinsame Weiterentwicklung unserer Selbstversorgung mit Energie und Nahrungsmittel. Bei gutem Gelingen der Arbeitsgemeinschaft können die landwirtschaftlichen Besitzungen auf Leibrente übernommen werden.

Ein gemeinsamer hoher Selbstversorgungsgrad wird angestrebt

Ein gemeinsamer hoher Selbstversorgungsgrad wird angestrebt

Wir sind eine ländliche Familie mit drei erwachsenen Kindern, die kein Interesse mehr haben, eine Landwirtschaft im herkömmlichen Sinne zu führen. Wir möchten unser Land Menschen zur Verfügung stellen, die an Selbstversorgung  interessiert sind. Wir suchen bis zu 2 Familien,welche mit uns gemeinsam wirtschaften wollen.

Der Hof von Hans und Maria Grabner soll nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden

Der Hof von Hans und Maria Grabner soll nach den Prinzipien der Permakultur bewirtschaftet werden

Angestrebt wird ein hoher Selbstversogungsgrad. Mit minimalem Aufwand können 2 Familien untergebracht werden. Der Hausgrund, Gebäude und Inventar können durch Kauf, Pacht oder Leibrente erworben werden. Es besteht die Möglichkeit anstatt des Wohn- und Stallgebäudes 2 neue Wohneinheiten zu errichten.

Hans und Maria Grabner
Jänner 2012, Ort im Innkreis

Weitere Infos und Bilder unter www.SV-AG.at

9.1. Permakultur-Wintergespräche 1. Teil

Wie im Vorjahr sollen auch im Jahr 2012 die Permakultur-Wintergespräche fortgesetzt werden

Wie im Vorjahr sollen auch im Jahr 2012 die Permakultur-Wintergespräche fortgesetzt werden

Permakultur-Wintergespräche
9.1.2012 – 1. Teil

in der Bio-Baumschule von Ernst Junger
in Dorf an der Pram, Augendobl 4

Zeit: 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Mitfahrgelegenheiten ab Wels

Wie auch letztes Jahr soll es auf zahlreichen Wunsch auch dieses Jahr wieder unsere Permakultur-Wintergespräche in Großraum Oberösterreich geben. Das erste Gespräch gibt es in der Bio-Baumschule von Ernst Junger. Wenn es die Witterung zulässt werden wir auch Gelegenheit haben, uns von Ernst Junger übers Gelände führen zu lassen.

Ernst Junger ist bekannt für seine alten Obstsorten in seiner Biobaumschule

Ernst Junger ist bekannt für seine alten Obstsorten in seiner Biobaumschule

Auf der Biobaumschule wurde bereits mehrfach der Versuch gestartet ein Ökodorf zu gründen. Ernst Junger war im Jahr 2007 Teilnehmer beim Permakultur-Designkurs mit Joe Polaischer in Wels. Zum Abschluss wurde damals gemeinsam als Gruppenprojekt ein Planungsübung über das Ökodorfprojekt in Dorf an der Pram durchgeführt.

Von Claudius Kern errichtete Jurte in der Biobaumschule von Ernst Junger in Dorf an der Pram

Von Claudius Kern errichtete Jurte in der Biobaumschule von Ernst Junger in Dorf an der Pram

Aktuelle Gesprächsthemen werden Teilnehmer und Veranstaltungsort bezogen sein.
Jeder bringt etwas für die allgemeine Verpflegung mit, Saatgut-Tauschmöglichkeit
Anmeldung erforderlich

17.1.2012 Vortrag: Neues Geld – neue Welt – was kommt 2012

Dipl.-Ing. Tobias Plettenbacher aus Ried im Innkreis, geb. 1968 in Ried im Innkreis OÖ, Studium der Landschaftsökologe a.d. BOKU Wien, Programmierer, 16 Jahre selbständig in Bereichen Forstwirtschaft, Umweltschutz, Vegetationsökologie, Geogra­fische Informationssysteme, Computermodelle und Simulation von Waldökosystemen, Experte für komplementäre Währungen, seit 2007 in der Erwachsenenbildung, Autor des Buchs „Neues Geld - Neue Welt“, Mitglied bei ATTAC, Initiative NeuesGELD.com, Initiator der Zeitbank TIMESOZIAL (www.timesozial.org)

Dipl.-Ing. Tobias Plettenbacher aus Ried im Innkreis, Autor des Buchs „Neues Geld - Neue Welt“, Mitglied bei ATTAC, Initiative NeuesGELD.com, Initiator der Zeitbank TIMESOZIAL (www.timesozial.org)

Die Friedensakademie Linz lädt herzlich ein zu
Vortrag und Gespräch mit DI Tobias Plettenbacher:
„Neues Geld – neue Welt – was kommt 2012?“
am Dienstag, 17. Jänner 2012, 19:00 Uhr
im Wissensturm, Kärntnerstraße 26, 4020 Linz
Der Eintritt ist frei

Geld ist ein Tabuthema, über das kaum gesprochen wird, das jedoch gravierende Auswirkungen auf unser Denken und Handeln und die gesamte Welt hat. Der gebürtige Rieder Tobias Plettenbacher erklärt leicht verständlich und anschaulich mit vielen Zahlen und Fakten, dass unser Geldsystem gravierende Konstruktionsfehler hat, die zum völligen Systemkollaps führen müssen. Unser Geld ist Ursache für den Wahn des ewigen Wachstums und der Gewinnmaximierung auf Kosten von Umwelt und Menschen.

Der Autor des Buches „Neues Geld – Neue Welt“ stellt in seinem Vortrag Lösungsansätze auf globaler, nationaler wie regionaler Ebene vor, die auf Regionalität statt Globalisierung, auf Kooperation statt Konkurrenz, auf Eigeninitiative statt Angst vor der Wirtschaftskrise und auf Nachhaltigkeit statt Wachstum und Umweltzerstörung setzen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Friedensakademie Linz mit Attac Linz und VHS Linz Wissensturm.


Die Veranstaltungsreihe „Im Gespräch mit …“ widmet sich im Rahmen der Friedensakademie
Linz der Ethik im Unternehmertum und neuen Formen des Wirtschaftens.
F.d.I.v.: Friedensakademie Linz, Mozartstraße 44, 4020 Linz

Go together well – Anamed und Permakultur treffen in Tansania aufeinander

Go together well – Anamed und Permakultur treffen in Tansania aufeinander
Ein Bericht von Susanne Kathrin Hoff

Am Hof der Familie Massawe fand bereits im Oktober 2010 ein Permakultur-Designkurs statt

Am Hof der Familie Massawe fand bereits im Oktober 2010 ein Permakultur-Designkurs statt

In dem kleinen Bergdorf Umwe Onana nähe Moschi mit Sicht auf den Kilimanjaro hat vor zwei Wochen (29.11.- 03.12.2011) ein Permakultur-Seminar von Perma-Norikum stattgefunden. Direkt im Anschluss daran ging es in ein einwöchiges Anamed (Aktion für natürliche Medizin) Seminar über. Insgesamt waren es gute 20 Teilnehmer, die mit ihrem Arrangement gezeigt haben, dass diese zwei Bereiche nicht nur nebeneinander stehen, sondern ganz hervorragend ineinander greifen und sich ergänzen.

Permakultur-Training für Fortgeschrittene - für Teilnehmer vom letzten Jahr wurde ein praktisches Training abgehalten

Permakultur-Training für Fortgeschrittene - für Teilnehmer vom letzten Jahr wurde ein praktisches Training abgehalten

Sowohl Permakultur als auch Anamed richten den Blick auf die Ressourcen, die bereits vorhanden sind. Es geht darum, diese zunächst einmal zu erkennen und anschließend nachhaltig zu verwenden, angepasst an das jeweilige Klima und die Kultur. Dies soll dazu führen, dass die Menschen sich ihre Lebensgrundlage selbst schaffen können und somit auch finanzieller unabhängiger werden können. Permakultur lehrt den Menschen ein Zuhause aufzubauen, das fast alle Grundbedürfnisse erfüllt. Sie zeigt unzählige Wege auf Wasser-, Wind und Energieressourcen so zu lenken, dass Nutzpflanzen in Fülle gedeihen und das Zuhause in ein natureingebundene Grundstück verwandelt wird.

Dr. Feleshi von ANAMED hielt im Anschluss an das Permakultur-Training einen Workshop über Naturheilkunde in den Tropen

Dr. Feleshi von ANAMED hielt im Anschluss an das Permakultur-Training einen Workshop über Naturheilkunde in den Tropen

Fast alle Grundbedürfnisse deswegen, weil sich die Nutzpflanzen bisher hauptsächlich auf Nahrungs- und Industriepflanzen konzentriert haben. Genau hier befindet die Schnittstelle zu Anamed, deren Ziel es ist, den Menschen in tropischen Ländern ihre vorhandenen Heilpflanzenressourcen aufzuzeigen und ihnen beizubringen diese zu verwenden.
In dem Seminar wurde unter anderem Wissen über Primary Health Care, verschiedene Krankheiten und viele Heilpflanzen gelehrt. Im Anschluss an drei Tage Theorie, wurden die letzten zwei Tage aus den vorgesellten Pflanzen medizinische Produkte hergestellt. Die Palette reichte von Seifen, Salben und Zahnpastapulver bis zu „black stones“ – „Steine“ die aus Knochen hergestellt werden und mit denen sich Gift aus Schlagen-, Insekten- oder Skorpionstichen ziehen lässt. Des Weiteren zog der Anbau und die Verwendung der sehr wirkstoffreichen Pflanze Artemisia annua anamed (A-3) besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Sie ist besonders hilfreich bei Malaria, HIV+/Aids, Magenprobleme aber auch bei Krebs und vielen weiteren Krankheiten. Die Seminarteilnehmer haben am letzten Tag Keimlinge von A-3 bekommen und wollen diese in ihre Farmen integrieren. Aber auch Moringa Olifera oder Mlongelonge wie man in kiswahili sagt, hat bei den Seminarteilnehmern zu Diskussionen geführt. Diese ist ebenfalls eine sehr starke Heil- und vor allem nährstoffreiche Pflanze und wird ebenfalls bei HIV+/Aids und bei Unter- bzw. Mangelernährung und vielem mehr eingesetzt.

Großes Interesse galt Pflanzen wie Artemisia, Neembaum, Baobab und Moringa

Großes Interesse galt Pflanzen wie Artemisia, Neembaum, Baobab und Moringa

Da die Seminarteilnehmer schon alle ein gewisses botanisches Vorwissen mitbrachten und die Motivation groß war dieses Wissen auch auf medizinisch verwendetete Pflanzen auszuweiten, führte das häufig zu tiefergehenden Fragen und Diskussionen. Da nicht alle Anwesenden sehr gut in kiswahili waren, wurden alle wichtigen Inhalte abwechselnd von den Seminarteilnehmern ins Englische übersetzt.

Teilnehmer des Permakultur-Training und ANAMED Workshop in Umbwe Onana, am Fuß des Kilimanjaro in Tansania

Teilnehmer des Permakultur-Training und ANAMED Workshop in Umbwe Onana, am Fuß des Kilimanjaro in Tansania

Das Seminar fand in dem Haus von Aloys J. Massawe statt, dessen Familie versorgte die Teilnehmer mit gesundem, meist aus dem Garten stammendem Essen. Er baut aber nicht nur Nahrungspflanzen an, sondern hat ebenfalls ein großes Wissen über Heilpflanzen. Wobei die Teilnehmer alle zusammen feststellten, dass man das im Grunde nicht exakt trennen kann, denn all unser Gemüse, Obst und so weiter, ist sowohl Essen als auch Medizin. Somit fand das Seminar in einem sehr passenden Ort statt und ein paar Teilnehmer kamen am Tag nach dem Seminar sogar dazu zu beobachten, wie Aloys einen Bienenstock teilte und Honig erntete. Aloys ist ein Spezialist auf diesem Gebiet und da man für die Salbenherstellung, nach dem Rezept von Anamed Wachs benötigt, empfahl Dr. Feleshi, der Leiter des Seminars und Chairman von Anamed Tanzania, sich eigene Bienen zu halten.

Insgesamt lässt sich zusammenfassen, dass in diesen zwei Wochen nicht nur separates Wissen von Permakultur und Anamed vermittelt wurde, sondern dass eine Grundlage für eine Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil geschaffen wurde. Das große Interesse und die Begeisterung der Teilnehmer lassen darauf schließen, dass es auch in Zukunft in diesem Bereich eine Zusammenarbeit geben könnte.

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